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  3. Diese GKV-Reform ist ein Angriff auf kranke und behinderte Menschen.

Diese GKV-Reform ist ein Angriff auf kranke und behinderte Menschen.

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    @SchreibeEinfach @GeraintLlanfrancheta wir sind uns ja nicht mal einig, dass hier eine Ungerechtigkeit vorliegt - ich habe ja ausgeführt weshalb ich es durchaus gerecht finde, wenn alle im Rahmen des Zumutbaren (Reminder: wir reden über maximal 2% Belastung!) an den steigenden Kosten des Gesundheitssystems beteiligt werden. Aber: die Vorschläge sind als Gesamtkatalog zu lesen. Einzelne Maßnahmen herauspicken ist nicht zielführend.

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    #17

    @tdpsk @SchreibeEinfach Bürgerversicherung a la Schweiz macht rational den meisten Sinn ... Problem ist halt der Übergang ... seit 50 Jahren unmöglich ... ich halte das Papier für ein gutes "Pflaster" .... wir werden aber zu den harten Diskussionen noch als Gesellschaft noch kommen müssen

    tdpsk@sueden.socialT 1 Reply Last reply
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    • geraintllanfrancheta@hachyderm.ioG geraintllanfrancheta@hachyderm.io

      @tdpsk @SchreibeEinfach Bürgerversicherung a la Schweiz macht rational den meisten Sinn ... Problem ist halt der Übergang ... seit 50 Jahren unmöglich ... ich halte das Papier für ein gutes "Pflaster" .... wir werden aber zu den harten Diskussionen noch als Gesellschaft noch kommen müssen

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      #18

      @GeraintLlanfrancheta @SchreibeEinfach wie der Wechsel funktioniert haben uns die Niederländer vor ein paar Jahren gezeigt 😉 das Problem ist: nach dem Pflaster wird es noch schwerer. Denn jede Welle an höheren Kosten für weniger Leistung führt zu neuen PKV-Wechslern.

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      • tdpsk@sueden.socialT tdpsk@sueden.social

        @SchreibeEinfach @GeraintLlanfrancheta wir sind uns ja nicht mal einig, dass hier eine Ungerechtigkeit vorliegt - ich habe ja ausgeführt weshalb ich es durchaus gerecht finde, wenn alle im Rahmen des Zumutbaren (Reminder: wir reden über maximal 2% Belastung!) an den steigenden Kosten des Gesundheitssystems beteiligt werden. Aber: die Vorschläge sind als Gesamtkatalog zu lesen. Einzelne Maßnahmen herauspicken ist nicht zielführend.

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        #19

        @tdpsk @SchreibeEinfach oh .... das mit NL muss ich lesen

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        • tdpsk@sueden.socialT tdpsk@sueden.social

          @SchreibeEinfach deshalb wird die Belastungsgrenze ja prozentual am Einkommen ermittelt - damit die Belastung zur finanziellen Leistungsfähigkeit passt. Die GKV ist am Ende - da finde ich den Ansatz der Kommission, jede und jeden einen Beitrag leisten zu lassen, den fairsten Weg. Aber wenn du einen besseren Vorschlag hast gerne her damit!

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          #20

          @tdpsk @SchreibeEinfach

          Fiktives Beispiel:
          Frau aus NRW, ledig, Mitglied der Kirche und bei der DAK versichert (Zusatzbetrag aktuell 3,2 %).
          Sie abeitet vollzeit bei Mindestlohn, ihr Jahresbrutto beträgt somit 28689,60 € .
          Netto hat sie also jeden Monat 1.688,28 € zur Verfügung.
          Davon zahlt sie 500 € Miete und 200 € Nebenkosten. Ihr Auto kostet inkl. Nebenkosten jeden Monat durchschnittlich 200 €. GEZ, Handy und Internet liegen zusammen bei 72,26 €. [Thread]

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            @tdpsk @SchreibeEinfach

