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  3. Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%).

Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%).

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taxwealthnotwor
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  • hweimer@fediscience.orgH hweimer@fediscience.org

    @AwetTesfaiesus

    Das passt in meinen Augen nicht zu der Entwicklung von Erschwinglichkeitsindizes für Wohneigentum. Gestiegene Einkommen und gesunkene Zinsen machen mehr aus als gestiegene Wohnungspreise.

    (So, jetzt auch auf den richtigen Beitrag geantwortet.)

    leostenzel@mastodon.socialL This user is from outside of this forum
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    #55

    @hweimer @AwetTesfaiesus
    Interessanter Punkt, aber kein objektiver Widerspruch; obiger Artikel kritisiert aber den Eigenkapitalbedarf.

    Dem stimmt das IW zu, und merkt an, dass stärkere Lohnsteigerungen auch höhere Erschwinglichkeitsindizes erlauben.
    https://www.iwkoeln.de/studien/michael-voigtlaender-war-wohneigentum-frueher-erschwinglicher.html

    hweimer@fediscience.orgH 1 Reply Last reply
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    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

      Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

      Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

      -> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

      -> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

      #taxwealthnotwork

      https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

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      #56

      @AwetTesfaiesus

      TLDR; Wenn du dir kein eigenes Wohneigentum leisten kannst, dann überlasse das Kinderkriegen deinen wohlhabenderen Zeitgenöss:innen. Es sei denn, du findest es ok, Sklav:innen für die Reichen zu zeugen.

      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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      • _ryekdarkener_@mastodon.social_ _ryekdarkener_@mastodon.social

        @AwetTesfaiesus

        TLDR; Wenn du dir kein eigenes Wohneigentum leisten kannst, dann überlasse das Kinderkriegen deinen wohlhabenderen Zeitgenöss:innen. Es sei denn, du findest es ok, Sklav:innen für die Reichen zu zeugen.

        awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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        #57

        @_RyekDarkener_ das ist eine Interpretation

        _ryekdarkener_@mastodon.social_ 1 Reply Last reply
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        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

          Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

          Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

          -> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

          -> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

          #taxwealthnotwork

          https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

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          #58

          @AwetTesfaiesus Solche Daten bitte immer auch gegen den Wohnraum korrigieren.

          awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

            @_RyekDarkener_ das ist eine Interpretation

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            #59

            @AwetTesfaiesus

            Und eine Aufgabe für gesellschaftsorientierte Politik. Parteiübergreifend für alle echten demokratischen Parteien.

            awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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            • _ryekdarkener_@mastodon.social_ _ryekdarkener_@mastodon.social

              @AwetTesfaiesus

              Und eine Aufgabe für gesellschaftsorientierte Politik. Parteiübergreifend für alle echten demokratischen Parteien.

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              #60

              @_RyekDarkener_
              Phase 1: Klar machen, dass es ein Problem gibt!

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              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

                Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

                -> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

                -> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

                #taxwealthnotwork

                https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

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                heinsc@muenster.im
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                #61

                @AwetTesfaiesus
                Was in dieser Diskussion bisher gar kein Thema war:
                Was verteuerte denn das Bauen?
                z.Bsp.:
                - qm-Preis: ~20DM(1970) -> ~250€(2025)
                - billiges Heizen (~7Pfg./l Öl 1970 -> ~1,40€/l 2026) => geringe Isolierkosten vs. hohe Isolierkosten
                - junge Gesellschaft (1970) => geringe Kranken- und Pflegekosten => geringe Lohnnebenkosten der (Bau-)Handwerker

                Kommt man damit auf das Doppelte des Reallohns?
                Wie könnte das Bauen wieder billiger werden?

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                • ntropic@chaos.socialN ntropic@chaos.social

                  @AwetTesfaiesus Solche Daten bitte immer auch gegen den Wohnraum korrigieren.

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                  #62

                  @Ntropic wie meinst du?

                  ntropic@chaos.socialN 1 Reply Last reply
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                  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                    @Ntropic wie meinst du?

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                    #63

                    @AwetTesfaiesus wir haben heutzutage sehr viel mehr pro Kopf Wohnfläche

                    awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                    • leostenzel@mastodon.socialL leostenzel@mastodon.social

                      @hweimer @AwetTesfaiesus
                      Interessanter Punkt, aber kein objektiver Widerspruch; obiger Artikel kritisiert aber den Eigenkapitalbedarf.

                      Dem stimmt das IW zu, und merkt an, dass stärkere Lohnsteigerungen auch höhere Erschwinglichkeitsindizes erlauben.
                      https://www.iwkoeln.de/studien/michael-voigtlaender-war-wohneigentum-frueher-erschwinglicher.html

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                      #64

                      @leostenzel @AwetTesfaiesus

                      Mir ging es auch weniger um den verlinkten Artikel als die daraus gezogenen Schlussfolgerungen. Für sich betrachtet ist das benötigte Eigenkapital nur begrenzt relevant, wie einfach es ist Wohnungseigentum zu erwerben.

                      leostenzel@mastodon.socialL 1 Reply Last reply
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                      • ntropic@chaos.socialN ntropic@chaos.social

                        @AwetTesfaiesus wir haben heutzutage sehr viel mehr pro Kopf Wohnfläche

                        awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                        wrote last edited by
                        #65

                        @Ntropic das mag sein, gehört aber nicht in diese Statistik und ändert doch die Aussage nicht.

