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Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?

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  • angeldruckt@sueden.socialA angeldruckt@sueden.social

    @norbert2026 @BlumeEvolution
    Das war auch mein Gedanke:
    Tyrannen haben eine seltsame Attraktivität auch auf eigentlich demokratisch sozialisierte Menschen.
    Tyranneien haben eben ganz andere Möglichkeiten und erreichen einmal gesetzte Ziele viel schneller u gründlicher. Während demokratisch Regierende noch diskutieren u Kompromisse suchen, können sie einfach mal durchregieren.

    Die Endung …philie beschreibt ja eine manchmal abwegige Liebe, oft auch zum eigenen oder des geliebten Schaden.

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    #30

    Vielen Dank, @angeldruckt 🙏

    Und, ja: Ich fürchte, wir können auf den (medien-)psychologischen, politikwissenschaftlichen und philosophischen Begriff der „Tyrannophilie“ zum Verständnis der Dauer-Anfechtungen unserer Demokratien nicht verzichten…

    KI-Anwendungen haben ihn bereits seit Jahren erstaunlich gut drauf… 🤖🤔📚🔥

    @norbert2026

    #Tyrannophilie #Begriff #KI #Psychologie #Politikwissenschaft #Philosophie #Politik #Wirtschaft #Demokratie #Medien

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    Was ist Tyrannophilie? Eine Begriffsdebatte mit KI-Unterstützung

    Dr. Michael Blume fragte die Bing-Copilot-KI nach Tyrannophilie und bekam eine erstaunlich gute Antwort samt eigenem Video.

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    Natur des Glaubens (scilogs.spektrum.de)

    hgu@kirche.socialH 1 Reply Last reply
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    • weirdaholic@snowmans.landW weirdaholic@snowmans.land

      @Erika @BlumeEvolution @ElisabethK Von der absolut fehlgeleiteten Dividendenpolitik bis inkl. diesen Jahr will ich lieber nicht reden. Da ging so absurd viel Geld raus an Shareholder (tw. mehr als eingenommen wurde), das man für Innovation hatte einsetzen können, oder für Rücklagen.

      Manchmal fühl ich mich, als sei mein Arbeitgeber ein Private Equity Fund (ist er zum Glück nicht, aber die Konzernstrategie hat m.E. immer wieder Ähnlichkeit).

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      #31

      @Erika @BlumeEvolution @ElisabethK Ich denke nicht, dass es insgesamt so schlimm ist... (leider Segmentabhängig)... Aber es fühlt sich durchaus alles wackeliger an als zu Beginn meiner Ausbildung vor knapp zehn Jahren.

      1 Reply Last reply
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      • angeldruckt@sueden.socialA angeldruckt@sueden.social

        @norbert2026 @BlumeEvolution
        Das war auch mein Gedanke:
        Tyrannen haben eine seltsame Attraktivität auch auf eigentlich demokratisch sozialisierte Menschen.
        Tyranneien haben eben ganz andere Möglichkeiten und erreichen einmal gesetzte Ziele viel schneller u gründlicher. Während demokratisch Regierende noch diskutieren u Kompromisse suchen, können sie einfach mal durchregieren.

        Die Endung …philie beschreibt ja eine manchmal abwegige Liebe, oft auch zum eigenen oder des geliebten Schaden.

        sagittarius_59@sueden.socialS This user is from outside of this forum
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        sagittarius_59@sueden.social
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        #32

        @angeldruckt "... auf eigentlich demokratisch sozialisierte Menschen."

        NICHT KORREKT, die Wohlstands-/Gewohnheitsmenschen sind vor allem auf wettbewerbsbedingt-konfuse Symptomatik/Bewusstseinsbetäubung im Verhältnis von 1:5 sozialisiert, woraus nur heuchlerisch-verlogener "Konsum- und Profitautismus" entsteht, was die "Demokratie", im Sinne von "eigentlich", zynisch und nur für die Profitler des parlamentarisch-lobbyistischen Marionetten-Theaters brauchbar macht❗️

        @norbert2026 @BlumeEvolution

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        • susannelilith@rheinneckar.socialS susannelilith@rheinneckar.social

          @BlumeEvolution @ElisabethK

          Natürlich kostet das Arbeitsplätze. Die chinesische Regierung wird genug Billigstkräfte dort haben, damit es sich lohnt.

