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  3. Jahrelang mussten wir uns anhören, dass es keine Regeln außer den Emissionshandel im Klimaschutz braucht, weil wenn der Emissionshandel erstmal da ist, regelt das der Markt.

Jahrelang mussten wir uns anhören, dass es keine Regeln außer den Emissionshandel im Klimaschutz braucht, weil wenn der Emissionshandel erstmal da ist, regelt das der Markt.

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  • wackjackle@norden.socialW wackjackle@norden.social

    @peterjelinek Ajo, muss man sich nicht aufregen. Klimawandel innerhalb des Kapitalismus zu verhindern, ist unmöglich. Lief immer darauf hinaus.

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    #13

    @wackJackle @peterjelinek Solche Sichtweisen empfinde ich als fatalistisch und wenig hilfreich.

    Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit so groß wäre, dass die Zivilisation an Klimawandel und Artensterben scheitern wird, wären dennoch die einzigen klugen Argumentationen diejenigen, welche die verbleibenden Chancen zur Bewältigung vergrößern.

    wackjackle@norden.socialW 1 Reply Last reply
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    • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

      @peterjelinek Fusionsreaktoren sind schon wieder out 😉
      Aber vielleicht fällt ihnen Bäume pflanzen ein. Und Mischwälder, grüne Städte, Moor-Renaturierung... wenn mal CSS auch als Märchen enttarnt wird.

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      #14

      @energisch_ @peterjelinek Die CO2-Bepreisung ist das effizienteste Verfahren um innerhalb einer marktwirtschaftlichen kapitalistischen Ordnung zur Emissionsreduktion zu führen.

      ABER: Der derzeitige Kapitalismus ist eben nicht nur eine Wirtschaftsstruktur. Sondern auch eine Struktur zur Organisation von Machtverhältnissen. Und diese Machtverhältnisse werden es nicht zulassen, dass der CO2-Preis so hoch wird, dass er Lenkungswirkung entfaltet.

      energisch_@troet.cafeE 1 Reply Last reply
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      • peterjelinek@mastodon.socialP peterjelinek@mastodon.social

        Jahrelang mussten wir uns anhören, dass es keine Regeln außer den Emissionshandel im Klimaschutz braucht, weil wenn der Emissionshandel erstmal da ist, regelt das der Markt.

        Nun ist der Emissionshandel in seiner Wirkung im Markt angenommen, funktioniert und wer hätte das gedacht? Er soll weg.

        🤦

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        #15

        @peterjelinek Wer hätte das gedacht…

        1 Reply Last reply
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        • herdsoft@gruene.socialH herdsoft@gruene.social

          @energisch_ @peterjelinek Die CO2-Bepreisung ist das effizienteste Verfahren um innerhalb einer marktwirtschaftlichen kapitalistischen Ordnung zur Emissionsreduktion zu führen.

          ABER: Der derzeitige Kapitalismus ist eben nicht nur eine Wirtschaftsstruktur. Sondern auch eine Struktur zur Organisation von Machtverhältnissen. Und diese Machtverhältnisse werden es nicht zulassen, dass der CO2-Preis so hoch wird, dass er Lenkungswirkung entfaltet.

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          #16

          @herdsoft aber deshalb gibt's doch Gesetze, gerade auch, um diesen unfairen Machtverhältnissen Grenzen zu setzen @peterjelinek

          herdsoft@gruene.socialH 1 Reply Last reply
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          • herdsoft@gruene.socialH herdsoft@gruene.social

            @wackJackle @peterjelinek Solche Sichtweisen empfinde ich als fatalistisch und wenig hilfreich.

            Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit so groß wäre, dass die Zivilisation an Klimawandel und Artensterben scheitern wird, wären dennoch die einzigen klugen Argumentationen diejenigen, welche die verbleibenden Chancen zur Bewältigung vergrößern.

