Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut.
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Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170@Prof. Stefan RahmstorfEine Ampel würde hier erst gebaut werden, wenn die Straße ein Unfallschwerpunkt wäre. Es muss also jemand getötet werden, bevor sich etwas ändert.
das argument hört man ja wirklich oft: kein unfallschwerpunkt, kein bedarf. und ich wundere mich immer, ob die leute, die so argumentieren, sich nicht zuhören: sie fordern im wahrsten wortsinne menschenopfer für eine ampel oder andere verkehrsberuhigende maßnahmen. -
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von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170@rahmstorf volle ZUSTIMMUNG !!! Der Autoverkehr in Dtl ist der Wahnsinn!!! Und davon betroffen sind alle, aber besonders Kinder. Und wenn dabei Unfälle mit Todesfolge das Ergebnis sind ... Unfassbar! Da sollten ALLE Seiten umsteuern - nicht nur Politiker, auch Elterntaxis, die selber unverhältnismäßig oft in der Stadt RASEN!!! Mehr gegenseitige Rücksichtnahme, 1 Minute mehr Zeit, mal dem anderen die Vorfahrt geben, nicht so rasen und andere Verkehrsteilnehmer nicht als verhaßten Gegner sehen, sondern als Mensch akzeptieren - das ist so einfach und könnte soviel helfen!!! Eine ältere Damen meinte mal zu mir: "Stress hat man nicht, man macht ihn sich selber !!!" - Wie wahr! Mein Beileid den Hinterbliebene ...
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von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170@rahmstorf Ja.
Und nicht immer waren Christdemokraten beim Verkehr solche Menschenfeinde. In der 80ern und 90ern gab es konstruktive Antwortversuche aus schwarzer Hand.
Die Partei hat sich seitdem radikalisiert. Empathie und common sense sind auf dem Rückzug. Feige wird das Recht des Stärkeren propagiert. Rechtsmimesis nennt @BlumeEvolution das.
Und anstatt diese Leerstelle zu nutzen, ist die #SPD sofort in dieses Kielwasser eingeschwenkt.
Ob hier noch Hoffnung auf Rückbesinnung besteht?
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von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170@rahmstorf Nur ein toter Radfahrer ist ein guter Radfahrer - genau das scheint überwiegend das Mindset zu sein, so meine eigene Erfahrung als Radfahrer im Berufsverkehr. Einfach mal im Kreisverkehr rückwärts fahren, weil man Ausfahrt verpasst hat? Wenn nur ein Radfahrer hinter dir ist: offenbar kein Problem, und das ist echt noch harmlos.
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von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170Autos+ sind Waffen.
Autos+ zu nutzen, ist eine Ausübung von Gewalt.
Autos+ sind sowohl wichtiger Bestandteil, als auch stabilisierendes Element, des Patriarchats. -
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von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170@rahmstorf "Und in Berlin? Hängen Plakate mit den selbstgefälligen Gesichtern von CDU-Politikern. Dazu die Zeile „Auto verbieten verboten“."
Trifft es leider auf den Punkt - nicht nur für Berlin und nicht mehr nur die CDU (auch wenn mir das mit wenigen Ausnahmen immernoch das Zentrum der Selbsgefälligkeit zu sein scheint). Es nimmt Überhand.
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von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170@rahmstorf Als Mutter, die die Gefühle des Autors häufig teilt, frage ich mich immer wieder, warum es ein legitimes Anliegen ist, in einer Stadt mit dem Auto überall zügig und bequem durchzukommen, aber offensichtlich weniger unterstützenswert, dass Kinder sich in einer Stadt sicher zur Schule oder zum Sport bewegen können. In #Dortmund gibt es hier seit Jahrzehnten keinen greifbaren Fortschritt, nur Kosmetik. Aber rumgeheult, wenn Elterntaxis fahren, wird trotzdem.
@stadtdortmund -
@rahmstorf Als Mutter, die die Gefühle des Autors häufig teilt, frage ich mich immer wieder, warum es ein legitimes Anliegen ist, in einer Stadt mit dem Auto überall zügig und bequem durchzukommen, aber offensichtlich weniger unterstützenswert, dass Kinder sich in einer Stadt sicher zur Schule oder zum Sport bewegen können. In #Dortmund gibt es hier seit Jahrzehnten keinen greifbaren Fortschritt, nur Kosmetik. Aber rumgeheult, wenn Elterntaxis fahren, wird trotzdem.
@stadtdortmund@nordstadtrockt @stadtdortmund @rahmstorf auch wenn für Kinder immer leichter politischer Druck aufzubauen ist, das Thema betrifft ja nicht nur Kinder. @SheDrivesMobility sagt es ja immer und immer wieder dieser Ausschluss aus einer Mobiltität betrifft mehr als 1/3 der Deutschen. Die werden im ländlichen Raum schlicht alleine wortwörtlich stehen gelassen und innerhalb der Städte ist die durchgängige Bevorzugung von motorisiertem Individualverkehr aus meiner Sicht noch ungerechter, denn hier ist es die große Mehrheit, die unter den Auswirkungen einer privilegierten Minderheit leiden muss.