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          sagittarius_59@sueden.social
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          #33

          @susannelilith "... Billigstkräfte dort haben, damit es sich lohnt."

          Das ist die "ureigenste" Idee der Globalisierung der "Dienstleistungsgesellschaft", dafür sollte unsere Deindustrialisierung belohnt werden.

          @BlumeEvolution @ElisabethK

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          • pmadlener@muenchen.socialP pmadlener@muenchen.social

            @BlumeEvolution solang das politische System vom Wirtschaftswachstum abhängig bleibt, wird es nicht besser werden. Es ist Zeit für Systemkritik. Wir können uns auch weiter an Personen abarbeiten, wird halt nichts bringen.

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            #34

            @PMadlener

            Das Wirtschaftswachstum ist den Profitlern der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik 1:5 nur im Rahmen der Globalisierung der "Dienstleistungsgesellschaft" wichtig, dafür wurde die Deindustrialsierung Europas inkauf genommen, doch das ist bekanntlich gründlich schief gelaufen, deshalb stecken wir nun im Dritten Weltkrieg - ANSTATT aus der reformistisch-kreislaufenden Geschichte mit Verstand zu wirklich-wahrhaftiger Vernunft und Verantwortungsbewusstsein ...⁉️

            @BlumeEvolution

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            • dendroniker@machteburch.socialD dendroniker@machteburch.social

              @BlumeEvolution

              Hat das unumschränkte Profitdenken derer, die sich den Autoritären anbiedern, die Gehirne weich gemacht?
              Was geht in den Gehirnen von Bundesministerin Reiche und vielen Konzernlenkern vor?

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              sagittarius59@norden.social
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              #35

              @dendroniker

              KORRUMPIERUNG ist wesentlicher Teil des Geschäfts-Sinns der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik im Verhältnis 1:5❗️

              Die Profitler hatten mit der Globalisierung der "Dienstleistungsgesellschaft" ein extremes Verständnis von "Demokratie" im Sinn, aber GRUNDSÄTZLICH ist deren Gehirn auch auf SELBER Bewusstseinsbetäubung von/zu materialistischer "Absicherung" GEBILDET, entgegen der Programmierung der Vernunftbegabung der Schöpfung für wirkliche Wahrhaftigkeit❗️

              @BlumeEvolution

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              • haiku_shelf@nrw.socialH haiku_shelf@nrw.social

                @BlumeEvolution

                Habe gestern eine Phoenix-Sendung zur China-Reise der Wirtschaftsministerin gesehen. Lange Sendezeit für das Statement der Ministerin. Sie sagte viel Allgemeines (dieses Anmahnen von Fairness ist ja wohl mehr in den Wind gesprochen), wie das so geht bei dieser Art von Besuchen, und (!) sie sprach das Thema #selteneErden an.
                #Rohstoffe #China

                In #Deutschland haben wir eben viele Probleme. Die, wie andere Länder auch, z.B. Demographie. Aber auch: Mittellage, Rohstoffknappheit.

                erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                erikml@troet.cafe
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                #36

                @haiku_shelf @BlumeEvolution

                Gerade in Bezug auf viele 'seltene Erden' (die häufig gar nicht so selten sind) haben wir hier in Deutschland nicht unbedingt Rohstoffknappheit.
                Nur ist der Abbau meist ein nicht so hübscher Anblick. Und natürlich müsste man hierzulande wirklich gut bezahlen, damit noch jemand im Bergbau arbeiten will...
                Ist also hübscher und billiger, Ausbeutung zu outsourcen...

