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  3. Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen.

Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen.

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spd
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  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

    @C_Ottenburg Ich denke, das muss man vor dem Hintergrund der letzten Jahre in der SPD sehen. Es war schlimm und hat alle anderen Partner quasi traumatisiert. Auf nichts konnte man sich verlassen, alles wurde "ganz oben" entschieden, statt vorher abgestimmt.

    Im Bund nicht viel anders gewesen BTW.

    c_ottenburg@hessen.socialC This user is from outside of this forum
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    #8

    @AwetTesfaiesus
    Le sigh!
    Es hat Gründe, warum ich da kein Mitglied mehr bin.

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    • fietsbel@mastodon.socialF fietsbel@mastodon.social

      @AwetTesfaiesus jetzt versuch mal nicht, im Partei-Interesse der Grünen, beim SPD-Bashen mitzumachen. Dabei könnt ihr langfristig nicht gewinnen.
      Die SPD muss sich m.E. wieder mit einer Mehrheit der Arbeitenden identifizieren und deren Interessen vertreten - und mithelfen, sie zu de-radikalisieren. Der Weg ist nämlich nicht der der dänischen Sozialdemokraten, nämlich selbst rechtsextreme Politik im Bereich Asyl und Migration zu machen.

      awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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      awettesfaiesus@mastodon.social
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      #9

      @Fietsbel
      Wenn die SPD angst haben muss vor dem Bashing durch die Grünen, sagt das allein eigentlich alles.

      Und: nicht im Parteiinteresse der Grünen. Ich schreibe doch, dass das Versagen der SPD ein Problem ist (nicht etwa eine Chance). Es ist vor allem ein Problem für die Grünen.

      Schließlich: 5,5% Freier Fall in der Arbeiterschaft in NRW. Die Messe ist doch gelesen. Die haben nur vergessen das Licht auszumachen.

      fietsbel@mastodon.socialF 1 Reply Last reply
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      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

        Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen. Ob sich dieses Problem durch ein Wiedererstarken der Partei lösen lässt oder sonst durch diese Partei aus eigener Kraft lösen wird, bezweifele ich heute ernstlich.

        Im Gegenteil halte die These, dass die SPD "beyond repair" ist, vielmehr für zunehmend überzeugend. Leider.

        Ich halte es für wahrscheinlich, dass wir Politik ohne die #SPD werden erfinden müssen.

        Und: Pilar macht das toll!

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        Grüne, CDU und SPD weiter uneins: Darum gibt es in Kassel vorerst keine Koalition

        Auch zwei Monate nach der Kommunalwahl ist im Kasseler Rathaus keine Koalition in Sicht. Grüne, CDU und SPD reden weiter über ein Kenia-Bündnis, aber es gibt ein Problem.

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        #10

        @AwetTesfaiesus wir bräuchten dringend eine neue soziale Partei.

        richierich@hessen.socialR 1 Reply Last reply
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        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

          @MerlinOfMerlinsforge Die SPD war die Falsche Partei für den richtigen Kühnert.

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          #11

          @AwetTesfaiesus Die Spd hatte was ich vorhin vergessen hab wo auch Kühnert ein Beispiel für ist, einen Braindrain von dem ich nicht erholen wird.
          Für das was früher die Speerspitze der SPD war sind inzwischen Linke und Grüne bessere Optionen. Was defacto bedeutet die SPD ist genauso Inhaltsleer geworden wie große Teile der Unionsparteien, wo ja außer Neoliberalismus nichts mehr ist,

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          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

            Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen. Ob sich dieses Problem durch ein Wiedererstarken der Partei lösen lässt oder sonst durch diese Partei aus eigener Kraft lösen wird, bezweifele ich heute ernstlich.

            Im Gegenteil halte die These, dass die SPD "beyond repair" ist, vielmehr für zunehmend überzeugend. Leider.

            Ich halte es für wahrscheinlich, dass wir Politik ohne die #SPD werden erfinden müssen.

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            Grüne, CDU und SPD weiter uneins: Darum gibt es in Kassel vorerst keine Koalition

            Auch zwei Monate nach der Kommunalwahl ist im Kasseler Rathaus keine Koalition in Sicht. Grüne, CDU und SPD reden weiter über ein Kenia-Bündnis, aber es gibt ein Problem.

