Ein Bemerknis zu Wero, dieser angeblichen Alternative zu Paypal.
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Ein Bemerknis zu Wero, dieser angeblichen Alternative zu Paypal.
Also erstmal für das "mal schnell jemandem Geld überweisen" für mich eh schon nicht nutzbar, weil es nur geht, wenn man eine Banking-App auf dem Handy hat, was ich nicht habe und auch nicht haben möchte. Aber ich dachte, man könnte es evtl. aktivieren, um damit in Online-Shops zu bezahlen, wenn die es anbieten.
Diese Meinung habe ich gestern geändert, und das kam so:
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@catrinity für mich ist WERO schon raus weil ich keinen Dienst unterstützen will, der nur auf bestimmte Banken zugeschnitten ist. Das ist keine Alternative zu Paypal, dass ist einfach krampf. Abgesehen davon dass es so stümperhafte Datenschutzimplementationen gibt.
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Wenn ich die Telefonnummer oder E-Mail Adresse eingebe um mit Wero zu überweisen, sehe ich VOR der Überweisung KEINE IBAN des Empfängers.
[Ich habe die Überweisung noch nicht getätigt]Wenn ich eine händische Überweisung tätige, brauche ich eine IBAN oder sie wird aus einem QR-Code (der Rechnung) ins Überweisungsformular übertragen und ich sehe sie VOR der Überweisung.
[Ich habe die Überweisung noch nicht getätigt]Drücke ich mich zu unverständlich aus?
@LyrischerPoet
Wenn du dir die Toots von Lena anschaust, war die Überweisung zum Zeitpunkt der Disclosure des Konto-Mitinhabers auch noch nicht getätigt. Die Disclosure war VoP, vor Durchführung der Überweisung.
Macht deine Bank das nicht? Was macht sie denn bei fast richtigem Empfängernamen (hatte ich oben schon gefragt)? -
@catrinity Leider mein Reden zu WeRO (hier: ING) seit Anbeginn. Es gibt leider KEIN Opt-Out aus den von Dir genannten (von mir ebenfalls gefühlten) Datenschutzvorfällen "by design" in WERO.
Keine Nutzung per PC, nur per App, nur für Leute mit aktivem Google- oder Apple-Account. Und Zahlungsempfangende erhalten (alle) Namen, plus IBAN. Und Handynummer sowieso.
Dass es die schon "vorab" vor der Zahlung gibt: Steht in den AGB: Es wird das Telefonbuch aus dem Handy zu Wero geladen.@adorfer @catrinity
Das mit dem aktiven Google-/Apple-Account stimmt so nicht – ich habe die Banking-Apps (Genossenschaftsbank) via Aurora Store auf iodéOS installiert.
Der Rest ist schlimm genug. -
@musevg @catrinity @timokuemmel Bei normalen Überweisungen geben die Banken aber möglichst keine weiteren Daten heraus. Gebe ich bspw. eine IBAN und falschen Empfänger an, bekomme ich nur ein „das ist falsch“ zurück.
Bei Wero gebe ich nichts davon an, sondern die Handynummer. Für eine Vergleichsprüfung müsste ich _ich_ daher noch einen vermuteten Empfängernamen angeben, den die Bank dann prüfen könnte.
Alternativ gibt mir die Bank nur den Namen zur Handynummer raus – aber nichts mehr!@blockchiffre
Ja, "das ist falsch" kenne ich.Aber wie macht Wero dann VoP, nur mit Telefonnummer aber ohne Namen?
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Der Witz ist halt, dass man das alles sehen kann OHNE eine Überweisung überhaupt einzutippen oder abzusenden. Nur mit der Handynummer. Achso und man kann natürlich auch gleich das ganze Adressbuch importieren, das bietet es auch als Option O_O .
Aber wenn es darum geht, dass man direkt sieht, an wen man Geld überweist, dann ist es doch notwendig, dass man es vorher sieht.
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Ein Bemerknis zu Wero, dieser angeblichen Alternative zu Paypal.
Also erstmal für das "mal schnell jemandem Geld überweisen" für mich eh schon nicht nutzbar, weil es nur geht, wenn man eine Banking-App auf dem Handy hat, was ich nicht habe und auch nicht haben möchte. Aber ich dachte, man könnte es evtl. aktivieren, um damit in Online-Shops zu bezahlen, wenn die es anbieten.
Diese Meinung habe ich gestern geändert, und das kam so:
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Das ist mir auch schon vor einiger Zeit aufgefallen, aber ich halte diese Information auch für notwendig, damit man vorm Absenden der Überweisung sieht, an wen man hier gerade wirklich bezahlt.
Eine Lösung: Für Wero eine eigene PrePaid-Nummer nutzen oder Wero mit der E-Mail-Adresse und nicht mit der Handynummer verknüpfen.
