Leuchtet ein!
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@bruhein in Jura: nicht so
@AwetTesfaiesus Ich habe so um 2006/2007 an einem neuen Standort #Openoffice (damals gab es noch nicht #Libreoffice) eingeführt. Die Kollegen waren nicht darüber erfreut, dass sie die "Billigversion" von Office bekommen haben. "Sind wir der Firma so wenig wert?"
Damals hatte man Zuhause vielfach ein "geklautes" MS-Office und wollte sich im Geschäft nicht umgewöhnen.Später sagten dann einige, dass das ganz toll sei Zuhause auch Openoffice legal installieren und nutzen zu können🤪
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@AwetTesfaiesus Ich habe so um 2006/2007 an einem neuen Standort #Openoffice (damals gab es noch nicht #Libreoffice) eingeführt. Die Kollegen waren nicht darüber erfreut, dass sie die "Billigversion" von Office bekommen haben. "Sind wir der Firma so wenig wert?"
Damals hatte man Zuhause vielfach ein "geklautes" MS-Office und wollte sich im Geschäft nicht umgewöhnen.Später sagten dann einige, dass das ganz toll sei Zuhause auch Openoffice legal installieren und nutzen zu können🤪
Dann hat Dein HR vielleicht auch die falschen Leute gefunden.
In Jura gab es da immer absolute Freiheit diesbezüglich. Ergebnis war 70% Word; 25% OpenOffice; 5% Schreibmaschine/Latex/whatever.
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@AwetTesfaiesus Das finde ich generell ein Problem auf dem Arbeitsmarkt: Ich habe selten Profile, wo adäquat nach den richtigen Bewerbern gesucht wird. Wenn ich da lese, was die für Anforderungen haben und wenn man dann genauer nachhakt ist ein ganz anderer Job gefragt, dann frage ich mich oft, ob die HR überhaupt weiß, was der eigene Laden macht. Jobsuche nur noch über Headhunter! @bruhein
@RichieRich @bruhein Scheint mir leider eher richtig dargestellt
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Da gehen die Erwartungen von ArbG und ArbN Seit auseinander. Gute Kenntnisse dürfte in 90% der Fälle sein: ein Inhaltsverzeichnis erstellen und ein Bild platzieren. Wer das in LibreOffice kann aber nicht in Word scheitert an sich selbst
Das mit den guten Kenntnissen muss man einfach selbstbewusst in die Bewerbung schreiben - zumindest wenn man eins der Office-Pakete gut kennt und sich zutraut bei allen anderen sowas wie "Formatvorlagen" zu verwenden, Dokumente unter anderem Namen zu speichern u.ä.
Alle Produktnamen in die Bewerbung schreiben, falls danach nur gescannt wird.
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Das mit den guten Kenntnissen muss man einfach selbstbewusst in die Bewerbung schreiben - zumindest wenn man eins der Office-Pakete gut kennt und sich zutraut bei allen anderen sowas wie "Formatvorlagen" zu verwenden, Dokumente unter anderem Namen zu speichern u.ä.
Alle Produktnamen in die Bewerbung schreiben, falls danach nur gescannt wird.
Eine Freundin sagte mal: "Die häufigste Lüge der Welt beginnt mit den Worten: 'Mit großem Interesse habe ich ihre…' "
Als langjährige "Arbeitgeberin" ergänze ich: wer halbwegs alle Tassen im Schrank hat, glaubt eh nichtmal die Hälfte von dem, was in der Bewerbung geschrieben wir.
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Eine Freundin sagte mal: "Die häufigste Lüge der Welt beginnt mit den Worten: 'Mit großem Interesse habe ich ihre…' "
Als langjährige "Arbeitgeberin" ergänze ich: wer halbwegs alle Tassen im Schrank hat, glaubt eh nichtmal die Hälfte von dem, was in der Bewerbung geschrieben wir.
@AwetTesfaiesus @bruhein
Als langjährige "Arbeitnehmerin": Was in Stellenausschreibungen steht, sollte eins auch nicht zu ernst nehmen.(Vor allem nicht als Frau, wenn man tendenziell leicht glaubt nicht gut genug zu sein).
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Leuchtet ein!
Expertenforderung: OpenDesk sollte für Unis gratis sein
Hochschul-IT-Vertreter warnen vor Abhängigkeit von US-Software und verlangen vom Bund kostenlose Lizenzen für die heimische Open-Source-Alternative OpenDesk.
heise online (www.heise.de)
@AwetTesfaiesus Ich arbeite seit 20 Jahren für eine Open Source Firma (Red Hat). Und habe viele Gespräche mit deutschen Unis geführt. Das war immer ernüchternd. "Wieviel Rabatt geben sie für eine Campuslizenz? Adobe/Microsoft geben 80%." "Uhm. Wir machen Open Source, also 100%. Sie können sofort loslegen." "Herr Wildeboer, sie verstehen das nicht. So wird hier nicht gearbeitet." Etwas überspitzt, aber nicht viel. Da hat sich grundsätzlich wenig geändert.
