"Ich freue mich ja so auf die #Rente!
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@LeilahLilienruh @mina Das ist wohl die Strategie: den Jüngeren erzählt man, dass sie mehr Beiträge leisten müssen, weil immer mehr Boomer in Rente gehen und den Älteren, dass die länger arbeiten müssen, um den Jüngeren nicht auf der Tasche zu liegen. Die Solidarität geht flöten und keiner kommt auf die Idee, Fackeln und Mistgabeln auszupacken.
@Thunfischer @mina Fackeln und Mistgabeln packt man hierzulande (und fast überall) eh nur gegen Minderheiten, Schwächere und Unschuldige aus.
Die Massen sind perfekt indoktriniert, was ihr Feindbild angeht.
Den wirklich Mächtigen geht es in diesem Lande nicht ans Leder. Und das wissen die auch. -
@Thunfischer @mina Fackeln und Mistgabeln packt man hierzulande (und fast überall) eh nur gegen Minderheiten, Schwächere und Unschuldige aus.
Die Massen sind perfekt indoktriniert, was ihr Feindbild angeht.
Den wirklich Mächtigen geht es in diesem Lande nicht ans Leder. Und das wissen die auch.@mina @LeilahLilienruh ja, ich weiss ja - ich bin ja selbst sehr unerfahren und skeptisch, was Gewalt angeht.. wenn auch immer weniger.
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@mina @LeilahLilienruh ja, ich weiss ja - ich bin ja selbst sehr unerfahren und skeptisch, was Gewalt angeht.. wenn auch immer weniger.
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„Computer helfen uns, die Arbeit zu erledigen, die wir ohne sie nicht hätten…“
@minzemitzimt
@kinghaunst @LeilahLilienruhSo hatte ich das 1981 schon bei IBM in Bemerode während eines Praktikums gelesen. Aber auch das folgende: Der Computer ist nur ein ziemlich fixer Vollidiot.
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@LeilahLilienruh
Rio sang auch "Was uns fehlt ist Solidarität " und genau das ist m.E. Der gesellschaftliche Knackpunkt!
@ulrich@RedAlert (Michael) Warum sollte ich solidarisch sein, wenn ich glaube, dass ich alleine besser klarkomme?
Es geht in unserem System ja auch allerbest. Ich brauch keine Beziehungen, um ein Haus zu bauen. Ich brauche nur Geld und besorge mir Material und Dienstleistung. Menschen, die ich privat sicher niemals ins Haus lassen würde, bauen mir ein Haus.
Es gibt aber auch Menschen, die denken im "Clan". Wenn da der Bruder ein Haus baut, stehen alle Geschwister nebst Onkel und Tante mit auf der Matte, wenn es religiöse Menschen sind auch noch die "Geschwister" aus der Gemeinde da. Da wird am Freitag 15:00 Uhr richtig Gas gegeben.
Natürlich kostet die Hütte nur die Hälfte wie bei mir, der alles bezahlt.
Die "Geschwister" sind natürlich für die nächsten 5 Jahre an Wochenenden und Urlauben gebucht, weil jeder in der "Geschwisterschaft" ein Haus haben will und soll.
@Leilah Lilienruh -
@taschenorakel Die da am lautesten aufschreien müssten, quatschen nach meinem Eindruck stattdessen eher wirre braune Parolen nach, weil sie sehr empfänglich für die altbekannte rechte Sündenbock-Hetze waren und sind.
Ist ja auch wesentlich leichter, nach noch weiter unten zu treten als die Faust nach oben zu recken. Für letzteres bräuchte es Rückgrat, Mut und konstruktive Utopien. Für ersteres nur Wut und Hass.@Leilah LilienruhFür letzteres bräuchte es Rückgrat, Mut und konstruktive Utopien
The Utopians: Six Attempts to Build the Perfect Society
(Anna Neima)
Am Ende eine Dokumentation des Scheiterns. Allerdings könnte man auch Schlüsse für die Zukunft draus ziehen.
Anstrengend.
@Stefan Münz
@Mathias Hasselmann -
@BioSchweiz Er soll sagen: Dass ohnehin nach so einem Arbeitsleben häufig nicht mehr viel Zeit respektive Kraft übrigbleibt, um endlich die kleinen Träume zu verwirklichen, die die meisten von uns immer aufschieben müssen. Je später der Renteneintritt, desto höher ist die "Chance", dass dann nicht mehr viel "Leben im Leben" ist.
Und er soll aussagen, dass es - ganz abgesehen von der körperlichen Verfassung - auch seelisch mal in dem Alter reicht. Es sei denn, der Beruf war quasi Hobby.@LeilahLilienruh @BioSchweiz so ist es. Denn es ist nicht immer der viel zitierte Dachdecker, der nicht so lange arbeiten kann. Der Leistungsdruck ist fast überall dramatisch gestiegen, so dass auch der sog. Büromensch sehr häufig „nicht mehr kann“!
