Ich bin heute zum ersten Mal seit Monaten wieder eine längere Strecke Autobahn gefahren.
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@ulrichkelber wenn man ne Tankkarte von der Firma hat, kann man auch eine 2,5t Schrankwand mit 180 entspannt und steuerlich begünstigt durch den Wind schieben!
@HolgerMBGL @ulrichkelber
Es sollte irgendwann auch eine Schwelle erreicht sein, bei der selbst Firmen, die Treibstoff als Betriebskosten ansetzen können, so etwas wie Kostenbewusstsein einsetzt. Die geben ja auch für andere Betriebsmittel keine beliebigen Summen aus. Wenn die Kostenstelle explodiert, könnte der Finanzvorstand schon eine Meinung dazu entwickeln. -
Ich bin heute zum ersten Mal seit Monaten wieder eine längere Strecke Autobahn gefahren. Ich hatte, wie meist, den Tempomat meines eAutos auf 110 km/h eingestellt und bin andauernde mit Karacho von Verbrennern überholt worden. Einige Menschen sind beim #Spritpreis wohl schmerzbefreit. Und machen ihn damit für andere teurer
@ulrichkelber Ich habe bislang nie ein Auto besessen, sondern wo es geht Bahn und Öffis genutzt..
Und trotzdem sagt mein GPS, dass ich heute 1000km mit nem (Mietwagen-)Verbrenner zurückgelegt habe.
Ja, Preis war egal. Und 110 km/h waren es auch nicht.Und gleichzeitig halte ich das Framing zur Responsibilisierung Einzelner für problematisch.
Welchen Handlungsspielraum hat ein Einzelner? Wie viel Tonnen verbrennen Schiffe im Hamburger Hafen, weil Olaf den Landstrom nicht gefördert hat? -
Ich habe eher den Eindruck, dass sehr viele nur um die 130 fahren, wie wir im EAuto.
Btw.
In der aktuellen Situation ein Tempolomit zu fordern ist eh irgendwie damlich.
Ein Limit fordere ich aus Klimaschutzgedanken oder aus Nachhaltigkeit, aus Effizienz.
Aber wer jetzt noch das Geld hat zu rasen hat entweder die Kohle oder einen an der Klatsche.
Aktuell ist es Symbolpolitik.Wieder einmal die richtige Diskussion leider im falschen Kontext. Tempolimit ist unbestritten sinnvoll vor allem, um Unfälle zu vermeiden, Tote, Verletzte und Sachschäden -- zumal in einer älterwerdenden Gesellschaft.
Wissings Argument, man habe die Schilder nicht, war recht dämlich, weil man ja weniger Schilder braucht.
Aber wenn es sich nun, im falschen Kontext durchsetzte, es wäre mir willkommen.
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@ulrichkelber Ich habe bislang nie ein Auto besessen, sondern wo es geht Bahn und Öffis genutzt..
Und trotzdem sagt mein GPS, dass ich heute 1000km mit nem (Mietwagen-)Verbrenner zurückgelegt habe.
Ja, Preis war egal. Und 110 km/h waren es auch nicht.Und gleichzeitig halte ich das Framing zur Responsibilisierung Einzelner für problematisch.
Welchen Handlungsspielraum hat ein Einzelner? Wie viel Tonnen verbrennen Schiffe im Hamburger Hafen, weil Olaf den Landstrom nicht gefördert hat?@_m Ich habe da folgende Haltung: Erstens sich für das Große einsetzen und zweitens selbst das Kleine tun. Hier ging es aber vor allem um meine Verwunderung, dass Menschen selbst bei solchen Preisen noch nicht einmal wenigstens so 30% Verbrauch einsparen.
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Ich bin heute zum ersten Mal seit Monaten wieder eine längere Strecke Autobahn gefahren. Ich hatte, wie meist, den Tempomat meines eAutos auf 110 km/h eingestellt und bin andauernde mit Karacho von Verbrennern überholt worden. Einige Menschen sind beim #Spritpreis wohl schmerzbefreit. Und machen ihn damit für andere teurer
@ulrichkelber Und Frau Reiche ist gegen ein Tempolimit, weil (nur) nach ihrer Meinung das nichts bringe, also kaum messbar Sprit spare. Dabei ist die Einsparung enorm.
