Vor 30 Jahren hat man Neubaugebiete quasi gezwungen, mit Erdgas zu heizen.
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Falsch. kg lernt man in der Regel in der Schule, EVU kennen wohl eher Hausbesitzer als Mieter
Und ich finde deine Antwort sehr arrogant.@IngridAusOL @graswurzeltyp mich stört es, wenn Leute - statt selbst etwas auf einem ihnen nicht vertrauten Gebiet zu recherchieren, einfach nur Kritik abladen, die tatsächlich mit dem Thema gar nichts zu tun hat. Dich nicht?
Graswurzeltyp wird mich nicht verstehen, wenn er sich inhaltlich nicht mit dem Thema befasst.
Warum tut er so, als sei Klimaschutz nur ein Fachgebiet von wenigen? Es betrifft alle. Auch ihn
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@m_hundhausen @sebeichholz für die musst du das Verteilnetz aber nicht ausbauen, weil sie direkt an höhere Ebenen angeschlossen werden
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@IngridAusOL @graswurzeltyp edit. Richtig. Mich stört es wenn hier jemand nicht nachfragt, sondern unterstellt, man wolle etwas im "Zwielicht lassen". Das ist ein absurder Vorwurf
OK, da geb ich dir Recht. Hab mich angegriffen gefühlt, weil ich selbst erstmal nachschauen musste, was EVU bedeutet.
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@IngridAusOL @graswurzeltyp mich stört es, wenn Leute - statt selbst etwas auf einem ihnen nicht vertrauten Gebiet zu recherchieren, einfach nur Kritik abladen, die tatsächlich mit dem Thema gar nichts zu tun hat. Dich nicht?
Graswurzeltyp wird mich nicht verstehen, wenn er sich inhaltlich nicht mit dem Thema befasst.
Warum tut er so, als sei Klimaschutz nur ein Fachgebiet von wenigen? Es betrifft alle. Auch ihn
Auf jeden Fall. Aber den Begriff #Klimaschutz versteht jeder.
Und ganz klar, dass Experten mit Abkürzungen operieren. Wenn es mich dann interessiert, schaue ich einfach im Netz nach. Aber man kann nicht davon ausgehen, dass jeder diese Abkürzungen per se kennt.
Und einfach mal FRAGEN, OHNE Unterstellungen @graswurzeltyp
ist eine bewährte Möglichkeit, sich zu informieren.
Ich wünsche uns jetzt einen schönen Sonntag 🥰 -
@m_hundhausen @sebeichholz niemand fährt ein Nahwärmenetz mit Wärmepumpe auf 90 Grad… die Betreiber haben schon auch ein Interesse an Effizienz. Ich antworte dir mal auf den Post mit dem Video ausführlich, das hab ich grad geguckt. Nur dieser Punkt hier: Ja, auf 20kV, aber nicht auf 400/230. im Ortsnetz müssen Kabel ausgetauscht werden, mehr Trafos gebaut etc, das kostet alles auch Geld.
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@Friesenkiwi @oberwaschlappen in den Plänen gibt es so genannte Eignungsgebiete. Dort (zum Glück nur dort) wissen die Leute nicht, was kommt. Und da steht dann z.b. Kosten von 14-18ct/kWh drin. Und es wird teurer werden, weil…
Bitte einfach das Video von Energiesparkommissar anschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=iky1gmhBPKQ@m_hundhausen @Friesenkiwi so das wird jetzt länger…
Grundsätzlich habt ihr und der Kommissar natürlich Recht. Wärmepumpe ist fast immer die richtige Lösung und niemand sollte warten, wenn man gerade Geld und Gelegenheit hat eine einzubauen.
Aber ein paar komische Argumente waren da schon dabei, da würd ich gern was zu sagen.1. Kosten pro kWh Vergleich: das ist unfair, weil Wärmepumpe mehr in der Anschaffung kostet. Man muss immer Vollkosten rechnen (1/x)
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@m_hundhausen @Friesenkiwi so das wird jetzt länger…
Grundsätzlich habt ihr und der Kommissar natürlich Recht. Wärmepumpe ist fast immer die richtige Lösung und niemand sollte warten, wenn man gerade Geld und Gelegenheit hat eine einzubauen.
