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  3. Mein persönlicher Highlight ist, wenn Leute empfehlen, statt Lösungen von der Politik zu fordern, sich doch selbst um die Energiewende zu kümmern, in dem mensch das Häuschen besser dämmt, auf Wärmepumpe umstellt, Solaranlage drauf tut...

Mein persönlicher Highlight ist, wenn Leute empfehlen, statt Lösungen von der Politik zu fordern, sich doch selbst um die Energiewende zu kümmern, in dem mensch das Häuschen besser dämmt, auf Wärmepumpe umstellt, Solaranlage drauf tut...

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  • vicgrinberg@mastodon.socialV vicgrinberg@mastodon.social

    Mein persönlicher Highlight ist, wenn Leute empfehlen, statt Lösungen von der Politik zu fordern, sich doch selbst um die Energiewende zu kümmern, in dem mensch das Häuschen besser dämmt, auf Wärmepumpe umstellt, Solaranlage drauf tut...

    53% der deutschen Bevölkerung lebt zur Miete.

    Leichter Widerspruch, ne? Aber über den eigenen Tellerrand zu denken wäre ja zu viel erwartet.

    chaotica@nrw.socialC This user is from outside of this forum
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    chaotica@nrw.social
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    #16

    @vicgrinberg
    Nicht „statt“.
    Aber mich persönlich ärgert schon, dass viele Menschen mit meinem Einkommen und Privilegien (oder mehr) noch nicht tätig geworden sind, sondern lieber nach Thailand geflogen sind.

    heptasean@social.tchncs.deH vicgrinberg@mastodon.socialV 2 Replies Last reply
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    • jwildeboer@social.wildeboer.netJ jwildeboer@social.wildeboer.net

      @vicgrinberg Agreed. Das ist wie bei den Diskussionen die ich (aus München) mit meiner Familie (auf dem Land) habe wenn es um ÖPNV geht. "Das geht hier auf dem Land aber nicht" Ja, das ist richtig. Aber sollte man es deshalb in der Stadt nicht machen dürfen? Da schwingt dann immer dieses "Wenn es nicht überall funktioniert, dann ist es eh sinnlos" mit. Das hilft keinem. Machen, was man kann und will, ob mit oder ohne Subventionen. So geht Fortschritt, ist meine Position.

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      chaotica@nrw.social
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      #17

      @jwildeboer @vicgrinberg
      Das!
      Alle die 100%-Lösungen fordern, verhindern vor allem zu 100% Lösungen.

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      • vicgrinberg@mastodon.socialV vicgrinberg@mastodon.social

        @Alter_Mann er, das habe ich nicht geschrieben. Ich habe drauf hingewiesen, dass die Eigenverantwortung angesichts der Anzahl der Mieter nicht funktioniert.

        A This user is from outside of this forum
        A This user is from outside of this forum
        alter_mann@mastodon.social
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        #18

        @vicgrinberg Ja, Mieter können nichts machen. Die meisten sind ja Mieter bei gewerblichen Vermietern. Die Konzerne haben die Möglichkeit und Finanzen, da was zu ändern.
        Privatleute haben auch Eigenverantwortung. Und dazu war meine Meinung.

        vicgrinberg@mastodon.socialV 1 Reply Last reply
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        • vicgrinberg@mastodon.socialV vicgrinberg@mastodon.social

          @Alter_Mann er, das habe ich nicht geschrieben. Ich habe drauf hingewiesen, dass die Eigenverantwortung angesichts der Anzahl der Mieter nicht funktioniert.

          heptasean@social.tchncs.deH This user is from outside of this forum
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          #19

          @vicgrinberg @Alter_Mann Möglicherweise haben die tiefe Ironie in „Mein persönlicher Highlight ist …“ nicht alle gelesen. …

          vicgrinberg@mastodon.socialV 1 Reply Last reply
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          • jwildeboer@social.wildeboer.netJ jwildeboer@social.wildeboer.net

            @vicgrinberg Also ist es eine Möglichkeit für 47%, was schon mal besser ist als 0%. Für die 53% gibt es andere Lösungen, die für die 47% irrelevant sind. Ich habe damit kein Problem. Jeder Schritt hilft, aber nicht alle können jeden Schritt machen.

            zombiecide@polyglot.cityZ This user is from outside of this forum
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            zombiecide@polyglot.city
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            #20

            Was mich in erster Linie anficht ist dass sehr selten von Anfang an erwähnt wird, dass es jetzt um Leute gehen wird, die diese Entscheidungsfreiheit haben.

