Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%).
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ich hätte damals noch in 9 klasse ein haus kaufen müssen,
also vor 30 jahren.
aber ich war halt faul, hab nur zeitung ausgetragen um damit mein mofa zu finaziern.
ich war halt scheisse.
das ich das mehrfache von meinen eltern jetzt verdiene und dennoch nur zur miete wohne und wenn mein vermieter mir kündigt muss ich noch tiefer ins hinterland ziehen. weil hier im ort (jetzt schon dorf) massiv gentrifiziert wird. und keiner der neu bürger sich für den ort innterissiert
@moppi avocado toast schon in der 9. klasse!?
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
Das passt in meinen Augen nicht zu der Entwicklung von Erschwinglichkeitsindizes für Wohneigentum. Gestiegene Einkommen und gesunkene Zinsen machen mehr aus als gestiegene Wohnungspreise.
(So, jetzt auch auf den richtigen Beitrag geantwortet.)

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@shootild80 @AwetTesfaiesus Allein in punkto Altersvorsorge macht es einen riesen Unterschied, ob man mit der Bettelrente später noch weiterhin die laufende Miete plus Nebenkosten zu allem sonstigen stemmen muss oder nur noch die laufenden Nebenkosten und im Zweifel eine Wohnung/Haus verkaufen könnte, wenn es eng wird/nicht genug Geld für einen Pflegeplatz da ist etc. Mit dem Kauf hat man hinterher halt wenigstens etwas in der Hand, was etwas wert ist und was man verkaufen könnte, Miete verpufft
@snitsche @shootild80 Nebenkosten für eine Energieträger, den du nicht wählen kannst
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R relay@relay.an.exchange shared this topic
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Ich muss immer ein wenig daran denken, dass es die #CDU unter Adenauer war, die das "Wohneigentum als Arbeiter erwerben" in den 50er & 60er Jahren gepusht hat. Nicht, weil sie wollten, dass es den Leuten besser geht, sondern weil Hausbesitzer weniger anfällig für die Einflüsterungen des Sozialismus sein sollten.
Das Verhindern einer hohen Hausbesitzerquote war mithin ein Wesenskern "linker" Politik.
@alexanderondu das war aber ein Weltweiter Trend nach dem Krieg. Gleich ob sozialistische oder konservative Regierung.
Ich denke es ging auch darum, dass eine Generation mit kollektiver Erfahrung im Schützengraben einen klaren Anspruch formuliert hat.
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@moppi avocado toast schon in der 9. klasse!?
japp, obwohl, da war das noch gänzlich unbekannt. da war Mäcces eher noch die Dekadenz
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@HoSnoopy Ich sage euch hier seit Monaten: erwägt auf's Land zu ziehen! Mein Wahlkreis hat (noch) tolle Optionen für Euch (und ihr würdet ihm gut tun)
@AwetTesfaiesus @HoSnoopy Ich hab prinzipiell nichts gegen Leben und Wohnen in einer ländlichen Region, aber das hat in Deutschland vergleichsweise viele Nachteile und Einschränkungen in der Lebensqualität.
Bei gleicher Kaufkraft bekäme man z. B. in Frankreich deutlich mehr Immobilie *und* man profitiert vom Leben in einer Kulturnation!
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
So ist es. Opa - Putzer, Oma - Hausfrau, Vater und Mutter (beide Akkordarbeit bei Siemens) haben 1958 ein Haus für zwei Familien gebaut.
Ich habe nie etwas von Raten abbezahlen gehört, denn als ich wusste, was ein Kredit ist, war es längst abbezahlt, und wir - Eltern + 3 Kinder - fuhren mit dem Opel Rekord in Urlaub.
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
Vor ein paar Jahren bot der Geldautomat der lokalen Volksbank Werbung zu Immobilienkrediten: 41 Jahre Laufzeit.
Das sagte doch alles.
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Das passt in meinen Augen nicht zu der Entwicklung von Erschwinglichkeitsindizes für Wohneigentum. Gestiegene Einkommen und gesunkene Zinsen machen mehr aus als gestiegene Wohnungspreise.
(So, jetzt auch auf den richtigen Beitrag geantwortet.)

