Am 16. März 2026, startete ich eine 3tägige Umfrage zum Thema #Erneuerbare & #Energiewende - deren Ergebnis mich zugleich sehr glücklich & auch sehr nachdenklich gemacht hat.
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Vielen Dank für diese Ermutigungen, @flyIng @benny

Denke laut: Habe oft betont, dass ich weder die konservative Position ( #Reaktanz als Widerstand gegen Neues) noch die progressive Position ( #Arroganz als Überzeugung, die Zukunft zu kennen, nach Popper #Historizismus ) überzeugend finde. Dagegen verstünde ich mich als dialogisch & wissenschaftlich orientiert, also als moderat.
Langsam beginnt mir zu dämmern, dass diese Haltung eben auch ihren Preis hat: der Verzicht auf die Feindbilder des Freund - Feind - #Dualismus bedeutet eben auch einen Verzicht auf bergende Gemeinschaft.
Die meisten Menschen in Parteien wollen sich eben selbst für "gut" und Andersdenkende für "böse" halten. Die klassische #Christdemokratie gibt das nicht her & fällt damit unter die Räder der #Säkularisierung auch in der #Union. Fürchte (nicht nur) ich. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.volker-kauder-die-cdu-war-nie-eine-konservative-partei.4169a402-a6ce-4d95-b2ab-5140ee2a6ffa.html
@BlumeEvolution @flyIng @benny Vielleicht verstehe ich dich falsch, aber ist das nicht zu pessimistisch gedacht? Gibt es denn so wenige dialogisch & wissenschaftlich orientierte Moderate, dass man nicht auch dort bergende Gemeinschaft finden könnte? Das Gemeinschaftsgefühl sollten wir nicht dem Dualismus überlassen!
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Vielen Dank für diese Ermutigungen, @flyIng @benny

Denke laut: Habe oft betont, dass ich weder die konservative Position ( #Reaktanz als Widerstand gegen Neues) noch die progressive Position ( #Arroganz als Überzeugung, die Zukunft zu kennen, nach Popper #Historizismus ) überzeugend finde. Dagegen verstünde ich mich als dialogisch & wissenschaftlich orientiert, also als moderat.
Langsam beginnt mir zu dämmern, dass diese Haltung eben auch ihren Preis hat: der Verzicht auf die Feindbilder des Freund - Feind - #Dualismus bedeutet eben auch einen Verzicht auf bergende Gemeinschaft.
Die meisten Menschen in Parteien wollen sich eben selbst für "gut" und Andersdenkende für "böse" halten. Die klassische #Christdemokratie gibt das nicht her & fällt damit unter die Räder der #Säkularisierung auch in der #Union. Fürchte (nicht nur) ich. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.volker-kauder-die-cdu-war-nie-eine-konservative-partei.4169a402-a6ce-4d95-b2ab-5140ee2a6ffa.html
@BlumeEvolution
Es wurden gerade in den letzten Jahren medial und politisch Feindbilder geschaffen. Waren Parteien noch einigermaßen solidarisch, wenn etwas Schlimmes passierte (die Ermordung von Walter Lübcke zum Beispiel), gibt es das so nicht mehr (Gewalt gegen Wahlkämpfer zB). Ich bin es so verdammt leid. -
@xepia_
Ist Wissenschaft dann allgemein politisch?Nein, sozusagen umgekehrt.
Harald Lesch wird erst dadurch politisch, dass er nicht nur wissenschaftlich feststellt: "Klimaschutz funktioniert so und so", sondern politisch sagt: "Klimaschutz ist wichtig, das sollten wir tun."
Mein Problem hier ist, dass ich den Tröt von @MichaelChrist so verstehe, dass er auch das "Wir sollten!" unter wissenschaftliche Erkenntnis fasst.
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@BlumeEvolution @flyIng @benny Vielleicht verstehe ich dich falsch, aber ist das nicht zu pessimistisch gedacht? Gibt es denn so wenige dialogisch & wissenschaftlich orientierte Moderate, dass man nicht auch dort bergende Gemeinschaft finden könnte? Das Gemeinschaftsgefühl sollten wir nicht dem Dualismus überlassen!
Vielen Dank, @denkfix

Hier auf #Mastodon & auf meinem #Blog erlebe ich eine solche dialogisch-monistische Gemeinschaft.
Allerdings sind „wir“ im #Fediverse noch immer sehr wenige & haben weder thymotische Algorithmen, noch fossile Konzernmedien und auch keine Partei-Organisationen an der Seite.
Wird das reichen? Ich hoffe schon.
Wie lange wird es brauchen? Das ist die Frage, die sich mir stellt…
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Vielen Dank für diese Ermutigungen, @flyIng @benny