Reiche muss weg! -
@_m Ich habe da folgende Haltung: Erstens sich für das Große einsetzen und zweitens selbst das Kleine tun. Hier ging es aber vor allem um meine Verwunderung, dass Menschen selbst bei solchen Preisen noch nicht einmal wenigstens so 30% Verbrauch einsparen.
@ulrichkelber @_m sehr viele Autos in Deutschland sind Firmenwagen mit Privatnutzung, da zahlt der Arbeitgeber den Sprit. Einige weniger Helle finden, die (fixe) Versteuerung für sie lohnt sich besonders, wenn sie viel anderer Leute Geld dafür ausgeben können. Nicht nur schnell fahren, sondern auch möglichst viele km.
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Ich bin heute zum ersten Mal seit Monaten wieder eine längere Strecke Autobahn gefahren. Ich hatte, wie meist, den Tempomat meines eAutos auf 110 km/h eingestellt und bin andauernde mit Karacho von Verbrennern überholt worden. Einige Menschen sind beim #Spritpreis wohl schmerzbefreit. Und machen ihn damit für andere teurer
@ulrichkelber die Kosten zahlt mal wieder die Allgemeinheit. Da die Spritkosten von Firmenwagen steuerlich absetzbar sind.
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@totentanz @tholaw @ulrichkelber
Leider habe ich das Geld nicht, um mir ein E-Auto zu kaufen, da wohl auch die europäischen Hersteller völlig verpennt haben, ihre Produktlinie umzustellen. Da bleibt mir nur einen gebrauchten Verbrenner zu kaufen, da ich auch ohne wg. fehlendem ÖPNV weder zur Arbeit noch zum Einkaufen käme.@villon
Hast du dir das denn schon einmal vollständig durchgerechnet?
Welche Strecke fährst du? Geht es auch auf über 200 km? Hast du eine Lademöglichkeit zu Hause? Da geht auch schon eine geeignete normale Steckdose.
Beim Kauf darauf achten, dass möglichst geringe Wartungskosten entstehen.
Über die Nutzungsdauer sind die Kosten beim E-Auto oft (wenn nicht immer) geringer. Dann noch die THG und Kfz-Steuerbefreiung bis 2030.
@totentanz @tholaw @ulrichkelber -
Ich bin heute zum ersten Mal seit Monaten wieder eine längere Strecke Autobahn gefahren. Ich hatte, wie meist, den Tempomat meines eAutos auf 110 km/h eingestellt und bin andauernde mit Karacho von Verbrennern überholt worden. Einige Menschen sind beim #Spritpreis wohl schmerzbefreit. Und machen ihn damit für andere teurer
@ulrichkelber einer der Gründe, warum ich dafür bin, Knöllchen prozentual vom Einkommen zu bemessen.
Und ja, ich fahre auch Verbrenner. Allerdings sowieso lieber im Cruisin Speed. Und mit dem Kadetten ist 100 wie wennze fliechs. Ganz anderes Fahrgefühl wie mit den modernen Kisten.
Und mit Tempomat fahren ist frustrierend, weil man selten eine längere Strecke konstant fahren kann ohne zu bremsen wg. Schleichern und nicht ausweichen oder überholen kann wg. den Schnelleren. -
Ich bin heute zum ersten Mal seit Monaten wieder eine längere Strecke Autobahn gefahren. Ich hatte, wie meist, den Tempomat meines eAutos auf 110 km/h eingestellt und bin andauernde mit Karacho von Verbrennern überholt worden. Einige Menschen sind beim #Spritpreis wohl schmerzbefreit. Und machen ihn damit für andere teurer
@ulrichkelber Ich vermute, dass für eine Teil der autobesitzenden Bevölkerung die höheren Spritpreise (noch) nicht zu ein merklichen Problemen im Budget geführt haben. Und bevor die ihr Fahrverhalten ändern, muss wohl mehr passieren.
Für einen Teil der Leute, ist das sicher so, aber eben nicht für alle. Und diese Leute sind garantiert vorher schon spritsparend gefahren.
