Ich halte es für eine Fehlentscheidung von #Kulturstaatsminister #Weimer, den Erweiterungsbau der Deutschen #Nationalbibliothek zu stoppen.
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@rpolenz wenn in Leipzig keine Bücher mehr warm gehalten und gestapelt werden, wir kein einziges Buch weniger geschrieben, gedruckt, beworben und gelesen. Weimer hat kulturell überformte Ineffizienz mutig begrenzt, nicht einmal beendet.
@UweKaspers
Scharen von Archivaren screenshoten das für den nächsten archive awareness-Vortrag.
@rpolenz -
@rpolenz Eine Sammlung digitaler Kopien ist halt leichter zu korrigieren, da muss man keine Bücher mehr verbrennen.
@Mark_Bonsai
Du denkst zu kompliziert. Wenn man nur noch völkisches Liedgut sammelt, **braucht** man nichts mehr zu korrigieren. Lifehack für Propagandaminister.
@rpolenz -
@Mark_Bonsai
Du denkst zu kompliziert. Wenn man nur noch völkisches Liedgut sammelt, **braucht** man nichts mehr zu korrigieren. Lifehack für Propagandaminister.
@rpolenz -
Ich halte es für eine Fehlentscheidung von #Kulturstaatsminister #Weimer, den Erweiterungsbau der Deutschen #Nationalbibliothek zu stoppen. Weimer meint, die körperliche Sammlung von Medienwerken sei nicht mehr zeitgemäß. Eine Absage an das gedruckte Buch - ausgerechnet von ihm .
@rpolenz
eine solche Idee kann nur von jemandem kommen, der von digitaler Technik keine Ahnung hat. Wer kann heute noch Lochkarten oder Disketten auswerten? Wie lange überlebt ein USB-Stick? Interpoliert man diese Fragen auf ein paar Jahrhunderte, wird man feststellen: nur gedrucktes überlebt mit hoher Wahrscheinlichkeit solange, wie noch Menschen die Buchstaben und die Sprache verstehen. -
Ich halte es für eine Fehlentscheidung von #Kulturstaatsminister #Weimer, den Erweiterungsbau der Deutschen #Nationalbibliothek zu stoppen. Weimer meint, die körperliche Sammlung von Medienwerken sei nicht mehr zeitgemäß. Eine Absage an das gedruckte Buch - ausgerechnet von ihm .
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@UweKaspers @rpolenz
Nur dass wir halt die Hieroglyphen von vor 5000 Jahren noch lesen können.
Das Tape / die CD / die Festplatte von 1983 aber nicht mehr - oder nur mit sehr viel technischem Aufwand.@Chaotica @rpolenz Leute, die davon leben, Bücher in Regale zu stellen, sind sicher die falschen, um sich um Langzeit-write-once-read-many-Medien zu kümmern.
Die technik ist längst verfügbar. Heute schon können glasbasierte Medien mehrere 1000 Jahre sicher Daten halten.
In unserem Land leben leider viel zu viele davon, den Fortschritt aufzuhalten. -
@rpolenz
eine solche Idee kann nur von jemandem kommen, der von digitaler Technik keine Ahnung hat. Wer kann heute noch Lochkarten oder Disketten auswerten? Wie lange überlebt ein USB-Stick? Interpoliert man diese Fragen auf ein paar Jahrhunderte, wird man feststellen: nur gedrucktes überlebt mit hoher Wahrscheinlichkeit solange, wie noch Menschen die Buchstaben und die Sprache verstehen.@jakob_thoboell @rpolenz Man braucht standardisierte Formate und man muss die Medien immer wieder umkopieren. Unmöglich ist das nicht und am Ende sicher auch nicht teurer als bedrucktes Papier. Im Landesarchiv-BW haben sie dazu Projekte. Als Datenformat wird PDF/A verwendet.
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Ich halte es für eine Fehlentscheidung von #Kulturstaatsminister #Weimer, den Erweiterungsbau der Deutschen #Nationalbibliothek zu stoppen. Weimer meint, die körperliche Sammlung von Medienwerken sei nicht mehr zeitgemäß. Eine Absage an das gedruckte Buch - ausgerechnet von ihm .
wer solche Ideen äußert, zeigt eigentlich nur damit wie abgehoben heute Leute auf Chefredakteureben, Verlegerposten, u.ä. sind,
Die Bibliothekare weltweit kämpfen darum digitale Inhalte überhaupt irgendwie über einen längeren Zeitraum konservierbar zu machen - weil alles jenseits von Lochkarten und Lochstreifen in einer Tour von (veralteten) digitalen Medien auf neue digitale Medien umkopiert werden muß, deren Langzeithaltbarkeit noch schlechter als die der Vorgängergeneration ist.
