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  3. Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen.

Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen.

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  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

    @Fietsbel
    Wenn die SPD angst haben muss vor dem Bashing durch die Grünen, sagt das allein eigentlich alles.

    Und: nicht im Parteiinteresse der Grünen. Ich schreibe doch, dass das Versagen der SPD ein Problem ist (nicht etwa eine Chance). Es ist vor allem ein Problem für die Grünen.

    Schließlich: 5,5% Freier Fall in der Arbeiterschaft in NRW. Die Messe ist doch gelesen. Die haben nur vergessen das Licht auszumachen.

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    #13

    @AwetTesfaiesus Also in NRW steht die SPD laut INSA bei 18%. Nicht richtig gut, aber keine 5,5%. In NRW haben wir die spezielle Situation eines ziemlich vernünftigen und engagierten CDU-Ministerpräsidenten und der vernünftigen Grünen in der Landesregierung. Die SPD wird zwischen den Regierungsparteien und der AfD in NRW zerrieben und findet anscheinend keinen Weg, zu ihrer eigentlichen Klientele durchzudringen.

    fietsbel@mastodon.socialF stiebke@hadan.socialS 2 Replies Last reply
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    • fietsbel@mastodon.socialF fietsbel@mastodon.social

      @AwetTesfaiesus Also in NRW steht die SPD laut INSA bei 18%. Nicht richtig gut, aber keine 5,5%. In NRW haben wir die spezielle Situation eines ziemlich vernünftigen und engagierten CDU-Ministerpräsidenten und der vernünftigen Grünen in der Landesregierung. Die SPD wird zwischen den Regierungsparteien und der AfD in NRW zerrieben und findet anscheinend keinen Weg, zu ihrer eigentlichen Klientele durchzudringen.

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      #14

      @AwetTesfaiesus Dafür müsste auch mal die dauerhafte #rechtsextreme Hirnwäsche auf den außereuropäischen sozialen Medien gesetzlich gestoppt werden, bevor das ganze Land Toast ist. Soziale Medien als #rechtsfreieRäume gehen gar nicht. Und #Desinformation durch (AfD-)Bundestagsabgeordnete sollten zu einem Dienstvergehen werden und #Amtsenthebung zur Folge haben. #noafd #noqanon #nofascism

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      • oliverczulo@spd.socialO oliverczulo@spd.social

        @AwetTesfaiesus Ich finde es bezeichnend, dass Anhänger von #Grüne wie #DieLinke die #SPD nicht nur kritisieren (völlig plausibel), sondern sie sich immer mal wieder wegdenken oder gar wegwünschen. Dabei profitieren sie nur sehr bedingt von der derzeitigen Umfrageschwäche der SPD. Ich halte es für strategisch unklug, das eigene Lager so zu beschädigen, man macht damit nur die anderen groß. Auch: @chrisstoecker

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        #15

        @OliverCzulo
        Aber @AwetTesfaiesus tut doch das Gegenteil.
        Ich, für meinen Teil, wünsche mir eine programmatisch und personell starke SPD, damit progressive Mehrheiten möglich bleiben.

        oliverczulo@spd.socialO 1 Reply Last reply
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        • flippoflip@norden.socialF flippoflip@norden.social

          @OliverCzulo
          Aber @AwetTesfaiesus tut doch das Gegenteil.
          Ich, für meinen Teil, wünsche mir eine programmatisch und personell starke SPD, damit progressive Mehrheiten möglich bleiben.

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          #16

          @FlippoFlip @AwetTesfaiesus Wo macht sie das denn? Die Behauptung einer Partei "beyond repair" ist völlig daneben. Das geben auch die Zahlen und Realitäten nicht her. Es ist für mich eindeutig Wunschdenken statt Wirklichkeit.

          flippoflip@norden.socialF andreas_tengicki@hessen.socialA 2 Replies Last reply
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          • oliverczulo@spd.socialO oliverczulo@spd.social

            @FlippoFlip @AwetTesfaiesus Wo macht sie das denn? Die Behauptung einer Partei "beyond repair" ist völlig daneben. Das geben auch die Zahlen und Realitäten nicht her. Es ist für mich eindeutig Wunschdenken statt Wirklichkeit.

            flippoflip@norden.socialF This user is from outside of this forum
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            #17

            @OliverCzulo da stht auch das Wörtchen "leider" - das macht in meiner Welt bei der Intention einen ziemlichen Unterschied.
            Zum Inhalt: Ich empfinde die SPD leider auch insbesondere programmatisch deutlich viel zu schwach. Und das ist leider die Vorraussetzung für gute Politik.