Will sagen: ja Für Kinder ist es scheiße, aber ebenso scheiße ist es für alle, die kein Auto fahren wollen, die wie Kinder auch, kein Auto fahren können.
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von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170"Es muss jemand getötet werden, bevor sich etwas ändert"
nein.
es werden seit Jahrzehnten täglich mehrere Menschen getötet.
nichts ändert sich.
wenn ich es bei Autofahrern anspreche höre ich Dinge wie "alles hat halt ein Risiko", " kann ja jeder selbst entscheiden ob er sich in den Strassenverkehr begibt", "es ist leider umvermeidbar" etc. - es ist eine unfassbar menschenverachtende Haltung.
nichtmal 20km/h langsamer fahren akzeptieren diese Egoisten
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von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170@rahmstorf dass die Grünen ein Radwegemoratorium in Hamburg mittragen, halte ich für ein starkes Stück. Vollkommen inakzeptabel. #grüne #hamburg
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von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170@rahmstorf@fediscience.org
Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass meine Kinder lieber mit der U-Bahn zur Schule fahren, obwohl sie mit dem Rad in 10 Minuten dort wären. Beim BVG-Streik war ich ganz schön nervös, als sie dann doch geradelt sind. Und das, obwohl ein Großteil der Strecke Fahrradstraßen sind. Aber es gibt 2 Kreuzungen, die mir sehr unheimlich sind. Mich verfolgt dann Kopfkino mit meinem Kind unterm Laster
Es ist mir unerklärlich, dass von Seiten der Politik nicht alles erdenkliche getan wird, um den Tod von Verkehrsteilnehmenden zu verhindern. -
@rahmstorf@fediscience.org
Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass meine Kinder lieber mit der U-Bahn zur Schule fahren, obwohl sie mit dem Rad in 10 Minuten dort wären. Beim BVG-Streik war ich ganz schön nervös, als sie dann doch geradelt sind. Und das, obwohl ein Großteil der Strecke Fahrradstraßen sind. Aber es gibt 2 Kreuzungen, die mir sehr unheimlich sind. Mich verfolgt dann Kopfkino mit meinem Kind unterm Laster
Es ist mir unerklärlich, dass von Seiten der Politik nicht alles erdenkliche getan wird, um den Tod von Verkehrsteilnehmenden zu verhindern.Diese Frage lässt sich einfach beantworten, nämlich mit dem Preis von Handeln bzw. dem Preis vom Unterlassen.
Etwas nicht zu ändern, ist zunächst einmal politisch billiger. Man wird auch nicht persönlich verantwortlich gemacht.
Tut man etwas, hat man eine unterschiedlich motivierte Lobby gegen sich, jene, die jede Änderung bekämpfen UND muss auch noch Mehrheiten sammeln - viel Arbeit für wenige Stimmen.
Es ist politisch nicht lohnend. Deshalb.

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@rahmstorf@fediscience.org
Ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass meine Kinder lieber mit der U-Bahn zur Schule fahren, obwohl sie mit dem Rad in 10 Minuten dort wären. Beim BVG-Streik war ich ganz schön nervös, als sie dann doch geradelt sind. Und das, obwohl ein Großteil der Strecke Fahrradstraßen sind. Aber es gibt 2 Kreuzungen, die mir sehr unheimlich sind. Mich verfolgt dann Kopfkino mit meinem Kind unterm Laster
Es ist mir unerklärlich, dass von Seiten der Politik nicht alles erdenkliche getan wird, um den Tod von Verkehrsteilnehmenden zu verhindern.@anikke Das von Dir zu lesen, die Du ja, nach allem was ich von Dir hier so lesen konnte, selber eine konsequente Radlerin bist, macht mich besonders traurig.
Auch für Deine und alle anderen Kinder, die in der Stadt aufwachsend, offenbar nicht die Chance bekommen, sich ihrem Alter entsprecgend autonom und komfortabel gesund durch ihre heimatliche Umgebung zu bewegen.
Gerade Eltern in Berlin müssten sich, meiner Einschätzung nach zum Wohle ihrer Kinder dringend für den @berlinautofrei einsetzen.
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@anikke Das von Dir zu lesen, die Du ja, nach allem was ich von Dir hier so lesen konnte, selber eine konsequente Radlerin bist, macht mich besonders traurig.
Auch für Deine und alle anderen Kinder, die in der Stadt aufwachsend, offenbar nicht die Chance bekommen, sich ihrem Alter entsprecgend autonom und komfortabel gesund durch ihre heimatliche Umgebung zu bewegen.
Gerade Eltern in Berlin müssten sich, meiner Einschätzung nach zum Wohle ihrer Kinder dringend für den @berlinautofrei einsetzen.
@wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org @berlinautofrei@chaos.social
Ja, ich selbst schwinge mich aufs Rad und habe sofort Glücksgefühle. Ich liebe es Rad zu fahren, für mich ist es die tollste Art sich fortzubewegen.