            Das heißt also mal wieder dass von Leuten die sowieso im Schnitt weniger Ressourcen zur Verfügung haben erwartet wird, dass sie sich in andere Leute reinversetzen und den Mental Load dafür übernehmen müssen, die Information zu verarbeiten und als für sie irrelevant einzuordnen, weil die Ratschlagenden das nicht tun.
            @jwildeboer @vicgrinberg

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            • brunthal@mastodon.socialB brunthal@mastodon.social

              @vicgrinberg
              Ich finde das ist ein schmaler Grat. Das Gegenteil (zu sagen die Politik soll auch drum kümmern und selbst nichts machen) ist genau so falsch.

              Und man sollte bedenken, dass die, die etwas machen könnten (Eigenheimbesitzer) in der Regel auch genau die sind, die den größten Fußabdruck haben.

              Ich habe vor kurzem mal ausgerechnet, wie viel CO2eq ich mit Haus (Heizung und Strom) und Pendeln früher emittiert habe. Das waren erschreckende 8t pro Jahr. 1/

              brunthal@mastodon.socialB This user is from outside of this forum
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              brunthal@mastodon.social
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              #21

              Durch PV+Elektroauto konnte ich das in den letzten Jahren auf etwa 1-3t drücken (je nachdem ob man den eingespeisten Strom berücksichtigt). Und das beste daran ist, dass ich jetzt sogar weniger zahle als vorher.

              Von daher denke ich dass beides wichtig ist. Die Politik soll die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, und jeder einzelne sollte das machen, was er kann.

              2/2
              @vicgrinberg

              vicgrinberg@mastodon.socialV 1 Reply Last reply
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              • vicgrinberg@mastodon.socialV vicgrinberg@mastodon.social

                Mein persönlicher Highlight ist, wenn Leute empfehlen, statt Lösungen von der Politik zu fordern, sich doch selbst um die Energiewende zu kümmern, in dem mensch das Häuschen besser dämmt, auf Wärmepumpe umstellt, Solaranlage drauf tut...

                53% der deutschen Bevölkerung lebt zur Miete.

                Leichter Widerspruch, ne? Aber über den eigenen Tellerrand zu denken wäre ja zu viel erwartet.

                brunthal@mastodon.socialB This user is from outside of this forum
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                #22

                @vicgrinberg
                Ich finde das ist ein schmaler Grat. Das Gegenteil (zu sagen die Politik soll auch drum kümmern und selbst nichts machen) ist genau so falsch.

                Und man sollte bedenken, dass die, die etwas machen könnten (Eigenheimbesitzer) in der Regel auch genau die sind, die den größten Fußabdruck haben.

                Ich habe vor kurzem mal ausgerechnet, wie viel CO2eq ich mit Haus (Heizung und Strom) und Pendeln früher emittiert habe. Das waren erschreckende 8t pro Jahr. 1/

                brunthal@mastodon.socialB vicgrinberg@mastodon.socialV 2 Replies Last reply
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                • brunthal@mastodon.socialB brunthal@mastodon.social

                  @vicgrinberg
                  Ich finde das ist ein schmaler Grat. Das Gegenteil (zu sagen die Politik soll auch drum kümmern und selbst nichts machen) ist genau so falsch.

                  Und man sollte bedenken, dass die, die etwas machen könnten (Eigenheimbesitzer) in der Regel auch genau die sind, die den größten Fußabdruck haben.

                  Ich habe vor kurzem mal ausgerechnet, wie viel CO2eq ich mit Haus (Heizung und Strom) und Pendeln früher emittiert habe. Das waren erschreckende 8t pro Jahr. 1/

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                  #23

                  @brunthal klar, aber die Argumentation, die mich hier ärgert ist das "statt". Sich hinzustellen und zu sagen "statt Forderungen an der Politik, mal Eigenverantwortung zeigen" und dabei Dinge Listen, die die meisten nicht tun können (qie richtig in den Kommentaren drauf hingewiesen wurde, heißt selbst Eigentum oft Eigentümergemeinschaft) zeugt halt vom Fehlen jeglichen Blicks auf die Realität der meisten Mitglieder der Gesellschaft.

                  knud@mastodon.socialK 1 Reply Last reply
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                  • chaotica@nrw.socialC chaotica@nrw.social

                    @vicgrinberg
                    Nicht „statt“.
                    Aber mich persönlich ärgert schon, dass viele Menschen mit meinem Einkommen und Privilegien (oder mehr) noch nicht tätig geworden sind, sondern lieber nach Thailand geflogen sind.

