"Milliardenverlust bei der Bahn"
-
@werdenfels Du irrst! Durch die Privatisierung wurden die Dienstleistung nicht besser, sondern schlechter und von allem teurer! Post, Gas, Wasser, Scheisse – Wohnen ist schier unbezahlbar, es gibt kaum noch gemeinnützigen Wohnungsbau. Alles wurde an Konzerne verkloppt. Die wollen vor allem Profit. Das Verkloppen der Bahn wurde nach Protesten gestoppt – da war sie leider schon "fit gemacht für die Börse": Kaputtgespart.
Wäre schön, wenn es universell stimmen würde.
Erinnert sich noch wer an Zeiten, wo „die Gilbs“ noch für andere standen, als die FDP? -
Wäre schön, wenn es universell stimmen würde.
Erinnert sich noch wer an Zeiten, wo „die Gilbs“ noch für andere standen, als die FDP?@Saupreiss Die, die Alles verscherbelten, waren Sozialdemokraten - Neue Besen, frisch mit Friedrich-Ebert-Stipendium in Harvard Neoliberalismus studiert, brachten "revolutionäre" Ideen zum Kehraus mit … @werdenfels
-
@Saupreiss Die, die Alles verscherbelten, waren Sozialdemokraten - Neue Besen, frisch mit Friedrich-Ebert-Stipendium in Harvard Neoliberalismus studiert, brachten "revolutionäre" Ideen zum Kehraus mit … @werdenfels
Zum Verscherbeln gehört das vorherige Abwirtschaften.
Und das wirft leider tatsächlich ein Schlaglicht auf die nun einmal ebenfalls vorhandenen Nachteile öffentlicher Unternehmen bzw. Monopolen. Arm an Achillesfersen ist auch das nicht.Übrigens mit ein Grund, warum ich bei richtiger und notwendiger Nah-/Fernwärme so meine Pickel auf der Zunge habe.
-
@vonfriedland Ein bisschen Hintergrundinformation: Die Reichsregierung (die Nazis) beschloss in den 1930ern ein Programm zur Wirtschaftsförderung durch Förderung der Automobilindustrie. Dazu sollte das Autobahnnetz ausgebaut werden. Die Reichsbahn hatte Know how, finanzielle, personelle und technische Ressourcen, und wurde abgewiesen, die eigene Konkurrenz aufzubauen. Damit fing das Desaster an und wurde von der BRD fortgeführt. @werdenfels @hiker
-
@vonfriedland Ein bisschen Hintergrundinformation: Die Reichsregierung (die Nazis) beschloss in den 1930ern ein Programm zur Wirtschaftsförderung durch Förderung der Automobilindustrie. Dazu sollte das Autobahnnetz ausgebaut werden. Die Reichsbahn hatte Know how, finanzielle, personelle und technische Ressourcen, und wurde abgewiesen, die eigene Konkurrenz aufzubauen. Damit fing das Desaster an und wurde von der BRD fortgeführt. @werdenfels @hiker
@Trojaner@norden.social
Ja, ja, habe ich auf Wiki gelesen. Die Jahreszahl 1996 hat damit zu tun:Bis 1996 wurden die unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union vereinheitlicht.
-
@vonfriedland
komisch, die autobahn gmbh scheint ihre bilanzen gar nicht fristgerecht zu veröffentlichen??
https://www.northdata.de/Die%20Autobahn%20GmbH%20des%20Bundes,%20Berlin/Amtsgericht%20Charlottenburg%20(Berlin)%20HRB%20200131%20B@young_ullrich @vonfriedland Autobahnen sind ein klassischer Fall für die Überlegenheit der Marktwirtschaft.
-
Zum Verscherbeln gehört das vorherige Abwirtschaften.
Und das wirft leider tatsächlich ein Schlaglicht auf die nun einmal ebenfalls vorhandenen Nachteile öffentlicher Unternehmen bzw. Monopolen. Arm an Achillesfersen ist auch das nicht.Übrigens mit ein Grund, warum ich bei richtiger und notwendiger Nah-/Fernwärme so meine Pickel auf der Zunge habe.
@Saupreiss Das der Markt es besser regelt, ist eine Legende, die von Finanzkonzernen und ihren Lobbynetzwerken sehr erfolgreich verbreitet wurde – zum Schaden der Allgemeinheit. @werdenfels
-
"Milliardenverlust bei der Bahn"
Da bleibt nur die alte Frage, wie viel Gewinn die deutschen Autobahnen eigentlich so abwerfen?
@vonfriedland
Frag die Straßenbaufirmen. -
@Saupreiss Das der Markt es besser regelt, ist eine Legende, die von Finanzkonzernen und ihren Lobbynetzwerken sehr erfolgreich verbreitet wurde – zum Schaden der Allgemeinheit. @werdenfels
Leider ist halt weder das eine noch das andere universell wahr oder ohne Beispiele.
Zumal zur Vermeidung von Rosinenpicken dann letztlich die staatliche Leistung zum Monopol wird. Das das Interesse des Monopolisten da zwingend gut ist, halte ich für ein Gerücht. In einer perfekten Welt - klar, nur ist die Welt alles andere als perfekt.
-
Leider ist halt weder das eine noch das andere universell wahr oder ohne Beispiele.
Zumal zur Vermeidung von Rosinenpicken dann letztlich die staatliche Leistung zum Monopol wird. Das das Interesse des Monopolisten da zwingend gut ist, halte ich für ein Gerücht. In einer perfekten Welt - klar, nur ist die Welt alles andere als perfekt.
@Saupreiss Wenn die Daseinsfürsorge Ziel ist, und nicht der Profit, wird die Zivilgesellschaft zum Aufsichtsrat, nicht die Shareholder.
Deren Interesse ist das Funktionieren, nicht die Kosteneffektivietät. @werdenfels -
@Saupreiss Wenn die Daseinsfürsorge Ziel ist, und nicht der Profit, wird die Zivilgesellschaft zum Aufsichtsrat, nicht die Shareholder.
Deren Interesse ist das Funktionieren, nicht die Kosteneffektivietät. @werdenfelsIn der real existierenden Demokratie gibt es das schon. Es funktioniert bekanntlich unterschiedlich gut.
-
"Milliardenverlust bei der Bahn"
Da bleibt nur die alte Frage, wie viel Gewinn die deutschen Autobahnen eigentlich so abwerfen?
@vonfriedland für wen?

-
R relay@relay.infosec.exchange shared this topic