Wo ich aber zustimmen würde ist, dass beim Einrichten von Wero ein entsprechender Warnhinweis kommt. Dann kann der Nutzer entscheiden, ob er das möchte oder nicht.
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Aufgrund der zahlreichen Nachfragen hab ich gerade noch mal die überweisende Person gefragt:
Ausgangskonto war die Sparda-Bank, Zielkonto bei der ING (vormals Ing-Diba).
Handynummer der Person mit Ziel-Konto war vorher *nicht* im Adressbuch gespeichert.Nach Eingabe der Handynummer in der BankingApp kam dann direkt: Du möchtest also Geld auf diese Bankverbindung überweisen: [Angabe IBAN, Angabe voller Name beider Kontoinhaber*innen]?
Haltet mich für altmodisch, aber:
Wieso kann man bei einem geplanten Spielabend nicht von den Mitspielern erwarten, dass sie einfach etwas Bargeld dabei haben, um ihren Anteil am bestellten Essen zu bezahlen? Dann entfällt der ganze Tinnef mit Digital-Bezahl-Wahnsinn....
ich habe bis heute kein Online-Banking.
Aber mit mir will eh keiner nen Spielabend machen. -
Aufgrund der zahlreichen Nachfragen hab ich gerade noch mal die überweisende Person gefragt:
Ausgangskonto war die Sparda-Bank, Zielkonto bei der ING (vormals Ing-Diba).
Handynummer der Person mit Ziel-Konto war vorher *nicht* im Adressbuch gespeichert.Nach Eingabe der Handynummer in der BankingApp kam dann direkt: Du möchtest also Geld auf diese Bankverbindung überweisen: [Angabe IBAN, Angabe voller Name beider Kontoinhaber*innen]?
@catrinity Das ist Europäische Gesetzgebung. Allerdings schlecht implementiert. Die Sparkasse möchte eine.n Empfänger.in eingetragen haben haben und wenn ich dann „Pu der Bär“ eingebe, erklärt mir die App, dass der Name so nicht im Konto vermerkt ist und ob ich trotzdem überweisen möchte. Das kann ich bejaen und gut. Die Spardabank braucht also ein Datenschutzkomplaint wegen der fehlerhaftenn Implementierung.
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@catrinity
Das Wero-System "oben auf den Echtzeitüberweisungen drauf" ist halbwegs anonymisiert, arbeitet z.B. mit Hashes von Telefonnummern etc.
Spätestens die SEPA-Überweisung braucht die Klardaten (inklusive IBAN und - siehe Namensprüfung bei Überweisungen seit letzten Herbst - auch Klarnamen).Das gibt einem dann gute Rechtssicherheit beim Einkaufen (online-Einkaufen läuft gerade an, im-Laden-Einkäufe folgen noch).
Oder gute Privatheit Dritten gegenüber im persönlichem Umfeld.@lethos @catrinity Für online Einkäufe fehlt Käuferschutz bislang komplett bei Wero.
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Aber wenn es darum geht, dass man direkt sieht, an wen man Geld überweist, dann ist es doch notwendig, dass man es vorher sieht.
Es war ja noch nicht mal ein Betrag eingegeben oder eine Überweisungsabsicht getätigt. Es war nur "suche mit Handynummer, ob es da jemanden gibt bei Wero."
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@chris @catrinity Man hätte einfach bei Giropay bleiben sollen. Hat doch bestens funktioniert.

@unnon89 @catrinity Oder einfach ehrlich sein und IBANs nutzen.
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@musevg @catrinity @timokuemmel Bei normalen Überweisungen geben die Banken aber möglichst keine weiteren Daten heraus. Gebe ich bspw. eine IBAN und falschen Empfänger an, bekomme ich nur ein „das ist falsch“ zurück.
Bei Wero gebe ich nichts davon an, sondern die Handynummer. Für eine Vergleichsprüfung müsste ich _ich_ daher noch einen vermuteten Empfängernamen angeben, den die Bank dann prüfen könnte.
Alternativ gibt mir die Bank nur den Namen zur Handynummer raus – aber nichts mehr!@blockchiffre Ich bekomme bei normalen Überweisungen Vorschläge für den Empfängernamen @musevg @catrinity @timokuemmel
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Aufgrund der zahlreichen Nachfragen hab ich gerade noch mal die überweisende Person gefragt:
Ausgangskonto war die Sparda-Bank, Zielkonto bei der ING (vormals Ing-Diba).
Handynummer der Person mit Ziel-Konto war vorher *nicht* im Adressbuch gespeichert.Nach Eingabe der Handynummer in der BankingApp kam dann direkt: Du möchtest also Geld auf diese Bankverbindung überweisen: [Angabe IBAN, Angabe voller Name beider Kontoinhaber*innen]?