                Ceterum censeo afdem esse damnandum

                haiku_shelf@nrw.socialH 1 Reply Last reply
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                • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                  @haiku_shelf @BlumeEvolution

                  Gerade in Bezug auf viele 'seltene Erden' (die häufig gar nicht so selten sind) haben wir hier in Deutschland nicht unbedingt Rohstoffknappheit.
                  Nur ist der Abbau meist ein nicht so hübscher Anblick. Und natürlich müsste man hierzulande wirklich gut bezahlen, damit noch jemand im Bergbau arbeiten will...
                  Ist also hübscher und billiger, Ausbeutung zu outsourcen...

                  Ceterum censeo afdem esse damnandum

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                  haiku_shelf@nrw.social
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                  #37

                  @ErikML @BlumeEvolution

                  Kommt nicht nur darauf an, was da ist ("...nicht unbedingt Rohstoffknappheit..."), kommt auch auf die Bedingungen zur Förderung an (und es geht da gar nicht nur um den Anblick).
                  Reminder: Steinkohleabbau in Deutschland und da war der Steinkohleabbau in den USA. Die Abbaubedingungen waren sehr ungleich. Abbautiefe nur als ein Punkt. Und dann ist da Konkurrenz.

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                  • blumeevolution@digitalcourage.socialB blumeevolution@digitalcourage.social

                    Vielen Dank, @angeldruckt 🙏

                    Und, ja: Ich fürchte, wir können auf den (medien-)psychologischen, politikwissenschaftlichen und philosophischen Begriff der „Tyrannophilie“ zum Verständnis der Dauer-Anfechtungen unserer Demokratien nicht verzichten…

                    KI-Anwendungen haben ihn bereits seit Jahren erstaunlich gut drauf… 🤖🤔📚🔥

                    @norbert2026

                    #Tyrannophilie #Begriff #KI #Psychologie #Politikwissenschaft #Philosophie #Politik #Wirtschaft #Demokratie #Medien

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                    Was ist Tyrannophilie? Eine Begriffsdebatte mit KI-Unterstützung

                    Dr. Michael Blume fragte die Bing-Copilot-KI nach Tyrannophilie und bekam eine erstaunlich gute Antwort samt eigenem Video.

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                    Natur des Glaubens (scilogs.spektrum.de)

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                    #38

                    @BlumeEvolution @angeldruckt @norbert2026 Eine etwas andere Brille wäre ja der #Autoritarismus
                    Also eine Disposition in uns Menschen, die vermutlich sogar genetisch verankert ist, da sie Muster nutzt, die einem sozialen Wesen beim Überleben zu Gute kommen.
                    Mehr dazu u.a. auf dieser Seite https://theauthoritarians.org/

                    norbert2026@mastodon.socialN 1 Reply Last reply
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                    • norbert2026@mastodon.socialN norbert2026@mastodon.social

                      @BlumeEvolution Vielleicht liegt die Attraktivität autoritärer Systeme in der Vorstellung, dass Komplexitätsreduktion automatisch mehr Stabilität und Resilienz erzeugt.

                      Interessant ist jedoch:
                      Das technologisch stabilste System, das die Menschheit bisher geschaffen hat, funktioniert genau umgekehrt.

                      Das Internet ist:
                      dezentral,
                      hochkomplex,
                      redundant,
                      fehlertolerant
                      und ohne echtes Zentrum organisiert.

                      Seine Stabilität entsteht nicht trotz dieser Eigenschaften —
                      sondern gerade durch sie.

                      sagittarius59@norden.socialS This user is from outside of this forum
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                      wrote last edited by
                      #39

                      @norbert2026 "... und ohne echtes Zentrum organisiert.
                      Seine Stabilität entsteht nicht trotz dieser Eigenschaften — sondern gerade durch sie."