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            #12

            @AwetTesfaiesus Ich finde es bezeichnend, dass Anhänger von #Grüne wie #DieLinke die #SPD nicht nur kritisieren (völlig plausibel), sondern sie sich immer mal wieder wegdenken oder gar wegwünschen. Dabei profitieren sie nur sehr bedingt von der derzeitigen Umfrageschwäche der SPD. Ich halte es für strategisch unklug, das eigene Lager so zu beschädigen, man macht damit nur die anderen groß. Auch: @chrisstoecker

            flippoflip@norden.socialF koltan@freiburg.socialK andreas_tengicki@hessen.socialA 3 Replies Last reply
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            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

              @Fietsbel
              Wenn die SPD angst haben muss vor dem Bashing durch die Grünen, sagt das allein eigentlich alles.

              Und: nicht im Parteiinteresse der Grünen. Ich schreibe doch, dass das Versagen der SPD ein Problem ist (nicht etwa eine Chance). Es ist vor allem ein Problem für die Grünen.

              Schließlich: 5,5% Freier Fall in der Arbeiterschaft in NRW. Die Messe ist doch gelesen. Die haben nur vergessen das Licht auszumachen.

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              #13

              @AwetTesfaiesus Also in NRW steht die SPD laut INSA bei 18%. Nicht richtig gut, aber keine 5,5%. In NRW haben wir die spezielle Situation eines ziemlich vernünftigen und engagierten CDU-Ministerpräsidenten und der vernünftigen Grünen in der Landesregierung. Die SPD wird zwischen den Regierungsparteien und der AfD in NRW zerrieben und findet anscheinend keinen Weg, zu ihrer eigentlichen Klientele durchzudringen.

              fietsbel@mastodon.socialF stiebke@hadan.socialS 2 Replies Last reply
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              • fietsbel@mastodon.socialF fietsbel@mastodon.social

                @AwetTesfaiesus Also in NRW steht die SPD laut INSA bei 18%. Nicht richtig gut, aber keine 5,5%. In NRW haben wir die spezielle Situation eines ziemlich vernünftigen und engagierten CDU-Ministerpräsidenten und der vernünftigen Grünen in der Landesregierung. Die SPD wird zwischen den Regierungsparteien und der AfD in NRW zerrieben und findet anscheinend keinen Weg, zu ihrer eigentlichen Klientele durchzudringen.

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                #14

                @AwetTesfaiesus Dafür müsste auch mal die dauerhafte #rechtsextreme Hirnwäsche auf den außereuropäischen sozialen Medien gesetzlich gestoppt werden, bevor das ganze Land Toast ist. Soziale Medien als #rechtsfreieRäume gehen gar nicht. Und #Desinformation durch (AfD-)Bundestagsabgeordnete sollten zu einem Dienstvergehen werden und #Amtsenthebung zur Folge haben. #noafd #noqanon #nofascism

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                • oliverczulo@spd.socialO oliverczulo@spd.social

                  @AwetTesfaiesus Ich finde es bezeichnend, dass Anhänger von #Grüne wie #DieLinke die #SPD nicht nur kritisieren (völlig plausibel), sondern sie sich immer mal wieder wegdenken oder gar wegwünschen. Dabei profitieren sie nur sehr bedingt von der derzeitigen Umfrageschwäche der SPD. Ich halte es für strategisch unklug, das eigene Lager so zu beschädigen, man macht damit nur die anderen groß. Auch: @chrisstoecker

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                  #15

                  @OliverCzulo
                  Aber @AwetTesfaiesus tut doch das Gegenteil.
                  Ich, für meinen Teil, wünsche mir eine programmatisch und personell starke SPD, damit progressive Mehrheiten möglich bleiben.

                  oliverczulo@spd.socialO 1 Reply Last reply
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                  • flippoflip@norden.socialF flippoflip@norden.social

                    @OliverCzulo
                    Aber @AwetTesfaiesus tut doch das Gegenteil.
                    Ich, für meinen Teil, wünsche mir eine programmatisch und personell starke SPD, damit progressive Mehrheiten möglich bleiben.

                    oliverczulo@spd.socialO This user is from outside of this forum
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                    #16

                    @FlippoFlip @AwetTesfaiesus Wo macht sie das denn? Die Behauptung einer Partei "beyond repair" ist völlig daneben. Das geben auch die Zahlen und Realitäten nicht her. Es ist für mich eindeutig Wunschdenken statt Wirklichkeit.