            Fiktives Beispiel:
            Frau aus NRW, ledig, Mitglied der Kirche und bei der DAK versichert (Zusatzbetrag aktuell 3,2 %).
            Sie abeitet vollzeit bei Mindestlohn, ihr Jahresbrutto beträgt somit 28689,60 € .
            Netto hat sie also jeden Monat 1.688,28 € zur Verfügung.
            Davon zahlt sie 500 € Miete und 200 € Nebenkosten. Ihr Auto kostet inkl. Nebenkosten jeden Monat durchschnittlich 200 €. GEZ, Handy und Internet liegen zusammen bei 72,26 €. [Thread]

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            #21

            @tdpsk @SchreibeEinfach Hygenieartikel braucht sie für 30 € im Monat, sie benötigt außerdem Medikamente gegen Eisen- und Folsäuremangel, außerdem nimmt sie Schilddrüsenhormone und regelmäßig Schmerzmittel. Die Kosten hierfür belaufen sich auf insgesamt 12,62 €/Monat. Sie nimmt die Pille, das kostet sie 30 € im Monat.
            Die Fixkosten der fiktiven Dame liegen also bei 1032,62 €, übrig hat sie am Ende des Monats also 655,66 € für alles weitere.

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              @tdpsk @SchreibeEinfach Hygenieartikel braucht sie für 30 € im Monat, sie benötigt außerdem Medikamente gegen Eisen- und Folsäuremangel, außerdem nimmt sie Schilddrüsenhormone und regelmäßig Schmerzmittel. Die Kosten hierfür belaufen sich auf insgesamt 12,62 €/Monat. Sie nimmt die Pille, das kostet sie 30 € im Monat.
              Die Fixkosten der fiktiven Dame liegen also bei 1032,62 €, übrig hat sie am Ende des Monats also 655,66 € für alles weitere.

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              #22

              @tdpsk @SchreibeEinfach Sie möchte gerne essen, das hält sie für eine gute Idee. Lebensmittelkosten für den Monat? Sie is(s)t sparsam, sagen wir mal 60 € die Woche, also knapp 260 € im Monat.

              Einmal Blutwerte, die die Kasse nicht zahlt? Sagen wir mal 30 €. (Ich, selbst chronisch krank, hab neulich 380 € gezahlt.) Fuß verstaucht, Verbände und Salbe gebraucht? 12 €. Einmal ausgehen im Monat mit Freund*innen? 30 €.

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              • carolin@mastodon.pnpde.socialC carolin@mastodon.pnpde.social

                @tdpsk @SchreibeEinfach Sie möchte gerne essen, das hält sie für eine gute Idee. Lebensmittelkosten für den Monat? Sie is(s)t sparsam, sagen wir mal 60 € die Woche, also knapp 260 € im Monat.

                Einmal Blutwerte, die die Kasse nicht zahlt? Sagen wir mal 30 €. (Ich, selbst chronisch krank, hab neulich 380 € gezahlt.) Fuß verstaucht, Verbände und Salbe gebraucht? 12 €. Einmal ausgehen im Monat mit Freund*innen? 30 €.

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                #23

                @tdpsk @SchreibeEinfach Huch, da hat sie nur noch 323,66 €. Und nun möge man mir erklären, wie man ernsthaft behaupten kann, dass ihre finanzielle Belastungsgrenze von 573,79 € fair ist und "die Belastung zur finanziellen Leistungsfähigkeit passt", wenn die Grenze bei knapp 57 % dessen liegt, was sie im Monat zur Verfügung hat, also bei knapp 5 % dessen, was sie im Jahr zur freien Verfügung hat, wenn es wirklich viele Menschen gibt, die diese Abbuchungen nicht mal wirklich bemerken würden?

                carolin@mastodon.pnpde.socialC 1 Reply Last reply
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                  @tdpsk @SchreibeEinfach Huch, da hat sie nur noch 323,66 €. Und nun möge man mir erklären, wie man ernsthaft behaupten kann, dass ihre finanzielle Belastungsgrenze von 573,79 € fair ist und "die Belastung zur finanziellen Leistungsfähigkeit passt", wenn die Grenze bei knapp 57 % dessen liegt, was sie im Monat zur Verfügung hat, also bei knapp 5 % dessen, was sie im Jahr zur freien Verfügung hat, wenn es wirklich viele Menschen gibt, die diese Abbuchungen nicht mal wirklich bemerken würden?

