#UnplugBigTech Tipp 27: Tesla-Überwachung
-
#UnplugBigTech Tipp 27: Tesla-Überwachung
Tesla-Fahrzeuge erfassen ständig ihre Umgebung, überwachen das Fahrverhalten und übertragen Daten in die USA. Ob europäische Alternativen wirklich datenschutzfreundlicher sind, ist schwer zu prüfen. Fast alle Autos kannst du aber offline stellen und für Navi/Stau ein TomTom oder trackingfreies Android nehmen. Die beste Wahl: Fahrrad fahren und Open-Source-Car-Projekte wie Automotive Grade Linux (AGL) unterstützen.
@kuketzblog
„und für Navi/Stau ein TomTom“
Und ein Garmin oder Medion etwa nicht?! -
Bei Smartphones, SmartWatch und vergleichbaren neuen Gimmicks setzt unser Recht auf die Freiwilligkeit der Zustimmung in beliebige Datenverarbeitungen und wer nicht zustimmen will, kann die Teile eben nicht benutzen.
Kein Auto mehr benutzen zu können ohne zur Zustimmung gezwungen zu sein, ist schon etwas anderes.
@elottermann
Es gibt auch datenschutzfreundliche Uhren mit Linux-Basis zu kaufen.
Dann gibt es ein CustomOS-Projekt für Android WearOS Uhren.
Dann gibt es Projekte für DIY-Uhren.
Dann gibt es datenschutzfreundliche FOSS-Companions wie Gadgetbridge. -
@kuketzblog Ist ein bisschen offtopic aber betrifft trotzdem das Thema Auto : Gibt es Möglichkeiten sein "Degoogled Smartphone" mit Android Auto Headunits zu verbinden um somit Android Auto fähige Apps aus dem F-Store im Auto zu benutzen ? #car #androidauto
@StephanBeer
Ich bin zwar nicht kuketz, aber: iodéOS, CalyxOS und /e/OS können das. Also sie haben die Möglichkeit mit open-sourcen, im System integrierten Blobs und einem aus dem Aurora Store installierten Android Auto per Android Auto die App (z.B. Organic Maps) zu koppeln. Weil das bei allen drei etwas anders implementiert ist, einfach in deren Doku schauen. -
@elottermann @kuketzblog
Ich kann das im Tesla auch abschalten und habe dann keine Navigation mehr.Für meinem KIA eSoul weiß ich nicht ob die Telemetrie abschaltbar ist und aus den o.g. Gründen würde ich es auch nicht tun wollen.
-
@elottermann
Es gibt auch datenschutzfreundliche Uhren mit Linux-Basis zu kaufen.
Dann gibt es ein CustomOS-Projekt für Android WearOS Uhren.
Dann gibt es Projekte für DIY-Uhren.
Dann gibt es datenschutzfreundliche FOSS-Companions wie Gadgetbridge.So lange Geräte kein nennenswertes Schadenspotential für die Mitwelt haben, kann man leicht mit ihrer Software experimentieren.
Bei Autos ist die Software Teil der Betriebszulassung.
-
Für meinem KIA eSoul weiß ich nicht ob die Telemetrie abschaltbar ist und aus den o.g. Gründen würde ich es auch nicht tun wollen.
Geht mir genauso, ich lasse es an und bin mir deren Risiken bewusst.
-
Geht mir genauso, ich lasse es an und bin mir deren Risiken bewusst.
Ich würde das Auto sofort nicht mehr benutzen wollen, wenn ich kein Vertrauen in den Hersteller hätte.
-
Ich würde das Auto sofort nicht mehr benutzen wollen, wenn ich kein Vertrauen in den Hersteller hätte.
@elottermann
Ich vertraue dem Produkt, ich würde allerdings derzeit sehr darüber nachdenken es noch einmal zu erwerben. Wobei das Produkt an sich gut ist. -
@elottermann
Ich vertraue dem Produkt, ich würde allerdings derzeit sehr darüber nachdenken es noch einmal zu erwerben. Wobei das Produkt an sich gut ist.Angesichts des massiven Vertrauensverlusts, den sich Europas Autoindustrie mit dem Abgasbetrug eingetreten hat, lag die Schwelle für Vertrauen in ein besseres Produkt nicht sehr hoch.