            @AwetTesfaiesus

            oliverczulo@spd.socialO 1 Reply Last reply
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            • fietsbel@mastodon.socialF fietsbel@mastodon.social

              @AwetTesfaiesus Also in NRW steht die SPD laut INSA bei 18%. Nicht richtig gut, aber keine 5,5%. In NRW haben wir die spezielle Situation eines ziemlich vernünftigen und engagierten CDU-Ministerpräsidenten und der vernünftigen Grünen in der Landesregierung. Die SPD wird zwischen den Regierungsparteien und der AfD in NRW zerrieben und findet anscheinend keinen Weg, zu ihrer eigentlichen Klientele durchzudringen.

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              #18

              @Fietsbel @AwetTesfaiesus Oder die SPD wird nicht gewählt, weil man in BW #Hagel verhindern will, um das geringere Übel #CemÖzdemir zum Ministerpräsidenten zu machen. Die #Grünen in BW sind aber quasi nur eine zweite #CDU oder verhindern sie #Palantir oder setzen sich für #pruef ein? #Grüne in BW sind für mich konzeptlos.

              fietsbel@mastodon.socialF 1 Reply Last reply
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              • flippoflip@norden.socialF flippoflip@norden.social

                @OliverCzulo da stht auch das Wörtchen "leider" - das macht in meiner Welt bei der Intention einen ziemlichen Unterschied.
                Zum Inhalt: Ich empfinde die SPD leider auch insbesondere programmatisch deutlich viel zu schwach. Und das ist leider die Vorraussetzung für gute Politik.

                @AwetTesfaiesus

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                oliverczulo@spd.social
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                #19

                @FlippoFlip @AwetTesfaiesus Bitte lass uns nicht über rhetorische Kniffe diskutieren. Allein das aufzubringen, in einer Lage, in der die SPD zB in MV steigt, in RP gerade eine Koalition gebildet hat, bei der sie fast die Hälfte der Abgeordneten stellt, sich in Sachsen-Anhalt auf eine Politik (wieder) ohne die Grünen im Parlament einstellen muss etc. etc. ist das, was da geschrieben wurde, reine Fantasie und gehört somit ins Reich des Wunschdenkens.

                flippoflip@norden.socialF awettesfaiesus@mastodon.socialA 2 Replies Last reply
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                • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                  Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen. Ob sich dieses Problem durch ein Wiedererstarken der Partei lösen lässt oder sonst durch diese Partei aus eigener Kraft lösen wird, bezweifele ich heute ernstlich.

                  Im Gegenteil halte die These, dass die SPD "beyond repair" ist, vielmehr für zunehmend überzeugend. Leider.

                  Ich halte es für wahrscheinlich, dass wir Politik ohne die #SPD werden erfinden müssen.

                  Und: Pilar macht das toll!

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                  Grüne, CDU und SPD weiter uneins: Darum gibt es in Kassel vorerst keine Koalition

                  Auch zwei Monate nach der Kommunalwahl ist im Kasseler Rathaus keine Koalition in Sicht. Grüne, CDU und SPD reden weiter über ein Kenia-Bündnis, aber es gibt ein Problem.

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                  mark_bonsai@mastodon.social
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                  #20

                  @AwetTesfaiesus Die "bete und arbeite"-Fraktion ist in DE fest verankert, fast schon genetisch manifestiert. Wie man bei der Wahl, bei welcher Scholz Kanzler wurde, sehen konnte, reicht ein hingeworfener Knochen aus, um die Wählerschaft der SPD (wieder) zu mobilisieren. Das macht die Partei nicht besser, aber zum wegdenken der SPD in DE ist es definitiv zu früh.

                  awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                  • theoneswit@det.socialT theoneswit@det.social

                    @AwetTesfaiesus wir bräuchten dringend eine neue soziale Partei.

                    richierich@hessen.socialR This user is from outside of this forum
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                    #21

                    @TheOneSwit @AwetTesfaiesus Wenn die Linke einfach mal dieses „Anti-Nato“ und „Pro Russland“ Gesülze sein ließe, könnten sie einige Leute mehr überzeugen. Das sind aber Positionen, die für mich absolut nicht gehen. Die „Linken-Chefin“ Reichinnek macht als Oppositionspolitikerin einen guten Job, aber das eine ist Opposition zu sein, das andere wirklich zu regieren. Da sehe ich die Schwäche. Wirklichkeit versus Ideologie: Auf Luftschlössern kann man nicht regieren.

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                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                      Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen. Ob sich dieses Problem durch ein Wiedererstarken der Partei lösen lässt oder sonst durch diese Partei aus eigener Kraft lösen wird, bezweifele ich heute ernstlich.