                        Die Wohnungen aus 1960 sind ja immer noch auf dem Markt.

                        Und die wachsenden Wohnräume pro Kopf liegen vor allem an der Demographie (alleinlebende Alte).

                        https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/06/PD23_N035_12.html#:~:text=Pressemitteilung%20Nr.,Juni%202023&text=WIESBADEN%20–%20Ältere%20Menschen%20haben%20in,“

                        Die Aussage ist: durchschnittliche Sparjahre für durchschnittliches Wohneigentum.

                        1 Reply Last reply
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                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                          @HoSnoopy Ich sage euch hier seit Monaten: erwägt auf's Land zu ziehen! Mein Wahlkreis hat (noch) tolle Optionen für Euch (und ihr würdet ihm gut tun)

                          hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.deH This user is from outside of this forum
                          hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.deH This user is from outside of this forum
                          hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.de
                          wrote last edited by
                          #66

                          @AwetTesfaiesus Wir hatten 2010 die Wahl zwischen +50k€ mehr fürs Grundstück oder das Zulegen eines 2. Autos. Da war für uns die Entscheidung leicht gefallen.
                          Ich komme urspr. aus einer ländlichen Region, Unterfranken, damals mit leidlicher Busanbindung, mehr nicht. Ich bin im Umkreis von 20km überall mit dem Rad gefahren. Auch im Winter.
                          Es ist halt nicht jedermanns Sache. Heute lebe ich im Rhein-Main-Gebiet, weil Arbeit. Bayern wollte mich nicht bzw. die Jobs innerhalb Bayerns gabs da wenn überhaupt, nur Richtung Oberbayern. Und dort wollte ich einfach nicht hin.

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                          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                            @diabhoil @TheOneSwit

                            Mein ganz persönliche Liebligsbemessungsgrundlage wären die (mittelbar und unmittelbar) kontrollierten Wohn-Quadratmeter. Die ersten 400 qm werden nie besteuert (plus 150qm für jedes Kind), auch nicht bei der Erbschaft.

                            Jenseits dessen würde ich persönlich gerne eine sehr deutliche Substanz-Steuer sehen (z.B. 8€/qm/Monat, egal ob vermietet oder nicht).

                            Aber das ist nur mein persönlicher Liebling.

                            Danach: Vermögenssteuer für Boote über 5m Länge.

                            dbdk@mastodon.socialD This user is from outside of this forum
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                            #67

                            @AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit Wie kommst Du auf 5m? Eine Conger ist 5,50 Meter lang und m.E. das Paradebeispiel für ein volksnahes Fahrten-Segelboot. Oder die olympischen Klassen 505 und Flying Dutchman. Viele Angler teilen sich gemeinsame Konsolenboote die selbstverständlich länger als 5 Meter sein müssen, um vier Anglern sicheres angeln zu ermöglichen.
                            Das scheint mir etwas willkürlich zu sein mit den 5 Metern Bootslänge.

                            awettesfaiesus@mastodon.socialA 2 Replies Last reply
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                              @AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit Wie kommst Du auf 5m? Eine Conger ist 5,50 Meter lang und m.E. das Paradebeispiel für ein volksnahes Fahrten-Segelboot. Oder die olympischen Klassen 505 und Flying Dutchman. Viele Angler teilen sich gemeinsame Konsolenboote die selbstverständlich länger als 5 Meter sein müssen, um vier Anglern sicheres angeln zu ermöglichen.
                              Das scheint mir etwas willkürlich zu sein mit den 5 Metern Bootslänge.

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                              #68

                              @dbdk @diabhoil @TheOneSwit open for discussion

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                                @leostenzel @AwetTesfaiesus

                                Mir ging es auch weniger um den verlinkten Artikel als die daraus gezogenen Schlussfolgerungen. Für sich betrachtet ist das benötigte Eigenkapital nur begrenzt relevant, wie einfach es ist Wohnungseigentum zu erwerben.

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                                wrote last edited by
                                #69

                                @hweimer @AwetTesfaiesus
                                Ja, dem würde ich zustimmen, und finde die Daten wie gesagt wirklich interessant.

