Die #FreitagsTexterei geht in die Runde #Ftx1226!
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@edithmair1
Schnaufend hielt der Bär inne und betrachtete den vor ihm liegenden Flusslauf inmitten der felsigen Klamm. Der Weg hatte sich gelohnt, nur noch ein paar Meter weiter und er würde sich die Fische praktisch ins Maul springen lassen. Bei dem Gedanken daran leckte er sich über die Schnauze und kratzte sich mit der Tatze am Hinterteil. Dann machte er sich vorsichtig auf den Weg, bloß nicht abrutschen, auf ein Bad hatte er gerade nun wirklich keine Lust.
Herrlich! -
Die #FreitagsTexterei geht in die Runde #Ftx1226! Teilnehmen dürfen alle mit einem Text der
* obige Hashtags beinhaltet
* maximal 500 Zeichen enthält
* als Antwort auf diesen Tröt gepostet wirdIch hoffe, ich kann euch mit meinem Bild zu einer Geschichte oder einem Gedicht inspirieren!
Und übrigens: ich bewerte nur EINEN Text je EinsenderIn. 2 - n Texte einzureichen, sind möglich, aber ihr markiert bitte den Text, den ich werten soll!
Am Mittwoch um 20 Uhr abends werde ich rein subjektiv die Person küren, deren Text mir am besten gefällt. Diese Person darf dann die nächste Runde 1326 ausrichten.
Ich wünsche euch viel kreativen Spaß und freue mich auf eure Texte!
@edithmair1 #FreitagsTexterei #ftx1226
Sonntagabend. Wummernde Bässe, Schritte poltern durchs Treppenhaus, ein kläffender Hund, darüber der kreisende Rettungshubschrauber. Stadt zeigt, was sie kann.
Und Mensch will nur sein, schlafen – die Welt auf stumm stellen.
Erinnerungen werden in die Bettdecke gewickelt: Wandern in Ruhe, der Körper wach, die Gedanken still, Natur spürend, Spuren im Schlamm, rauschendes Wasser in der Klamm, der Geruch von Herbstlaub, Dankbarkeit. -
@edithmair1 #FreitagsTexterei #ftx1226
Sonntagabend. Wummernde Bässe, Schritte poltern durchs Treppenhaus, ein kläffender Hund, darüber der kreisende Rettungshubschrauber. Stadt zeigt, was sie kann.
Und Mensch will nur sein, schlafen – die Welt auf stumm stellen.
Erinnerungen werden in die Bettdecke gewickelt: Wandern in Ruhe, der Körper wach, die Gedanken still, Natur spürend, Spuren im Schlamm, rauschendes Wasser in der Klamm, der Geruch von Herbstlaub, Dankbarkeit.Ja! Die Natur holt dich runter, die Natur tut dir gut, die Natur heilt. Wir danken es ihr damit, dass wir sie zerstören.
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Die #FreitagsTexterei geht in die Runde #Ftx1226! Teilnehmen dürfen alle mit einem Text der
* obige Hashtags beinhaltet
* maximal 500 Zeichen enthält
* als Antwort auf diesen Tröt gepostet wirdIch hoffe, ich kann euch mit meinem Bild zu einer Geschichte oder einem Gedicht inspirieren!
Und übrigens: ich bewerte nur EINEN Text je EinsenderIn. 2 - n Texte einzureichen, sind möglich, aber ihr markiert bitte den Text, den ich werten soll!
Am Mittwoch um 20 Uhr abends werde ich rein subjektiv die Person küren, deren Text mir am besten gefällt. Diese Person darf dann die nächste Runde 1326 ausrichten.