                    flippoflip@norden.socialF andreas_tengicki@hessen.socialA 2 Replies Last reply
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                    • oliverczulo@spd.socialO oliverczulo@spd.social

                      @FlippoFlip @AwetTesfaiesus Wo macht sie das denn? Die Behauptung einer Partei "beyond repair" ist völlig daneben. Das geben auch die Zahlen und Realitäten nicht her. Es ist für mich eindeutig Wunschdenken statt Wirklichkeit.

                      flippoflip@norden.socialF This user is from outside of this forum
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                      #17

                      @OliverCzulo da stht auch das Wörtchen "leider" - das macht in meiner Welt bei der Intention einen ziemlichen Unterschied.
                      Zum Inhalt: Ich empfinde die SPD leider auch insbesondere programmatisch deutlich viel zu schwach. Und das ist leider die Vorraussetzung für gute Politik.

                      @AwetTesfaiesus

                      oliverczulo@spd.socialO 1 Reply Last reply
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                      • fietsbel@mastodon.socialF fietsbel@mastodon.social

                        @AwetTesfaiesus Also in NRW steht die SPD laut INSA bei 18%. Nicht richtig gut, aber keine 5,5%. In NRW haben wir die spezielle Situation eines ziemlich vernünftigen und engagierten CDU-Ministerpräsidenten und der vernünftigen Grünen in der Landesregierung. Die SPD wird zwischen den Regierungsparteien und der AfD in NRW zerrieben und findet anscheinend keinen Weg, zu ihrer eigentlichen Klientele durchzudringen.

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                        #18

                        @Fietsbel @AwetTesfaiesus Oder die SPD wird nicht gewählt, weil man in BW #Hagel verhindern will, um das geringere Übel #CemÖzdemir zum Ministerpräsidenten zu machen. Die #Grünen in BW sind aber quasi nur eine zweite #CDU oder verhindern sie #Palantir oder setzen sich für #pruef ein? #Grüne in BW sind für mich konzeptlos.

                        fietsbel@mastodon.socialF 1 Reply Last reply
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                        • flippoflip@norden.socialF flippoflip@norden.social

                          @OliverCzulo da stht auch das Wörtchen "leider" - das macht in meiner Welt bei der Intention einen ziemlichen Unterschied.
                          Zum Inhalt: Ich empfinde die SPD leider auch insbesondere programmatisch deutlich viel zu schwach. Und das ist leider die Vorraussetzung für gute Politik.

                          @AwetTesfaiesus

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                          #19

                          @FlippoFlip @AwetTesfaiesus Bitte lass uns nicht über rhetorische Kniffe diskutieren. Allein das aufzubringen, in einer Lage, in der die SPD zB in MV steigt, in RP gerade eine Koalition gebildet hat, bei der sie fast die Hälfte der Abgeordneten stellt, sich in Sachsen-Anhalt auf eine Politik (wieder) ohne die Grünen im Parlament einstellen muss etc. etc. ist das, was da geschrieben wurde, reine Fantasie und gehört somit ins Reich des Wunschdenkens.

                          flippoflip@norden.socialF awettesfaiesus@mastodon.socialA 2 Replies Last reply
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                          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                            Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen. Ob sich dieses Problem durch ein Wiedererstarken der Partei lösen lässt oder sonst durch diese Partei aus eigener Kraft lösen wird, bezweifele ich heute ernstlich.

                            Im Gegenteil halte die These, dass die SPD "beyond repair" ist, vielmehr für zunehmend überzeugend. Leider.

                            Ich halte es für wahrscheinlich, dass wir Politik ohne die #SPD werden erfinden müssen.

                            Und: Pilar macht das toll!

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                            Grüne, CDU und SPD weiter uneins: Darum gibt es in Kassel vorerst keine Koalition

                            Auch zwei Monate nach der Kommunalwahl ist im Kasseler Rathaus keine Koalition in Sicht. Grüne, CDU und SPD reden weiter über ein Kenia-Bündnis, aber es gibt ein Problem.

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                            #20

                            @AwetTesfaiesus Die "bete und arbeite"-Fraktion ist in DE fest verankert, fast schon genetisch manifestiert. Wie man bei der Wahl, bei welcher Scholz Kanzler wurde, sehen konnte, reicht ein hingeworfener Knochen aus, um die Wählerschaft der SPD (wieder) zu mobilisieren. Das macht die Partei nicht besser, aber zum wegdenken der SPD in DE ist es definitiv zu früh.

