In Bremen gibt es eine neue Clownschule mit Spaß-Pastor Ollie Latze 🤡
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In Bremen gibt es eine neue Clownschule mit Spaß-Pastor Ollie Latze

Glaubt ihr nicht? Dann schaut doch mal auf der Webseite vorbei

"Vom 20.-26.04.2026 veranstalten wir die großen Martini-Quatschwochen! Erst gucken wir Ollie dabei zu, wie es richtig geht und dann gehen wir Montag bis Freitag um 17:30 selber los und zeigen den Leuten auf der Straße, wie viel Schabernack wir treiben können, ob sie wollen oder nicht!"
#Bremen #Latzel #lautgegenrechts #Satire
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In Bremen gibt es eine neue Clownschule mit Spaß-Pastor Ollie Latze

Glaubt ihr nicht? Dann schaut doch mal auf der Webseite vorbei

"Vom 20.-26.04.2026 veranstalten wir die großen Martini-Quatschwochen! Erst gucken wir Ollie dabei zu, wie es richtig geht und dann gehen wir Montag bis Freitag um 17:30 selber los und zeigen den Leuten auf der Straße, wie viel Schabernack wir treiben können, ob sie wollen oder nicht!"
#Bremen #Latzel #lautgegenrechts #Satire
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Hier mehr zum Hintergrund:
Nächste Woche soll unter Leitung von Pastor Olaf Latzel und in Kooperation mit der ultra-rechten "Alliance Defending Freedom" eine "Aktionswoche" zur Missionierung stattfinden. Und auch wenn die Bremische evangelische Kirche (BEK) sich *eigentlich* von Latzel distanziert, lässt sie zu, dass seine Veranstaltung unter dem Rahmenprogramm "Lighthouse" der BEK stattfindet...was schon eine Kooperation mit dem Fundamentalisten bedeutet.
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Hier mehr zum Hintergrund:
Nächste Woche soll unter Leitung von Pastor Olaf Latzel und in Kooperation mit der ultra-rechten "Alliance Defending Freedom" eine "Aktionswoche" zur Missionierung stattfinden. Und auch wenn die Bremische evangelische Kirche (BEK) sich *eigentlich* von Latzel distanziert, lässt sie zu, dass seine Veranstaltung unter dem Rahmenprogramm "Lighthouse" der BEK stattfindet...was schon eine Kooperation mit dem Fundamentalisten bedeutet.
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Warum ist das ein Problem?
Der Pastor Olaf Latzel wurde wegen Volksverhetzung angezeigt weil er Hassreden gegen u.a. Homosexualität und Trans hielt/hält. Er wird selbst von der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK), zu der seine Gemeinde gehört, als fundamentalistisch eingestuft und sie distanziert sich offiziell von ihm.3/x
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Warum ist das ein Problem?
Der Pastor Olaf Latzel wurde wegen Volksverhetzung angezeigt weil er Hassreden gegen u.a. Homosexualität und Trans hielt/hält. Er wird selbst von der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK), zu der seine Gemeinde gehört, als fundamentalistisch eingestuft und sie distanziert sich offiziell von ihm.3/x
"Aufgrund einer Strafanzeige wegen Latzels Äußerungen im Rahmen des Eheseminars leitete die Staatsanwaltschaft im April 2020 Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung ein. Weil seine Äußerungen den öffentlichen Frieden stören und zum Hass gegen homosexuelle Menschen aufstacheln könnten und außerdem die Menschenwürde verletzten, erhob die Staatsanwaltschaft im Juli 2020 Anklage. [...]
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"Aufgrund einer Strafanzeige wegen Latzels Äußerungen im Rahmen des Eheseminars leitete die Staatsanwaltschaft im April 2020 Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung ein. Weil seine Äußerungen den öffentlichen Frieden stören und zum Hass gegen homosexuelle Menschen aufstacheln könnten und außerdem die Menschenwürde verletzten, erhob die Staatsanwaltschaft im Juli 2020 Anklage. [...]