Aber ein paar komische Argumente waren da schon dabei, da würd ich gern was zu sagen.1. Kosten pro kWh Vergleich: das ist unfair, weil Wärmepumpe mehr in der Anschaffung kostet. Man muss immer Vollkosten rechnen (1/x)
@m_hundhausen @Friesenkiwi
2. Die Wärmeplanung ist nicht wegen der FDP Pflicht, sie steht nur wegen der FDP im GEG. Das ist natürlich Quatsch, aber das Argument vom Kommissar war trotzdem Unsinn.
3. Bei der Wärmeplanung kommt niemals ein seriöser Wärmepreis raus. Das ist (leider) nicht Teil der Aufgabenstellung. Dafür muss noch ein nächster Schritt gemacht werden.
4. Baustellen gibt es nicht nur für Wärmenetz-, sondern auch für Stromnetzausbau (2/x) -
@m_hundhausen @Friesenkiwi
2. Die Wärmeplanung ist nicht wegen der FDP Pflicht, sie steht nur wegen der FDP im GEG. Das ist natürlich Quatsch, aber das Argument vom Kommissar war trotzdem Unsinn.
3. Bei der Wärmeplanung kommt niemals ein seriöser Wärmepreis raus. Das ist (leider) nicht Teil der Aufgabenstellung. Dafür muss noch ein nächster Schritt gemacht werden.
4. Baustellen gibt es nicht nur für Wärmenetz-, sondern auch für Stromnetzausbau (2/x)@m_hundhausen @Friesenkiwi
5. Es *kann* sehr wohl einen Anschlusszwang geben! Das Instrument ist allerdings sehr unbeliebt.
6. Die aktuellen hohe Fernwärmepreise liegen auch daran, dass die Wärmequellen fossil und teuer sind.
7. Flexibilität erwähnt der Kommissar und hat damit Recht. Fernwärme braucht gute Planung, und damit der wichtigste Punkt
8. der Konstruktionsfehler der Wärmeplanung. Die Idee kommt aus
. Dort rechnet die Planung tatsächlich (3/x) -
@m_hundhausen @Friesenkiwi
5. Es *kann* sehr wohl einen Anschlusszwang geben! Das Instrument ist allerdings sehr unbeliebt.
6. Die aktuellen hohe Fernwärmepreise liegen auch daran, dass die Wärmequellen fossil und teuer sind.
7. Flexibilität erwähnt der Kommissar und hat damit Recht. Fernwärme braucht gute Planung, und damit der wichtigste Punkt
8. der Konstruktionsfehler der Wärmeplanung. Die Idee kommt aus
. Dort rechnet die Planung tatsächlich (3/x)@m_hundhausen @Friesenkiwi
volkswirtschaftliche Kosten für die Wärme in jedem Gebiet aus. Und die da ausgerechnete beste Lösung wird dann für alle umgesetzt - in einem genossenschaftlichen Modell, falls es ein Wärmenetz ist. Heißt aber auch: ohne diese Konsequenz nimmt man der Wärmeplanung einen riesigen Vorteil. Was jetzt die Lobby fordert (dein Eingangspost Martin) ist eine abgespeckte Version: wenn tatsächlich ein Wärmenetz gebaut wird, (4/x) -
@m_hundhausen @Friesenkiwi
volkswirtschaftliche Kosten für die Wärme in jedem Gebiet aus. Und die da ausgerechnete beste Lösung wird dann für alle umgesetzt - in einem genossenschaftlichen Modell, falls es ein Wärmenetz ist. Heißt aber auch: ohne diese Konsequenz nimmt man der Wärmeplanung einen riesigen Vorteil. Was jetzt die Lobby fordert (dein Eingangspost Martin) ist eine abgespeckte Version: wenn tatsächlich ein Wärmenetz gebaut wird, (4/x)@m_hundhausen @Friesenkiwi