Ich habe aber auch eigentlich jeden Tag Konflikte und gefährliche Situationen mit motorisierten Verkehrsteilnehmenden und ich habe ein Talent für ausgeprägtes Kopfkino. Die Vorstellung von (m)einem Kind unterm Laster ist so unfassbar grauenhaft, dass ich sie nicht entspannt radeln lassen kann.
Unsere Familien-Unterschriften (die Tochter ist 16) für den Volksentscheid gehen morgen in die Post.
/edit: Und ich spende schon seit einigen Monaten regelmäßig, das ist wirklich etwas, was mir viel bedeutet. -
@wolf@fedi.solibre.de @rahmstorf@fediscience.org @berlinautofrei@chaos.social
Ja, ich selbst schwinge mich aufs Rad und habe sofort Glücksgefühle. Ich liebe es Rad zu fahren, für mich ist es die tollste Art sich fortzubewegen.
Ich habe aber auch eigentlich jeden Tag Konflikte und gefährliche Situationen mit motorisierten Verkehrsteilnehmenden und ich habe ein Talent für ausgeprägtes Kopfkino. Die Vorstellung von (m)einem Kind unterm Laster ist so unfassbar grauenhaft, dass ich sie nicht entspannt radeln lassen kann.
Unsere Familien-Unterschriften (die Tochter ist 16) für den Volksentscheid gehen morgen in die Post.
/edit: Und ich spende schon seit einigen Monaten regelmäßig, das ist wirklich etwas, was mir viel bedeutet.@anikke ich kann Das total nachvollziehen auch wenn ich keine Kinder habe. Wenn ich an meine eigene Kindheit denke, was war das Fahrad für mich für ein wichtiger Teil meiner Autonomie und wachsender Selbstbestimmung –@rahmstorf@fediscience.org @berlinautofrei -
@nordstadtrockt @stadtdortmund @rahmstorf auch wenn für Kinder immer leichter politischer Druck aufzubauen ist, das Thema betrifft ja nicht nur Kinder. @SheDrivesMobility sagt es ja immer und immer wieder dieser Ausschluss aus einer Mobiltität betrifft mehr als 1/3 der Deutschen. Die werden im ländlichen Raum schlicht alleine wortwörtlich stehen gelassen und innerhalb der Städte ist die durchgängige Bevorzugung von motorisiertem Individualverkehr aus meiner Sicht noch ungerechter, denn hier ist es die große Mehrheit, die unter den Auswirkungen einer privilegierten Minderheit leiden muss.
Will sagen: ja Für Kinder ist es scheiße, aber ebenso scheiße ist es für alle, die kein Auto fahren wollen, die wie Kinder auch, kein Auto fahren können.
@wolf @SheDrivesMobility @rahmstorf @stadtdortmund @nordstadtrockt Und Menschen mit körperliche Behinderungen - nicht zu vergessen. So ein schmaler Gehsteig, z.B., verhindert, dass Menschen das Haus überhaupt verlassen können.
Nur damit Anderen Autofahren können...

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Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170@rahmstorf "In Helsinki gibt es keine Verkehrstoten, seitdem flächendeckend Tempo 30 eingeführt wurde. Und in Berlin? Hängen Plakate mit den selbstgefälligen Gesichtern von CDU-Politikern. Dazu die Zeile „Auto verbieten verboten“. – wir sind die Mehrheit. Wir sind die, die das ändern können. Und werden. Schmeißen wir sie raus, die Menschenfeinde.
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@rahmstorf Als Mutter, die die Gefühle des Autors häufig teilt, frage ich mich immer wieder, warum es ein legitimes Anliegen ist, in einer Stadt mit dem Auto überall zügig und bequem durchzukommen, aber offensichtlich weniger unterstützenswert, dass Kinder sich in einer Stadt sicher zur Schule oder zum Sport bewegen können. In #Dortmund gibt es hier seit Jahrzehnten keinen greifbaren Fortschritt, nur Kosmetik. Aber rumgeheult, wenn Elterntaxis fahren, wird trotzdem.
@stadtdortmund@nordstadtrockt @rahmstorf @stadtdortmund ganz einfach:
#Schulpflichtig|e #Kinder habenvkein #Wahlrecht und deren #Eltern sind kein "Wahlentscheidender Block"…
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@nordstadtrockt @rahmstorf @stadtdortmund ganz einfach:
#Schulpflichtig|e #Kinder habenvkein #Wahlrecht und deren #Eltern sind kein "Wahlentscheidender Block"…
@kkarhan @rahmstorf @stadtdortmund Ja, es wäre schön, wenn auch ein paar Rentner die Halbwertzeit ihrer eigenen Fahrfähigkeit besser im Blick hätten. Da wäre vielleicht mehr zu holen.
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Als Vater zweier Kinder kenne ich diese Gefühle allzu gut. Beim Lesen kamen mir die Tränen.
Nicht nur ein Verkehrsunfall, sondern unterlassene Hilfeleistung
von Kersten Augustin
https://www.taz.de/!6168170