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@BioSchweiz Er soll sagen: Dass ohnehin nach so einem Arbeitsleben häufig nicht mehr viel Zeit respektive Kraft übrigbleibt, um endlich die kleinen Träume zu verwirklichen, die die meisten von uns immer aufschieben müssen. Je später der Renteneintritt, desto höher ist die "Chance", dass dann nicht mehr viel "Leben im Leben" ist.
Und er soll aussagen, dass es - ganz abgesehen von der körperlichen Verfassung - auch seelisch mal in dem Alter reicht. Es sei denn, der Beruf war quasi Hobby.@LeilahLilienruh wir gehen ja nicht arbeiten, weil es lustig ist, sondern weil wir was zu essen haben wollen und ein Dach über dem Kopf, dazu Krankenversicherung und ÖV. Als die Lebenserwartung noch geringer war, haben die Leute in 40 Jahren Berufstätigkeit für zehn Jahre Rente gespart, heute muss es für 20 Jahre Rente reichen und mehr. Es ist ja nicht eine Frage, was wir uns alle erträumen, sondern was möglich ist.
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@BioSchweiz Wie immer zu diesem Themengebiet: Geld ist en masse vorhanden. Es muss umgeschichtet werden. (Die Verlagerung des Spitzensteuersatzes auf Grenze 80.000 € ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Schlag ins Gesicht "einfacher Leute".)
Oder ums mal ein wenig sozialistisch auszudrücken: Solange die Bonzen den Mehrwert der erbrachten Arbeit weiter in dem ungeheuren Maße einstreichen, können die abhängig Beschäftigten weder selbst eine Rente geschweige denn größere Rücklagen ansparen.
@LeilahLilienruh es geht uns allen immer besser, aber es ist eben nie genug. So sind wir halt alle gestrickt: alle Menschen wollen immer mehr haben.

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@LeilahLilienruh wir gehen ja nicht arbeiten, weil es lustig ist, sondern weil wir was zu essen haben wollen und ein Dach über dem Kopf, dazu Krankenversicherung und ÖV. Als die Lebenserwartung noch geringer war, haben die Leute in 40 Jahren Berufstätigkeit für zehn Jahre Rente gespart, heute muss es für 20 Jahre Rente reichen und mehr. Es ist ja nicht eine Frage, was wir uns alle erträumen, sondern was möglich ist.
@BioSchweizwir gehen ja nicht arbeiten, weil es lustig ist,
Das ist ein Argument gegen das BGE. Die Vermutung, dass die meisten Menschen ihre Arbeit doof finden und lieber den ganzen Tag in der Sonne liegen. -
@BioSchweiz
wir gehen ja nicht arbeiten, weil es lustig ist,
Das ist ein Argument gegen das BGE. Die Vermutung, dass die meisten Menschen ihre Arbeit doof finden und lieber den ganzen Tag in der Sonne liegen.@ulrich. Ich würde dir zustimmen, aber die Posterin, auf die ich geantwortet habe, geht scheinbar davon aus, dass es so sein sollte, und dass man andernfalls aufhören kann. Dem wollte ich widersprechen: nur weil es keinen Spass macht, heisst es nicht dass man nicht arbeiten braucht, oder dass Freude an der Arbeit ein absolutes Muss für alle ist.
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Er konnte weder, wie erträumt, die Tochter in den USA besuchen, noch all die "aufgesparten Stunden des Glücks" mit seiner Frau verbringen, weil ihn nach den Jahren schwerer Arbeit, des Stresses u. der Nachtschichten mit 65 ein Herzinfarkt ereilte.
Ich habe damals sehr geweint. Um ihn und weil ich das so ungerecht fand.Nun planen sie, die Menschen sogar erst mit mind. 70 gehen zu lassen - völlig blind dafür, dass Körper UND Seele irgendwann mit 60+ endgült. die "Faxen dicke" haben.
2/2
#Rente@LeilahLilienruh Das ist kürzlich ungefähr so meinem Ausbilder passiert. Jahrelang die Rente herbeigesehnt, ist er knapp ein Jahr nach seinem letzten Arbeitstag gestorben. Er ist weder wie geplant nach Griechenland ausgewandert, noch hat er sonst etwas von seinen Vorhaben verwirklichen können.
So hat er mir die mit Abstand wichtigste Lektion lange nach meiner Ausbildung erteilt. Mach's gut, alter Freund, wo immer du jetzt auch bist...
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[...]
Mensch der Arbeit, aufgewacht!
Und erkenne deine Macht!
Alle Räder stehen still,
Wenn dein starker Arm es will.
[...]Mir fehlt irgendwie der große Aufschrei, der Aufruf zum Generalstreik gegen diesen Klassenkampf von oben.
@taschenorakel
Der DGB bastelt lieber sinnlose Sharepics und alberne Memes, statt mit seinen Organisationen flott Strategien für eben solch einen Generalstreik zu erarbeiten. Ich schrieb es vor ein paar Tagen:
Linnemann goebbelt: 24 Stunden Streik.