                                Ich verstehe nur nicht, wie das dazu passt, dass die Hypothekenquote wieder auf dem Niveau von 1980 liegt…

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                                • snitsche@openbiblio.socialS snitsche@openbiblio.social

                                  @shootild80 @AwetTesfaiesus Allein in punkto Altersvorsorge macht es einen riesen Unterschied, ob man mit der Bettelrente später noch weiterhin die laufende Miete plus Nebenkosten zu allem sonstigen stemmen muss oder nur noch die laufenden Nebenkosten und im Zweifel eine Wohnung/Haus verkaufen könnte, wenn es eng wird/nicht genug Geld für einen Pflegeplatz da ist etc. Mit dem Kauf hat man hinterher halt wenigstens etwas in der Hand, was etwas wert ist und was man verkaufen könnte, Miete verpufft

                                  shootild80@troet.cafeS This user is from outside of this forum
                                  shootild80@troet.cafeS This user is from outside of this forum
                                  shootild80@troet.cafe
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                                  #70

                                  @snitsche @AwetTesfaiesus Hast du Kinder, die das dann im Zweifel für dich machen können, also den Verkauf organisieren? Ich habe zum Beispiel keine Kinder, und ob ich dann noch in der Lage wäre, mein Eigentum zu verkaufen, wenn ich in Pflege müsste, weiß ich nicht.

                                  Edit: Bei uns gibt es in der Region Eigentumswohnungen ab 250.000€ aufwärts. Wie man das bezahlen soll, wüsste ich auch gerne, außer man fängt sehr früh an und verdient gut genug

                                  awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                  • dbdk@mastodon.socialD dbdk@mastodon.social

                                    @AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit Wie kommst Du auf 5m? Eine Conger ist 5,50 Meter lang und m.E. das Paradebeispiel für ein volksnahes Fahrten-Segelboot. Oder die olympischen Klassen 505 und Flying Dutchman. Viele Angler teilen sich gemeinsame Konsolenboote die selbstverständlich länger als 5 Meter sein müssen, um vier Anglern sicheres angeln zu ermöglichen.
                                    Das scheint mir etwas willkürlich zu sein mit den 5 Metern Bootslänge.

                                    awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                    #71

                                    @dbdk @diabhoil @TheOneSwit

                                    Wie Wertentscheidungen und Grenzwerte in der Praxis getroffen werden:

                                    https://www.rewi.hu-berlin.de/de/lf/oe/hfr/deutsch/1997-01.pdf/@@download/file/1997-01.pdf

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                                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                      Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

                                      Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

                                      -> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

                                      -> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

                                      #taxwealthnotwork

                                      https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

                                      eveaustria@mastodon.socialE This user is from outside of this forum
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                                      #72

                                      @AwetTesfaiesus
                                      Dasselbe Problem hier in Österreich: ohne Erbschaft kein Eigenheim.
                                      https://www.moment.at/story/eigenheim-unleistbar/
                                      https://www.derstandard.at/story/3000000213804/leistbarkeit-von-wohnimmobilien-seit-2004-stark-gesunken
                                      https://www.derstandard.at/story/3000000284839/wohneigentum-trotz-gestiegener-einkommen-weiter-schwer-leistbar

                                      Auch die Mieten steigen immer weiter, die Inflation war in Österreich ab 2020 beim Wohnen besonders hoch, und das trotz viel sozialem Wohnbau (vor allem hier in Wien), der zur Zeit stagniert.
                                      https://www.moment.at/story/leistbares-wohnen-oesterreich/

                                      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                      • diabhoil@social.tchncs.deD diabhoil@social.tchncs.de

                                        @AwetTesfaiesus
                                        Solange die Vermögenssteuer so ausgelegt ist, dass sie die vielen Mieter nicht trifft, die ihr "Eigenkapital" (noch) nicht für ein Eigenheim ausgeben konnten (oder wollten). Oder halt schlicht für die Rente sparen.

                                        @TheOneSwit

                                        theoneswit@det.socialT This user is from outside of this forum
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                                        #73

                                        @diabhoil @AwetTesfaiesus

                                        Deswegen mag ich die "Vermögenssteuer" nicht, sie bestraft Leute die sparen oder etwas ansammeln.
                                        Die aktuell hohen vermögen konnten sich nur bilden da zuvor zu wenig oder gar keine Steuern bezahlt wurden.

                                        awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                          @diabhoil @TheOneSwit

                                          Mein ganz persönliche Liebligsbemessungsgrundlage wären die (mittelbar und unmittelbar) kontrollierten Wohn-Quadratmeter. Die ersten 400 qm werden nie besteuert (plus 150qm für jedes Kind), auch nicht bei der Erbschaft.

                                          Jenseits dessen würde ich persönlich gerne eine sehr deutliche Substanz-Steuer sehen (z.B. 8€/qm/Monat, egal ob vermietet oder nicht).

                                          Aber das ist nur mein persönlicher Liebling.

                                          Danach: Vermögenssteuer für Boote über 5m Länge.

                                          theoneswit@det.socialT This user is from outside of this forum
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                                          #74

                                          @AwetTesfaiesus @diabhoil

                                          Das mit den Booten klingt jetzt für mich eher nach Luxussteuern, da können wir gern einiges erhöhen auch was Privatjets angeht.

                                          awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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