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                    #24

                    @Chaotica @vicgrinberg Jein. Wenn sie /gar nichts/ tun und das auch noch aus der bewussten Entscheidung, das völlig unwichtig zu finden, sicherlich, aber ich mag weder über die Unperfektheit anderer judgen noch selbst ob meiner Unperfektheiten gejudget werden. Diese Unperfektheiten können trotz massiger Privilegien mehr oder weniger gute Gründe haben, die ich bei anderen nicht beurteilen kann und andere bei mir nicht.

                    Der politische Hebel ist immer ungleich größer. Und dass der verhindert wird, auch von Menschen mit meinem Einkommen und meinen Privilegien, die rumjammern, weil es was kosten könnte, ärgert mich noch viel mehr, als wenn sie dann doch nicht eigeninitiativ eine Wärmepumpe eingebaut haben.

                    chaotica@nrw.socialC 1 Reply Last reply
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                    • chaotica@nrw.socialC chaotica@nrw.social

                      @vicgrinberg
                      Nicht „statt“.
                      Aber mich persönlich ärgert schon, dass viele Menschen mit meinem Einkommen und Privilegien (oder mehr) noch nicht tätig geworden sind, sondern lieber nach Thailand geflogen sind.

                      vicgrinberg@mastodon.socialV This user is from outside of this forum
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                      #25

                      @Chaotica klar, aber hier ist das Problem das Wörtchen "statt", weil damit vorbei an der Realität der meisten (und wie jemand anderer in den Kommentaren drauf hingewiesen hat, ist es selbst bei Eigentümern manchmal die Eigentümergemeinschaft, die die Entscheidungen trifft) argumentiert wird.

                      1 Reply Last reply
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                      • brunthal@mastodon.socialB brunthal@mastodon.social

                        Durch PV+Elektroauto konnte ich das in den letzten Jahren auf etwa 1-3t drücken (je nachdem ob man den eingespeisten Strom berücksichtigt). Und das beste daran ist, dass ich jetzt sogar weniger zahle als vorher.

                        Von daher denke ich dass beides wichtig ist. Die Politik soll die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, und jeder einzelne sollte das machen, was er kann.

                        2/2
                        @vicgrinberg

                        vicgrinberg@mastodon.socialV This user is from outside of this forum
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                        #26

                        @brunthal ja, absolut ist beides wichtig (wir arbeiten noch dran)! Mir ging es aber eben um das ärgern um die Argumentation, dass Menschen sich auf ihrr Eigenverantwortung konzentrieren sollen. Bringt den meisten ja total wenig.

                        1 Reply Last reply
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                        • vicgrinberg@mastodon.socialV vicgrinberg@mastodon.social

                          Mein persönlicher Highlight ist, wenn Leute empfehlen, statt Lösungen von der Politik zu fordern, sich doch selbst um die Energiewende zu kümmern, in dem mensch das Häuschen besser dämmt, auf Wärmepumpe umstellt, Solaranlage drauf tut...

                          53% der deutschen Bevölkerung lebt zur Miete.

                          Leichter Widerspruch, ne? Aber über den eigenen Tellerrand zu denken wäre ja zu viel erwartet.

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                          wrote last edited by
                          #27

                          @vicgrinberg 99% der Konsumenten haben weder Einblick noch viel Einfluss drauf, wie ihre Einkäufe hergestellt werden.

                          Nahezu 100% der Arbeitnehmer haben keinen nennenswerten Einfluss auf die Klimaverantwortung ihres Arbeitgebers.