                            awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                            • theoneswit@det.socialT theoneswit@det.social

                              @AwetTesfaiesus wir bräuchten dringend eine neue soziale Partei.

                              richierich@hessen.socialR This user is from outside of this forum
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                              #21

                              @TheOneSwit @AwetTesfaiesus Wenn die Linke einfach mal dieses „Anti-Nato“ und „Pro Russland“ Gesülze sein ließe, könnten sie einige Leute mehr überzeugen. Das sind aber Positionen, die für mich absolut nicht gehen. Die „Linken-Chefin“ Reichinnek macht als Oppositionspolitikerin einen guten Job, aber das eine ist Opposition zu sein, das andere wirklich zu regieren. Da sehe ich die Schwäche. Wirklichkeit versus Ideologie: Auf Luftschlössern kann man nicht regieren.

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                              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen. Ob sich dieses Problem durch ein Wiedererstarken der Partei lösen lässt oder sonst durch diese Partei aus eigener Kraft lösen wird, bezweifele ich heute ernstlich.

                                Im Gegenteil halte die These, dass die SPD "beyond repair" ist, vielmehr für zunehmend überzeugend. Leider.

                                Ich halte es für wahrscheinlich, dass wir Politik ohne die #SPD werden erfinden müssen.

                                Und: Pilar macht das toll!

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                                Grüne, CDU und SPD weiter uneins: Darum gibt es in Kassel vorerst keine Koalition

                                Auch zwei Monate nach der Kommunalwahl ist im Kasseler Rathaus keine Koalition in Sicht. Grüne, CDU und SPD reden weiter über ein Kenia-Bündnis, aber es gibt ein Problem.

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                                #22

                                @AwetTesfaiesus Wenn ich mir anhöre, was von Cem Özdemir so kommt, sollten sich die Grünen schon mal wappnen, um nicht den Schröder Weg zu gehen. Frage mich immer, was das Alter mit manchen Männern macht.

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                                  @AwetTesfaiesus Die "bete und arbeite"-Fraktion ist in DE fest verankert, fast schon genetisch manifestiert. Wie man bei der Wahl, bei welcher Scholz Kanzler wurde, sehen konnte, reicht ein hingeworfener Knochen aus, um die Wählerschaft der SPD (wieder) zu mobilisieren. Das macht die Partei nicht besser, aber zum wegdenken der SPD in DE ist es definitiv zu früh.

                                  awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                  #23

                                  @Mark_Bonsai Gegenthese: es ist zu spät zum Wegdenken

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                                  • stiebke@hadan.socialS stiebke@hadan.social

                                    @Fietsbel @AwetTesfaiesus Oder die SPD wird nicht gewählt, weil man in BW #Hagel verhindern will, um das geringere Übel #CemÖzdemir zum Ministerpräsidenten zu machen. Die #Grünen in BW sind aber quasi nur eine zweite #CDU oder verhindern sie #Palantir oder setzen sich für #pruef ein? #Grüne in BW sind für mich konzeptlos.

                                    fietsbel@mastodon.socialF This user is from outside of this forum
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                                    #24

                                    @stiebke @AwetTesfaiesus Ich verstehe das Begehren, nicht noch ein weiteres Bundesland an die CDU (und speziell an Hagel) verlieren zu wollen. Ehrlich gesagt schaffe ich es nicht, die Landespolitik in jedem Bundesland zu verfolgen, und BW ist nicht mein Bundesland.

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                                    • oliverczulo@spd.socialO oliverczulo@spd.social

                                      @FlippoFlip @AwetTesfaiesus Bitte lass uns nicht über rhetorische Kniffe diskutieren. Allein das aufzubringen, in einer Lage, in der die SPD zB in MV steigt, in RP gerade eine Koalition gebildet hat, bei der sie fast die Hälfte der Abgeordneten stellt, sich in Sachsen-Anhalt auf eine Politik (wieder) ohne die Grünen im Parlament einstellen muss etc. etc. ist das, was da geschrieben wurde, reine Fantasie und gehört somit ins Reich des Wunschdenkens.