                      ZENTRUM ist gleichermaßen unverarbeitet-instinktive Bewusstseinsschwäche von Angst, Gewalt und egozentriertem "Individualbewusstsein", gepflegt-gebildet zum "gesunden" Konkurrenzdenken der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik im Verhältnis 1:5 - JA, KEIN ECHTES ..., weil Mensch (KI der Schöpfung) stumpf-, blöd- und wahnsinnig ...⁉️

                      @BlumeEvolution

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                      • forthy42@mastodon.net2o.deF forthy42@mastodon.net2o.de

                        @norbert2026 @BlumeEvolution Das Internet ist aber eine Technokratie. Es wird von Leuten betrieben und entwickelt, die sich auskennen. Die IETF ist da ganz deutlich: weder Könige noch Wahlen.

                        sagittarius59@norden.socialS This user is from outside of this forum
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                        wrote last edited by
                        #40

                        @forthy42 "... die sich auskennen. Die IETF ist da ganz deutlich: weder Könige noch Wahlen.

                        Das sind auch nur fachidiotische Leute im reformistischen Kreislauf des imperialistisch-faschistischen Erbensystems, die in gleichermaßen unverarbeitet-instinktiver Bewusstseinsschwäche zur Bewusstseinsbetäubung von/zu materialistischer "Absicherung" agieren - "auskennen" ist somit das oberflächlicge Visualisieren im NICHTS wirklich-wahrhaftig erkennen.

                        @norbert2026 @BlumeEvolution

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                        • hgu@kirche.socialH hgu@kirche.social

                          @BlumeEvolution @angeldruckt @norbert2026 Eine etwas andere Brille wäre ja der #Autoritarismus
                          Also eine Disposition in uns Menschen, die vermutlich sogar genetisch verankert ist, da sie Muster nutzt, die einem sozialen Wesen beim Überleben zu Gute kommen.
                          Mehr dazu u.a. auf dieser Seite https://theauthoritarians.org/

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                          norbert2026@mastodon.social
                          wrote last edited by
                          #41

                          @HGU @BlumeEvolution @angeldruckt Ja, das ist ein Aspekt den ich tragen kann. Das "Aber' besteht aber darin das ich hoffe, das unsere jetzige Regierung nicht nur Triebgesteuert ist sondern die Ambiguität des Lebens auch leben kann.

                          hgu@kirche.socialH blumeevolution@digitalcourage.socialB 2 Replies Last reply
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                          • norbert2026@mastodon.socialN norbert2026@mastodon.social

                            @HGU @BlumeEvolution @angeldruckt Ja, das ist ein Aspekt den ich tragen kann. Das "Aber' besteht aber darin das ich hoffe, das unsere jetzige Regierung nicht nur Triebgesteuert ist sondern die Ambiguität des Lebens auch leben kann.

                            hgu@kirche.socialH This user is from outside of this forum
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                            hgu@kirche.social
                            wrote last edited by
                            #42

                            @norbert2026 @BlumeEvolution @angeldruckt

                            Zum ,Aber':
                            Die Herausforderung der Dynamiken, die mit den beiden Begriffen angeschaut werden, ist ja zum Großen teil, dass sie unterhalb der Wahrnehmungsschwelle passieren.

                            Altemeyer führt m.M.n. sehr überzeugend aus, Menschen machen in bestimmten Kontexten etwas, was sie für sich ,eigentlich' ausschließen würden und schieben die Verantwortung auf ...

                            Die Verantwortungsübernahme ist gerade im Regierungsgeschäft ja ein sehr komplexes Thema.

                            1 Reply Last reply
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                            • norbert2026@mastodon.socialN norbert2026@mastodon.social

                              @HGU @BlumeEvolution @angeldruckt Ja, das ist ein Aspekt den ich tragen kann. Das "Aber' besteht aber darin das ich hoffe, das unsere jetzige Regierung nicht nur Triebgesteuert ist sondern die Ambiguität des Lebens auch leben kann.