                          1 Reply Last reply
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                          • heptasean@social.tchncs.deH heptasean@social.tchncs.de

                            @vicgrinberg @Alter_Mann Möglicherweise haben die tiefe Ironie in „Mein persönlicher Highlight ist …“ nicht alle gelesen. …

                            vicgrinberg@mastodon.socialV This user is from outside of this forum
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                            wrote last edited by
                            #28

                            @HeptaSean @Alter_Mann sollte spätestens bei "leichter Widerspruch" eigentlich offensichtlich sein 😇

                            1 Reply Last reply
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                            • vicgrinberg@mastodon.socialV vicgrinberg@mastodon.social

                              @brunthal klar, aber die Argumentation, die mich hier ärgert ist das "statt". Sich hinzustellen und zu sagen "statt Forderungen an der Politik, mal Eigenverantwortung zeigen" und dabei Dinge Listen, die die meisten nicht tun können (qie richtig in den Kommentaren drauf hingewiesen wurde, heißt selbst Eigentum oft Eigentümergemeinschaft) zeugt halt vom Fehlen jeglichen Blicks auf die Realität der meisten Mitglieder der Gesellschaft.

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                              #29

                              @vicgrinberg @brunthal

                              Synthese: beides ist notwendig.

                              Ich finde es halt absurd, wenn z.B. Mieter*innen Balkonsolar installieren und ihnen dabei Steine in den Weg gelegt werden. Genauso, wie wenn "die Politik" ganz klar nur für die Gashändler arbeitet und nicht für die Gesellschaft.

                              Eine interessante Möglichkeit, Menschen mit Geld (skalierbar: ab 1000€) und Projekte für die Energiewende zusammenzubringen, wie es z.B. diese Genossenschaft macht:

                              Knud Jahnke (@knud@mastodon.social)

                              @jensscholz Ich kann, als ein Gegenpol, lokale Aktivitäten zur #Energiewende empfehlen. So sucht zur Zeit die #HeidelbergerEnergiegenossenschaft (https://heg.solar) ca. 1 Million € weiteres Kapital zur Umsetzung von umsetzungsreifen Solar- und Windprojekten in der Region. #Windkraft #Solarenergie #Photovoltaik #Genossenschaften

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                                @vicgrinberg @brunthal

                                Synthese: beides ist notwendig.

                                Ich finde es halt absurd, wenn z.B. Mieter*innen Balkonsolar installieren und ihnen dabei Steine in den Weg gelegt werden. Genauso, wie wenn "die Politik" ganz klar nur für die Gashändler arbeitet und nicht für die Gesellschaft.

                                Eine interessante Möglichkeit, Menschen mit Geld (skalierbar: ab 1000€) und Projekte für die Energiewende zusammenzubringen, wie es z.B. diese Genossenschaft macht:

                                Knud Jahnke (@knud@mastodon.social)

                                @jensscholz Ich kann, als ein Gegenpol, lokale Aktivitäten zur #Energiewende empfehlen. So sucht zur Zeit die #HeidelbergerEnergiegenossenschaft (https://heg.solar) ca. 1 Million € weiteres Kapital zur Umsetzung von umsetzungsreifen Solar- und Windprojekten in der Region. #Windkraft #Solarenergie #Photovoltaik #Genossenschaften

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                                #30

                                @knud @brunthal mein größtes Problem ist, aus persönlicher Erfahrung, die Frage der armen (jo, objektiv...) Menschen in Wohnungen großer Wohnungseigentümerfirmen. Da passiert ohne Politik halt nix.

                                knud@mastodon.socialK jakob@pxi.socialJ 2 Replies Last reply
                                0
                                • vicgrinberg@mastodon.socialV vicgrinberg@mastodon.social

                                  @knud @brunthal mein größtes Problem ist, aus persönlicher Erfahrung, die Frage der armen (jo, objektiv...) Menschen in Wohnungen großer Wohnungseigentümerfirmen. Da passiert ohne Politik halt nix.

                                  knud@mastodon.socialK This user is from outside of this forum
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                                  knud@mastodon.social
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                                  #31

                                  @vicgrinberg @brunthal

                                  Absolut. Ich nehme da auch die Eigentümer*innen in die Pflicht, z.B. Mieterstrom-Modelle mit Solar auf dem Dach umzusetzten.

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                                  • heptasean@social.tchncs.deH heptasean@social.tchncs.de

                                    @Chaotica @vicgrinberg Jein. Wenn sie /gar nichts/ tun und das auch noch aus der bewussten Entscheidung, das völlig unwichtig zu finden, sicherlich, aber ich mag weder über die Unperfektheit anderer judgen noch selbst ob meiner Unperfektheiten gejudget werden. Diese Unperfektheiten können trotz massiger Privilegien mehr oder weniger gute Gründe haben, die ich bei anderen nicht beurteilen kann und andere bei mir nicht.

