Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt?
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Was mein Arbeitgeber macht, liegt in dessen Verantwortung. Ich bin nicht dafür zuständig. Ich überlege mir aber schon, welche Daten ich wo eingebe. Außerdem sehe ich auch einen Vorteil darin: Ich bleibe flexibel und lerne auch kennen, wie man mit diesen Tools arbeitet.
Aufregen würde es mich nur, wenn ich zum Beispiel Kinder hätte und diese von der Schule zu so etwas gezwungen werden. So wie ich es schon bei anderen erlebt habe. Da würde ich je nachdem, eventuell intervenieren.
@unixasket
Meine Kids werden leider mit Office 365 in der Schule arbeiten müssen.
Ich suche noch nach guten Argumenten und die richtige Anlaufstelle um meine Meinung dazu zu äussern.
@kuketzblog -
@kuketzblog
und noch ergänzend:Wirklich unverschämt ist das Gymnasium meines Sohnes, das verlangt hat, dass die Kurswahl für die 11 ausschließlich mit dem Programm LUPO durchgeführt werden kann. Das läuft nur unter Windows.
Kein Windows, keine Oberstufenkurswahl.
Kein Ipad, keine Teilnahme am Unterricht.Wurde in der Schule kein Rechner dafür angeboten? Die Schule meines Sohnes tat es. Er konnte sich auch selbst einschreiben.
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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog tum Glück kann ich meinen Arbeitsplatz digital gestalten wie ich will. Microsoft Tools sehe ich nur, wenn der Kunde darauf besteht die eigene Infrastruktur einzusetzen.
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@davidculley Um ein einfaches Beispiel zu nehmen:
Philips Sonicare 9900 Prestige
Du kannst dir damit einfach die Zähne putzen, nachdem du diese Zahnbürste über die zugehörige App auf deine Bedürfnisse konfiguriert hast. (Ganz ohne weitere App-Nutzung)
Aber protokolliert wird alles: wann du die Bürste verwendest, wie lange, mit welchem Druck, wann du die Bürstenköpfe tauschst, welche Bürstenköpfe du verwendest usw.
Auch wenn du niemals die App nutzt, wird alles protokolliert.
@dnkrupinski Du hast davon gesprochen, dass es hinnehmbar wäre sich im Job von Microsoft überwachen zu lassen, da von einem Handwerker auch erwartet wird, dass er die vom Betrieb bereitgestellten Werkzeuge nutzt, selbst wenn er zuhause besseres hat. Ich antwortete, dass beispielsweise eine Ratsche von Wera oder Drehmomentschlüssel von Proxxon keine Daten über dich sammelt, und jetzt kommst du mit einer elektrischen Zahnbürste um mich zu widerlegen.
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@marlinz @kuketzblog Ja
, da gebe ich dir vollkommen recht.Spannend wäre zu ergründen, woran es wirklich scheitert.
Denn auf Servern wird Linux ja gerne genutzt, warum nicht im Büro?
Ehrlich gesagt: Betriebssysteme wie Ubuntu oder Pop!_OS sind heutzutage gut zu bedienen. LibreOffice bietet zudem eine solide Office-Lösung. Selbst LaTeX-Vorlagen wären bei entsprechendem Setup umsetzbar. Offenbar halten sich manche lieber an bewährte Lösungen. ( Datenschutz mal nicht beachtet gerade)
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@kuketzblog Ich nutze dieses Ökosystem als Teil meines Arbeitsvertrages. Wer dies ablehnt, soll sich halt einen neuen Job suchen. Keine Verdrängung und mürbe machen erst recht nicht.
@kuketzblog Ich arbeite bei einem global tätigen Konzern mit mehr als 100.000 Mitarbeitenden. Und bei uns läuft M365 ohne echte Probleme.

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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog btw. Man muss gar nichts. Es gibt das Recht auf freie Arbeitsplatzwahl. Wer mit Microsoft ein Thema hat, muss sich den entsprechenden Arbeitsplatz ohne Microsoft suchen. Gezwungen wird da niemand. Rechtlich ist die Formulierung irreführend. Man wird ja als Pazifist auch nicht gezwungen, bei einem Rüstungskonzern zu arbeiten.
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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog
Weinen. -
@meldrian O365-Postfächer können übrigens auch via IMAP/SMTP genutzt werden und für 2FA lässt sich anstatt des Microsoft Authenticators auch eine FOSS OTP-App verwenden. - Just saying.
(Beides benötigt je ein Häkchen in den Benutzerkonfigurationen von O365, also Deinen Admin)
@kuketzblog@kassander
ich habe kein solches Postfach.
@kuketzblog -
Spannend wäre zu ergründen, woran es wirklich scheitert.
Denn auf Servern wird Linux ja gerne genutzt, warum nicht im Büro?
Ehrlich gesagt: Betriebssysteme wie Ubuntu oder Pop!_OS sind heutzutage gut zu bedienen. LibreOffice bietet zudem eine solide Office-Lösung. Selbst LaTeX-Vorlagen wären bei entsprechendem Setup umsetzbar. Offenbar halten sich manche lieber an bewährte Lösungen. ( Datenschutz mal nicht beachtet gerade)
@marlinz @kuketzblog Aus meiner Erfahrung wird Linux im öffentlichen Bereich zu wenig genutzt. Das Problem beginnt schon in der Bildung: Schulen und Ausbildung vermitteln zu wenig den Umgang mit Open-Source-Systemen, sodass viele nur Windows oder Apple kennen. Marktstrukturen und Partnerschaften verstärken das. Am Ende ist es weniger eine technische Frage, sondern vor allem eine Frage von Strukturen, Know-how und Gewohnheit.
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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog meistens macht es aggressiv. Nicht nur dass es datenkraken sind, sondern die funktionieren auch meist eklig.
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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog Ich nutze meinen Einfluss, damit wir in der Firma 365 bis Q2 verlassen können

