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  3. Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren.

Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren.

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  • afelia@chaos.socialA afelia@chaos.social

    @daccle Fang klein an. Lokal. Vernetz dich mit Menschen. Hilf deinen Nachbarn. Mach ehrenamt. Wirkt jetzt zu klein für das Problem. Ist aber präzise, was dieses Problem lösen wird.

    sagittarius_59@sueden.socialS This user is from outside of this forum
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    sagittarius_59@sueden.social
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    #33

    @afelia @daccle

    Das Gegenteil, also fang groß an / denk groß, hilf wo Du kannst, aber bedenke immer, in diesem System ist alles nur Bewusstseinsbetäubung, bis Mensch, also wir alle, groß und OHNE die "Ökonomie" der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik das Leben / die Welt zweifelsfrei-eindeutig wirklich-wahrhaftig organisieren.

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    • sagittarius_59@sueden.socialS This user is from outside of this forum
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      sagittarius_59@sueden.social
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      #34

      @lilo

      Ja, das Übel ist systembedingt.

      @afelia @daccle

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      • afelia@chaos.socialA afelia@chaos.social

        Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.

        mparsec@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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        mparsec@ruhr.social
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        #35

        @afelia die Welt wird nicht schlimmer,es blitzt nur manchmal durch wie schlimm sie bereits ist.

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        • daccle@chaos.socialD daccle@chaos.social

          @afelia ohne nostalgisch sein zu wollen, aber es gab eine Zeit, wo ich den Eindruck hatte, dass gesellschaftliches Engagement mehr Wirkung hatte und auch konzentrierter auf einzelne Themen war. Im Moment gibt viel zu viele Themen gleichzeitig und keine gemeinsame Erzählung von einer guten Zukunft.

          freistern@troet.cafeF This user is from outside of this forum
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          freistern@troet.cafe
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          #36

          @daccle
          Wenn das Engagement vor Ort, die Nachbarschaft in Kontakt miteinander bringt, entstehen extrem wichtige soziale Strukturen. Sie machen die Gesellschaft resilienter. Das hat zwar nicht die fette Außenwirkung, ist aber entscheidend. Wenn die Bindungen dann auch eine wirtschaftliche Komponente haben, also Solawi, Food Koop, Carsharing, Fahrgemeinschaften, Arbeitskollektive, dann ists schon fast revolutionär.
          @afelia

          daccle@chaos.socialD 1 Reply Last reply
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          • daccle@chaos.socialD daccle@chaos.social

            @edithmair1 @afelia ich habe nicht den Eindruck, dass es wirklich mehr Probleme sind. Aber der Zyklus der Öffentlichkeit ist so schnell geworden, dass es immer schwieriger wird diese Themen so zuzuspitzen, dass eine gesellschaftliche Bearbeitung möglich wird.

            lappenjammerdiezweite@social.vivaldi.netL This user is from outside of this forum
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            lappenjammerdiezweite@social.vivaldi.net
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            #37

            @daccle @edithmair1 @afelia

            "Flooding the zone with shit" ist von der alt right näher zu uns gekommen und jetzt Teil der Regierungspolitik, um Gesellschaft zu entsolidarisieren.

            1 Reply Last reply
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            • afelia@chaos.socialA afelia@chaos.social

              Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.

              sunnythesheep@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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              sunnythesheep@mastodon.social
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              #38

              @afelia 💯

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              • freistern@troet.cafeF freistern@troet.cafe

                @daccle
                Wenn das Engagement vor Ort, die Nachbarschaft in Kontakt miteinander bringt, entstehen extrem wichtige soziale Strukturen. Sie machen die Gesellschaft resilienter. Das hat zwar nicht die fette Außenwirkung, ist aber entscheidend. Wenn die Bindungen dann auch eine wirtschaftliche Komponente haben, also Solawi, Food Koop, Carsharing, Fahrgemeinschaften, Arbeitskollektive, dann ists schon fast revolutionär.
                @afelia

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                daccle@chaos.social
                wrote last edited by
                #39

                @freistern @afelia tja, fast alles schon mal gemacht. Ich war Mitglied und Gründer von FoodCoops, hab diverse lokale Initiativen unterstützt oder mitgegründet. War wesentlich an der Orga der größten Demo in D‘Land beteiligt und an der längsten Menschenkette und und und…