Denke laut: Habe oft betont, dass ich weder die konservative Position ( #Reaktanz als Widerstand gegen Neues) noch die progressive Position ( #Arroganz als Überzeugung, die Zukunft zu kennen, nach Popper #Historizismus ) überzeugend finde. Dagegen verstünde ich mich als dialogisch & wissenschaftlich orientiert, also als moderat.
Langsam beginnt mir zu dämmern, dass diese Haltung eben auch ihren Preis hat: der Verzicht auf die Feindbilder des Freund - Feind - #Dualismus bedeutet eben auch einen Verzicht auf bergende Gemeinschaft.
Die meisten Menschen in Parteien wollen sich eben selbst für "gut" und Andersdenkende für "böse" halten. Die klassische #Christdemokratie gibt das nicht her & fällt damit unter die Räder der #Säkularisierung auch in der #Union. Fürchte (nicht nur) ich. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.volker-kauder-die-cdu-war-nie-eine-konservative-partei.4169a402-a6ce-4d95-b2ab-5140ee2a6ffa.html
@BlumeEvolution
Hier widerspreche ich ganz entschieden. Ich glaube nicht, dass die meisten Mitglieder von Parteien eine solche Einteilung vornehmen. Die eigene Partei gut - die andere böse.
Ich war früher auch mal politisch aktiv (CDU). Mitglieder von SPD, FDP oder Grünen als "böse" zu sehen, wäre mir im Traum nicht eingefallen! Wenn wir wirklich so denken würden, dann wäre das die Bankrotterklärung unserer Demokratie! -
Nein, sozusagen umgekehrt.
Harald Lesch wird erst dadurch politisch, dass er nicht nur wissenschaftlich feststellt: "Klimaschutz funktioniert so und so", sondern politisch sagt: "Klimaschutz ist wichtig, das sollten wir tun."
Mein Problem hier ist, dass ich den Tröt von @MichaelChrist so verstehe, dass er auch das "Wir sollten!" unter wissenschaftliche Erkenntnis fasst.
Streng genommen - ja. Ich halte es hier allerdings schon für was Haare spaltend: Wenn jemand wissenschaftlich erkennt, dass der Karren auf den Abgrund zurollt, ist ein „Brems!!“ natürlich als imperativ „politisch“. Anbetracht dessen, das wohl wenige Lust haben, mit abzustürzen und der Tatsache, das „unpolitische“ Wissenschaft auch wie die mahnenden Worte des Opas genommen werden…
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@BlumeEvolution
Hier widerspreche ich ganz entschieden. Ich glaube nicht, dass die meisten Mitglieder von Parteien eine solche Einteilung vornehmen. Die eigene Partei gut - die andere böse.
Ich war früher auch mal politisch aktiv (CDU). Mitglieder von SPD, FDP oder Grünen als "böse" zu sehen, wäre mir im Traum nicht eingefallen! Wenn wir wirklich so denken würden, dann wäre das die Bankrotterklärung unserer Demokratie!@BlumeEvolution
Eine Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene wäre mit einer solchen Sichtweise ein Ding der Unmöglichkeit.
Würden Mitglieder demokratischer Parteien so denken, dann wäre es einer Partei wie der AfD gelungen, uns tatsächlich gegen einander auszuspielen. Das hoffe ich nicht. -
Nein, sozusagen umgekehrt.
Harald Lesch wird erst dadurch politisch, dass er nicht nur wissenschaftlich feststellt: "Klimaschutz funktioniert so und so", sondern politisch sagt: "Klimaschutz ist wichtig, das sollten wir tun."
