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  3. Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%).

Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%).

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taxwealthnotwor
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  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

    Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

    Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

    -> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

    -> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

    #taxwealthnotwork

    https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

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    zyfdnug@social.tchncs.de
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    #37

    @AwetTesfaiesus von 1,5 Jahresgehältern könnte ich mir nicht mal ein Grundstück in 'ner Stadt kaufen, geschweige denn auch nur einen Stein darauf legen.
    Ok, mein Einkommen ist auch knapp unterdurchschnittlich, aber als Selbstständiger der keinen Zugang zur gesetzlichen Kranken- und Sozialversicherung hat darf man ja langfristig denken. Wobei das ja in zukunft wohl auch für gesetzlich Versicherte notwendig sein wird.

    Übrigens bei aller Kritik ein Bereich, wo ich die Grünen im Bundestag durchaus konsequent und in meinem Sinne richtig abstimmen sehe.

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    • lipow@norden.socialL lipow@norden.social

      @AwetTesfaiesus @soc Ja, das wäre auch meine Frage gewesen: wo dann? Abgesehen davon, dass wir ja nicht alle ne Wahl haben ...

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      #38

      @lipow @AwetTesfaiesus Ländliches Frankreich hat viele Vorteile im direkten Vergleich.

      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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      • soc@chaos.socialS soc@chaos.social

        @lipow @AwetTesfaiesus Ländliches Frankreich hat viele Vorteile im direkten Vergleich.

        awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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        #39

        @soc @lipow Da hörst Du keinen Widerspruch von mir.

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        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

          Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

          Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

          -> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

          -> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

          #taxwealthnotwork

          https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

          alexanderondu@troet.cafeA This user is from outside of this forum
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          alexanderondu@troet.cafe
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          #40

          @AwetTesfaiesus

          Ich muss immer ein wenig daran denken, dass es die #CDU unter Adenauer war, die das "Wohneigentum als Arbeiter erwerben" in den 50er & 60er Jahren gepusht hat. Nicht, weil sie wollten, dass es den Leuten besser geht, sondern weil Hausbesitzer weniger anfällig für die Einflüsterungen des Sozialismus sein sollten.

          Das Verhindern einer hohen Hausbesitzerquote war mithin ein Wesenskern "linker" Politik.

          alexanderondu@troet.cafeA awettesfaiesus@mastodon.socialA 2 Replies Last reply
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          • lipow@norden.socialL lipow@norden.social

            @AwetTesfaiesus Nicht nur die Folgen werden zu selten genannt, auch die Tatsache überhaupt. Weshalb Leute, die heute 60+ sind, oft kein Verständnis für die reale finanzielle Lage von Leuten um die 30 haben. Das ist ein Bereich, wo es absolut in die Irre führt, von der eigenen Erfahrung auf die jüngerer Menschen schließen zu wollen ...

            karolina@troet.cafeK This user is from outside of this forum
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            karolina@troet.cafe
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            #41

            @lipow @AwetTesfaiesus
            Ich bin zwar schon Ende 30, aber auch mir wurde häufiger gesagt, dass meine Generation sich kein Wohneigentum leisten kann, weil "die Leute" sich ständig neue und teure Handys kaufen.
            Als ich dann endlich Wohneigentum kaufen konnte (Glück gehabt!), hieß es von der älteren Generation: sooo teuer? Das ist ja übertrieben!

            lipow@norden.socialL 1 Reply Last reply
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            • karolina@troet.cafeK karolina@troet.cafe

              @lipow @AwetTesfaiesus
              Ich bin zwar schon Ende 30, aber auch mir wurde häufiger gesagt, dass meine Generation sich kein Wohneigentum leisten kann, weil "die Leute" sich ständig neue und teure Handys kaufen.
              Als ich dann endlich Wohneigentum kaufen konnte (Glück gehabt!), hieß es von der älteren Generation: sooo teuer? Das ist ja übertrieben!

              lipow@norden.socialL This user is from outside of this forum
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              lipow@norden.social
              wrote last edited by
              #42

              @Karolina Immerhin haben sie nicht Avocado-Toast gesagt. Aber ja, man muss schon SEEEEHR viele Handys der Top-Klassen NICHT kaufen, damit das Ersparte für ne Anzahlung auf Wohneigentum reicht ... @AwetTesfaiesus

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              • shootild80@troet.cafeS shootild80@troet.cafe

                @AwetTesfaiesus Hm, okay, ich habe halt schon immer zur Miete gewohnt und wüsste auch gar nicht, warum ich mir eine Wohnung kaufen sollte.

                snitsche@openbiblio.socialS This user is from outside of this forum
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                snitsche@openbiblio.social
                wrote last edited by
                #43