                                    Der politische Hebel ist immer ungleich größer. Und dass der verhindert wird, auch von Menschen mit meinem Einkommen und meinen Privilegien, die rumjammern, weil es was kosten könnte, ärgert mich noch viel mehr, als wenn sie dann doch nicht eigeninitiativ eine Wärmepumpe eingebaut haben.

                                    chaotica@nrw.socialC This user is from outside of this forum
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                                    #32

                                    @HeptaSean @vicgrinberg
                                    Du hast Recht, ich war unpräzise. Ich meinte diejenigen, denen es einfach völlig egal ist.

                                    Menschen, die sich bemühen und dabei Fehler machen oder ungünstige Entscheidungen treffen oder auch einfach manches nicht geregelt bekommen, meine ich nicht.

                                    Ja, der politische Hebel ist größer und ich würde ihn deutlich bevorzugen. Aber er ist auch schlechter erreichbar für den Einzelnen.

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                                    • vicgrinberg@mastodon.socialV vicgrinberg@mastodon.social

                                      Mein persönlicher Highlight ist, wenn Leute empfehlen, statt Lösungen von der Politik zu fordern, sich doch selbst um die Energiewende zu kümmern, in dem mensch das Häuschen besser dämmt, auf Wärmepumpe umstellt, Solaranlage drauf tut...

                                      53% der deutschen Bevölkerung lebt zur Miete.

                                      Leichter Widerspruch, ne? Aber über den eigenen Tellerrand zu denken wäre ja zu viel erwartet.

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                                      wonko11@social.tchncs.de
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                                      #33

                                      @vicgrinberg
                                      So unterschiedlich die Lebensumstände, so unterschiedlich sind auch die Potenziale, die man erbringen kann. In der Stadt kann man vllt eher auf ein Auto verzichten und Carsharing/Öffis nutzen. Auf dem Land mit Eigenheim besteht eher die Möglichkeit, eine PV zu betreiben und mit eigener Wallbox sein E-Fahrzeug zu laden. Natürlich nur, wenn entsprechendes Kapital vorhanden ist. Jeder sollte schauen, was er leisten kann.
                                      Von der Regierung erwarte ich aber, diesen Weg zu unterstützen. Sei es durch Förderungen, Ladeinfrastruktur, Aufbau von Stromspeichern und -trassen. Dem Volk zu sagen, „macht mal selbst“ und gleichzeitig politisch in die entgegensetzte Richtung zu arbeiten ist eine zynische Delegation der Verantwortung.

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                                      • vicgrinberg@mastodon.socialV vicgrinberg@mastodon.social

                                        Mein persönlicher Highlight ist, wenn Leute empfehlen, statt Lösungen von der Politik zu fordern, sich doch selbst um die Energiewende zu kümmern, in dem mensch das Häuschen besser dämmt, auf Wärmepumpe umstellt, Solaranlage drauf tut...

                                        53% der deutschen Bevölkerung lebt zur Miete.

                                        Leichter Widerspruch, ne? Aber über den eigenen Tellerrand zu denken wäre ja zu viel erwartet.

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                                        haraldk@troet.cafe
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                                        #34

                                        @vicgrinberg

                                        Wenn ich mich entscheide, nicht ins Becken zu pinkeln, ist das nett, aber es nutzt halt garnichts, wenn die Politik nicht dafür sorgt, dass niemand ins Becken pinkelt.

                                        vicgrinberg@mastodon.socialV stitzl@mastodon.socialS 2 Replies Last reply
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                                        • H haraldk@troet.cafe

                                          @vicgrinberg

                                          Wenn ich mich entscheide, nicht ins Becken zu pinkeln, ist das nett, aber es nutzt halt garnichts, wenn die Politik nicht dafür sorgt, dass niemand ins Becken pinkelt.

                                          vicgrinberg@mastodon.socialV This user is from outside of this forum
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                                          vicgrinberg@mastodon.social
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                                          #35

                                          @haraldk ja! Vor allem, wenn manche Leute gesagt kriegen, entweder ins Becken pinkeln oder gar nicht. (Weil wählen könneb zB Mieter sehr oft gar nicht, die sind froh irgendeine Wohnung zu haben...)

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