Mein Problem hier ist, dass ich den Tröt von @MichaelChrist so verstehe, dass er auch das "Wir sollten!" unter wissenschaftliche Erkenntnis fasst.
@xepia_ @Sabine1963 @MichaelChrist @annyhartmann @BlumeEvolution Mal die Umkehrung, wissenschaftliche Erkenntnis, die erst durch Voranbringen Wirkung erzielt: Der Bau der Atombombe war also unpolitisch, nur der Brief, dazu aufzufordern, war politisch? Oder war beides Wissenschaft? Ich denke, dass wir schon lange davon weg sind, dass die Naturwissenschaft überhaupt unpolitisch sein kann.
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Streng genommen - ja. Ich halte es hier allerdings schon für was Haare spaltend: Wenn jemand wissenschaftlich erkennt, dass der Karren auf den Abgrund zurollt, ist ein „Brems!!“ natürlich als imperativ „politisch“. Anbetracht dessen, das wohl wenige Lust haben, mit abzustürzen und der Tatsache, das „unpolitische“ Wissenschaft auch wie die mahnenden Worte des Opas genommen werden…
Danke für das Bild - viele der Verantwortlichen wähnen sich nämlich auf einem Schleudersitz (nicht nur Richtung Mars) und sehen durchaus Alternativen zum Bremsen.
(Und wo ich schon beim Haarespalten bin: Die Privatperson Harald Lesch, die nicht gerne abstürzen mag, wollte ich gar nicht ins Spiel bringen.)
Aber hier ging's ums Erklären, und da bin ich schon gerne genau.
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@xepia_ @Sabine1963 @MichaelChrist @annyhartmann @BlumeEvolution Mal die Umkehrung, wissenschaftliche Erkenntnis, die erst durch Voranbringen Wirkung erzielt: Der Bau der Atombombe war also unpolitisch, nur der Brief, dazu aufzufordern, war politisch? Oder war beides Wissenschaft? Ich denke, dass wir schon lange davon weg sind, dass die Naturwissenschaft überhaupt unpolitisch sein kann.
Naturwissenschaftler_innen tragen automatisch politische Verantwortung, wissen wir seit spätestens damals, das ist aber glaub ich was anderes.
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@Fraengii @Reinald @Erika @BlumeEvolution
Nun um den Wert und Verbrauch von Benzin bemessen zu können, kann man hinweisen, dass 1 Liter E10 8,6 kWh Energie hat.Verbrenner:
10l/100km = 86kWh/100km = 20€/100km
eAuto:
20kWh/100km = 4€ - 10€/100km@angeldruckt @Fraengii @Reinald @Erika @BlumeEvolution
Hier meine Rechnung nach ca. 23.000km:
4,78€/100km.
BavariaNephro (@BavariaNephro@sueden.social)
Gerade ausgerechnet: Mein eAuto ist bisher 22.483km gefahren. Pro 100km lagen die Stromkosten für das Auto bei 4,78€ Hätte ich einen Verbrenner mit einem Verbrauch von 6,5l/100km gefahren mit einem gutmütigen Spritpreis von 1,60€/l, hätte mich das pro 100km 10,40€ gekostet...
sueden.social (sueden.social)
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@HolgerPieta @lucasth @angeldruckt @Fraengii @Erika @BlumeEvolution das ist wie mit den Zäunen - bifaziale Panels sollen mittlerweile günstiger sein als viele Zaunsysteme. Disclaimer: ich habs nicht geprüft. Ging vor Monaten durch die Solarbubble.
@Reinald @HolgerPieta @lucasth @angeldruckt @Fraengii @Erika @BlumeEvolution
Habe mir gerade bei Tepto für 70€ ein 475Wp Modul (ca. 180x110cm) gekauft.
Weiß nicht, was das „in Holz“ kosten würde