                @shootild80 @AwetTesfaiesus Allein in punkto Altersvorsorge macht es einen riesen Unterschied, ob man mit der Bettelrente später noch weiterhin die laufende Miete plus Nebenkosten zu allem sonstigen stemmen muss oder nur noch die laufenden Nebenkosten und im Zweifel eine Wohnung/Haus verkaufen könnte, wenn es eng wird/nicht genug Geld für einen Pflegeplatz da ist etc. Mit dem Kauf hat man hinterher halt wenigstens etwas in der Hand, was etwas wert ist und was man verkaufen könnte, Miete verpufft

                awettesfaiesus@mastodon.socialA shootild80@troet.cafeS 2 Replies Last reply
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                • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                  Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

                  Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

                  -> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

                  -> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

                  #taxwealthnotwork

                  https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

                  thorsten4future@climatejustice.socialT This user is from outside of this forum
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                  #44

                  @AwetTesfaiesus Dazu kommt noch, dass selbst die, die heute bauen, dazu häufig die Bürgschaft und Startkapital von ihren Eltern brauchen, um das überhaupt finanzieren zu können.

                  Und das allesamt bei Double Income - No Kids!

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                  • alexanderondu@troet.cafeA alexanderondu@troet.cafe

                    @AwetTesfaiesus

                    Ich muss immer ein wenig daran denken, dass es die #CDU unter Adenauer war, die das "Wohneigentum als Arbeiter erwerben" in den 50er & 60er Jahren gepusht hat. Nicht, weil sie wollten, dass es den Leuten besser geht, sondern weil Hausbesitzer weniger anfällig für die Einflüsterungen des Sozialismus sein sollten.

                    Das Verhindern einer hohen Hausbesitzerquote war mithin ein Wesenskern "linker" Politik.

                    alexanderondu@troet.cafeA This user is from outside of this forum
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                    #45

                    @AwetTesfaiesus

                    Auch sind die Baustandards damals und heute nicht zu vergleichen, und ich bin skeptisch gegenüber Dingen wie "Haustyp einfach".
                    Weiterhin hat die Möglichkeit, einfavh auf billigem Baugrund EFH zu errichten zu unverhältnismäßig hohem Flächenverbraich und einer ungesunden, von MIV geprägten Siedlungsstruktur geführt.

                    Daher mag ich keine "früher war es einfacher" Beispiele.

                    Davon ab muss sich Arbeit aber wieder gegenüber Erben & Kapitalerträgen lohnen, volle Zustimmung dazu.

                    1 Reply Last reply
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                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                      Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

                      Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

                      -> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

                      -> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

                      #taxwealthnotwork

                      https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

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                      #46

                      @AwetTesfaiesus

                      ich hätte damals noch in 9 klasse ein haus kaufen müssen,

                      also vor 30 jahren.

                      aber ich war halt faul, hab nur zeitung ausgetragen um damit mein mofa zu finaziern.

                      ich war halt scheisse.

                      das ich das mehrfache von meinen eltern jetzt verdiene und dennoch nur zur miete wohne und wenn mein vermieter mir kündigt muss ich noch tiefer ins hinterland ziehen. weil hier im ort (jetzt schon dorf) massiv gentrifiziert wird. und keiner der neu bürger sich für den ort innterissiert

                      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                      • moppi@chaos.socialM moppi@chaos.social

                        @AwetTesfaiesus

                        ich hätte damals noch in 9 klasse ein haus kaufen müssen,

                        also vor 30 jahren.

                        aber ich war halt faul, hab nur zeitung ausgetragen um damit mein mofa zu finaziern.

                        ich war halt scheisse.

                        das ich das mehrfache von meinen eltern jetzt verdiene und dennoch nur zur miete wohne und wenn mein vermieter mir kündigt muss ich noch tiefer ins hinterland ziehen. weil hier im ort (jetzt schon dorf) massiv gentrifiziert wird. und keiner der neu bürger sich für den ort innterissiert

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                        wrote last edited by
                        #47

                        @moppi avocado toast schon in der 9. klasse!?

                        moppi@chaos.socialM 1 Reply Last reply
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                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                          Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

                          Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

                          -> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

                          -> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

                          #taxwealthnotwork

                          https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

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                          hweimer@fediscience.org
                          wrote last edited by
                          #48

                          @AwetTesfaiesus

                          Das passt in meinen Augen nicht zu der Entwicklung von Erschwinglichkeitsindizes für Wohneigentum. Gestiegene Einkommen und gesunkene Zinsen machen mehr aus als gestiegene Wohnungspreise.

                          (So, jetzt auch auf den richtigen Beitrag geantwortet.)

