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  3. Bis in die 90er Jahre des 20ten Jahrhunderts tobte die ökonomische Debatte zwischen Angebotsorientierung (eher rechts), Nachfrageorientierung (eher links) und Balance (Mitte).

Bis in die 90er Jahre des 20ten Jahrhunderts tobte die ökonomische Debatte zwischen Angebotsorientierung (eher rechts), Nachfrageorientierung (eher links) und Balance (Mitte).

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  • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

    Bis in die 90er Jahre des 20ten Jahrhunderts tobte die ökonomische Debatte zwischen Angebotsorientierung (eher rechts), Nachfrageorientierung (eher links) und Balance (Mitte). Doch nach dem Zerfall der Sowjetunion verstummte die linke Ökonomie weitgehend & der sog. Neoliberalismus radikalisierte sich teilweise zum Rechtslibertarismus.

    Frage: Könntest Du aus dem Stand noch drei ökonomische Stimmen des 20. Jahrhunderts benennen?

    plinubius@chaos.socialP This user is from outside of this forum
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    plinubius@chaos.social
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    #5

    @BlumeEvolution Als ich in den späten 1990ern zu studieren begann, gab es ein Problem, dem ich nicht Herr geworden bin: Es gab keine konsistente Einführung. Statt dass also die Frage "wie funktioniert das eigentlich im großen ganzen" in Ruhe beantwortet wurde, war von Minute 1 an Geschrei. D.h. ich hab nie durchschaut, wen es alles gibt und wie die zueiander stehen und was sie verbindet. Ich hab es aufgegeben, mich mit Keynes, Hayek und Co zu befassen. Bzw. noch nie wirklich damit begonnen. 1/x

    plinubius@chaos.socialP billiglarper@rollenspiel.socialB 2 Replies Last reply
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    • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

      @BlumeEvolution Als ich in den späten 1990ern zu studieren begann, gab es ein Problem, dem ich nicht Herr geworden bin: Es gab keine konsistente Einführung. Statt dass also die Frage "wie funktioniert das eigentlich im großen ganzen" in Ruhe beantwortet wurde, war von Minute 1 an Geschrei. D.h. ich hab nie durchschaut, wen es alles gibt und wie die zueiander stehen und was sie verbindet. Ich hab es aufgegeben, mich mit Keynes, Hayek und Co zu befassen. Bzw. noch nie wirklich damit begonnen. 1/x

      plinubius@chaos.socialP This user is from outside of this forum
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      plinubius@chaos.social
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      #6

      @BlumeEvolution Bzw. ist die Frage, was man warum liest. Deine Empfehlung von vor 1,5 Jahren, mich mit Ostrom zu befassen, wurde erst neulich attraktiv, als ich angefangen habe, mich nach Mechanismen der Überwindung des Kollektivgüterproblems umzusehen, das Olson erklärt, weil mit ihm das strukturelle Problem suboptimaler Versorgung mit #FOSS gut erklärbar ist. Meinen Olson kenn ich ganz gut, aber auch da vermutlich nur Bruchteile. 2/x

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      • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

        Bis in die 90er Jahre des 20ten Jahrhunderts tobte die ökonomische Debatte zwischen Angebotsorientierung (eher rechts), Nachfrageorientierung (eher links) und Balance (Mitte). Doch nach dem Zerfall der Sowjetunion verstummte die linke Ökonomie weitgehend & der sog. Neoliberalismus radikalisierte sich teilweise zum Rechtslibertarismus.

        Frage: Könntest Du aus dem Stand noch drei ökonomische Stimmen des 20. Jahrhunderts benennen?

        mr_grudenko@troet.cafeM This user is from outside of this forum
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        mr_grudenko@troet.cafe
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        #7

        @BlumeEvolution
        Keynes
        Hayek
        Friedman
        ... und das war es dann auch 😉

        agitatra@berlin.socialA 1 Reply Last reply
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        • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

          @dendroniker

          Eine Ökonomin oder einem Ökonomen des 20. Jahrhunderts wie #Ostrom , #Keynes oder #vonHayek wäre gemeint…

          diewespe@mastodontech.deD This user is from outside of this forum
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          diewespe@mastodontech.de
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          #8

          @BlumeEvolution @dendroniker Ich war ja mal Fan von #Dahrendorf ...