Und jedes Pressemedium was mehr auf sich hält als eine Schulzeitung, legt sicher Wert auf eine funktionstüchtiges Archiv.
Und das einzige Medium, was mindestens ein paar Jahrzehnte ohne größeren Aufwand archiviert werden kann, mag er nicht mehr?
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Ich halte es für eine Fehlentscheidung von #Kulturstaatsminister #Weimer, den Erweiterungsbau der Deutschen #Nationalbibliothek zu stoppen. Weimer meint, die körperliche Sammlung von Medienwerken sei nicht mehr zeitgemäß. Eine Absage an das gedruckte Buch - ausgerechnet von ihm .
@rpolenz Wer in dieser "Regierung" ist denn keine Fehlbesetzung?
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Ich halte es für eine Fehlentscheidung von #Kulturstaatsminister #Weimer, den Erweiterungsbau der Deutschen #Nationalbibliothek zu stoppen. Weimer meint, die körperliche Sammlung von Medienwerken sei nicht mehr zeitgemäß. Eine Absage an das gedruckte Buch - ausgerechnet von ihm .
@rpolenz Digitalisierung und trad. Schriften sollten sich ergänzen. Eine Möglichkeit wäre es. statt zwei nur noch ein Buch plus digitale Version zu archivieren. Das alleinige Digitalisieren berücksichtigt außerdem nicht die damit verbundenen Probleme wie Cloudsicherheit oder den Wasserverbrauch von Rechenzentren. Noch ist es nur ein Gedanke von Weimer, es gibt Fürsprecher und viele Gegner seiner Idee. Es ist noch nichts in Stein gemeißelt.
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@Chaotica @rpolenz Leute, die davon leben, Bücher in Regale zu stellen, sind sicher die falschen, um sich um Langzeit-write-once-read-many-Medien zu kümmern.
Die technik ist längst verfügbar. Heute schon können glasbasierte Medien mehrere 1000 Jahre sicher Daten halten.
In unserem Land leben leider viel zu viele davon, den Fortschritt aufzuhalten.@UweKaspers @Chaotica @rpolenz
Ich schaue da zu wie seit Jahrzehnten alle möglichen Forschungseinrichtungen sich ein tolles Medium nach dem anderen austüfteln. Leider kommt bisher nichts davon auch nur in die Nähe einer Serienfertigung oder allgemeinen Verfügbarkeit.
Und das schaut im Ausland auch nicht viel besser aus., da wird auch viel rumgeforscht; ab und an eine Pressmitteilung rausgehaut und das war es schon.
Derweil bleibt der Status Quo neben dauernden Umkopieren höchstens Microfiche-Verfilmung.
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@rpolenz Das Problem ist dass digitale Langzeitarchivierung schwierig ist. Heute kann man Bänder die um 1970 herum geschrieben wurden nur noch mit großem Aufwand lesen und nicht immer fehlerfrei.
immerhin klappt das mitunter noch ganz gut, s.
Nach Sensationsfund: Unix V4-Tape wurde wieder zum Laufen gebracht
Ein 9-Spur-Magnetband aus dem Jahr 1973 mit der einzigen Kopie von Unix v4 galt eigentlich als unlesbar, doch Archivaren ist nun die vollst�ndige ...
(winfuture.de)
da ist bei neueren Medien wie CD-R, DVD-R u.ä. schon mit weitaus größeren Problemen zu rechnen, weil sich die organischen Farbstoff, die zur Speicherung dienen, zersetzen.
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@UweKaspers @Chaotica @rpolenz
Ich schaue da zu wie seit Jahrzehnten alle möglichen Forschungseinrichtungen sich ein tolles Medium nach dem anderen austüfteln. Leider kommt bisher nichts davon auch nur in die Nähe einer Serienfertigung oder allgemeinen Verfügbarkeit.
Und das schaut im Ausland auch nicht viel besser aus., da wird auch viel rumgeforscht; ab und an eine Pressmitteilung rausgehaut und das war es schon.
Derweil bleibt der Status Quo neben dauernden Umkopieren höchstens Microfiche-Verfilmung.
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@UweKaspers @Chaotica @rpolenz
Ich schaue da zu wie seit Jahrzehnten alle möglichen Forschungseinrichtungen sich ein tolles Medium nach dem anderen austüfteln. Leider kommt bisher nichts davon auch nur in die Nähe einer Serienfertigung oder allgemeinen Verfügbarkeit.
Und das schaut im Ausland auch nicht viel besser aus., da wird auch viel rumgeforscht; ab und an eine Pressmitteilung rausgehaut und das war es schon.
Derweil bleibt der Status Quo neben dauernden Umkopieren höchstens Microfiche-Verfilmung.