@hweimer @AwetTesfaiesus
Interessanter Punkt, aber kein objektiver Widerspruch; obiger Artikel kritisiert aber den Eigenkapitalbedarf.Dem stimmt das IW zu, und merkt an, dass stärkere Lohnsteigerungen auch höhere Erschwinglichkeitsindizes erlauben.
https://www.iwkoeln.de/studien/michael-voigtlaender-war-wohneigentum-frueher-erschwinglicher.html -
Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
TLDR; Wenn du dir kein eigenes Wohneigentum leisten kannst, dann überlasse das Kinderkriegen deinen wohlhabenderen Zeitgenöss:innen. Es sei denn, du findest es ok, Sklav:innen für die Reichen zu zeugen.
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TLDR; Wenn du dir kein eigenes Wohneigentum leisten kannst, dann überlasse das Kinderkriegen deinen wohlhabenderen Zeitgenöss:innen. Es sei denn, du findest es ok, Sklav:innen für die Reichen zu zeugen.
@_RyekDarkener_ das ist eine Interpretation
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
@AwetTesfaiesus Solche Daten bitte immer auch gegen den Wohnraum korrigieren.
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@_RyekDarkener_ das ist eine Interpretation
Und eine Aufgabe für gesellschaftsorientierte Politik. Parteiübergreifend für alle echten demokratischen Parteien.
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Und eine Aufgabe für gesellschaftsorientierte Politik. Parteiübergreifend für alle echten demokratischen Parteien.
@_RyekDarkener_
Phase 1: Klar machen, dass es ein Problem gibt! -
Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
@AwetTesfaiesus
Was in dieser Diskussion bisher gar kein Thema war:
Was verteuerte denn das Bauen?
z.Bsp.:
- qm-Preis: ~20DM(1970) -> ~250€(2025)
- billiges Heizen (~7Pfg./l Öl 1970 -> ~1,40€/l 2026) => geringe Isolierkosten vs. hohe Isolierkosten
- junge Gesellschaft (1970) => geringe Kranken- und Pflegekosten => geringe Lohnnebenkosten der (Bau-)HandwerkerKommt man damit auf das Doppelte des Reallohns?
Wie könnte das Bauen wieder billiger werden? -
@AwetTesfaiesus Solche Daten bitte immer auch gegen den Wohnraum korrigieren.
@Ntropic wie meinst du?
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@Ntropic wie meinst du?
@AwetTesfaiesus wir haben heutzutage sehr viel mehr pro Kopf Wohnfläche
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@hweimer @AwetTesfaiesus
Interessanter Punkt, aber kein objektiver Widerspruch; obiger Artikel kritisiert aber den Eigenkapitalbedarf.Dem stimmt das IW zu, und merkt an, dass stärkere Lohnsteigerungen auch höhere Erschwinglichkeitsindizes erlauben.
https://www.iwkoeln.de/studien/michael-voigtlaender-war-wohneigentum-frueher-erschwinglicher.htmlMir ging es auch weniger um den verlinkten Artikel als die daraus gezogenen Schlussfolgerungen. Für sich betrachtet ist das benötigte Eigenkapital nur begrenzt relevant, wie einfach es ist Wohnungseigentum zu erwerben.
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@AwetTesfaiesus wir haben heutzutage sehr viel mehr pro Kopf Wohnfläche
@Ntropic das mag sein, gehört aber nicht in diese Statistik und ändert doch die Aussage nicht.
Die Wohnungen aus 1960 sind ja immer noch auf dem Markt.
Und die wachsenden Wohnräume pro Kopf liegen vor allem an der Demographie (alleinlebende Alte).
Die Aussage ist: durchschnittliche Sparjahre für durchschnittliches Wohneigentum.
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@HoSnoopy Ich sage euch hier seit Monaten: erwägt auf's Land zu ziehen! Mein Wahlkreis hat (noch) tolle Optionen für Euch (und ihr würdet ihm gut tun)
@AwetTesfaiesus Wir hatten 2010 die Wahl zwischen +50k€ mehr fürs Grundstück oder das Zulegen eines 2. Autos. Da war für uns die Entscheidung leicht gefallen.
Ich komme urspr. aus einer ländlichen Region, Unterfranken, damals mit leidlicher Busanbindung, mehr nicht. Ich bin im Umkreis von 20km überall mit dem Rad gefahren. Auch im Winter.
Es ist halt nicht jedermanns Sache. Heute lebe ich im Rhein-Main-Gebiet, weil Arbeit. Bayern wollte mich nicht bzw. die Jobs innerhalb Bayerns gabs da wenn überhaupt, nur Richtung Oberbayern. Und dort wollte ich einfach nicht hin.