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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog
Mir wurde zu spät schrecklich bewusst, dass ich beim Angebot +20% für idle-Verzögerungen hinzurechnen hätte müssen. Meh. -
@kuketzblog Ich habe es abgelehnt und als das nicht mehr ging, habe ich gekündigt und ein Unternehmen gegründet, das Kunden ablehnt, die die Nutzung von dieses Plattformen fordern.
@nik @kuketzblog suchst du noch Leute?

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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog In meinem jetzigen Laden hab ich bis aufs OS alles auf Open Source umgestellt. Der Chef mag noch immer Windows, aber sobald endlich der accountzwang kommt wird er anders denken

#Libreoffice, #Firefox, #Thunderbird, #XournalPlusPlus und diverse Open Source Webdienste (lokal gehosted).
War ein weg über 2 Jahre.
Meine Stelle davor hab ich gekündigt weil trotz Absprache über meinen Kopf hinweg auf den Google Kalender gesetzt wurde. Gelegentlich bittet man mich noch im Hilfe. Lol nö.
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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog
Unsere Firma hat vor gut einem Jahr von eigenem Mailserver und LibreOffice zu MS365 gewechselt, Grund dafür war, dass Termine von Kunden immer über MS geschickt werden und einfach nicht verlässlich gesynct werden konnten. Den Officeteil muss ich ja nicht nutzen. Dateien sind weiter in Nextcloud. Mails sind halt Firmendaten, kann ich nicht ändern wenn da was verloren geht, Firmenentscheidung. -
@kuketzblog
Unsere Firma hat vor gut einem Jahr von eigenem Mailserver und LibreOffice zu MS365 gewechselt, Grund dafür war, dass Termine von Kunden immer über MS geschickt werden und einfach nicht verlässlich gesynct werden konnten. Den Officeteil muss ich ja nicht nutzen. Dateien sind weiter in Nextcloud. Mails sind halt Firmendaten, kann ich nicht ändern wenn da was verloren geht, Firmenentscheidung.@kuketzblog
Wir hanen vor gut einem Jahr von eigenem Mailserver und LibreOffice zu MS365 gewechselt, Grund dafür war, dass Termine von Kunden immer über MS kommen und einfach nicht verlässlich gesynct werden können. Den Officeteil muss ich ja nicht nutzen. Dateien sind weiter in Nextcloud. Mails sind halt Firmendaten, kann ich nicht ändern wenn da was verloren geht, Firmenentscheidung. Da ich nur noch per Webclient kann lese ich Mails höchstens noch 1x pro Woche. Intern kommunizieren wir anders. -
Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog Als einer derjenigen, die den Mist administrieren müssen: Bei jeder ungeplanten Downtime die Geschäftsführung daran erinnern, dass wir beim selber hosten zwar auch keine 100% garantieren können, aber unsere Fuckups wenigstens *unsere* Fuckups sind und wir das selber reparieren können.
Und keine Gelegenheit auslassen auf den US CLOUDACT und die daraus resultierende Unvereinbarkeit mit der DSGVO hinzuweisen.
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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog Das Hauptproblem ist in meinen Augen, dass das meist Leute entscheiden, die nach Image und Konzerngröße und nicht nach Güte entscheiden. Oder "Was machen denn die anderen?"
Davon hat selten jemand IT Hintergrund. -
@kuketzblog Als einer derjenigen, die den Mist administrieren müssen: Bei jeder ungeplanten Downtime die Geschäftsführung daran erinnern, dass wir beim selber hosten zwar auch keine 100% garantieren können, aber unsere Fuckups wenigstens *unsere* Fuckups sind und wir das selber reparieren können.
Und keine Gelegenheit auslassen auf den US CLOUDACT und die daraus resultierende Unvereinbarkeit mit der DSGVO hinzuweisen.
@schrotthaufen Jup! Mache ich auch.
@kuketzblog