                      Im Gegenteil halte die These, dass die SPD "beyond repair" ist, vielmehr für zunehmend überzeugend. Leider.

                      Ich halte es für wahrscheinlich, dass wir Politik ohne die #SPD werden erfinden müssen.

                      Und: Pilar macht das toll!

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                      Grüne, CDU und SPD weiter uneins: Darum gibt es in Kassel vorerst keine Koalition

                      Auch zwei Monate nach der Kommunalwahl ist im Kasseler Rathaus keine Koalition in Sicht. Grüne, CDU und SPD reden weiter über ein Kenia-Bündnis, aber es gibt ein Problem.

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                      #22

                      @AwetTesfaiesus Wenn ich mir anhöre, was von Cem Özdemir so kommt, sollten sich die Grünen schon mal wappnen, um nicht den Schröder Weg zu gehen. Frage mich immer, was das Alter mit manchen Männern macht.

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                      • M mark_bonsai@mastodon.social

                        @AwetTesfaiesus Die "bete und arbeite"-Fraktion ist in DE fest verankert, fast schon genetisch manifestiert. Wie man bei der Wahl, bei welcher Scholz Kanzler wurde, sehen konnte, reicht ein hingeworfener Knochen aus, um die Wählerschaft der SPD (wieder) zu mobilisieren. Das macht die Partei nicht besser, aber zum wegdenken der SPD in DE ist es definitiv zu früh.

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                        #23

                        @Mark_Bonsai Gegenthese: es ist zu spät zum Wegdenken

                        M 1 Reply Last reply
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                        • stiebke@hadan.socialS stiebke@hadan.social

                          @Fietsbel @AwetTesfaiesus Oder die SPD wird nicht gewählt, weil man in BW #Hagel verhindern will, um das geringere Übel #CemÖzdemir zum Ministerpräsidenten zu machen. Die #Grünen in BW sind aber quasi nur eine zweite #CDU oder verhindern sie #Palantir oder setzen sich für #pruef ein? #Grüne in BW sind für mich konzeptlos.

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                          #24

                          @stiebke @AwetTesfaiesus Ich verstehe das Begehren, nicht noch ein weiteres Bundesland an die CDU (und speziell an Hagel) verlieren zu wollen. Ehrlich gesagt schaffe ich es nicht, die Landespolitik in jedem Bundesland zu verfolgen, und BW ist nicht mein Bundesland.

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                          • oliverczulo@spd.socialO oliverczulo@spd.social

                            @FlippoFlip @AwetTesfaiesus Bitte lass uns nicht über rhetorische Kniffe diskutieren. Allein das aufzubringen, in einer Lage, in der die SPD zB in MV steigt, in RP gerade eine Koalition gebildet hat, bei der sie fast die Hälfte der Abgeordneten stellt, sich in Sachsen-Anhalt auf eine Politik (wieder) ohne die Grünen im Parlament einstellen muss etc. etc. ist das, was da geschrieben wurde, reine Fantasie und gehört somit ins Reich des Wunschdenkens.

                            flippoflip@norden.socialF This user is from outside of this forum
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                            #25

                            @OliverCzulo
                            Ich für meinen Teil freue mich sehr, wenn du Recht hast.
                            @AwetTesfaiesus

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                              @AwetTesfaiesus Ich finde es bezeichnend, dass Anhänger von #Grüne wie #DieLinke die #SPD nicht nur kritisieren (völlig plausibel), sondern sie sich immer mal wieder wegdenken oder gar wegwünschen. Dabei profitieren sie nur sehr bedingt von der derzeitigen Umfrageschwäche der SPD. Ich halte es für strategisch unklug, das eigene Lager so zu beschädigen, man macht damit nur die anderen groß. Auch: @chrisstoecker

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                              #26