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@BlumeEvolution
Ich habe inzwischen den Eindruck, dass viele Leute durch lobbyierte Fehlinformationen komplett verunsichert sind. Da kommt dann wieder einer und preist Grüngas, E-Fuels oder Mini - AKW als die Lösung aller Probleme an. Und wenn den Leute eine einfache "Wahrheit" angeboten wird, dann nehmen sie halt die. 2/2@Smetana @BlumeEvolution Womit "einer" dann genau das erreicht, was er erreichen will - wir reden über alle möglichen Hirngespinste, aber nicht über den fossilen Ausstieg. Die Gasnetze sollen sich doch weiter rechnen

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Vielen Dank, @denkfix

Hier auf #Mastodon & auf meinem #Blog erlebe ich eine solche dialogisch-monistische Gemeinschaft.
Allerdings sind „wir“ im #Fediverse noch immer sehr wenige & haben weder thymotische Algorithmen, noch fossile Konzernmedien und auch keine Partei-Organisationen an der Seite.
Wird das reichen? Ich hoffe schon.
Wie lange wird es brauchen? Das ist die Frage, die sich mir stellt…
@BlumeEvolution @denkfix @flyIng ich frage mich grad, wodurch sich ein thymotischer Algorithmus auszeichnen würde. Vielleicht kann man das ja als add on zu verschiedenen Fediverse Clients bauen...
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@cmister26 @Sabine1963 @BlumeEvolution @MichaelChrist
Mmh… bin im selben Alter, aber die beschriebenen Einstellungen passen tatsächlich mehr auf meinen Nachwuchs inkl. Freundeskreis! Würde ich gerne beeinflussen, rede aber gegen eine Wand.
Pupertät (immer noch?)? Trotz? Retro-Punk?
️@yoda_me_is @Sabine1963 @BlumeEvolution @MichaelChrist
Naja, da habe ich auch in der Erziehung scheinbar was falsch gemacht (die Zeit, wo man mich gelassen hat)
Jetzt lebe ich es "einfach" vor.
Wenn sie wollen koennen sie auch.
Aber zwingen funkt da nicht mehr.Beispiel:
Wollten mir ein Fahrzeug kaufen, weil ich zur naechsten Haltestelle ne halbe Stunde laufen muss.
Ich habe gesagt, wenn es nicht elektrisch ist, werde ich es nicht annehmen. -
Das hat mit einfacher Wahrheit nichts zu tun.
Sie können einfach so weiterleben wie bisher und müssen sich nicht selber um irgendwas kümmern.
Daher hilft auch keine missionarische Belehrung.
Erzählt denen eher wie viel #Geld eingespart wurde.
@maexchen1 @BlumeEvolution
Genau diesen Ansatz verfolge ich jetzt auch.
Denn natürlich muss man sich nach dem Umstieg auf eine Wärmepumpe oder ein E-Auto erst mal umgewöhnen.
Aber wenn am Ende ein finanzieller Vorteil dabei rausspringt überzeugt das vielleicht auch die Skeptiker. -
@BlumeEvolution
Eine Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene wäre mit einer solchen Sichtweise ein Ding der Unmöglichkeit.
Würden Mitglieder demokratischer Parteien so denken, dann wäre es einer Partei wie der AfD gelungen, uns tatsächlich gegen einander auszuspielen. Das hoffe ich nicht.@Sabine1963 @BlumeEvolution
Naja... Gewissermaßen passiert das hier im Lande durchaus.
Manche/Einige Menschen legen wirklich diese Sichtweise an den Tage - gerade dann wenn es um spezielle Themen geht. Und vor allem dann, wenn es um "die Grünen" geht.
die stärkste Ausprägung von Dualismus zeigen oftmals AfD Mitglieder:innen.
Geschafft hat sie (die oben genannte Partei) das noch nicht - in Verbindung mit Bild und anderen Medien wird dran gearbeitet -
@BlumeEvolution @denkfix @flyIng ich frage mich grad, wodurch sich ein thymotischer Algorithmus auszeichnen würde. Vielleicht kann man das ja als add on zu verschiedenen Fediverse Clients bauen...
@benny @BlumeEvolution @denkfix
Wollen wir das wirklich, einen tymotischen Algorithmus im Fediverse?
Oder versinken wir dann noch mehr in einer Blase? Denn auch der alles beherrschende Algorithmus von X und Tikt...k sorgt ja nur dafür, dass entsprechende Meinungen mit einem zigfachen Echo ausgestattet werden. Bildlich könnte man sich wie das "Tal der Dämmerung" in Michael Endes "Jim Knopf" vorstellen.
Nur dass es auf X leider nicht regnet. -
@angeldruckt @Fraengii @Reinald @Erika @BlumeEvolution
Hier meine Rechnung nach ca. 23.000km:
4,78€/100km.
BavariaNephro (@BavariaNephro@sueden.social)
Gerade ausgerechnet: Mein eAuto ist bisher 22.483km gefahren. Pro 100km lagen die Stromkosten für das Auto bei 4,78€ Hätte ich einen Verbrenner mit einem Verbrauch von 6,5l/100km gefahren mit einem gutmütigen Spritpreis von 1,60€/l, hätte mich das pro 100km 10,40€ gekostet...
sueden.social (sueden.social)
@BavariaNephro @angeldruckt @Fraengii @Reinald @Erika @BlumeEvolution
Das kann nur mit Laden daheim sein.
4,78 / 20 = 0,24 [EUR/kWh]
Öffentlich nie zu erreichen. -
@maexchen1 @BlumeEvolution
Genau diesen Ansatz verfolge ich jetzt auch.
Denn natürlich muss man sich nach dem Umstieg auf eine Wärmepumpe oder ein E-Auto erst mal umgewöhnen.
Aber wenn am Ende ein finanzieller Vorteil dabei rausspringt überzeugt das vielleicht auch die Skeptiker.@Smetana @maexchen1 @BlumeEvolution
Leider ist das mit dem finanziellen Vorteil beim e-Auto halt nicht unbedingt gegeben. Da gehört schon auch Idealismus dazu.
Ich habe mir einen Gebrauchten gekauft. Verbrenner wäre viel billiger gewesen.
Und wenn das mit den Lademöglichkeiten nicht genau passt, ist da bestenfalls keine Ersparnis.