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                  #24

                  @tdpsk @SchreibeEinfach Ergänzend: "Aber wenn du einen besseren Vorschlag hast gerne her damit!" finde ich maximal unangenehm. Man kann und darf benennen, dass Dinge schlecht sind, ohne bessere Lösungen zu haben.

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                    @tdpsk @SchreibeEinfach Ergänzend: "Aber wenn du einen besseren Vorschlag hast gerne her damit!" finde ich maximal unangenehm. Man kann und darf benennen, dass Dinge schlecht sind, ohne bessere Lösungen zu haben.

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                    #25

                    @carolin @SchreibeEinfach nochmal: viele verstehen nicht, wie kurz vor dem Zusammenbruch unsere Sozialsysteme - vor allem die GKV - stehen. Es braucht eine umfassende Reform, an der sich alle beteiligen. Ich finde es unehrlich, aus einem Reformvorschlag, der explizit als Gesamtbild gedacht ist, Einzelmaßnahmen herauszupicken. Die Frau im Beispiel würde bei Umsetzung aller Maßnahmen in Summe über die nächsten Jahre entlastet - das gehört zu einer ehrlichen Diskussion dazu.

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                      @carolin @SchreibeEinfach nochmal: viele verstehen nicht, wie kurz vor dem Zusammenbruch unsere Sozialsysteme - vor allem die GKV - stehen. Es braucht eine umfassende Reform, an der sich alle beteiligen. Ich finde es unehrlich, aus einem Reformvorschlag, der explizit als Gesamtbild gedacht ist, Einzelmaßnahmen herauszupicken. Die Frau im Beispiel würde bei Umsetzung aller Maßnahmen in Summe über die nächsten Jahre entlastet - das gehört zu einer ehrlichen Diskussion dazu.

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                      #26

                      @tdpsk @SchreibeEinfach
                      Du verwechselst Kritik mit Unverständnis, befürchte ich.

                      Ich habe übrigens nichts herausgepickt, ich habe auf Deinen Toot geantwortet. Du schriebst: „deshalb wird die Belastungsgrenze ja prozentual am Einkommen ermittelt - damit die Belastung zur finanziellen Leistungsfähigkeit passt.“
                      Und ich habe aufgezeigt, warum das System schon jetzt nicht das ist, das man gemeinhin unter fair versteht, und eben nicht zur finanziellen Leistungsfähigkeit passt.

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                      • tdpsk@sueden.socialT tdpsk@sueden.social

                        @carolin @SchreibeEinfach nochmal: viele verstehen nicht, wie kurz vor dem Zusammenbruch unsere Sozialsysteme - vor allem die GKV - stehen. Es braucht eine umfassende Reform, an der sich alle beteiligen. Ich finde es unehrlich, aus einem Reformvorschlag, der explizit als Gesamtbild gedacht ist, Einzelmaßnahmen herauszupicken. Die Frau im Beispiel würde bei Umsetzung aller Maßnahmen in Summe über die nächsten Jahre entlastet - das gehört zu einer ehrlichen Diskussion dazu.

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                        #27

                        @tdpsk @carolin Timo, auch beim dritten „nochmal“ wird es nicht richtiger. Du tust so, als gäbe es nur die Wahl zwischen blindem Schlucken des ganzen Pakets oder Unehrlichkeit. Das ist Unsinn. Gerade weil es ein Gesamtpaket ist, darf man jede einzelne Maßnahme prüfen und kritisieren. Die Kommission selbst hat 66 Vorschläge vorgelegt, und 59 davon zielen vor allem auf Ausgabenbremse, nur 7 auf mehr Einnahmen. 1/x