@catrinity Das ist eigentlich schon ein tipptopp Post für das @techniktagebuch
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@waldi @Life_is @catrinity @doppelgrau Wenn du nur die großen Banken machst, bist du schnell fertig, und das würde bei den meisten Leuten schon funktionieren.
@forthy42 @waldi @catrinity @doppelgrau
Verwendet die Deutsche Bank immer noch eine einzige Bankleitzahl für alle Konten?
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@forthy42 @waldi @catrinity @doppelgrau
Verwendet die Deutsche Bank immer noch eine einzige Bankleitzahl für alle Konten?
@Life_is @waldi @catrinity @doppelgrau Ein paar wenige. Auch die Postbank verwendet als Teil der DB nur wenige BLZs.
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Es war ja noch nicht mal ein Betrag eingegeben oder eine Überweisungsabsicht getätigt. Es war nur "suche mit Handynummer, ob es da jemanden gibt bei Wero."
Wobei nur einen Betrag eintippen auch keine Hürde darstellt.
Die Banking-App der VR-Bank macht das anders: Ich sehe bis zum finalen Bestätigungsbildschirm nur den Namen, wie in meinen Kontakten steht. Aber das Ergebnis ist genau das gleiche.
Ich kann ja einfach bis zum letzten Schritt alles durchklicken, sehe den Namen und breche dann ab.
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@carolin @jascha @amalia12 @catrinity Vielleicht braucht der Zugriff auf die Kontakte, damit eben nur Deine Kontakte automatisch angezeigt bekommen, wer Du bist? Vielleicht ist das auch der Grund, warum @catrinity Person A die Namen von Person B und C sehen konnte - weil eben Person B die Person A auch in den Kontakten hat? Müsste man mal testen.
@mbirth @carolin @jascha @amalia12 @catrinity meines Wissens macht der Zugriff auf das Adressbuch folgendes möglich: Namen und Mobilnummern werden gegen WERO Benutzer abgeglichen. Danach ist einfach "Name auswählen" ausreichend um zu überweisen.
Wenn man das nicht wählt, muss man bei der Überweisung die Mobilnummer eingeben.
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(Zum Vergleich: Bei Paypal gibt man ja eine Ziel-Mailadresse an, an die man überweist (vlt. geht auch Handynummer, das weiß ich gar nicht) und NACH der Überweisung sieht man auch den Namen der Person, an die man überwiesen hat. Aber nur das. Nicht die Bankdaten, die evtl. mit Paypal verknüpft sind.)
Sprich: Wenn man Wero aktiviert hat, kann nun offenbar jede Person, die das hat und der man mal die Handynummer gegeben oder angerufen hat, über Wero den vollen Namen und die IBAN rausfinden.
3/Hm...
Habe es grad "gechecked" - Überweisung per Wero von ING App aus: man sieht an keiner Stelle die IBAN der empfangenden Person, während der Eingabe der Daten nicht, und auch danach nicht.Ich finds gut...
Vielleicht mal bei den betroffenen Banken nachfragen, vielleicht ne "Kinderkrankheit"...
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Ergänzung: In einigen Kommentaren hier haben Leute geschrieben, dass das in ihrer App nicht so funktioniert, die Infos nur mit der Handynummer zu kriegen. Vielleicht also nicht bei allen Banken und Apps so. Ich bin auch keine Expertin und wollte nur die Erfahrung teilen, weil mich das echt etwas erschreckt hat.
Grundsätzlich finde ich jede Alternative zu Paypal ja gut.
(Und mir reicht das gestrige Erlebnis, um Wero erstmal nicht zu nutzen.)
@catrinity Datenpunkt: Konto bei der Postbank, App von Wero selbst.
Zum Verbinden der Accounts (nur mit Email, keine Handynummer) mit den Bankkonten brauchte ich keine Banking App (hab keine), vom 2FA der Bank mal absehen (dafür hat man Optionen).
In den Einstellungen kann ich einstellen, dass der Nachname ausgesternt wird.
Konnte noch nichts damit bezahlen oder empfangen, kann also leider nichts dazu sagen, wie sich die App verhält bzw mein Account in anderen Apps erscheint.
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@mbirth @carolin @jascha @amalia12 @catrinity meines Wissens macht der Zugriff auf das Adressbuch folgendes möglich: Namen und Mobilnummern werden gegen WERO Benutzer abgeglichen. Danach ist einfach "Name auswählen" ausreichend um zu überweisen.
Wenn man das nicht wählt, muss man bei der Überweisung die Mobilnummer eingeben.
@marting @mbirth @catrinity Bei meiner Bank hätte ich Wero nicht nutzen können, ohne den Zugriff auf meine Kontake zu erlauben. Kam für mich also nicht infrage.
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