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            #17

            @herdsoft @peterjelinek Dagegen sage ich überhaupt nichts. Jedoch sollte es sich gleichzeitig darauf vorbereitet werden, wenn wir Scheitern. Und auf irgendeine Art und Weise werden wir scheitern. +2°C ist schließlich längst gescheitert. (James Hansen)

            Was hilft es sich selbst anzulügen und das ausblenden?

            herdsoft@gruene.socialH 1 Reply Last reply
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            • R relay@relay.mycrowd.ca shared this topic
            • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

              @herdsoft aber deshalb gibt's doch Gesetze, gerade auch, um diesen unfairen Machtverhältnissen Grenzen zu setzen @peterjelinek

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              #18

              @energisch_ @peterjelinek Wer genügend Macht hat, kann Gesetze ändern lassen.

              Es stellt sich die Frage, ob die kapitalistische Machtverteilung stärker ist als die demokratische Machtverteilung.

              energisch_@troet.cafeE 1 Reply Last reply
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              • herdsoft@gruene.socialH herdsoft@gruene.social

                @energisch_ @peterjelinek Wer genügend Macht hat, kann Gesetze ändern lassen.

                Es stellt sich die Frage, ob die kapitalistische Machtverteilung stärker ist als die demokratische Machtverteilung.

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                #19

                @herdsoft deshalb muss der Einfluss von Wirtschaft auf die Politik und Politiker*innen dringend eingeschränkt werden ❗
                @peterjelinek

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                • wackjackle@norden.socialW wackjackle@norden.social

                  @herdsoft @peterjelinek Dagegen sage ich überhaupt nichts. Jedoch sollte es sich gleichzeitig darauf vorbereitet werden, wenn wir Scheitern. Und auf irgendeine Art und Weise werden wir scheitern. +2°C ist schließlich längst gescheitert. (James Hansen)

                  Was hilft es sich selbst anzulügen und das ausblenden?

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                  #20

                  @wackJackle @peterjelinek Auf welches Ausmaß an Klimaveränderung sollen wir uns Deiner Meinung nach vorbereiten? Auf >2°C, auf >3°C, >4°C?

                  Es ist ganz offensichtlich, dass die Klimawandel aufgehalten werden muss, weil sonst keine Anpassung möglich sein wird.

                  Jede Argumentation, dass es nicht möglich ist, den Klimawandel aufzuhalten ist Fatalismus.

                  Wie Stephe Jobs der gegen seinen Krebs Fruchtsäfte trank statt sich einer Chemotherapie zu unterziehen.

                  wackjackle@norden.socialW 1 Reply Last reply
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                  • herdsoft@gruene.socialH herdsoft@gruene.social

                    @wackJackle @peterjelinek Auf welches Ausmaß an Klimaveränderung sollen wir uns Deiner Meinung nach vorbereiten? Auf >2°C, auf >3°C, >4°C?

                    Es ist ganz offensichtlich, dass die Klimawandel aufgehalten werden muss, weil sonst keine Anpassung möglich sein wird.

                    Jede Argumentation, dass es nicht möglich ist, den Klimawandel aufzuhalten ist Fatalismus.

                    Wie Stephe Jobs der gegen seinen Krebs Fruchtsäfte trank statt sich einer Chemotherapie zu unterziehen.

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                    #21

                    @herdsoft @peterjelinek Ich schreibe nicht, dass er nicht 'aufzuhalten' sei. Ich sage, dass wir mindestens +2°C überschreiten werden. Unrealistisch ist mittlerweile fast alles unter +3°C.

                    Wenn wit uns darauf nicht AUCH vorbereiten, wird alles umso schneller. Das nicht in die Risikoabschätzung hinein zu nehmen, ist optimistischer 'Fatalismus'.

                    Da bin ich lieber vorsichtiger, pessimistischer Realist. Für Risikoabschätzungen die deutlich sinnvollere Haltung.

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                    • peterjelinek@mastodon.socialP peterjelinek@mastodon.social

                      Jahrelang mussten wir uns anhören, dass es keine Regeln außer den Emissionshandel im Klimaschutz braucht, weil wenn der Emissionshandel erstmal da ist, regelt das der Markt.

                      Nun ist der Emissionshandel in seiner Wirkung im Markt angenommen, funktioniert und wer hätte das gedacht? Er soll weg.

                      🤦

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                      #22

                      @peterjelinek Wenn die Industrie was weghaben will, heisst das doch in der Regel dass es wirkt und ihnen weh tut.. also lassen wir's besser mal da.

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