Dass die Tech-Bros zum Sargnagel der Demokratie mutieren, haben die Meisten nicht kommen sehen. -
Ich habe unseren Tesla 2021 gekauft und wir sind sehr zufrieden mit dem Auto. Es ist nicht alles schwarz/weiß. Ob ich jetzt nochmal einen kaufen würde nach der Aktion mit Trump, da bin ich reserviert. Aber mit Wertverlust verkaufen ist auch keine Option. Die anderen bezahlbaren und brauchbaren Autos kommen aus China... ob das so viel besser ist? Irgendwas ist immer.
@cytro Was müsste Musk in deinen Augen denn erst noch machen, nachdem er öffentlich einen Heil-Hitler-Gruß machte, damit du sagst
"Jetzt ist aber eine rote Linie überschritten"
statt "Ich bin noch reserviert und betrachte das nuanciert"?
-
@cytro Was müsste Musk in deinen Augen denn erst noch machen, nachdem er öffentlich einen Heil-Hitler-Gruß machte, damit du sagst
"Jetzt ist aber eine rote Linie überschritten"
statt "Ich bin noch reserviert und betrachte das nuanciert"?
@davidculley
Keinesfalls würde ich das Auto mit 20.000€ Wertverlust verkaufen.Ich Frage mich dabei ob wir von allen Produkten und CEOs der Marke dahinter wissen, was sie tun und wo sie aktiv sind? Beispielsweise Müller, Höffner usw.
Ich betrachte es im Fall Musk sehr nuanciert, weil in den USA aus Erfahrung alles sehr extrem ist "show and shine". Im Falle von Trump müsste man aktuell alle US Güter meiden... VISA als Zahlungsdienstleister gehört dazu, dann ginge hier nichts mehr. Wir brauchen bessere Menschen in mächtigen Positionen, bekommen es aber auch im eigenen Land nicht hin.
Ich habe keine Antwort auf deine Frage. Aber ich setze mich mit der Materie auseinander - nuanciert.
-
@davidculley
Keinesfalls würde ich das Auto mit 20.000€ Wertverlust verkaufen.Ich Frage mich dabei ob wir von allen Produkten und CEOs der Marke dahinter wissen, was sie tun und wo sie aktiv sind? Beispielsweise Müller, Höffner usw.
Ich betrachte es im Fall Musk sehr nuanciert, weil in den USA aus Erfahrung alles sehr extrem ist "show and shine". Im Falle von Trump müsste man aktuell alle US Güter meiden... VISA als Zahlungsdienstleister gehört dazu, dann ginge hier nichts mehr. Wir brauchen bessere Menschen in mächtigen Positionen, bekommen es aber auch im eigenen Land nicht hin.
Ich habe keine Antwort auf deine Frage. Aber ich setze mich mit der Materie auseinander - nuanciert.
@cytro Wenn Faschismus für dich keine rote Linie ist, dann bin ich froh, dass wir uns nicht kennen. Und ich hoffe, dass du deinen Irrweg erkennst bevor du mit eben jener falschen Balance/Nuance (durch dein Geld und deinen Konsum und deine Investitionen) dem Faschismus an die Macht verhilfst, und dass du dich entschieden gegen Faschismus stellst bevor es zu spät ist, statt dich hinter wohlfeil klingenden Wörtern wie "Nuance" und "Vernunft" zu verstecken und winden wie ein Wiesel.
-
@cytro Wenn Faschismus für dich keine rote Linie ist, dann bin ich froh, dass wir uns nicht kennen. Und ich hoffe, dass du deinen Irrweg erkennst bevor du mit eben jener falschen Balance/Nuance (durch dein Geld und deinen Konsum und deine Investitionen) dem Faschismus an die Macht verhilfst, und dass du dich entschieden gegen Faschismus stellst bevor es zu spät ist, statt dich hinter wohlfeil klingenden Wörtern wie "Nuance" und "Vernunft" zu verstecken und winden wie ein Wiesel.
@davidculley
Genau das ist das Problem der Zeit und fehlender Differenzierung. Bitte schau bei allem was du kaufst und was du nutzt ob nicht irgendein CEO dabei ist, der eine rechte Gesinnung hat. Danke.Falls du das nicht tust: Same Spot.
-
@davidculley
Genau das ist das Problem der Zeit und fehlender Differenzierung. Bitte schau bei allem was du kaufst und was du nutzt ob nicht irgendein CEO dabei ist, der eine rechte Gesinnung hat. Danke.Falls du das nicht tust: Same Spot.
