Jahrelang mussten wir uns anhören, dass es keine Regeln außer den Emissionshandel im Klimaschutz braucht, weil wenn der Emissionshandel erstmal da ist, regelt das der Markt.
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PS: Natürlich kommen sie jetzt mit dem Märchen von CCS, CCU etc. an.
(S+) Emissionshandel: Wie CO₂-Entnahme den Zertifikatehandel verändern könnte
In der EU ist der CO₂-Ausstoß für Unternehmen so teuer wie kaum irgendwo sonst auf der Welt. Mehrere Mitgliedstaaten wollen den Emissionshandel deshalb entschärfen. Deutsche Wissenschaftler haben dazu eine Idee.
(www.spiegel.de)
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Jahrelang mussten wir uns anhören, dass es keine Regeln außer den Emissionshandel im Klimaschutz braucht, weil wenn der Emissionshandel erstmal da ist, regelt das der Markt.
Nun ist der Emissionshandel in seiner Wirkung im Markt angenommen, funktioniert und wer hätte das gedacht? Er soll weg.


@peterjelinek Ist nicht schlimm, Trump und Putin sind ja gerad gut dabei die Industrie abzuwickeln. Durch deren Kriege bricht das ANgebot so stark zusammen, dass "die Wirtschaft" gar nicht anders kann, als sich umzustellen oder untzer zu gehen
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PS: Natürlich kommen sie jetzt mit dem Märchen von CCS, CCU etc. an.
(S+) Emissionshandel: Wie CO₂-Entnahme den Zertifikatehandel verändern könnte
In der EU ist der CO₂-Ausstoß für Unternehmen so teuer wie kaum irgendwo sonst auf der Welt. Mehrere Mitgliedstaaten wollen den Emissionshandel deshalb entschärfen. Deutsche Wissenschaftler haben dazu eine Idee.
(www.spiegel.de)
@peterjelinek Oh nö!
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@peterjelinek Ajo, muss man sich nicht aufregen. Klimawandel innerhalb des Kapitalismus zu verhindern, ist unmöglich. Lief immer darauf hinaus.
@wackJackle @peterjelinek Solche Sichtweisen empfinde ich als fatalistisch und wenig hilfreich.
Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit so groß wäre, dass die Zivilisation an Klimawandel und Artensterben scheitern wird, wären dennoch die einzigen klugen Argumentationen diejenigen, welche die verbleibenden Chancen zur Bewältigung vergrößern.
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@peterjelinek Fusionsreaktoren sind schon wieder out

Aber vielleicht fällt ihnen Bäume pflanzen ein. Und Mischwälder, grüne Städte, Moor-Renaturierung... wenn mal CSS auch als Märchen enttarnt wird.@energisch_ @peterjelinek Die CO2-Bepreisung ist das effizienteste Verfahren um innerhalb einer marktwirtschaftlichen kapitalistischen Ordnung zur Emissionsreduktion zu führen.
ABER: Der derzeitige Kapitalismus ist eben nicht nur eine Wirtschaftsstruktur. Sondern auch eine Struktur zur Organisation von Machtverhältnissen. Und diese Machtverhältnisse werden es nicht zulassen, dass der CO2-Preis so hoch wird, dass er Lenkungswirkung entfaltet.
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Jahrelang mussten wir uns anhören, dass es keine Regeln außer den Emissionshandel im Klimaschutz braucht, weil wenn der Emissionshandel erstmal da ist, regelt das der Markt.
Nun ist der Emissionshandel in seiner Wirkung im Markt angenommen, funktioniert und wer hätte das gedacht? Er soll weg.