                Seit 1995 bin ich irgendeiner Weise aktiv. Jahrelang fühlte es sich nach Fortschritt an, jetzt fühlt es sich einfach nur noch nach Verteidigung an. Wie kommen wir wieder zu einer gemeinsamen Erzählung einer guten Zukunft? 1/2

                freistern@troet.cafeF 1 Reply Last reply
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                • daccle@chaos.socialD daccle@chaos.social

                  @freistern @afelia tja, fast alles schon mal gemacht. Ich war Mitglied und Gründer von FoodCoops, hab diverse lokale Initiativen unterstützt oder mitgegründet. War wesentlich an der Orga der größten Demo in D‘Land beteiligt und an der längsten Menschenkette und und und…

                  Seit 1995 bin ich irgendeiner Weise aktiv. Jahrelang fühlte es sich nach Fortschritt an, jetzt fühlt es sich einfach nur noch nach Verteidigung an. Wie kommen wir wieder zu einer gemeinsamen Erzählung einer guten Zukunft? 1/2

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                  freistern@troet.cafe
                  wrote last edited by
                  #40

                  @daccle

                  Dann hast Du sehr viel für eine gute Basis getan. Ich kann mich seit ca. 1970 an die Erzählungen erinnern. Da gehörte ganz zentral das gemeinsame Europa dazu. Wer möchte das allen ernstes missen?

                  Dass wir die große gemeinsame Erzählung brauchen, bezweifle ich. Diversität und Emanzipation von bisher benachteiligten Gruppen steht auf der Agenda. Das ist vielleicht mühsam, aber sehr viele junge Leute packen es an. Lob und auch Dank, denn es hilft auch den Alten

                  @afelia

                  daccle@chaos.socialD 1 Reply Last reply
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                  • afelia@chaos.socialA afelia@chaos.social

                    Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.

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                    wrote last edited by
                    #41

                    @afelia "Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht." Besser kann man die bisherige Menschheitsgeschichte nicht zusammenfassen.

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                    • lassegismo@lassegismo-social.dnsuser.infoL lassegismo@lassegismo-social.dnsuser.info
                      @daccle
                      Widerstand bleibt Handarbeit.
                      🤷‍♂️
                      @afelia
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                      #42

                      @lassegismo @afelia @daccle
                      … und den Widerstand müssen wir wieder üben

                      1 Reply Last reply
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                      • freistern@troet.cafeF freistern@troet.cafe

                        @daccle

                        Dann hast Du sehr viel für eine gute Basis getan. Ich kann mich seit ca. 1970 an die Erzählungen erinnern. Da gehörte ganz zentral das gemeinsame Europa dazu. Wer möchte das allen ernstes missen?

                        Dass wir die große gemeinsame Erzählung brauchen, bezweifle ich. Diversität und Emanzipation von bisher benachteiligten Gruppen steht auf der Agenda. Das ist vielleicht mühsam, aber sehr viele junge Leute packen es an. Lob und auch Dank, denn es hilft auch den Alten

                        @afelia

                        daccle@chaos.socialD This user is from outside of this forum
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                        daccle@chaos.social
                        wrote last edited by
                        #43

                        @freistern @afelia ich glaube auch nicht, dass wir eine gemeinsame Utopie brauchen. Sowas habe ich auch nie wahrgenommen, aber ein gemeinsames Verständnis davon, dass eine bessere Zukunft möglich ist und diese durch gemeinsames Handeln erreicht werden kann.
                        Zwischen Antifa, AntiAKW, Gipfelprotesten und lokalen Bauernladen gab es wenig gemeinsame Utopie, aber trotzdem meine ich ein feines Band gemeinsamer „Ideen“ oder Ideale wahrgenommen zu haben. Das meine ich mit gemeinsamer Erzählung.

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                        • daccle@chaos.socialD daccle@chaos.social

                          @afelia ich bin lokal engagiert und bringe ich mich ein, wo ich kann. Aber die letzten Jahre fühlen sich nicht gerade nach Fortschritt an.

                          em@lsbt.meE This user is from outside of this forum
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                          em@lsbt.me
                          wrote last edited by
                          #44

                          @daccle @afelia Das Ziel ist nicht, die Welt von jetzt auf gleich zu verändern, sondern im Kleinen, Lokalen das Menschliche hochzuhalten. gegenseitige Hilfe, Solidarität, sich einsetzen und das Vorleben der eigenen Werte und Ideale.

                          1 Reply Last reply
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