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          • plinubius@chaos.socialP plinubius@chaos.social

            @BlumeEvolution Als ich in den späten 1990ern zu studieren begann, gab es ein Problem, dem ich nicht Herr geworden bin: Es gab keine konsistente Einführung. Statt dass also die Frage "wie funktioniert das eigentlich im großen ganzen" in Ruhe beantwortet wurde, war von Minute 1 an Geschrei. D.h. ich hab nie durchschaut, wen es alles gibt und wie die zueiander stehen und was sie verbindet. Ich hab es aufgegeben, mich mit Keynes, Hayek und Co zu befassen. Bzw. noch nie wirklich damit begonnen. 1/x

            billiglarper@rollenspiel.socialB This user is from outside of this forum
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            billiglarper@rollenspiel.social
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            #9

            @plinubius @BlumeEvolution

            "Economics - The User's Guide" by Ha-Joon Chang might be the introduction to economics you are looking for.

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            Economics: The User's Guide | Exploring Economics

            What is economics? What can - and can't - it explain about the world? Why does it matter?

            favicon

            (www.exploring-economics.org)

            #economics #HaJoonChang

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            • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

              Bis in die 90er Jahre des 20ten Jahrhunderts tobte die ökonomische Debatte zwischen Angebotsorientierung (eher rechts), Nachfrageorientierung (eher links) und Balance (Mitte). Doch nach dem Zerfall der Sowjetunion verstummte die linke Ökonomie weitgehend & der sog. Neoliberalismus radikalisierte sich teilweise zum Rechtslibertarismus.

              Frage: Könntest Du aus dem Stand noch drei ökonomische Stimmen des 20. Jahrhunderts benennen?

              holgintheair@det.socialH This user is from outside of this forum
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              holgintheair@det.social
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              #10

              @BlumeEvolution
              In meinem BWL Studium in den 80ern wurde profitoptimierender Kapitalismus als unumstößlich dargestellt und als Alternativsystem nur dysfunktionaler Sozialismus dagegen gehalten, es wurden höchstens mal ein paar Namen gedroppt, um die üblichen BWLer Sprüche zu legitimieren.

              Namen haben mich noch nie interessiert, die Ideen schon. Wie die des BWL-Guruhs, der ausgerechnet der c‘t ein Interview mit der hookline gab, das Studium vermittle nur noch Unsinn.

              blumeevolution@sueden.socialB 1 Reply Last reply
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              • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

                Bis in die 90er Jahre des 20ten Jahrhunderts tobte die ökonomische Debatte zwischen Angebotsorientierung (eher rechts), Nachfrageorientierung (eher links) und Balance (Mitte). Doch nach dem Zerfall der Sowjetunion verstummte die linke Ökonomie weitgehend & der sog. Neoliberalismus radikalisierte sich teilweise zum Rechtslibertarismus.

                Frage: Könntest Du aus dem Stand noch drei ökonomische Stimmen des 20. Jahrhunderts benennen?

                jutta_wa@kirche.socialJ This user is from outside of this forum
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                jutta_wa@kirche.social
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                #11

                @BlumeEvolution Kann ich nicht. Habe mich nie genug interessiert, um mir Namen zu merken, finde es aber schon wichtig, die Mechanismen wenigstens ansatzweise zu verstehen.

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                • holgintheair@det.socialH holgintheair@det.social

                  @BlumeEvolution
                  In meinem BWL Studium in den 80ern wurde profitoptimierender Kapitalismus als unumstößlich dargestellt und als Alternativsystem nur dysfunktionaler Sozialismus dagegen gehalten, es wurden höchstens mal ein paar Namen gedroppt, um die üblichen BWLer Sprüche zu legitimieren.

                  Namen haben mich noch nie interessiert, die Ideen schon. Wie die des BWL-Guruhs, der ausgerechnet der c‘t ein Interview mit der hookline gab, das Studium vermittle nur noch Unsinn.

                  blumeevolution@sueden.socialB This user is from outside of this forum
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                  blumeevolution@sueden.social
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                  #12

                  Danke, @holgintheair 🙏

                  Das damals niedrige, teilweise einfach rechtsesoterische Niveau der universitären #Ökonomie kann ich für die Jahrtausendwende bestätigen. Hatte eine Bank-Finanzausbildung erfolgreich abgeschlossen. Doch nachdem mir 1 VWL - Prof (ein späterer Mitgründer der #AfD …) eine freundliche Frage zum #Homooeconomicus nicht beantworten konnte, wechselte ich zur Religions- & Politikwissenschaft. Und wurde damit glücklich… https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-9-zur-wirtschafts-nobelpreistraegerin-elinor-ostrom/

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                  • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