@peterjelinek Wer hätte das gedacht…
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@energisch_ @peterjelinek Die CO2-Bepreisung ist das effizienteste Verfahren um innerhalb einer marktwirtschaftlichen kapitalistischen Ordnung zur Emissionsreduktion zu führen.
ABER: Der derzeitige Kapitalismus ist eben nicht nur eine Wirtschaftsstruktur. Sondern auch eine Struktur zur Organisation von Machtverhältnissen. Und diese Machtverhältnisse werden es nicht zulassen, dass der CO2-Preis so hoch wird, dass er Lenkungswirkung entfaltet.
@herdsoft aber deshalb gibt's doch Gesetze, gerade auch, um diesen unfairen Machtverhältnissen Grenzen zu setzen @peterjelinek
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@wackJackle @peterjelinek Solche Sichtweisen empfinde ich als fatalistisch und wenig hilfreich.
Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit so groß wäre, dass die Zivilisation an Klimawandel und Artensterben scheitern wird, wären dennoch die einzigen klugen Argumentationen diejenigen, welche die verbleibenden Chancen zur Bewältigung vergrößern.
@herdsoft @peterjelinek Dagegen sage ich überhaupt nichts. Jedoch sollte es sich gleichzeitig darauf vorbereitet werden, wenn wir Scheitern. Und auf irgendeine Art und Weise werden wir scheitern. +2°C ist schließlich längst gescheitert. (James Hansen)
Was hilft es sich selbst anzulügen und das ausblenden?
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@herdsoft aber deshalb gibt's doch Gesetze, gerade auch, um diesen unfairen Machtverhältnissen Grenzen zu setzen @peterjelinek
@energisch_ @peterjelinek Wer genügend Macht hat, kann Gesetze ändern lassen.
Es stellt sich die Frage, ob die kapitalistische Machtverteilung stärker ist als die demokratische Machtverteilung.
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@energisch_ @peterjelinek Wer genügend Macht hat, kann Gesetze ändern lassen.
Es stellt sich die Frage, ob die kapitalistische Machtverteilung stärker ist als die demokratische Machtverteilung.
@herdsoft deshalb muss der Einfluss von Wirtschaft auf die Politik und Politiker*innen dringend eingeschränkt werden
@peterjelinek -
@herdsoft @peterjelinek Dagegen sage ich überhaupt nichts. Jedoch sollte es sich gleichzeitig darauf vorbereitet werden, wenn wir Scheitern. Und auf irgendeine Art und Weise werden wir scheitern. +2°C ist schließlich längst gescheitert. (James Hansen)
Was hilft es sich selbst anzulügen und das ausblenden?
@wackJackle @peterjelinek Auf welches Ausmaß an Klimaveränderung sollen wir uns Deiner Meinung nach vorbereiten? Auf >2°C, auf >3°C, >4°C?
Es ist ganz offensichtlich, dass die Klimawandel aufgehalten werden muss, weil sonst keine Anpassung möglich sein wird.
Jede Argumentation, dass es nicht möglich ist, den Klimawandel aufzuhalten ist Fatalismus.
Wie Stephe Jobs der gegen seinen Krebs Fruchtsäfte trank statt sich einer Chemotherapie zu unterziehen.
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@wackJackle @peterjelinek Auf welches Ausmaß an Klimaveränderung sollen wir uns Deiner Meinung nach vorbereiten? Auf >2°C, auf >3°C, >4°C?
Es ist ganz offensichtlich, dass die Klimawandel aufgehalten werden muss, weil sonst keine Anpassung möglich sein wird.
Jede Argumentation, dass es nicht möglich ist, den Klimawandel aufzuhalten ist Fatalismus.
Wie Stephe Jobs der gegen seinen Krebs Fruchtsäfte trank statt sich einer Chemotherapie zu unterziehen.
@herdsoft @peterjelinek Ich schreibe nicht, dass er nicht 'aufzuhalten' sei. Ich sage, dass wir mindestens +2°C überschreiten werden. Unrealistisch ist mittlerweile fast alles unter +3°C.
Wenn wit uns darauf nicht AUCH vorbereiten, wird alles umso schneller. Das nicht in die Risikoabschätzung hinein zu nehmen, ist optimistischer 'Fatalismus'.
Da bin ich lieber vorsichtiger, pessimistischer Realist. Für Risikoabschätzungen die deutlich sinnvollere Haltung.
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Jahrelang mussten wir uns anhören, dass es keine Regeln außer den Emissionshandel im Klimaschutz braucht, weil wenn der Emissionshandel erstmal da ist, regelt das der Markt.
Nun ist der Emissionshandel in seiner Wirkung im Markt angenommen, funktioniert und wer hätte das gedacht? Er soll weg.


@peterjelinek Wenn die Industrie was weghaben will, heisst das doch in der Regel dass es wirkt und ihnen weh tut.. also lassen wir's besser mal da.
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