Also auch gefördert wird durch die BAFA, dann sollte nicht noch zusätzliches Fördergeld in die konkurrierende Versorgungslösung Wärmepumpe in diesem Gebiet fließen. Denn diese Wärmepumpe macht, wie der Kommissar sehr richtig sagt, die Fernwärme für alle anderen teurer. Das Argument ist also valide - aber das sollte absolut beschränkt werden auf Fälle mit wirklich günstiger Wärmenetzeignung. Leider haben wir nicht dem
Beispiel (5/x) -
@m_hundhausen @Friesenkiwi
Also auch gefördert wird durch die BAFA, dann sollte nicht noch zusätzliches Fördergeld in die konkurrierende Versorgungslösung Wärmepumpe in diesem Gebiet fließen. Denn diese Wärmepumpe macht, wie der Kommissar sehr richtig sagt, die Fernwärme für alle anderen teurer. Das Argument ist also valide - aber das sollte absolut beschränkt werden auf Fälle mit wirklich günstiger Wärmenetzeignung. Leider haben wir nicht dem
Beispiel (5/x)@m_hundhausen @Friesenkiwi folgend die Rechenmethode bei Wärmeplanung und geförderten Machbarkeitsstudien für Wärmenetze ins Gesetz geschrieben, was es jetzt allen Lobbyisten ermöglicht, so zu rechnen, dass die passenden Ergebnisse rauskommen - siehe Wärmeplanung in Chemnitz, wo die ganze Stadt wasserstoffgeeignet sein soll. Deshalb: Volkswirtschaftlich betrachtet ist es nicht so klar wie der Kommissar darstellt. Auch in seiner Hessenkarte waren ja viele (6/x)
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@m_hundhausen @Friesenkiwi folgend die Rechenmethode bei Wärmeplanung und geförderten Machbarkeitsstudien für Wärmenetze ins Gesetz geschrieben, was es jetzt allen Lobbyisten ermöglicht, so zu rechnen, dass die passenden Ergebnisse rauskommen - siehe Wärmeplanung in Chemnitz, wo die ganze Stadt wasserstoffgeeignet sein soll. Deshalb: Volkswirtschaftlich betrachtet ist es nicht so klar wie der Kommissar darstellt. Auch in seiner Hessenkarte waren ja viele (6/x)
@m_hundhausen @Friesenkiwi dunklere Flecken. Das ist da, wo viele Mehrfamilienhäuser stehen, und Vermieter scheuen nun mal auch oft Investitionskosten. Fernwärme kann da wirklich eine gute Option sein, wenn man es richtig macht! (7/7)
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@oberwaschlappen
Njoa, das Wärme-Verteilnetz muss ja auch erstmal ausgebaut und diese Kosten dann auf die NutzerInnen umgelegt werden.
Und warum sollten WP-Lasten weniger gut verteilt werden können als Wallboxen? Normalerweise gibt es einen Wärmepufferspeicher, der wird aufgeheizt, wenn Strom und Netzkapazität verfügbar.
Was @m_hundhausen ja aber vor Allem sagt: Im günstigen (und häufigen) Fall braucht man gar nicht so viel Strom aus dem Netz, wegen PV auf dem Dach, im perfekten Fall noch mit E-Auto (bidirektionales Laden) als zusätzlichem Stromzwischenspeicher.@Friesenkiwi @m_hundhausen ja stimmt. Aber Wärmenetz bezahlen die Nutzer lokal, Stromnetz alle Verbraucher. Deshalb muss man sich das volkswirtschaftl angucken.
WPs haben meistens nur Puffer für wenige Stunden. Wenn es einen Tag lang wirklich richtig kalt ist, musst du die volle Leistung irgendwann ziehen. Und an dem Tag ist auch kein PV-Strom da. Und dafür muss das Stromnetz ausgelegt und ausgebaut sein. Fernwärme hat idR längere bis sogar saisonale Speicher -
@sebeichholz nein.