                    @dendroniker

                    Eine Ökonomin oder einem Ökonomen des 20. Jahrhunderts wie #Ostrom , #Keynes oder #vonHayek wäre gemeint…

                    dendroniker@machteburch.socialD This user is from outside of this forum
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                    dendroniker@machteburch.social
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                    #13

                    @BlumeEvolution
                    Ja, dachte ich mir.
                    Diese Namen/Persönlichkeiten sind mir gerade seit meiner Zeit hier im Fediversen
                    und dadurch über scilogs - Beiträge und Weiterlesen untergekommen.
                    Aber zum aus dem F.F. Aufsagen reicht das bei mir noch nicht. Außerdem geistern da noch andere mehr oder weniger brauchbare Gesetzmäßigkeiten im Kopf herum. 😉

                    Also Pünktchen bei 3.

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                    • mr_grudenko@troet.cafeM mr_grudenko@troet.cafe

                      @BlumeEvolution
                      Keynes
                      Hayek
                      Friedman
                      ... und das war es dann auch 😉

                      agitatra@berlin.socialA This user is from outside of this forum
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                      agitatra@berlin.social
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                      #14

                      @Mr_Grudenko @BlumeEvolution Was ist denn eigentlich mit der Politikergeneration wie Ludwig Erhard oder Karl Schiller die zwar die "soziale Marktwirtschaft" nicht erfanden, aber für ihre Durch-/Umsetzung sorgten und damit wesentlich für den allgemeinen Wohlstand in (West-)Deutschland verantwortlich waren. Für mich sind das durchaus auch "ökonomische Stimmen".

                      blumeevolution@sueden.socialB sabine1963@mastodon.socialS 2 Replies Last reply
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                        @Mr_Grudenko @BlumeEvolution Was ist denn eigentlich mit der Politikergeneration wie Ludwig Erhard oder Karl Schiller die zwar die "soziale Marktwirtschaft" nicht erfanden, aber für ihre Durch-/Umsetzung sorgten und damit wesentlich für den allgemeinen Wohlstand in (West-)Deutschland verantwortlich waren. Für mich sind das durchaus auch "ökonomische Stimmen".

                        blumeevolution@sueden.socialB This user is from outside of this forum
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                        wrote last edited by
                        #15

                        @agitatra @Mr_Grudenko

                        Sehr spannend auch neuere Stimmen wie Prof. Johannes #Hirata , der ebenso wie @Teh_Doc_Inan & ich die fossile #Exportorientierung der deutschen Wirtschaft hinterfragt. #Deindustrialisierung #Kreislaufwirtschaft #Solarpunk https://www.evangelisch.de/inhalte/252800/13-02-2026/wirtschaftsprofessor-wir-leben-unter-unseren-verhaeltnissen

                        agitatra@berlin.socialA 1 Reply Last reply
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                          @agitatra @Mr_Grudenko

                          Sehr spannend auch neuere Stimmen wie Prof. Johannes #Hirata , der ebenso wie @Teh_Doc_Inan & ich die fossile #Exportorientierung der deutschen Wirtschaft hinterfragt. #Deindustrialisierung #Kreislaufwirtschaft #Solarpunk https://www.evangelisch.de/inhalte/252800/13-02-2026/wirtschaftsprofessor-wir-leben-unter-unseren-verhaeltnissen

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                          wrote last edited by
                          #16

                          @BlumeEvolution @Mr_Grudenko @Teh_Doc_Inan Sehr interessant!
                          Der Text erinnert mich an meine alte Milchmädchenrechnung.
                          - Wenn in den 70er bis in die nuller Jahre die Wirtschaft florierte und es den meisten Menschen, trotzdem sie weniger arbeiten mussten (35h Woche), eher besser als schlechter ging, auch weil die Produktivität immer weiter steigt, warum hörte das auf einmal auf? Da muss sich doch irgendwo ein großes Loch aufgetan haben, in dem Teile des Wohlstands verschwanden, oder nicht?

                          blumeevolution@sueden.socialB 1 Reply Last reply
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                          • agitatra@berlin.socialA agitatra@berlin.social

                            @BlumeEvolution @Mr_Grudenko @Teh_Doc_Inan Sehr interessant!
                            Der Text erinnert mich an meine alte Milchmädchenrechnung.
                            - Wenn in den 70er bis in die nuller Jahre die Wirtschaft florierte und es den meisten Menschen, trotzdem sie weniger arbeiten mussten (35h Woche), eher besser als schlechter ging, auch weil die Produktivität immer weiter steigt, warum hörte das auf einmal auf? Da muss sich doch irgendwo ein großes Loch aufgetan haben, in dem Teile des Wohlstands verschwanden, oder nicht?