                          leostenzel@mastodon.socialL 1 Reply Last reply
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                          • snitsche@openbiblio.socialS snitsche@openbiblio.social

                            @shootild80 @AwetTesfaiesus Allein in punkto Altersvorsorge macht es einen riesen Unterschied, ob man mit der Bettelrente später noch weiterhin die laufende Miete plus Nebenkosten zu allem sonstigen stemmen muss oder nur noch die laufenden Nebenkosten und im Zweifel eine Wohnung/Haus verkaufen könnte, wenn es eng wird/nicht genug Geld für einen Pflegeplatz da ist etc. Mit dem Kauf hat man hinterher halt wenigstens etwas in der Hand, was etwas wert ist und was man verkaufen könnte, Miete verpufft

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                            wrote last edited by
                            #49

                            @snitsche @shootild80 Nebenkosten für eine Energieträger, den du nicht wählen kannst

                            1 Reply Last reply
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                            • alexanderondu@troet.cafeA alexanderondu@troet.cafe

                              @AwetTesfaiesus

                              Ich muss immer ein wenig daran denken, dass es die #CDU unter Adenauer war, die das "Wohneigentum als Arbeiter erwerben" in den 50er & 60er Jahren gepusht hat. Nicht, weil sie wollten, dass es den Leuten besser geht, sondern weil Hausbesitzer weniger anfällig für die Einflüsterungen des Sozialismus sein sollten.

                              Das Verhindern einer hohen Hausbesitzerquote war mithin ein Wesenskern "linker" Politik.

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                              wrote last edited by
                              #50

                              @alexanderondu das war aber ein Weltweiter Trend nach dem Krieg. Gleich ob sozialistische oder konservative Regierung.

                              Ich denke es ging auch darum, dass eine Generation mit kollektiver Erfahrung im Schützengraben einen klaren Anspruch formuliert hat.

                              1 Reply Last reply
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                              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                @moppi avocado toast schon in der 9. klasse!?

                                moppi@chaos.socialM This user is from outside of this forum
                                moppi@chaos.socialM This user is from outside of this forum
                                moppi@chaos.social
                                wrote last edited by
                                #51

                                @AwetTesfaiesus

                                japp, obwohl, da war das noch gänzlich unbekannt. da war Mäcces eher noch die Dekadenz

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                                • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                  @HoSnoopy Ich sage euch hier seit Monaten: erwägt auf's Land zu ziehen! Mein Wahlkreis hat (noch) tolle Optionen für Euch (und ihr würdet ihm gut tun)

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                                  #52

                                  @AwetTesfaiesus @HoSnoopy Ich hab prinzipiell nichts gegen Leben und Wohnen in einer ländlichen Region, aber das hat in Deutschland vergleichsweise viele Nachteile und Einschränkungen in der Lebensqualität.

                                  Bei gleicher Kaufkraft bekäme man z. B. in Frankreich deutlich mehr Immobilie *und* man profitiert vom Leben in einer Kulturnation!

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                                  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                    Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

                                    Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

                                    -> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

                                    -> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

                                    #taxwealthnotwork

                                    https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

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                                    #53

                                    @AwetTesfaiesus

                                    So ist es. Opa - Putzer, Oma - Hausfrau, Vater und Mutter (beide Akkordarbeit bei Siemens) haben 1958 ein Haus für zwei Familien gebaut.

                                    Ich habe nie etwas von Raten abbezahlen gehört, denn als ich wusste, was ein Kredit ist, war es längst abbezahlt, und wir - Eltern + 3 Kinder - fuhren mit dem Opel Rekord in Urlaub.

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                                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                      Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

                                      Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

                                      -> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

                                      -> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

                                      #taxwealthnotwork

                                      https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

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                                      #54

                                      @AwetTesfaiesus

                                      Vor ein paar Jahren bot der Geldautomat der lokalen Volksbank Werbung zu Immobilienkrediten: 41 Jahre Laufzeit.

                                      Das sagte doch alles.

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                                        @AwetTesfaiesus

                                        Das passt in meinen Augen nicht zu der Entwicklung von Erschwinglichkeitsindizes für Wohneigentum. Gestiegene Einkommen und gesunkene Zinsen machen mehr aus als gestiegene Wohnungspreise.

                                        (So, jetzt auch auf den richtigen Beitrag geantwortet.)

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                                        #55

                                        @hweimer @AwetTesfaiesus
                                        Interessanter Punkt, aber kein objektiver Widerspruch; obiger Artikel kritisiert aber den Eigenkapitalbedarf.

                                        Dem stimmt das IW zu, und merkt an, dass stärkere Lohnsteigerungen auch höhere Erschwinglichkeitsindizes erlauben.
                                        https://www.iwkoeln.de/studien/michael-voigtlaender-war-wohneigentum-frueher-erschwinglicher.html

                                        hweimer@fediscience.orgH 1 Reply Last reply
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                                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                          Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.

                                          Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:

                                          -> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.

                                          -> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

                                          #taxwealthnotwork

                                          https://www.kielinstitut.de/fileadmin/Dateiverwaltung/IfW-Publications/fis-import/7554b26d-2a62-407d-afd6-09f98d92701d-KPB_200_de.pdf

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                                          #56

                                          @AwetTesfaiesus

                                          TLDR; Wenn du dir kein eigenes Wohneigentum leisten kannst, dann überlasse das Kinderkriegen deinen wohlhabenderen Zeitgenöss:innen. Es sei denn, du findest es ok, Sklav:innen für die Reichen zu zeugen.

                                          awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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