Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%).
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
@AwetTesfaiesus Ja, ich finde "Vermieter" im Deutschen zu verniedlichend. Die englische Sprache trifft es mit "landlord" besser.
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@AwetTesfaiesus Es kommt darauf an, wo diese Immobilie steht.
Ja, in Ballungsräumen und deren Speckgürteln ist der Preis schon deshalb absurd hoch, weil kaum bis keine neuen Baugebiete ausgewiesen werden und gleichzeitig viele Häuser, zumindest bei uns, verrotten, u.a. weil sie nicht verkauft werden wollen. Und die, die verkauft werden, sind ebenfalls absurd dafür, daß man sie im Grund nur noch zusammenschieben und neubauen möchte.
So oder so kommt man derzeit auf eine Summe von ~800k€ für ein EFH bei uns. Das wären mehr als 10 Jahresgehälter von mir - und ich bin Ingenieur.
Wir haben vor 15 Jahren für 420k€ gebaut, inkl. PV-Anlage 450k€. Alles, bis zum Garten, Pflastern, Carport, Schuppen. Ja, wir hatten Glück und zum absolut richtigen Zeitpunkt gebaut, was man damals echt nicht wissen konnte.
Meanwhile kriegste Häuser in der Rhön halt vergleichsweise nachgeschmissen.@HoSnoopy Ich sage euch hier seit Monaten: erwägt auf's Land zu ziehen! Mein Wahlkreis hat (noch) tolle Optionen für Euch (und ihr würdet ihm gut tun)
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@AwetTesfaiesus @lipow Was das Deutsche Gemüt so einzigartig macht, ist nicht das "aNdErsWo iSt eS AuCh ScHlEcHT" selbst, sondern dass das seit Jahrzehnten als Ausrede benutzt wird, um die Hände in den Schoß zu legen.
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@AwetTesfaiesus @lipow Was das Deutsche Gemüt so einzigartig macht, ist nicht das "aNdErsWo iSt eS AuCh ScHlEcHT" selbst, sondern dass das seit Jahrzehnten als Ausrede benutzt wird, um die Hände in den Schoß zu legen.
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
@AwetTesfaiesus von 1,5 Jahresgehältern könnte ich mir nicht mal ein Grundstück in 'ner Stadt kaufen, geschweige denn auch nur einen Stein darauf legen.
Ok, mein Einkommen ist auch knapp unterdurchschnittlich, aber als Selbstständiger der keinen Zugang zur gesetzlichen Kranken- und Sozialversicherung hat darf man ja langfristig denken. Wobei das ja in zukunft wohl auch für gesetzlich Versicherte notwendig sein wird.Übrigens bei aller Kritik ein Bereich, wo ich die Grünen im Bundestag durchaus konsequent und in meinem Sinne richtig abstimmen sehe.
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@AwetTesfaiesus @soc Ja, das wäre auch meine Frage gewesen: wo dann? Abgesehen davon, dass wir ja nicht alle ne Wahl haben ...
@lipow @AwetTesfaiesus Ländliches Frankreich hat viele Vorteile im direkten Vergleich.
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@lipow @AwetTesfaiesus Ländliches Frankreich hat viele Vorteile im direkten Vergleich.
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
Ich muss immer ein wenig daran denken, dass es die #CDU unter Adenauer war, die das "Wohneigentum als Arbeiter erwerben" in den 50er & 60er Jahren gepusht hat. Nicht, weil sie wollten, dass es den Leuten besser geht, sondern weil Hausbesitzer weniger anfällig für die Einflüsterungen des Sozialismus sein sollten.
Das Verhindern einer hohen Hausbesitzerquote war mithin ein Wesenskern "linker" Politik.
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@AwetTesfaiesus Nicht nur die Folgen werden zu selten genannt, auch die Tatsache überhaupt. Weshalb Leute, die heute 60+ sind, oft kein Verständnis für die reale finanzielle Lage von Leuten um die 30 haben. Das ist ein Bereich, wo es absolut in die Irre führt, von der eigenen Erfahrung auf die jüngerer Menschen schließen zu wollen ...
@lipow @AwetTesfaiesus
Ich bin zwar schon Ende 30, aber auch mir wurde häufiger gesagt, dass meine Generation sich kein Wohneigentum leisten kann, weil "die Leute" sich ständig neue und teure Handys kaufen.
Als ich dann endlich Wohneigentum kaufen konnte (Glück gehabt!), hieß es von der älteren Generation: sooo teuer? Das ist ja übertrieben! -
@lipow @AwetTesfaiesus
Ich bin zwar schon Ende 30, aber auch mir wurde häufiger gesagt, dass meine Generation sich kein Wohneigentum leisten kann, weil "die Leute" sich ständig neue und teure Handys kaufen.
Als ich dann endlich Wohneigentum kaufen konnte (Glück gehabt!), hieß es von der älteren Generation: sooo teuer? Das ist ja übertrieben!@Karolina Immerhin haben sie nicht Avocado-Toast gesagt. Aber ja, man muss schon SEEEEHR viele Handys der Top-Klassen NICHT kaufen, damit das Ersparte für ne Anzahlung auf Wohneigentum reicht ... @AwetTesfaiesus
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@AwetTesfaiesus Hm, okay, ich habe halt schon immer zur Miete gewohnt und wüsste auch gar nicht, warum ich mir eine Wohnung kaufen sollte.