Ich wünsche euch viel kreativen Spaß und freue mich auf eure Texte!
das strömende
unerbittlich schleichend
rege treiben
reibt unbekümmert
grausam
tiefe einschnitte
in jedwedes fundament
treibt furchen
unnachgiebig
umtriebig
in ganze universen
zerteilt
zerstückelt
zerstört
zerreißt
vernichtet einen teil
doch verbindet dies
obwohl es trennt
schlussendlich
ozeane -
das strömende
unerbittlich schleichend
rege treiben
reibt unbekümmert
grausam
tiefe einschnitte
in jedwedes fundament
treibt furchen
unnachgiebig
umtriebig
in ganze universen
zerteilt
zerstückelt
zerstört
zerreißt
vernichtet einen teil
doch verbindet dies
obwohl es trennt
schlussendlich
ozeane -
das strömende
unerbittlich schleichend
rege treiben
reibt unbekümmert
grausam
tiefe einschnitte
in jedwedes fundament
treibt furchen
unnachgiebig
umtriebig
in ganze universen
zerteilt
zerstückelt
zerstört
zerreißt
vernichtet einen teil
doch verbindet dies
obwohl es trennt
schlussendlich
ozeaneEins ist schon mal klar:
Diese ist eindeutig die Lyrik-Woche. Ich glaube, so viele Gedichte wie diesmal hatten wir noch nie.
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Eins ist schon mal klar:
Diese ist eindeutig die Lyrik-Woche. Ich glaube, so viele Gedichte wie diesmal hatten wir noch nie.
Ich glaube auch!
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das strömende
unerbittlich schleichend
rege treiben
reibt unbekümmert
grausam
tiefe einschnitte
in jedwedes fundament
treibt furchen
unnachgiebig
umtriebig
in ganze universen
zerteilt
zerstückelt
zerstört
zerreißt
vernichtet einen teil
doch verbindet dies
obwohl es trennt
schlussendlich
ozeaneWasser: So weich und sanft, so entfacht es doch die Kraft eines Titans, sprengt Stein, wäscht Berge hinweg; vergleichbar der Liebe, die alles mit Hingabe, Sanftheit und Güte verändern kann.
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@edithmair1
SchmelzwasserIn Bächen und Flüssen
Sammelt sich
Schmelzwasser.
Gefrorene Gedanken
getaut aus KüssenFrühlings schwellen
die Flüsse an
Eisdome bersten
Das Schelfeis zerspringt
Unter jenen WellenErinnerung und Traum
gelöst aus Kristallen
fallen wie das Blatt vom BaumDie Spiegel der Meere
Heben sich
Und weben mich
als Tropfen in die LeereUraltes Wehn vom Meer,
Meerwind bei Nacht:
du kommst zu keinem her;
wenn einer wacht,
so muss er sehn, wie er
dich übersteht:
uraltes Wehn vom Meer
welches weht
nur wie für Ur-Gestein,
lauter Raum
reißend von weit herein ..Oh wie fühlt dich ein
treibender Feigenbaum
oben im Mondschein.(Rainer Maria Rilke)
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@edithmair1 "Folge dem Wasser durch versteckte Schluchten, spüre die Felsen unter deinen Händen und tauche ein in ein Abenteuer, das dich an Orte führt, die sonst unzugänglich sind."
So lautete die Werbebotschaft auf der Webseite, wo er die Canyoning-Tour gebucht hatte.Jetzt kamen ihm doch Zweifel, ob es wirklich eine gute Idee gewesen war.
Aber er war in einem Alter, wo es bald nicht mehr viele Gelegenheiten dazu geben würde. Also sollte es wohl jetzt sein.Lebe den Tag, werde Eins mit der Natur, so bleibt denn jetzt die Frag', willst du Action pur?
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@edithmair1
„Zu laut! Unerträglich laut!“
Das Geländer umklammernd atmete sie tief und langsam ein, um die Panikattacke zu bändigen. Langsam beruhigte sie sich, ihr rasendes Herzklopfen wurde schwächer.
Zum Glück entfernte sich die Gruppe plappernder und schwatzender Menschen schnell wieder, nachdem sie alle ein Selfie mit der Schlucht im Hintergrund gemacht hatten, deren Namen sie bereits wieder vergessen hatten.
Endlich konnte sie in aller Stille Wasser und Wind lauschen.
#FreitagsTexterei #Ftx1226Die Stille küsst das Herz; lädt den inneren Frieden zum Tanz mit der Natur.