                                      flippoflip@norden.socialF This user is from outside of this forum
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                                      #25

                                      @OliverCzulo
                                      Ich für meinen Teil freue mich sehr, wenn du Recht hast.
                                      @AwetTesfaiesus

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                                      • oliverczulo@spd.socialO oliverczulo@spd.social

                                        @AwetTesfaiesus Ich finde es bezeichnend, dass Anhänger von #Grüne wie #DieLinke die #SPD nicht nur kritisieren (völlig plausibel), sondern sie sich immer mal wieder wegdenken oder gar wegwünschen. Dabei profitieren sie nur sehr bedingt von der derzeitigen Umfrageschwäche der SPD. Ich halte es für strategisch unklug, das eigene Lager so zu beschädigen, man macht damit nur die anderen groß. Auch: @chrisstoecker

                                        koltan@freiburg.socialK This user is from outside of this forum
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                                        #26

                                        @OliverCzulo @AwetTesfaiesus Niemand, der oder die politisch bei Trost ist, *wünscht* sich die SPD weg. Es ist eher ein entsetztes Zuschauen, wie Klingbeil die Partei mutwillig versenkt. Nehmen wir die jüngsten Wahlen hier in Baden-Württemberg: Die SPD mit Andreas Stoch hat einen soliden, engagierten, sozialdemokratischen Wahlkampf geführt, auf die richtigen Themen gesetzt und sich wirklich reingehängt. Klar, der Absturz dann war zum Teil der Zuspitzung auf das Duell Özedemir vs. Hagel geschuldet. Aber dass es dann so schlimm kam, wie es kam, hatte seine Ursache in dem desaströsen Bild, das die SPD im Bund abgibt.
                                        Ja, ich verstehe die Dilemmata, in der die SPD steckt. Die jetzige Koalition wurde ihr durch die Umstände aufgezwungen, und jetzt steckt sie zwischen Baum und Borke fest. Und ich habe wirklich großen Respekt vor allen Sozialdemokrat:innen, die in der Partei bleiben und versuchen, das Ruder herumzureissen. Aber zumindest von außen sieht es so aus, als ob sie auf verlorenem Posten kämpfen.
                                        Und deswegen auch mein Dank an Dich, Oliver, dass Du Dich hier der Diskussion stellst - das ist sicherlich nicht angenehm, ständig für die Partei abgewatscht zu werden. Ich hoffe, Du lässt Dich dadurch nicht entmutigen, auch wenn ich Beiträge von Dir weiterhin kritisch kommentieren werde (als Parteiloser habe ich's da ja auch einfach). Das ist meine Art, politische Wertschätzung zu zeigen.

                                        oliverczulo@spd.socialO 1 Reply Last reply
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                                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                          Eine dysfunktionale SPD ist ein größeres Problem als viele derzeit verstehen. Ob sich dieses Problem durch ein Wiedererstarken der Partei lösen lässt oder sonst durch diese Partei aus eigener Kraft lösen wird, bezweifele ich heute ernstlich.

                                          Im Gegenteil halte die These, dass die SPD "beyond repair" ist, vielmehr für zunehmend überzeugend. Leider.

                                          Ich halte es für wahrscheinlich, dass wir Politik ohne die #SPD werden erfinden müssen.

                                          Und: Pilar macht das toll!

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                                          Grüne, CDU und SPD weiter uneins: Darum gibt es in Kassel vorerst keine Koalition

                                          Auch zwei Monate nach der Kommunalwahl ist im Kasseler Rathaus keine Koalition in Sicht. Grüne, CDU und SPD reden weiter über ein Kenia-Bündnis, aber es gibt ein Problem.

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                                          (www.hna.de)

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                                          #27

                                          @AwetTesfaiesus Ich fürchte sie haben Recht. Dieser libertäre Seeheimer Kreis läßt die SPD, welche er erfolgreich gekapert hat, nie wieder aus den Klauen. Klingbeil wird noch solange die SPD Genossen davor warnen 'zuweit nach links zu rutschen' bis aus der SPD ein reaktionärer Hintertreppenwitz unterhalb der fünf Prozent Hürde ohne jegliche politische Bedeutung, geworden ist.
                                          #noSPD pls
                                          Sie müßte wieder eine authentische, klar linke Arbeiterpartei werden, dann käme sie auf 40 % Stimmen.

                                          awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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