@cytro In einer Zeit, in der Elon Musk den Hitler-Gruß zeigt, der Müllermilch-CEO ein persönlicher Freund von Alice Weidel ist, und die AfD Zuspruch im mittleren zweistelligen Bereich hat, brauche ich Elon Musk nicht mehr differenziert betrachten.
Ist ein Gast in einer Diskothek sturzbetrunken, dann wird er vom Türsteher rausgeworfen. Nachdem der Gast bereits dreimal auf die Tanzfläche gekotzt hat, brauche ich nicht mehr argumentieren "Das muss man differenziert betrachten, vielleicht hat gestern seine Freundin mit ihm Schluss gemacht. Lass ihn lieber noch ein viertes Mal auf die Tanzfläche speien."
Wenn du das nicht verstehen magst, dann stehst du auf der Seite der Nazis und damit nicht auf der Seite anständiger Menschen.
Viel Spaß noch mit deinen differenzierten Weltanschauungen.
-
@cytro In einer Zeit, in der Elon Musk den Hitler-Gruß zeigt, der Müllermilch-CEO ein persönlicher Freund von Alice Weidel ist, und die AfD Zuspruch im mittleren zweistelligen Bereich hat, brauche ich Elon Musk nicht mehr differenziert betrachten.
Ist ein Gast in einer Diskothek sturzbetrunken, dann wird er vom Türsteher rausgeworfen. Nachdem der Gast bereits dreimal auf die Tanzfläche gekotzt hat, brauche ich nicht mehr argumentieren "Das muss man differenziert betrachten, vielleicht hat gestern seine Freundin mit ihm Schluss gemacht. Lass ihn lieber noch ein viertes Mal auf die Tanzfläche speien."
Wenn du das nicht verstehen magst, dann stehst du auf der Seite der Nazis und damit nicht auf der Seite anständiger Menschen.
Viel Spaß noch mit deinen differenzierten Weltanschauungen.
@davidculley
Ich sage ja, betrachte deine Konsumausgaben nicht differenziert und lebe so. Vielleicht ist dein Vermieter oder der Bürgermeister deiner Stadt AfD sympathisant, dann einen guten Umzug. Oder betrachtest du das dann etwa differenziert?Du merkst gerade selbst wo das hinführt und argumentierst deshalb so spröde. Kann ich verstehen, wenn das eigene Weltbild nicht aufrecht erhalten werden kann.
Wanderst du auch aus, wenn die AFD drankommt (und ich fürchte die Scheisse wird mal passieren...)?
-
@cytro Wenn Faschismus für dich keine rote Linie ist, dann bin ich froh, dass wir uns nicht kennen. Und ich hoffe, dass du deinen Irrweg erkennst bevor du mit eben jener falschen Balance/Nuance (durch dein Geld und deinen Konsum und deine Investitionen) dem Faschismus an die Macht verhilfst, und dass du dich entschieden gegen Faschismus stellst bevor es zu spät ist, statt dich hinter wohlfeil klingenden Wörtern wie "Nuance" und "Vernunft" zu verstecken und winden wie ein Wiesel.
@davidculley @cytro Musk ist vor allem ein Egomane, Soziopath und Aufmerksamkeitsjunkie. Ein wesentliches Element des Faschismus ist doch sich kollektiv in der Opferrolle zu suhlen und einen Personenkult um den, der einen angeblich daraus befreit. Die Opferrolle findet man bei Musk in dieser Form eher nicht. Daher ist er kein Faschist.
-
@davidculley @cytro Musk ist vor allem ein Egomane, Soziopath und Aufmerksamkeitsjunkie. Ein wesentliches Element des Faschismus ist doch sich kollektiv in der Opferrolle zu suhlen und einen Personenkult um den, der einen angeblich daraus befreit. Die Opferrolle findet man bei Musk in dieser Form eher nicht. Daher ist er kein Faschist.
@flx Das ist völlig falsch. Was du beschreibst klingt nach Popularismus. Deiner Meinung nach ist Musk kein Populist. Musk ist definitiv ein Faschist.
Anstatt dich in Wortdefinitionen zu verlieren, schau dir doch seine Taten an: Hitler-Gruß zeigen … DOGE … USAID streichen und damit indirekt Millionen Menschen ermordet. Hallo? Aufwachen aus deinem Schlaf bitte.