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                          @tdpsk @carolin Timo, auch beim dritten „nochmal“ wird es nicht richtiger. Du tust so, als gäbe es nur die Wahl zwischen blindem Schlucken des ganzen Pakets oder Unehrlichkeit. Das ist Unsinn. Gerade weil es ein Gesamtpaket ist, darf man jede einzelne Maßnahme prüfen und kritisieren. Die Kommission selbst hat 66 Vorschläge vorgelegt, und 59 davon zielen vor allem auf Ausgabenbremse, nur 7 auf mehr Einnahmen. 1/x

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                          #28

                          @tdpsk @carolin Ja, die GKV hat ein echtes Finanzierungsproblem. Für 2027 wird eine Lücke von über 15 Milliarden Euro erwartet, bis 2030 von über 40 Milliarden Euro. Das bestreitet niemand. Aber aus einem echten Problem folgt nicht automatisch, dass jeder Vorschlag fair oder sozial ist. 2/x

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                            @tdpsk @carolin Ja, die GKV hat ein echtes Finanzierungsproblem. Für 2027 wird eine Lücke von über 15 Milliarden Euro erwartet, bis 2030 von über 40 Milliarden Euro. Das bestreitet niemand. Aber aus einem echten Problem folgt nicht automatisch, dass jeder Vorschlag fair oder sozial ist. 2/x

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                            #29

                            @tdpsk @carolin „Das System steht unter Druck“ ist kein Zaubersatz, der schlechte Ideen plötzlich gut macht.
                            Und dann dein Punkt mit dem „Gesamtbild“. Auch der zieht nicht. Denn ein rechnerisches Plus „über die nächsten Jahre“ hilft der Frau im Beispiel nicht, wenn sie vorher sofort mehr zahlen, verzichten oder Belastungen tragen soll. 3/x

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                              @tdpsk @carolin „Das System steht unter Druck“ ist kein Zaubersatz, der schlechte Ideen plötzlich gut macht.
                              Und dann dein Punkt mit dem „Gesamtbild“. Auch der zieht nicht. Denn ein rechnerisches Plus „über die nächsten Jahre“ hilft der Frau im Beispiel nicht, wenn sie vorher sofort mehr zahlen, verzichten oder Belastungen tragen soll. 3/x

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                              #30

                              @tdpsk @carolin Die Menschen leben nicht in Modellrechnungen. Sie leben im aktuellen Monat. An der Kasse. Beim Arzt. Bei Medikamenten. Genau dort treffen viele dieser Vorschläge zuerst die Versicherten. Kritik daran ist nicht unehrlich, sondern der nüchterne Blick auf die Wirklichkeit. 4/x

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                                @tdpsk @carolin Die Menschen leben nicht in Modellrechnungen. Sie leben im aktuellen Monat. An der Kasse. Beim Arzt. Bei Medikamenten. Genau dort treffen viele dieser Vorschläge zuerst die Versicherten. Kritik daran ist nicht unehrlich, sondern der nüchterne Blick auf die Wirklichkeit. 4/x

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                                #31

                                @tdpsk @carolin
                                Noch etwas: Selbst aus dem politischen Berlin kommt der Hinweis, dass Sparen allein nicht reicht und dass zentrale Annahmen des Pakets umstritten sind. Sogar bei großen Brocken wie der Finanzierung der Beiträge für Bürgergeldempfänger aus dem Bundeshaushalt gibt es schon Widerstand. Also hör bitte auf, das Paket so zu behandeln, als sei es ein geschlossenes, widerspruchsfreies Meisterwerk. 5/x

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                                  @tdpsk @carolin
                                  Noch etwas: Selbst aus dem politischen Berlin kommt der Hinweis, dass Sparen allein nicht reicht und dass zentrale Annahmen des Pakets umstritten sind. Sogar bei großen Brocken wie der Finanzierung der Beiträge für Bürgergeldempfänger aus dem Bundeshaushalt gibt es schon Widerstand. Also hör bitte auf, das Paket so zu behandeln, als sei es ein geschlossenes, widerspruchsfreies Meisterwerk. 5/x

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                                  #32