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Leuchtet ein!
Expertenforderung: OpenDesk sollte für Unis gratis sein
Hochschul-IT-Vertreter warnen vor Abhängigkeit von US-Software und verlangen vom Bund kostenlose Lizenzen für die heimische Open-Source-Alternative OpenDesk.
heise online (www.heise.de)
@AwetTesfaiesus
Zum Artikel:
Als ob MS keine Betriebskosten hätte. Die bezahlen wir als Gesellschaft eben hinten raus.Zum Thema:
Der money move wäre Opendesk auch für kleinere Gruppen (Mindest-User-zahl 500 bei SaaS) als Produkt anzubieten. K(M)Us sagen oft, dass die das nutzen wollen, aber kein Interesse am selbst-hosting haben und keine 500 User brauchen/haben. Die würden alle ordentlich bezhalen. Dann entstünde auch ein Markt und opendesk könnte Studenten featuren. -
@AwetTesfaiesus Ich arbeite seit 20 Jahren für eine Open Source Firma (Red Hat). Und habe viele Gespräche mit deutschen Unis geführt. Das war immer ernüchternd. "Wieviel Rabatt geben sie für eine Campuslizenz? Adobe/Microsoft geben 80%." "Uhm. Wir machen Open Source, also 100%. Sie können sofort loslegen." "Herr Wildeboer, sie verstehen das nicht. So wird hier nicht gearbeitet." Etwas überspitzt, aber nicht viel. Da hat sich grundsätzlich wenig geändert.
@AwetTesfaiesus Es waren und sind fast immer Studenten selbst, manchmal auch Fachschaften, die einen harten Kampf gegen die Verwaltung führen müssen Open Source benutzen zu dürfen und auch die Erstis darüber aufklären zu dürfen. Kooperation über Unis oder auch nur Fachbereiche hinweg wird eher unterdrückt als gefördert, womit das wichtigste Argument für Open Source, Community, sharing is caring, kaum greifen kann. Ist ein dickes Brett.
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@AwetTesfaiesus Ich arbeite seit 20 Jahren für eine Open Source Firma (Red Hat). Und habe viele Gespräche mit deutschen Unis geführt. Das war immer ernüchternd. "Wieviel Rabatt geben sie für eine Campuslizenz? Adobe/Microsoft geben 80%." "Uhm. Wir machen Open Source, also 100%. Sie können sofort loslegen." "Herr Wildeboer, sie verstehen das nicht. So wird hier nicht gearbeitet." Etwas überspitzt, aber nicht viel. Da hat sich grundsätzlich wenig geändert.
@jwildeboer @AwetTesfaiesus Vermutlich würden sie bei 90% Rabatt sofort zuschlagen ... (Argh.)
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@AwetTesfaiesus Es waren und sind fast immer Studenten selbst, manchmal auch Fachschaften, die einen harten Kampf gegen die Verwaltung führen müssen Open Source benutzen zu dürfen und auch die Erstis darüber aufklären zu dürfen. Kooperation über Unis oder auch nur Fachbereiche hinweg wird eher unterdrückt als gefördert, womit das wichtigste Argument für Open Source, Community, sharing is caring, kaum greifen kann. Ist ein dickes Brett.
@AwetTesfaiesus Microsoft Office und die Adobe Creative Suite, Autocad, Mathematica, das kriegt man alles von der Uni. Da werden die Mitarbeiter zur Schulung geschickt, da gibt es Support Ansprechpartner. Beim Einsatz von Open Source ist man als Student, Dozent, gar Professor auf Eigeninitiative angewiesen. Was viele mit sehr grossem persönlichen Einsatz auch leisten. Dafür meinen größten Respekt! Aber es könnte alles seit Jahren so viel besser sein. Das wurmt mich. Seit 20 Jahren.
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@AwetTesfaiesus
Zum Artikel:
Als ob MS keine Betriebskosten hätte. Die bezahlen wir als Gesellschaft eben hinten raus.Zum Thema:
Der money move wäre Opendesk auch für kleinere Gruppen (Mindest-User-zahl 500 bei SaaS) als Produkt anzubieten. K(M)Us sagen oft, dass die das nutzen wollen, aber kein Interesse am selbst-hosting haben und keine 500 User brauchen/haben. Die würden alle ordentlich bezhalen. Dann entstünde auch ein Markt und opendesk könnte Studenten featuren.@quwm @AwetTesfaiesus
Kostenlos sind bei MS education übrigens nur die webbasierten Programme. Die Desktop-Versionen muss man abonnieren.