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                            wrote last edited by
                            #17

                            @agitatra

                            Aus meiner Sicht ist das auch am Beispiel #Japan zu sehen:

                            Auf Dauer ist kein wirtschaftliches #Wachstum möglich, wenn die eigene Bevölkerung schrumpft & also die #Nachfrage & Investitionen regional zurückgehen. Autos kaufen keine Autos. Auf niedrige #Demografie folgt unweigerlich #Deindustrialisierung. Auch Prof. #Hirata hat also völlig Recht - wir brauchen Wertschöpfung im Inland statt fossilen #Export bis zum Ausbrennen...

                            @Mr_Grudenko @Teh_Doc_Inan

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                            Blume & Ince 51: Arbeit, Demografie und Deindustrialisierung am Beispiel Japan

                            Prof. Dr. Inan Ince und Dr. Michael Blume diskutieren am Beispiel Japan, ob schrumpfende Bevölkerungen durch mehr Erwerbsarbeit wachsen.

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                            Natur des Glaubens (scilogs.spektrum.de)

                            agitatra@berlin.socialA 1 Reply Last reply
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                            • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

                              @agitatra

                              Aus meiner Sicht ist das auch am Beispiel #Japan zu sehen:

                              Auf Dauer ist kein wirtschaftliches #Wachstum möglich, wenn die eigene Bevölkerung schrumpft & also die #Nachfrage & Investitionen regional zurückgehen. Autos kaufen keine Autos. Auf niedrige #Demografie folgt unweigerlich #Deindustrialisierung. Auch Prof. #Hirata hat also völlig Recht - wir brauchen Wertschöpfung im Inland statt fossilen #Export bis zum Ausbrennen...

                              @Mr_Grudenko @Teh_Doc_Inan

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                              Blume & Ince 51: Arbeit, Demografie und Deindustrialisierung am Beispiel Japan

                              Prof. Dr. Inan Ince und Dr. Michael Blume diskutieren am Beispiel Japan, ob schrumpfende Bevölkerungen durch mehr Erwerbsarbeit wachsen.

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                              agitatra@berlin.social
                              wrote last edited by
                              #18

                              @BlumeEvolution @Mr_Grudenko @Teh_Doc_Inan Das ist sicher auch sinnvoll, aber ich denke wichtiger ist eine gerechtere Verteilung der Ressourcen, was auch die Wertschöpfung im Inland ankurbelt: "Wieviele Waschmaschinen brauchen Milliardäre? Übervolle Bankkonten kaufen keine Waschmaschinen!"

                              1 Reply Last reply
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                              • angeldruckt@sueden.socialA angeldruckt@sueden.social

                                @BlumeEvolution
                                Ökonomie interessiert mich schon, aber um in die Theorie einzusteigen und ihre Exponenten zu differenzieren, fehlen mir Zeit u Energie.

                                Grundsätzlich bin ich ein Fan des Angebotsmarktes, auch weil er die Kreativität der Anbietenden herausfordert, trotzdem muss ich oft resignierend feststellen, dass die Nachfrage (nach Unsinn) das Angebot rechtfertigt.

                                In den Markt für Güter, die knapp u unentbehrlich sind, wie Wohnraum, Wasser etc muss mE regulierend eingegriffen werden.

                                c0r3nn@chaos.socialC This user is from outside of this forum
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                                #19

                                @angeldruckt @BlumeEvolution Ich sehe es so: Der freie Markt ist gut darin, Güter zu produzieren, die austauschbar und im Zweifel auch optional sind, wie Autos, Waschmaschienen oder Fernseher. Er versagt in meinen Augen teilweise oder sogar völlig bei Gütern, auf die jeder angewiesen ist (Wohnraum, Bildung, Sicherheit inkl. sozialer Sicherheit, sauberes Wasser/Luft/Mitwelt, etc.).

                                blumeevolution@sueden.socialB real_tom@sueden.socialR 2 Replies Last reply
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                                  @angeldruckt @BlumeEvolution Ich sehe es so: Der freie Markt ist gut darin, Güter zu produzieren, die austauschbar und im Zweifel auch optional sind, wie Autos, Waschmaschienen oder Fernseher. Er versagt in meinen Augen teilweise oder sogar völlig bei Gütern, auf die jeder angewiesen ist (Wohnraum, Bildung, Sicherheit inkl. sozialer Sicherheit, sauberes Wasser/Luft/Mitwelt, etc.).