                              blumeevolution@digitalcourage.socialB This user is from outside of this forum
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                              wrote last edited by
                              #43

                              @norbert2026 @HGU @angeldruckt

                              Autoritarismus beschreibt die Unterwürfigkeit gegenüber Institutionen wie Ämtern, Religionen, Parteien, Konzernen.

                              Tyrannophilie beschreibt die Unterwürfigkeit gegenüber Personen.

                              Ich denke daher, dass #Tyrannophilie evolutionspsychologisch älter und spezifischer ist als der spätere #Autoritarismus.

                              sagittarius_59@sueden.socialS 1 Reply Last reply
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                              • norbert2026@mastodon.socialN norbert2026@mastodon.social

                                @BlumeEvolution Vielleicht liegt die Attraktivität autoritärer Systeme in der Vorstellung, dass Komplexitätsreduktion automatisch mehr Stabilität und Resilienz erzeugt.

                                Interessant ist jedoch:
                                Das technologisch stabilste System, das die Menschheit bisher geschaffen hat, funktioniert genau umgekehrt.

                                Das Internet ist:
                                dezentral,
                                hochkomplex,
                                redundant,
                                fehlertolerant
                                und ohne echtes Zentrum organisiert.

                                Seine Stabilität entsteht nicht trotz dieser Eigenschaften —
                                sondern gerade durch sie.

                                erikml@troet.cafeE This user is from outside of this forum
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                                #44

                                @norbert2026 @BlumeEvolution

                                Ich weiß nicht, ob Komplexität wirklich das entscheidende Kriterium für Stabilität und Resilienz ist. Es gibt sehr simple Systeme, die stabil sind und komplexe die es ebenfalls sind und die Gegenteile.
                                Wichtiger sind wahrscheinlich die von dir genannten Faktoren Dezentralität und Redundanz. Wobei dezentrale, redundante System notwendigerweise zumindest etwas komplexer sein müssen - Komplexität ist also eher Begleiterscheinung.

                                Ceterum censeo afdem esse damnandum

                                norbert2026@mastodon.socialN 2 Replies Last reply
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                                • blumeevolution@digitalcourage.socialB blumeevolution@digitalcourage.social

                                  @norbert2026 @HGU @angeldruckt

                                  Autoritarismus beschreibt die Unterwürfigkeit gegenüber Institutionen wie Ämtern, Religionen, Parteien, Konzernen.

                                  Tyrannophilie beschreibt die Unterwürfigkeit gegenüber Personen.

                                  Ich denke daher, dass #Tyrannophilie evolutionspsychologisch älter und spezifischer ist als der spätere #Autoritarismus.

                                  sagittarius_59@sueden.socialS This user is from outside of this forum
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                                  #45

                                  @BlumeEvolution

                                  Die "Demokratie" des Kapitalismus, beschreibt den ausbeuterischen Autoritarismus und die Tyrannophilie/Erpressung, zur steten Kapitulation in Kompromissbereitschaft vor dem menschenUNwürdigen System des "Zusammenlebens" im "gesunden" Konkurrenzdenken der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik.

                                  @norbert2026 @HGU @angeldruckt

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                                  • elisabethk@mastodontech.deE elisabethk@mastodontech.de

                                    @BlumeEvolution

                                    Das sehe ich genauso und die Bedenken sind ja durchaus geäußert.
                                    Abfluss von Know-how, Risiko Taiwan und die demographische Situation Chinas sollten doch hinlänglich bekannt sein.

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                                    China-Rückzug wäre "viel größeres Risiko": Wie BASF sein Milliardenwerk in Zhanjiang verteidigt

                                    Deutschland will unabhängiger von China werden - dennoch öffnet Chemie-Riese BASF dort sein bisher teuerstes Werk. Was steckt dahinter?

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                                    ZDFheute (www.zdfheute.de)

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                                    steffensmile@mastodon.social
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                                    #46

                                    @ElisabethK @BlumeEvolution
                                    Was mir gerade noch so durch den Kopf ging ist.