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@der_manu @ulrichkelber So kenne ich das auch meist bei den Porsche, die um Stuttgart unterwegs sind. Am Kennzeichen siehst du, wer den Wagen bezahlt hat und am Fahrstil erkennst du, wer die Tankkarte auch noch über die Firma bekommen hat.
@funqr
Ok, und das Unternehmen sieht’s nicht als notwendig an die Kosten in diesem Bereich zu reglementieren?
Das verwundert mich. Längerfristige Verträge hin und her, müsste es doch Auswirkungen auf die künftigen Entscheidungen haben. -
@funqr
Ok, und das Unternehmen sieht’s nicht als notwendig an die Kosten in diesem Bereich zu reglementieren?
Das verwundert mich. Längerfristige Verträge hin und her, müsste es doch Auswirkungen auf die künftigen Entscheidungen haben.@lichtlauschen @der_manu @ulrichkelber Wenn in den betroffenen Unternehmen Konsequenzen gezogen werden, dann würde ich mit Hinblick auf die letzten Jahre sagen, dass sie Stellen abgebaut haben … und das nicht bei den Porsche-Fahrenden.
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@ulrichkelber Ich habe heute genau die gleiche Erfahrung gemacht und mir gedacht: scheint wohl doch nicht so teuer an der Tanke zu sein....
@tholaw @ulrichkelber
Das denk ich mir auch schon seit Jahren, wenn Autos länger als zehn Sekunden ohne Ampel mit laufendem Motor stehen. Zum Öffnen eines Zufahrttores, zum Programmieren des Navis, für ein Telefonat, für einen Klönschnack mit wem auf der Straße etc. -
@lichtlauschen @der_manu @ulrichkelber Wenn in den betroffenen Unternehmen Konsequenzen gezogen werden, dann würde ich mit Hinblick auf die letzten Jahre sagen, dass sie Stellen abgebaut haben … und das nicht bei den Porsche-Fahrenden.
@funqr
Guter Hinweis. Danke.
@der_manu @ulrichkelber -
Ich bin heute zum ersten Mal seit Monaten wieder eine längere Strecke Autobahn gefahren. Ich hatte, wie meist, den Tempomat meines eAutos auf 110 km/h eingestellt und bin andauernde mit Karacho von Verbrennern überholt worden. Einige Menschen sind beim #Spritpreis wohl schmerzbefreit. Und machen ihn damit für andere teurer
@ulrichkelber
Markus mit: 'Ich will Spaß' von 1982Und kost' Benzin auch drei Mark zehn
Scheiß egal, es wird schon geh'n
Ich will fahr′n... -
Ich bin heute zum ersten Mal seit Monaten wieder eine längere Strecke Autobahn gefahren. Ich hatte, wie meist, den Tempomat meines eAutos auf 110 km/h eingestellt und bin andauernde mit Karacho von Verbrennern überholt worden. Einige Menschen sind beim #Spritpreis wohl schmerzbefreit. Und machen ihn damit für andere teurer
Mein kleines Stadtauto (Mitsubishi Space Star, bald 12 Jahre alt) reicht uns völlig aus: Arbeitsweg, Einkäufe, Transporte und sogar Urlaubsfahrten. Bei vernünftiger Fahrweise braucht es nur ≈4,5 l/100 km (je nach Strecke und Wetter sogar weniger). Andere Fahrzeuge wären für uns überdimensioniert, Statussymbole brauchen wir nicht).
Was ich fast täglich erlebe: Viele Autofahrer scheinen beim Einsteigen ihr Hirn draußen abzulegen. Fahre ich vorbildlich, werde ich überholt – im Dorf, auf Landstraßen, auf der Autobahn 50 m vor der Abfahrt. Es wirkt wie eine Zwangsstörung: Überholen um jeden Preis. Dabei steigen Verschleiß, Spritverbrauch und Unfallrisiko – und die Blitzergefahr auch. Am Ziel sind die „Raser“ oft nur wenige Meter vor mir. Warum also all das?
Seit vielen Jahrzehnten gibt es bereits Eco-Fahrhinweise im Auto – warum nicht eine nicht abschaltbare Stimme, die vor sinnlosem Überholen und unvernünftiger Fahrweise warnt, wenn der Treibstoffverbrauch in die Höhe schießt? In Luxuskarossen fehlen womöglich solche Anzeigen ganz.