Das ist doch das, was ich sage: die Wärmepreise werden viel höher sein, als wärme von der Wärmepumpe.
Mit der eigenen Wärmepumpe liegen wir unter 8ct/kWh - mit PV-Anlage deutlich drunter. Mit neuer Nahwärme schätzt man 14ct. Evtl schon optimistischWir zahlen mit Nahwärme 27ct/kWh. Ein Großteil der Energieträger ist Gas (und Öko- Gas damit man die 65% "erneuerbare Energie" gerade so erreicht).
Keine Ahnung warum uns die Eigentümer der Immobilie dieses Ei ins Nest gelegt haben...
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@m_hundhausen @Friesenkiwi Ersetze überall wo ich Fernwärme geschrieben hab „Fern- oder Nahwärme“. Hat der Kommissar ja auch so gemacht und ist in dem Kontext irrelevant. Der Übergang ist sowieso fließend
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@m_hundhausen wer ist jetzt „ihr“? Falls du mich gerade mit fossile Lobby zusammenwirfst, liegst du falsch. Nahwärme ist auch nicht hauptsächlich fossile Lobby. Nahwärme ist vor allem GP Joule, Naturstrom, Genossenschaften, lokale Initiativen, kleine Stadtwerke. Fossile Lobby will die Gasnetze möglichst lange behalten.
Ich hab dir mehrere Sachargumente genannt, auf die du leider nicht eingehst. Das hier war doch mal eine Diskussion um sinnvolle Verteilung von Fördergeld (oder?).
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@m_hundhausen @Friesenkiwi Deutschland besteht aber nicht nur aus EH40, und wird es auch sehr lange nicht tun! Wir haben nicht mal 40% Wohneigentumsquote, die meisten Leute können das Haus, in dem sie wohnen, nicht dämmen, und sich auch die Mieterhöhung dafür nicht leisten. Da ist es vielleicht ne gute Idee, wenn es ein Wärmenetz gibt, wo jemand anders die Investition übernimmt und auf 30 Jahre verteilt.
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@m_hundhausen also erstens bist du mit WP nicht „unabhängig“, sondern hängst am Stromnetz. Zweitens hab ich mich dem VKU nicht angeschlossen, sondern in SIEBEN Posts unter deinem Video unter anderem das
genossenschaftliche Modell gefordert. Drittens wird es dir nicht verboten, du bekommst nur kein Fördergeld von der Allgemeinheit. Viertens geht es nicht mehr um die Leute, die wollen. Es geht um alle, um 80 % fossile Endenergie aktuell, die auf Null müssen. Es
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@m_hundhausen @Friesenkiwi sorry, aber ob EH40 oder 55 ist völlig egal, wenn ne Wärmepumpe dranhängt, egal ob am Haus oder in der Nahwärmezentrale.
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@m_hundhausen also erstens bist du mit WP nicht „unabhängig“, sondern hängst am Stromnetz. Zweitens hab ich mich dem VKU nicht angeschlossen, sondern in SIEBEN Posts unter deinem Video unter anderem das
genossenschaftliche Modell gefordert. Drittens wird es dir nicht verboten, du bekommst nur kein Fördergeld von der Allgemeinheit. Viertens geht es nicht mehr um die Leute, die wollen. Es geht um alle, um 80 % fossile Endenergie aktuell, die auf Null müssen. Es
@m_hundhausen ich schätze dich sehr aus mehreren S4F-Maildiskussionsthreads und finde es schade, dass du mich hier ohne Sachbezug als „die“ einsortierst. Es geht mir darum möglichst effizient (wir müssen schnell sein, also sollen die, die Geld haben, investieren) die Wärmewende hinzukriegen. Es gibt genug Befürworter von Wärmenetzen, die du sicherlich nicht als „die“ einsortierst, Jens Clausen zB. Vllt guckst du mal in seine Publikationen, da steht was ganz ähnliches wie bei mir.