                                    Warum glaubt die Chemibranche das es ihr nicht so ergehen wird wie der Automobilbranche und dem Werkzeugbau? (Liste mit beispielen sicher erweiterbar)

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                                    • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                                      @norbert2026 @BlumeEvolution

                                      Ich weiß nicht, ob Komplexität wirklich das entscheidende Kriterium für Stabilität und Resilienz ist. Es gibt sehr simple Systeme, die stabil sind und komplexe die es ebenfalls sind und die Gegenteile.
                                      Wichtiger sind wahrscheinlich die von dir genannten Faktoren Dezentralität und Redundanz. Wobei dezentrale, redundante System notwendigerweise zumindest etwas komplexer sein müssen - Komplexität ist also eher Begleiterscheinung.

                                      Ceterum censeo afdem esse damnandum

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                                      #47

                                      @ErikML @BlumeEvolution Ich glaube, wir reden gerade leicht aneinander vorbei.

                                      Ich behaubte nicht, dass Komplexität automatisch Resilienz erzeugt.
                                      Sondern:
                                      Die Attraktivität autoritärer Systeme liegt oft darin, dass sie Komplexität scheinbar reduzieren können.

                                      Das wirkt für viele Menschen handlungsfähiger und stabiler — unabhängig davon, ob diese Systeme langfristig tatsächlich resilienter sind.

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                                      • erikml@troet.cafeE erikml@troet.cafe

                                        @norbert2026 @BlumeEvolution

                                        Ich weiß nicht, ob Komplexität wirklich das entscheidende Kriterium für Stabilität und Resilienz ist. Es gibt sehr simple Systeme, die stabil sind und komplexe die es ebenfalls sind und die Gegenteile.
                                        Wichtiger sind wahrscheinlich die von dir genannten Faktoren Dezentralität und Redundanz. Wobei dezentrale, redundante System notwendigerweise zumindest etwas komplexer sein müssen - Komplexität ist also eher Begleiterscheinung.

                                        Ceterum censeo afdem esse damnandum

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                                        #48

                                        @ErikML @BlumeEvolution Vielleicht gibt es gar keine „nicht komplexen“ Systeme.

                                        Systeme wirken oft nur deshalb einfach, weil wir die Komplexität an eine andere Stelle verschoben haben.

                                        Wenn ich beispielsweise Energieversorgung scheinbar vereinfache, indem ich zentrale Gaskraftwerke nutze, verschwindet die Komplexität nicht:
                                        Sie wandert in Förderung,
                                        Lieferketten,
                                        Pipelines,
                                        Geopolitik,
                                        Preisstabilität
                                        und Versorgungssicherheit.

                                        norbert2026@mastodon.socialN 1 Reply Last reply
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                                        • norbert2026@mastodon.socialN norbert2026@mastodon.social

                                          @ErikML @BlumeEvolution Vielleicht gibt es gar keine „nicht komplexen“ Systeme.

                                          Systeme wirken oft nur deshalb einfach, weil wir die Komplexität an eine andere Stelle verschoben haben.

                                          Wenn ich beispielsweise Energieversorgung scheinbar vereinfache, indem ich zentrale Gaskraftwerke nutze, verschwindet die Komplexität nicht:
                                          Sie wandert in Förderung,
                                          Lieferketten,
                                          Pipelines,
                                          Geopolitik,
                                          Preisstabilität
                                          und Versorgungssicherheit.

                                          norbert2026@mastodon.socialN This user is from outside of this forum
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                                          #49

                                          @ErikML @BlumeEvolution Das System erscheint lokal einfacher,
                                          wird aber auf einer anderen Ebene hochkomplex und abhängig.

                                          Am Ende hängt jedes stabile System von Bedingungen ab, die es selbst nicht vollständig kontrolliert.

                                          Oder thermodynamisch gedacht:
                                          Sobald ein System Energie benötigt, entsteht irgendwo eine Abhängigkeit —
                                          und damit meist auch neue Komplexität.

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