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Am 25. November 2020 sprach das Gericht Latzel schuldig. Er habe im Eheseminar zum Hass gegen Homosexuelle aufgestachelt und ihre Menschenwürde angegriffen. Er wurde zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen (8.100 Euro) verurteilt. In der mündlichen Urteilsbegründung hieß es, Latzel habe „Stimmungsmache“ gegen Nicht-Heterosexuelle gemacht. „Andere zu verunglimpfen“ sei nicht durch die Religions- und Meinungsfreiheit gedeckt. Solche Äußerungen könnten Hemmschwellen absenken.
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Am 25. November 2020 sprach das Gericht Latzel schuldig. Er habe im Eheseminar zum Hass gegen Homosexuelle aufgestachelt und ihre Menschenwürde angegriffen. Er wurde zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen (8.100 Euro) verurteilt. In der mündlichen Urteilsbegründung hieß es, Latzel habe „Stimmungsmache“ gegen Nicht-Heterosexuelle gemacht. „Andere zu verunglimpfen“ sei nicht durch die Religions- und Meinungsfreiheit gedeckt. Solche Äußerungen könnten Hemmschwellen absenken.
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„Das kann als Lizenz zum Handeln gegen diese Menschen verstanden werden.“ Angesichts der wachsenden Hasskriminalität mahnte das Gericht: „Wo Dürre herrscht, dürfen Sie nicht mal ein Streichholz anzünden.“ Zu Latzels Argumentation, dass seine Äußerungen nicht gegen einzelne Menschen gerichtet seien, sondern gegen Homosexualität als solche („Nein zur Sünde, aber Ja zum Sünder“), sagte die Richterin:
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„Das kann als Lizenz zum Handeln gegen diese Menschen verstanden werden.“ Angesichts der wachsenden Hasskriminalität mahnte das Gericht: „Wo Dürre herrscht, dürfen Sie nicht mal ein Streichholz anzünden.“ Zu Latzels Argumentation, dass seine Äußerungen nicht gegen einzelne Menschen gerichtet seien, sondern gegen Homosexualität als solche („Nein zur Sünde, aber Ja zum Sünder“), sagte die Richterin:
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„Homosexualität ohne Menschen ist nicht vorstellbar.“ Die sexuelle Identität sei ein Teil der Persönlichkeit. Selbstverständlich dürfe der Pastor weiterhin die Auffassung vertreten, dass die Bibel Homosexualität verbiete, auch wenn es dazu andere Auslegungen gebe. Aber er dürfe dabei nicht gegen das Strafrecht verstoßen, das die Persönlichkeitsrechte gerade von Minderheiten schütze.[52] Latzel legte dagegen Berufung ein.[53]"
(aus Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Olaf_Latzel)
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„Homosexualität ohne Menschen ist nicht vorstellbar.“ Die sexuelle Identität sei ein Teil der Persönlichkeit. Selbstverständlich dürfe der Pastor weiterhin die Auffassung vertreten, dass die Bibel Homosexualität verbiete, auch wenn es dazu andere Auslegungen gebe. Aber er dürfe dabei nicht gegen das Strafrecht verstoßen, das die Persönlichkeitsrechte gerade von Minderheiten schütze.[52] Latzel legte dagegen Berufung ein.[53]"
(aus Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Olaf_Latzel)
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@kathatata Hm, die Exegese des in Frage stehenden Buches gibt dem Mann allerdings recht. Man müsste sich schon gewaltig verbiegen und interpretatorische Purzelbäume schlagen (was - zugegeben - bei Theologen Volkssport zu sein pflegt), um eine auch nur im entferntesten tolerante Haltung gegenüber der Homosexualität aus der Bibel herauszulesen. Während relativ offen die Todesstrafe für dies Verhalten gefordert wird. Nur so als Denkanstoß ...
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