                              @OliverCzulo @AwetTesfaiesus Niemand, der oder die politisch bei Trost ist, *wünscht* sich die SPD weg. Es ist eher ein entsetztes Zuschauen, wie Klingbeil die Partei mutwillig versenkt. Nehmen wir die jüngsten Wahlen hier in Baden-Württemberg: Die SPD mit Andreas Stoch hat einen soliden, engagierten, sozialdemokratischen Wahlkampf geführt, auf die richtigen Themen gesetzt und sich wirklich reingehängt. Klar, der Absturz dann war zum Teil der Zuspitzung auf das Duell Özedemir vs. Hagel geschuldet. Aber dass es dann so schlimm kam, wie es kam, hatte seine Ursache in dem desaströsen Bild, das die SPD im Bund abgibt.
                              Ja, ich verstehe die Dilemmata, in der die SPD steckt. Die jetzige Koalition wurde ihr durch die Umstände aufgezwungen, und jetzt steckt sie zwischen Baum und Borke fest. Und ich habe wirklich großen Respekt vor allen Sozialdemokrat:innen, die in der Partei bleiben und versuchen, das Ruder herumzureissen. Aber zumindest von außen sieht es so aus, als ob sie auf verlorenem Posten kämpfen.
                              Und deswegen auch mein Dank an Dich, Oliver, dass Du Dich hier der Diskussion stellst - das ist sicherlich nicht angenehm, ständig für die Partei abgewatscht zu werden. Ich hoffe, Du lässt Dich dadurch nicht entmutigen, auch wenn ich Beiträge von Dir weiterhin kritisch kommentieren werde (als Parteiloser habe ich's da ja auch einfach). Das ist meine Art, politische Wertschätzung zu zeigen.

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                              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen. Ob sich dieses Problem durch ein Wiedererstarken der Partei lösen lässt oder sonst durch diese Partei aus eigener Kraft lösen wird, bezweifele ich heute ernstlich.

                                Im Gegenteil halte die These, dass die SPD "beyond repair" ist, vielmehr für zunehmend überzeugend. Leider.

                                Ich halte es für wahrscheinlich, dass wir Politik ohne die #SPD werden erfinden müssen.

                                Und: Pilar macht das toll!

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                                Grüne, CDU und SPD weiter uneins: Darum gibt es in Kassel vorerst keine Koalition

                                Auch zwei Monate nach der Kommunalwahl ist im Kasseler Rathaus keine Koalition in Sicht. Grüne, CDU und SPD reden weiter über ein Kenia-Bündnis, aber es gibt ein Problem.

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                                #27

                                @AwetTesfaiesus Ich fürchte sie haben Recht. Dieser libertäre Seeheimer Kreis läßt die SPD, welche er erfolgreich gekapert hat, nie wieder aus den Klauen. Klingbeil wird noch solange die SPD Genossen davor warnen 'zuweit nach links zu rutschen' bis aus der SPD ein reaktionärer Hintertreppenwitz unterhalb der fünf Prozent Hürde ohne jegliche politische Bedeutung, geworden ist.
                                #noSPD pls
                                Sie müßte wieder eine authentische, klar linke Arbeiterpartei werden, dann käme sie auf 40 % Stimmen.

                                awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                  @OliverCzulo @AwetTesfaiesus Niemand, der oder die politisch bei Trost ist, *wünscht* sich die SPD weg. Es ist eher ein entsetztes Zuschauen, wie Klingbeil die Partei mutwillig versenkt. Nehmen wir die jüngsten Wahlen hier in Baden-Württemberg: Die SPD mit Andreas Stoch hat einen soliden, engagierten, sozialdemokratischen Wahlkampf geführt, auf die richtigen Themen gesetzt und sich wirklich reingehängt. Klar, der Absturz dann war zum Teil der Zuspitzung auf das Duell Özedemir vs. Hagel geschuldet. Aber dass es dann so schlimm kam, wie es kam, hatte seine Ursache in dem desaströsen Bild, das die SPD im Bund abgibt.
                                  Ja, ich verstehe die Dilemmata, in der die SPD steckt. Die jetzige Koalition wurde ihr durch die Umstände aufgezwungen, und jetzt steckt sie zwischen Baum und Borke fest. Und ich habe wirklich großen Respekt vor allen Sozialdemokrat:innen, die in der Partei bleiben und versuchen, das Ruder herumzureissen. Aber zumindest von außen sieht es so aus, als ob sie auf verlorenem Posten kämpfen.
                                  Und deswegen auch mein Dank an Dich, Oliver, dass Du Dich hier der Diskussion stellst - das ist sicherlich nicht angenehm, ständig für die Partei abgewatscht zu werden. Ich hoffe, Du lässt Dich dadurch nicht entmutigen, auch wenn ich Beiträge von Dir weiterhin kritisch kommentieren werde (als Parteiloser habe ich's da ja auch einfach). Das ist meine Art, politische Wertschätzung zu zeigen.

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                                  #28

                                  @koltan @AwetTesfaiesus Was glaube ich wichtig ist zu verstehen und in letzter Zeit verstärkt durchzudringen scheint, ist, dass die SPD eine Partei ist, die auf mehreren Ebenen funktioniert. Kommunal geht da noch vieles auch an Erfolgen, was kaum sichtbar wird, und auch die Zahlen für uns in MV und SaAnh deuten vorsichtig in die Richtung: Unterscheidung Bund/Land/Kommune. Ich glaube sogar, dass der "zwischen Baum und Borke"-Platz zunehmend ins Bewusstsein rückt.