-
#UnplugBigTech Tipp 27: Tesla-Überwachung
Tesla-Fahrzeuge erfassen ständig ihre Umgebung, überwachen das Fahrverhalten und übertragen Daten in die USA. Ob europäische Alternativen wirklich datenschutzfreundlicher sind, ist schwer zu prüfen. Fast alle Autos kannst du aber offline stellen und für Navi/Stau ein TomTom oder trackingfreies Android nehmen. Die beste Wahl: Fahrrad fahren und Open-Source-Car-Projekte wie Automotive Grade Linux (AGL) unterstützen.
@kuketzblog Wie ist das bei TESLA eigentlich mit der DSGVO? Ich habe ja nie eingewilligt, dass man mich filmt und ggf. den Standort erfasst.
-
@davidculley
Ich sage ja, betrachte deine Konsumausgaben nicht differenziert und lebe so. Vielleicht ist dein Vermieter oder der Bürgermeister deiner Stadt AfD sympathisant, dann einen guten Umzug. Oder betrachtest du das dann etwa differenziert?Du merkst gerade selbst wo das hinführt und argumentierst deshalb so spröde. Kann ich verstehen, wenn das eigene Weltbild nicht aufrecht erhalten werden kann.
Wanderst du auch aus, wenn die AFD drankommt (und ich fürchte die Scheisse wird mal passieren...)?
@cytro Ich besitze keinen Tesla und kaufe keinerlei Müller-Produkte.
Du hingegen kannst selbst heute, mit all dem Rückblick, nicht definitiv sagen, ob du heute Tesla kaufen würdest.
> Ob ich jetzt nochmal einen kaufen würde nach der Aktion mit Trump, da bin ich reserviert.
Niemand redet davon, dass du deinen Tesla mit Wertverlust verkaufen sollst. Als du den kauftest, wusste quasi niemand, dass Musk ein Nazi ist. Da macht dir keiner einen Vorwurf. Jetzt hast du den Tesla eben, und ihn mit Wertverlust zu verkaufen, bringt die Milch auch nicht zurück in den Euter. Es geht rein um die Frage: "Würdest du heute nochmal so handeln, selbst wenn du es diesmal besser weißt?" Und da bringst du kein Nein über die Lippen. Und das ist schwach.
Kennst du die aktuelle Wohnungslage? Hast du in letzter Zeit mal versucht, in Berlin, Hamburg, Köln, oder sonst wo eine Wohnung zu bekommen? Wenn du herausfindest, dass dein Vermieter ein Nazi ist, dann stehst du vor der Wahl, ob du von einem Nazi mietest oder obdachlos wirst. Das ist keine freie Wahl. Wer jedoch im Jahr 2026 – wohlwissend, dass Musk ein Nazi ist – sich in der freien Wahl zwischen Tesla, VW, BMW, Mercedes, Toyota, BYD, et cetera, und ggf. den Öffentlichen bewusst für Tesla entscheidet, der hat die freie Wahl gehabt. Und sich für die Nazis entschieden. Jede andere Automarke hätte ihren Zweck auch erfüllt. Vielleicht nicht so, wie man es sich von Tesla erhofft hat, aber immerhin hat man dabei nicht den reichsten Menschen der Welt unterstützt. Da erwarte ich in 2026 ein "nicht nochmal Tesla" und kein "Tesla muss man in 2026 differenziert betrachten".
Da du IT-Abteilungsleiter bist: Magst du mir bitte sagen bei welcher Firma, damit ich mich dort niemals bewerbe? Ich bevorzuge es, wenn die Anführer, denen ich (gezwungermaßen) folge, bessere Führungsqualitäten haben als ich. Oder wenn sie wenigstens auf ihre Untergebenen hören würden, wenn aus deren Reihen eine bessere Strategie auftaucht.
-
@davidculley @cytro Musk ist vor allem ein Egomane, Soziopath und Aufmerksamkeitsjunkie. Ein wesentliches Element des Faschismus ist doch sich kollektiv in der Opferrolle zu suhlen und einen Personenkult um den, der einen angeblich daraus befreit. Die Opferrolle findet man bei Musk in dieser Form eher nicht. Daher ist er kein Faschist.
@davidculley
Du hast nicht eine meiner Fragen beantwortet und bist in deiner Welt gefangen. Schade.Übrigens sehr viele Firmen, z.b. BASF (IG Farben), VW usw. haben in der NS Zeit für die Nazis produziert, ist 70 Jahre her. Bereits alles vergessen oder, soviele VW wie ich auf der Straße sehe...?