@shootild80 @AwetTesfaiesus Allein in punkto Altersvorsorge macht es einen riesen Unterschied, ob man mit der Bettelrente später noch weiterhin die laufende Miete plus Nebenkosten zu allem sonstigen stemmen muss oder nur noch die laufenden Nebenkosten und im Zweifel eine Wohnung/Haus verkaufen könnte, wenn es eng wird/nicht genug Geld für einen Pflegeplatz da ist etc. Mit dem Kauf hat man hinterher halt wenigstens etwas in der Hand, was etwas wert ist und was man verkaufen könnte, Miete verpufft
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
@AwetTesfaiesus Dazu kommt noch, dass selbst die, die heute bauen, dazu häufig die Bürgschaft und Startkapital von ihren Eltern brauchen, um das überhaupt finanzieren zu können.
Und das allesamt bei Double Income - No Kids!
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Ich muss immer ein wenig daran denken, dass es die #CDU unter Adenauer war, die das "Wohneigentum als Arbeiter erwerben" in den 50er & 60er Jahren gepusht hat. Nicht, weil sie wollten, dass es den Leuten besser geht, sondern weil Hausbesitzer weniger anfällig für die Einflüsterungen des Sozialismus sein sollten.
Das Verhindern einer hohen Hausbesitzerquote war mithin ein Wesenskern "linker" Politik.
Auch sind die Baustandards damals und heute nicht zu vergleichen, und ich bin skeptisch gegenüber Dingen wie "Haustyp einfach".
Weiterhin hat die Möglichkeit, einfavh auf billigem Baugrund EFH zu errichten zu unverhältnismäßig hohem Flächenverbraich und einer ungesunden, von MIV geprägten Siedlungsstruktur geführt.Daher mag ich keine "früher war es einfacher" Beispiele.
Davon ab muss sich Arbeit aber wieder gegenüber Erben & Kapitalerträgen lohnen, volle Zustimmung dazu.
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
ich hätte damals noch in 9 klasse ein haus kaufen müssen,
also vor 30 jahren.
aber ich war halt faul, hab nur zeitung ausgetragen um damit mein mofa zu finaziern.
ich war halt scheisse.
das ich das mehrfache von meinen eltern jetzt verdiene und dennoch nur zur miete wohne und wenn mein vermieter mir kündigt muss ich noch tiefer ins hinterland ziehen. weil hier im ort (jetzt schon dorf) massiv gentrifiziert wird. und keiner der neu bürger sich für den ort innterissiert
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ich hätte damals noch in 9 klasse ein haus kaufen müssen,
also vor 30 jahren.
aber ich war halt faul, hab nur zeitung ausgetragen um damit mein mofa zu finaziern.
ich war halt scheisse.
das ich das mehrfache von meinen eltern jetzt verdiene und dennoch nur zur miete wohne und wenn mein vermieter mir kündigt muss ich noch tiefer ins hinterland ziehen. weil hier im ort (jetzt schon dorf) massiv gentrifiziert wird. und keiner der neu bürger sich für den ort innterissiert
@moppi avocado toast schon in der 9. klasse!?
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.
Das passt in meinen Augen nicht zu der Entwicklung von Erschwinglichkeitsindizes für Wohneigentum. Gestiegene Einkommen und gesunkene Zinsen machen mehr aus als gestiegene Wohnungspreise.
(So, jetzt auch auf den richtigen Beitrag geantwortet.)
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@shootild80 @AwetTesfaiesus Allein in punkto Altersvorsorge macht es einen riesen Unterschied, ob man mit der Bettelrente später noch weiterhin die laufende Miete plus Nebenkosten zu allem sonstigen stemmen muss oder nur noch die laufenden Nebenkosten und im Zweifel eine Wohnung/Haus verkaufen könnte, wenn es eng wird/nicht genug Geld für einen Pflegeplatz da ist etc. Mit dem Kauf hat man hinterher halt wenigstens etwas in der Hand, was etwas wert ist und was man verkaufen könnte, Miete verpufft
@snitsche @shootild80 Nebenkosten für eine Energieträger, den du nicht wählen kannst
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Ich muss immer ein wenig daran denken, dass es die #CDU unter Adenauer war, die das "Wohneigentum als Arbeiter erwerben" in den 50er & 60er Jahren gepusht hat. Nicht, weil sie wollten, dass es den Leuten besser geht, sondern weil Hausbesitzer weniger anfällig für die Einflüsterungen des Sozialismus sein sollten.
Das Verhindern einer hohen Hausbesitzerquote war mithin ein Wesenskern "linker" Politik.
@alexanderondu das war aber ein Weltweiter Trend nach dem Krieg. Gleich ob sozialistische oder konservative Regierung.
Ich denke es ging auch darum, dass eine Generation mit kollektiver Erfahrung im Schützengraben einen klaren Anspruch formuliert hat.
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@moppi avocado toast schon in der 9. klasse!?
japp, obwohl, da war das noch gänzlich unbekannt. da war Mäcces eher noch die Dekadenz
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@HoSnoopy Ich sage euch hier seit Monaten: erwägt auf's Land zu ziehen! Mein Wahlkreis hat (noch) tolle Optionen für Euch (und ihr würdet ihm gut tun)
@AwetTesfaiesus @HoSnoopy Ich hab prinzipiell nichts gegen Leben und Wohnen in einer ländlichen Region, aber das hat in Deutschland vergleichsweise viele Nachteile und Einschränkungen in der Lebensqualität.
Bei gleicher Kaufkraft bekäme man z. B. in Frankreich deutlich mehr Immobilie *und* man profitiert vom Leben in einer Kulturnation!