                                  Danke für deinen Kommentar 🙂

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                                  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                    Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen. Ob sich dieses Problem durch ein Wiedererstarken der Partei lösen lässt oder sonst durch diese Partei aus eigener Kraft lösen wird, bezweifele ich heute ernstlich.

                                    Im Gegenteil halte die These, dass die SPD "beyond repair" ist, vielmehr für zunehmend überzeugend. Leider.

                                    Ich halte es für wahrscheinlich, dass wir Politik ohne die #SPD werden erfinden müssen.

                                    Und: Pilar macht das toll!

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                                    Grüne, CDU und SPD weiter uneins: Darum gibt es in Kassel vorerst keine Koalition

                                    Auch zwei Monate nach der Kommunalwahl ist im Kasseler Rathaus keine Koalition in Sicht. Grüne, CDU und SPD reden weiter über ein Kenia-Bündnis, aber es gibt ein Problem.

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                                    #29

                                    @AwetTesfaiesus Ich hatte ehrlich gesagt auch die Hoffnung, dass die SPD nach der Blamage bei der letzten OB-Wahl* und der Zeit in der Opposition sich wieder neu gefunden hat, aber die Gespräche haben ja die vorhandenen Probleme gezeigt. Die Linken in Kassel haben auch die notwendige Kompromissbereitschaft vermissen lassen. Da zeigt sich in Kassel das Problem von Rot-Rot-Grün trotz Mehrheit im Parlament sehr gut.

                                    *Zur Info: Hier hat die SPD einen Gegenkandidaten zum SPD-OB aufgestellt.

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                                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                      @Mark_Bonsai Gegenthese: es ist zu spät zum Wegdenken

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                                      #30

                                      @AwetTesfaiesus Eher gibt es (eventuell noch?) zu wenige, welche in unserer Gesellschaft außer "Arbeit" noch andere Lebensinhalte haben, die ihrer Existenz den Anstrich von "sinnvoll" geben. Man kann nicht leugnen, dass die SPD mit (Weiter-)Bildungsinitiativen bei der arbeitenden Bevölkerung den Ruf hat, was für die gesellschaftliche Anerkennung und den gesellschaftlichen Aufstieg der arbeitenden Bevölkerung zu tun.

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                                        @FlippoFlip @AwetTesfaiesus Bitte lass uns nicht über rhetorische Kniffe diskutieren. Allein das aufzubringen, in einer Lage, in der die SPD zB in MV steigt, in RP gerade eine Koalition gebildet hat, bei der sie fast die Hälfte der Abgeordneten stellt, sich in Sachsen-Anhalt auf eine Politik (wieder) ohne die Grünen im Parlament einstellen muss etc. etc. ist das, was da geschrieben wurde, reine Fantasie und gehört somit ins Reich des Wunschdenkens.

                                        awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                        #31

                                        Keine Sorge, @OliverCzulo!

                                        Bündnisgrüne und Linke sind keine politischen Erbschleicher. Das politische Tafelsilber der SPD haben sich ja eh schon andere geholt.

                                        Und die Erinnerung an einen früheren Traum von einer besseren Zukunft und die Putin-Freundschaftsalbum darf die SPD gern mit ins Stift nehmen.

                                        Das viel zu groß gewordene Haus mit den fünf Garagen für die ganzen Passats zu entrümpeln wird anstrengend genug.

                                        @FlippoFlip

                                        jwildeboer@social.wildeboer.netJ 1 Reply Last reply
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                                          Keine Sorge, @OliverCzulo!

                                          Bündnisgrüne und Linke sind keine politischen Erbschleicher. Das politische Tafelsilber der SPD haben sich ja eh schon andere geholt.

                                          Und die Erinnerung an einen früheren Traum von einer besseren Zukunft und die Putin-Freundschaftsalbum darf die SPD gern mit ins Stift nehmen.

                                          Das viel zu groß gewordene Haus mit den fünf Garagen für die ganzen Passats zu entrümpeln wird anstrengend genug.

                                          @FlippoFlip

                                          jwildeboer@social.wildeboer.netJ This user is from outside of this forum
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                                          #32

                                          @AwetTesfaiesus Danke, für die ermutigenden Worte an uns SPD Mitglieder. Ich dachte wenigstens hier wäre Clickbait und Polemik ein wenig weniger gern gesehen 😞 @OliverCzulo @FlippoFlip

                                          flippoflip@norden.socialF jwildeboer@social.wildeboer.netJ awettesfaiesus@mastodon.socialA 3 Replies Last reply
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