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                                  #20

                                  @c0r3nn @angeldruckt

                                  Genau das - der Blick jenseits des Markt - Staat - #Dualismus - führte auch @Teh_Doc_Inan & mich dazu, möglichst allen ökonomisch Interessierten Elinor #Ostrom zu empfehlen! Auch z.B. @plinubius las sich schon in sie ein & hat nach eigenen Angaben viel dadurch erkannt. Unbedingte Lese- bzw. Hörempfehlung. #ElinorOstrom #Ökonomie #Wissenschaft #Allmende https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-9-zur-wirtschafts-nobelpreistraegerin-elinor-ostrom/

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                                  • c0r3nn@chaos.socialC c0r3nn@chaos.social

                                    @angeldruckt @BlumeEvolution Ich sehe es so: Der freie Markt ist gut darin, Güter zu produzieren, die austauschbar und im Zweifel auch optional sind, wie Autos, Waschmaschienen oder Fernseher. Er versagt in meinen Augen teilweise oder sogar völlig bei Gütern, auf die jeder angewiesen ist (Wohnraum, Bildung, Sicherheit inkl. sozialer Sicherheit, sauberes Wasser/Luft/Mitwelt, etc.).

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                                    #21

                                    @c0r3nn @angeldruckt @BlumeEvolution

                                    Genau das ist der Punkt. Ich kann mich entscheiden, Wasser statt Champagner zu trinken, wenn der zu teuer ist. Aber ich kann mich nicht entscheiden, gar nicht zu trinken.

                                    So ist z.B. die für Wohnungssuchende fatale Hochpreisigkeit am Wohnungsmarkt für die Anbieter eine gute Sache. Das Interesse, mit zusätzlichem Wohnraum die Kauf- und Mietpreise zu senken, ist sehr begrenzt, die Verknappung ist lukrativer. Hier versagt der "freie Markt".

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                                    • agitatra@berlin.socialA agitatra@berlin.social

                                      @Mr_Grudenko @BlumeEvolution Was ist denn eigentlich mit der Politikergeneration wie Ludwig Erhard oder Karl Schiller die zwar die "soziale Marktwirtschaft" nicht erfanden, aber für ihre Durch-/Umsetzung sorgten und damit wesentlich für den allgemeinen Wohlstand in (West-)Deutschland verantwortlich waren. Für mich sind das durchaus auch "ökonomische Stimmen".

                                      sabine1963@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                                      #22

                                      @agitatra @Mr_Grudenko @BlumeEvolution

                                      https://de.wikipedia.org/wiki/Wohlstand_f%C3%BCr_Alle_(Buch)

                                      Was Ludwig Erhard betrifft, finde ich diesen Artikel bei Wikipedia aufschlussreich.

                                      Auch der Artikel über die Person Ludwig Erhard bei Wikipedia hat mich durchaus überrascht.

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                                      • blumeevolution@sueden.socialB blumeevolution@sueden.social

                                        @c0r3nn @angeldruckt

                                        Genau das - der Blick jenseits des Markt - Staat - #Dualismus - führte auch @Teh_Doc_Inan & mich dazu, möglichst allen ökonomisch Interessierten Elinor #Ostrom zu empfehlen! Auch z.B. @plinubius las sich schon in sie ein & hat nach eigenen Angaben viel dadurch erkannt. Unbedingte Lese- bzw. Hörempfehlung. #ElinorOstrom #Ökonomie #Wissenschaft #Allmende https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/blume-ince-9-zur-wirtschafts-nobelpreistraegerin-elinor-ostrom/

                                        plinubius@chaos.socialP This user is from outside of this forum
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                                        #23

                                        @BlumeEvolution @c0r3nn @angeldruckt @Teh_Doc_Inan Ich arbeite schon seit geraumer Zeit zu Software im Zusammenhang mit politischer Arbeit in politischen Vereinen (u.s. Parteien) und finde angeleitet durch Ostrom Ansätze, die suboptimale Versorgung und das ungenutzte Wohlfahrtspotenrial von #FOSS zu bearbeiten bzw. zu untersuchen. Siehe zum "Call for evidence on Open-Source Digital Ecosystems" https://digital-skills-jobs.europa.eu/en/latest/news/commission-opens-call-evidence-open-source-digital-ecosystems mein Paper unter https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/16213-European-Open-Digital-Ecosystems/F33370460_en (siehe unten, Download-pdf in deutsch)

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