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Uraltes Wehn vom Meer,
Meerwind bei Nacht:
du kommst zu keinem her;
wenn einer wacht,
so muss er sehn, wie er
dich übersteht:
uraltes Wehn vom Meer
welches weht
nur wie für Ur-Gestein,
lauter Raum
reißend von weit herein ..Oh wie fühlt dich ein
treibender Feigenbaum
oben im Mondschein.(Rainer Maria Rilke)
Rilke ist tatsächlich neben e e cummings & Mascha Kaléko mein bester Pömfreund.
Ein Cummings als Antwort:
i thank You God for most this amazing
day: for the leaping greenly spirits of trees
and a blue true dream of sky; and for everything
which is natural which is infinite which is yes(i who have died am alive again today,
and this is the sun’s birthday; this is the birth
day of life and of love and wings: and of the gay
great happening illimitably earth)1/2
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Uraltes Wehn vom Meer,
Meerwind bei Nacht:
du kommst zu keinem her;
wenn einer wacht,
so muss er sehn, wie er
dich übersteht:
uraltes Wehn vom Meer
welches weht
nur wie für Ur-Gestein,
lauter Raum
reißend von weit herein ..Oh wie fühlt dich ein
treibender Feigenbaum
oben im Mondschein.(Rainer Maria Rilke)
how should tasting touching hearing seeing
breathing any—lifted from the no
of all nothing—human merely being
doubt unimaginable You?(now the ears of my ears awake and
now the eyes of my eyes are opened)2/2
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how should tasting touching hearing seeing
breathing any—lifted from the no
of all nothing—human merely being
doubt unimaginable You?(now the ears of my ears awake and
now the eyes of my eyes are opened)2/2
Danke, das kannte ich nicht, sehr schön.
️ Natur kann ein Spiegel unser Selbst sein, wenn wir mehr mit dem Herzen und weniger mit den Augen sehen.
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Vorsichtig und mit Bedacht klettert der Vater nebst zweier Kinder an der Wand oberhalb des Bachs entlang.
Auftritt Ringelnatter - ein stolzes Exemplar von einem Meter und einem halben, schlängelt sie sich durchs Gewässer.
"Seht dort unten, eine Schlange!"
Zwei Kinder, ein Gedanke: Beide lösen sich vom Fels und springen, sich fest an Papa zu klammern.
Papa wankt, schwankt, fällt - nur fast - in den Abgrund. Erleichtert er die Kleinen hält, ganz fest.
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Und die Liebe verleiht dann noch die passenden Flügel. Kinder zu beschützen lässt Menschen über sich hinauswachsen; es offenbart, wozu wir wirklich fähig sind, wenn wir aus dem Innersten heraus handeln.
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Und die Liebe verleiht dann noch die passenden Flügel. Kinder zu beschützen lässt Menschen über sich hinauswachsen; es offenbart, wozu wir wirklich fähig sind, wenn wir aus dem Innersten heraus handeln.
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Die #FreitagsTexterei geht in die Runde #Ftx1226! Teilnehmen dürfen alle mit einem Text der
* obige Hashtags beinhaltet
* maximal 500 Zeichen enthält
* als Antwort auf diesen Tröt gepostet wirdIch hoffe, ich kann euch mit meinem Bild zu einer Geschichte oder einem Gedicht inspirieren!
Und übrigens: ich bewerte nur EINEN Text je EinsenderIn. 2 - n Texte einzureichen, sind möglich, aber ihr markiert bitte den Text, den ich werten soll!
Am Mittwoch um 20 Uhr abends werde ich rein subjektiv die Person küren, deren Text mir am besten gefällt. Diese Person darf dann die nächste Runde 1326 ausrichten.
Ich wünsche euch viel kreativen Spaß und freue mich auf eure Texte!
Stein;
Wasser;
Stein;
mittendurch;
so fließt es fein;
aus den Bergen;
bis zum Rhein.

da malst du mir am frühen Abend noch die Wangen an. 