🤯 "Während sich Achtjährige 1919 noch im Umkreis von 9,5 Kilometern bewegten, waren es 1950 1,5 Kilometer, 1979 700 Meter und 2006 nur noch 300 Meter."
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@HeikeKos Es gibt aber auch weniger Kinder. der 2006er Jahrgang war nur halb so groß, wie der 1965. Und dann gibt es auf dem Dorf einen 13 Jährigen, eine Achtjährige und zwei Babys. Warum sollte man die zusammen draußen sehen?
@kaffeeringe ein guter Einwand. In der Straße in der ich in den späten 70ern und frühen 80ern aufgewachsen bin (20 Einfamilienhäuser) war mein Bruder das fünfzigste Kind. Es gab immer fünf bis zehn Kinder die altersmäßig in etwa gleich waren, so das eigentlich immer irgendwer da war mit dem man was unternehmen konnte. Und in der Nachbarstraße war es ähnlich (aber mit den hatte man nicht gespielt, die waren komisch
).So etwas ist heute wohl eher selten.
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@kaffeeringe ein guter Einwand. In der Straße in der ich in den späten 70ern und frühen 80ern aufgewachsen bin (20 Einfamilienhäuser) war mein Bruder das fünfzigste Kind. Es gab immer fünf bis zehn Kinder die altersmäßig in etwa gleich waren, so das eigentlich immer irgendwer da war mit dem man was unternehmen konnte. Und in der Nachbarstraße war es ähnlich (aber mit den hatte man nicht gespielt, die waren komisch
).So etwas ist heute wohl eher selten.
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@kaffeeringe spannend, dass die neuesten Zahlen 20 Jahre alt zu sein scheinen und das im Artikel als aktueller "Trend" verkauft wird.
@fortyeight
Bearbeitet: Falsch gelesen, sorry -
🤯 "Während sich Achtjährige 1919 noch im Umkreis von 9,5 Kilometern bewegten, waren es 1950 1,5 Kilometer, 1979 700 Meter und 2006 nur noch 300 Meter."
@kaffeeringe Hatte als Kind den Wald direkt vor der Tür, entsprechend oft weg war ich.
Zur elterlichen Angst habe ich meine Mutter mal gefragt wie es ihr so ging, wenn erst mein Bruder, später ich in unserem Garten die 10-15m hohe Tanne rauf geklettert sind. Sie hat das oft beobachtet. Innerlich ist sie gestorben, sagt sie. Aber es war und ist in ihren Augen pädagogisch sinnvoll. (Der Baum war auch wirklich einfach zu erklettern.)
Weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob ich das so könnte. Ich hoff's. -
@yazzea @sudelsurium Ich bin 1982 zur Schule gekommen und nach einiger Zeit bin ich mit anderen Kindern ohne Erwachsene 20 Minuten zu Fuß zur Schule gelaufen.
Ansonsten hieß es: Wenn die Laternen angehen, kannst Du nach Hause. Wo wir in der Zwischenzeit waren, war unsere Sache.
@kaffeeringe @yazzea Bei mir war es Ende der 70er Jahre ähnlich. Damals endete die Schule aber auch um halb eins, die Menge der Hausaufgaben war überschaubar, und das Erlernen von Selbstständigkeit war unausgesprochen ein hoher Wert.
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🤯 "Während sich Achtjährige 1919 noch im Umkreis von 9,5 Kilometern bewegten, waren es 1950 1,5 Kilometer, 1979 700 Meter und 2006 nur noch 300 Meter."
@kaffeeringe Ich hätte zu sowas ja immer gerne mindestens 2 weitere Infos: wie viel Prozent eines Jahrgangs haben es bis ins Erwachsenenalter geschafft & welche Gefahren waren so im Schnitt normal in diesen Umgebungen? Hier z. B. können 8-Jährige kaum irgendwo sicher allein über die Straße, weil inzwischen alle parkenden Karren so hoch sind, dass sie nicht drüber gucken können & auch nicht gesehen werden & es wird grundsätzlich bis an die Kreuzung ran geparkt. Trotzdem gehen hier viel Kids >
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🤯 "Während sich Achtjährige 1919 noch im Umkreis von 9,5 Kilometern bewegten, waren es 1950 1,5 Kilometer, 1979 700 Meter und 2006 nur noch 300 Meter."
@kaffeeringe Kinder in kleinen Gruppen aber ohne Erwachsene unterwegs sehe ich kaum noch auf meinen (Alltags)Radrunden. Auffällig fand ich: letztens in den Niederlanden wurde es im Siedlungs-Randbereich wieder mehr.
IM Urlaub in Dänemark an autoarmen Orten und Feriendörfern trauen die Eltern ihren Kindern auf einmal wieder mehr zu.
(Oder es sind nur die, die ihren Kindern was zutrauen, die überhaupt dahin reisen). -
@kaffeeringe Ich hätte zu sowas ja immer gerne mindestens 2 weitere Infos: wie viel Prozent eines Jahrgangs haben es bis ins Erwachsenenalter geschafft & welche Gefahren waren so im Schnitt normal in diesen Umgebungen? Hier z. B. können 8-Jährige kaum irgendwo sicher allein über die Straße, weil inzwischen alle parkenden Karren so hoch sind, dass sie nicht drüber gucken können & auch nicht gesehen werden & es wird grundsätzlich bis an die Kreuzung ran geparkt. Trotzdem gehen hier viel Kids >
@kaffeeringe > viel weiter als 300 m zu Fuß, in der Regel in Gruppen - trotzdem ist das was anderes, als wirklich eigenständig unterwegs sein, denn es bedeutet, eingeschränkt von Autos auf nem engen Gehweg zu balancieren ...
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@kaffeeringe Hatte als Kind den Wald direkt vor der Tür, entsprechend oft weg war ich.
Zur elterlichen Angst habe ich meine Mutter mal gefragt wie es ihr so ging, wenn erst mein Bruder, später ich in unserem Garten die 10-15m hohe Tanne rauf geklettert sind. Sie hat das oft beobachtet. Innerlich ist sie gestorben, sagt sie. Aber es war und ist in ihren Augen pädagogisch sinnvoll. (Der Baum war auch wirklich einfach zu erklettern.)
Weiß aber ehrlich gesagt nicht, ob ich das so könnte. Ich hoff's.@Gilgamesch Hängt ja auch von der konkreten Situation ab, ob das pädagogisch sinnvoll oder vernachlässigend ist. Die Eltern, deren Kids so eine Kletterpartie nicht überleben oder nur schwerst verletzt, werden wahrscheinlich anders antworten. Wir haben früher auf nem Truppenübungsplatz gespielt, was unsere Eltern nicht wirklich wussten - ich finde es auch im Rückblick nicht pädagogisch wertvoll & hatte auch noch bis ins frühe Erwachsenenalter Alpträume von den Beinahe-Unglücken ... @kaffeeringe
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🤯 "Während sich Achtjährige 1919 noch im Umkreis von 9,5 Kilometern bewegten, waren es 1950 1,5 Kilometer, 1979 700 Meter und 2006 nur noch 300 Meter."
@kaffeeringe Achtung, Quellenkritik: Die zitierte Studie stammt wohl nicht aus Deutschland und die Lage in Deutschland sieht deutlich anders aus.

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