                                  @tdpsk @carolin Es ist ein Vorschlagskatalog mit großem Ermessensspielraum. Genau deshalb muss man die einzelnen Punkte auseinandernehmen.
                                  Die ehrliche Wahrheit ist viel einfacher: Man kann sagen, dass die GKV reformiert werden muss. Und man kann gleichzeitig sagen, dass Reformen nicht auf Kosten der Menschen gehen dürfen, die schon jetzt jeden Euro umdrehen. Wer diese Kritik als „Rosinenpicken“ abtut, redet nicht ehrlich. 6/x

                                  schreibeeinfach@23.socialS 1 Reply Last reply
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                                    @tdpsk @carolin Es ist ein Vorschlagskatalog mit großem Ermessensspielraum. Genau deshalb muss man die einzelnen Punkte auseinandernehmen.
                                    Die ehrliche Wahrheit ist viel einfacher: Man kann sagen, dass die GKV reformiert werden muss. Und man kann gleichzeitig sagen, dass Reformen nicht auf Kosten der Menschen gehen dürfen, die schon jetzt jeden Euro umdrehen. Wer diese Kritik als „Rosinenpicken“ abtut, redet nicht ehrlich. 6/x

                                    schreibeeinfach@23.socialS This user is from outside of this forum
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                                    #33

                                    @tdpsk @carolin Er redet aber genau das, was die Menschen mit den Privilegien aus der PKV haben wollen. 7/7

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                                      @tdpsk @carolin Er redet aber genau das, was die Menschen mit den Privilegien aus der PKV haben wollen. 7/7

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                                      #34

                                      @SchreibeEinfach @carolin ich sehe deine Argumente, denke aber weiterhin man muss Maßnahmen als Paket diskutieren. Nicht zwangsläufig in dem Paket wie es auf dem Tisch liegt, aber eben auch nicht jede für sich. Wir kommen aus zwei verschiedenen Richtungen: du siehst Potential auf der Einnahmenseite, ich bin der Meinung höhere Gebühren - auch für Leute die es „nicht spüren“ - müssen ultima ratio sein. (1/2)

                                      tdpsk@sueden.socialT 1 Reply Last reply
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                                        @SchreibeEinfach @carolin ich sehe deine Argumente, denke aber weiterhin man muss Maßnahmen als Paket diskutieren. Nicht zwangsläufig in dem Paket wie es auf dem Tisch liegt, aber eben auch nicht jede für sich. Wir kommen aus zwei verschiedenen Richtungen: du siehst Potential auf der Einnahmenseite, ich bin der Meinung höhere Gebühren - auch für Leute die es „nicht spüren“ - müssen ultima ratio sein. (1/2)

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                                        #35

                                        @SchreibeEinfach @carolin Das schöne an unserer freien Gesellschaft ist ja, dass beide Meinungen ihre Daseinsberechtigung haben und wir sie frei äußern dürfen. Wenn wir also auch inhaltlich nicht zueinander finden lass uns doch gemeinsam darüber glücklich sein, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der wir uns so offen streiten können. Das ist ja leider nicht selbstverständlich! (2/2)

                                        carolin@mastodon.pnpde.socialC 1 Reply Last reply
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                                          @SchreibeEinfach @carolin Das schöne an unserer freien Gesellschaft ist ja, dass beide Meinungen ihre Daseinsberechtigung haben und wir sie frei äußern dürfen. Wenn wir also auch inhaltlich nicht zueinander finden lass uns doch gemeinsam darüber glücklich sein, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der wir uns so offen streiten können. Das ist ja leider nicht selbstverständlich! (2/2)

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                                          #36

                                          @tdpsk @SchreibeEinfach Das traurige an unserer freien Gesellschaft, die dennoch in einem Korsett aus Kapitalismus und Patriarchat steckt, ist aber, dass das für Dich hier alles eine simple Diskussion um verschiedene Meinungen ist, die alle ihre Daseinsberechtigung haben, für andere Menschen aber eine Diskussion um ein Paket, bei dem sie am Ende befürchten müssen, dass sie demnächst ohne Zähne am Ende des Monats nur noch Suppe löffeln, weil das letzte Geld für Medikamente drauf ging.

                                          tdpsk@sueden.socialT 1 Reply Last reply
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