Erlebt ihr das auch so? Oder sehe ich das zu kritisch?
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Ich bin heute zum ersten Mal seit Monaten wieder eine längere Strecke Autobahn gefahren. Ich hatte, wie meist, den Tempomat meines eAutos auf 110 km/h eingestellt und bin andauernde mit Karacho von Verbrennern überholt worden. Einige Menschen sind beim #Spritpreis wohl schmerzbefreit. Und machen ihn damit für andere teurer
@ulrichkelber Die Wortmeldung hat mich irgendwie getriggert. Vielleicht weil ich mich daran störe, dass dabei außer Acht gelassen wird, das der Verbrauch von eAutos für alle Konsequenzen hat. Auch für die, die kein Auto fahren. Insbesondere denke ich an die, die aus Armut keines fahren können. Die gestiegenen Kosten für die Stromerzeugung und den Netzausbau müssen sie trotzdem tragen. In diesem Punkt kann ich in das Loblied für eAutos, das in der Meldung für mich mitgeschwungen hat, nicht einstimmen.
Mir kam der Spruch, „wer im Glashaus sitzt …“ in den Sinn.
Frohe Ostern
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Mein kleines Stadtauto (Mitsubishi Space Star, bald 12 Jahre alt) reicht uns völlig aus: Arbeitsweg, Einkäufe, Transporte und sogar Urlaubsfahrten. Bei vernünftiger Fahrweise braucht es nur ≈4,5 l/100 km (je nach Strecke und Wetter sogar weniger). Andere Fahrzeuge wären für uns überdimensioniert, Statussymbole brauchen wir nicht).
Was ich fast täglich erlebe: Viele Autofahrer scheinen beim Einsteigen ihr Hirn draußen abzulegen. Fahre ich vorbildlich, werde ich überholt – im Dorf, auf Landstraßen, auf der Autobahn 50 m vor der Abfahrt. Es wirkt wie eine Zwangsstörung: Überholen um jeden Preis. Dabei steigen Verschleiß, Spritverbrauch und Unfallrisiko – und die Blitzergefahr auch. Am Ziel sind die „Raser“ oft nur wenige Meter vor mir. Warum also all das?
Seit vielen Jahrzehnten gibt es bereits Eco-Fahrhinweise im Auto – warum nicht eine nicht abschaltbare Stimme, die vor sinnlosem Überholen und unvernünftiger Fahrweise warnt, wenn der Treibstoffverbrauch in die Höhe schießt? In Luxuskarossen fehlen womöglich solche Anzeigen ganz.
Erlebt ihr das auch so? Oder sehe ich das zu kritisch?
@Lapidarius @ulrichkelber Hmm, ich fahre kaum Auto (deutlich < 500 km im Monat), aber wenn, erledige ich das gerne zügig. Menschen, die nicht los fahren, wenn grün wird oder den Verkehr aufhalten, weil sie meinen 20 km/h unter der erlaubten Geschwindigkeit ist auch ok, belasten mich. Deswegen bin ich aber kein Raser. Raser nehme ich hingegen im Straßenverkehr kaum noch war - im Gegensatz zu vor Jahren.
Mir geht es aber als Fußgänger oft sehr ähnlich wie Du die Situationim Auto beschreibst. Wenn ich auf Wanderwegen oder im Wald Menschen begegne, die mit ihrem Sportgerät Anstalten machen als ginge es um die Rettung der Menschheit, wenn sie in ihrem Tour de France Dress ihre Bestzeit rausholen wollen. Heutzutage immer öfter motorisiert, als ob der Strom nichts kostet - um einen Bezug zum OP herzustellen.Ich versuche mich in beiden Situationen daran orientieren, dass wir alle Individuen sind die ihre eigene Vorstellungen haben.
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@windsheep @der_manu @ulrichkelber Firmenwagen ist Firmenwagen. Was die dafür tanken geht normalerweise auf Firmenrechnung, auch am Feiertag.
@fxdx @der_manu @ulrichkelber Ok, ja. Ich hatte bisher nur einen Fahrer und keinen eigenen Wagen