@echopapa @UweKaspers @rpolenz
Jedes Speichermedium, das Technik benötigt um ausgelesen zu werden, hat halt das zusätzliche Problem, dass auch die Informationen zu dieser Technik über die Generationen tradiert werden muss. -
@rpolenz Digitalisierung und trad. Schriften sollten sich ergänzen. Eine Möglichkeit wäre es. statt zwei nur noch ein Buch plus digitale Version zu archivieren. Das alleinige Digitalisieren berücksichtigt außerdem nicht die damit verbundenen Probleme wie Cloudsicherheit oder den Wasserverbrauch von Rechenzentren. Noch ist es nur ein Gedanke von Weimer, es gibt Fürsprecher und viele Gegner seiner Idee. Es ist noch nichts in Stein gemeißelt.
bitte nicht den exorbitanten Resourcenverbrauch von irgendwelchen KI-Rechenzentren mit dem Energieverbrauch von Einrichtungen verwechseln, die primär großen Mengen an statischen digitalen Daten auf Halde lagern.
Ein LTO-Band mit 10-30TB hält den Inhalt von tausenden von Büchern und braucht, weniger Energie in Form Klimatechnik als das originale Papier. Das fühlt sich bei etwas kühlerer Raumtemperatur auf lange Zeit ganz wohl.
Das Problem an dem Medium ist primär die begrenzte Haltbarkeit.
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@echopapa @UweKaspers @rpolenz
Jedes Speichermedium, das Technik benötigt um ausgelesen zu werden, hat halt das zusätzliche Problem, dass auch die Informationen zu dieser Technik über die Generationen tradiert werden muss.@Chaotica @UweKaspers @rpolenz
das kommt noch dazu. Aber ich habe durchaus Kunden, wo ins Archiv nicht nur die Bänder und die Software gehen, sondern auch der zugehörige Rechner.
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bitte nicht den exorbitanten Resourcenverbrauch von irgendwelchen KI-Rechenzentren mit dem Energieverbrauch von Einrichtungen verwechseln, die primär großen Mengen an statischen digitalen Daten auf Halde lagern.
Ein LTO-Band mit 10-30TB hält den Inhalt von tausenden von Büchern und braucht, weniger Energie in Form Klimatechnik als das originale Papier. Das fühlt sich bei etwas kühlerer Raumtemperatur auf lange Zeit ganz wohl.
Das Problem an dem Medium ist primär die begrenzte Haltbarkeit.
@echopapa @theappletree @rpolenz Ich hab das vor einer Weile mal am Beispiel der Schattenbibliotheken aufgeführt. Annas Archiv als größte Bibliothek der Welt war da 588TB groß und würde auf 20 dieser Bandlaufwerke passen oder in einen Schrank in deiner Wohnung. Die Energiekosten dafür sind vergleichsweise gering.
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@echopapa @theappletree @rpolenz Ich hab das vor einer Weile mal am Beispiel der Schattenbibliotheken aufgeführt. Annas Archiv als größte Bibliothek der Welt war da 588TB groß und würde auf 20 dieser Bandlaufwerke passen oder in einen Schrank in deiner Wohnung. Die Energiekosten dafür sind vergleichsweise gering.
@echopapa @theappletree @rpolenz Und nebenbei ist auch der Aufwand, um eine größere Menge an gedruckten Büchern langfristig zu lagern, kein absoluter Energiekiller. Da brauchst du halt eine etwas klimakontrollierte Lagerstätte mit dichtem Dach. Das ist im Vergleich zu anderen Dingen, die wir tun, sowohl von den Kosten als auch von der Energie her egal. Jeder Kaufland wäre geeignet und braucht als Supermarkt mehr Energie.
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@rpolenz
eine solche Idee kann nur von jemandem kommen, der von digitaler Technik keine Ahnung hat. Wer kann heute noch Lochkarten oder Disketten auswerten? Wie lange überlebt ein USB-Stick? Interpoliert man diese Fragen auf ein paar Jahrhunderte, wird man feststellen: nur gedrucktes überlebt mit hoher Wahrscheinlichkeit solange, wie noch Menschen die Buchstaben und die Sprache verstehen.@jakob_thoboell @rpolenz Papier, noch dazu billiges, ist nach ein paar Jahrzehnten hinüber. Gut gepflegt gehen sicher ein paar Jahrhunderte.
Sicher sind nur Tonscherben
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@UweKaspers @Chaotica @rpolenz
Das hat nix mit drögen staatlichen Forschungseinrichtungen zu egal wie privatwirtschaftlich das betrieben wird:
Keiner der Beteiligten hat eine auch nur annährernd (groß)serientaugliche Implementation parat - und für mich als Ingenieur ist das Ganze das Pendant zur Kernfusion:
Könnte vielleicht funktionieren, aber wahrscheinlich wird's auf lange Zeit nie wirtschaftlich sein.
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