Spahn fordert: 24 Stunden Streik.
Merz beleidigt: 24 Stunden Streik.
...Alle, die weniger als 80k € bekommen, machen mit.
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@prefec2 Ich denke, die IT könnte man auch sehr gut mit der jungen Generation bestücken. Da gibt's sicher so einige Interessierte.
Und die Knochenjobs wie Ernte, Pflege und Gastronomie/Hotelfach, wo händeringend (billige!!!) Arbeitskräfte gesucht und Menschen verschlissen werden, sind ja gerade für ältere Arbeitnehmer*innen eine Zumutung.Und auch das Handwerk ist nicht eben ideales Terrain für Leute, die schon viele Jahrzehnte dort malocht haben. Knien, klettern, schleppen, gebeugt arbeiten...
@LeilahLilienruh ja da bin ich ganz deiner Meinung. Ich sehe das bei Kollegen, die noch 1-2 Jahre bis zur Rente haben. Die tun sich mit Neuem unglaublich schwer. Manche sind auch krank, weil der Stress sie über die Jahre mürbe gemacht hat. Da ist niemanden geholfen wenn die sich länger quälen müssen. Besser sie können in Rente und dann machen sie ein Ehrenamt, das für sie sinnvoll ist.
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Eine weitere Frage, die sich mir bei dieser ganzen "länger leben bedeutet auch zwingend viel später in Rente-Diskussion" seit langem stellt, ist:
Was wollen wir eigentl. mit all den "Arbeitstieren", um es mal despektierlich auszudrücken??
Die allgem. Vorstellung ging doch eigentlich in den letzten Jahrzehnten dahin, dass durch Hochtechnisierung, Digitalisierung und inzwischen auch KI immer weniger menschliche Arbeitskräfte benötigt werden - also quasi "überflüssig" werden. Sogar junge Leute.Die die das fordern stecken in einer Gedankenwelt aus dem Mittelalter und der frühen Industrialisierung fest. Da war alles nur eine Frage von Krediten und menschlicher Arbeitskraft.
Das man mit verfügbarer Arbeitskraft nichts anfangen kann, weil die Produktion zu effizient geworden ist, ergibt für die keinen Sinn. Deswegen wollen die in ein rechtliches, frühes 19. jhd. zurück, ohne Sozialsysteme etc.
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Er konnte weder, wie erträumt, die Tochter in den USA besuchen, noch all die "aufgesparten Stunden des Glücks" mit seiner Frau verbringen, weil ihn nach den Jahren schwerer Arbeit, des Stresses u. der Nachtschichten mit 65 ein Herzinfarkt ereilte.
Ich habe damals sehr geweint. Um ihn und weil ich das so ungerecht fand.Nun planen sie, die Menschen sogar erst mit mind. 70 gehen zu lassen - völlig blind dafür, dass Körper UND Seele irgendwann mit 60+ endgült. die "Faxen dicke" haben.
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#Rente@LeilahLilienruh deswegen #LifestyleTeilzeit und extra Urlaubstage.
Kohle reicht auch so locker, ich mach mich nicht kaputt für den Arbeitskraftnehmer.
(Die Selbstausbeutung im Namen des Ehrenamts ignorieren wir jetzt mal großzügig, das macht ja zumindest meistens Spaß.
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Er konnte weder, wie erträumt, die Tochter in den USA besuchen, noch all die "aufgesparten Stunden des Glücks" mit seiner Frau verbringen, weil ihn nach den Jahren schwerer Arbeit, des Stresses u. der Nachtschichten mit 65 ein Herzinfarkt ereilte.
Ich habe damals sehr geweint. Um ihn und weil ich das so ungerecht fand.Nun planen sie, die Menschen sogar erst mit mind. 70 gehen zu lassen - völlig blind dafür, dass Körper UND Seele irgendwann mit 60+ endgült. die "Faxen dicke" haben.
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#Rente@LeilahLilienruh Ach
Das ist so traurig und ich kannte es auch aus eigener Erfahrung von Arbeitskollegen. Und darum war ich schon mit 60 in passiver Altersteilzeit und mit 63 in Rente. Das Leben kann so schnell zu Ende sein. Arbeiten bis 70 ist ein Horror! -
@taschenorakel
Der DGB bastelt lieber sinnlose Sharepics und alberne Memes, statt mit seinen Organisationen flott Strategien für eben solch einen Generalstreik zu erarbeiten. Ich schrieb es vor ein paar Tagen:
Linnemann goebbelt: 24 Stunden Streik.
Spahn fordert: 24 Stunden Streik.
Merz beleidigt: 24 Stunden Streik.
...Alle, die weniger als 80k € bekommen, machen mit.
@TLisaB @taschenorakel @LeilahLilienruh
Dem @DGBNord fehlt offensichtlich der Wille. Klar, man wird am 1. Mai wieder ein paar „flammende Reden“ hören und dann kommt… nix.
Mein Eindruck: Man hat sich zu sehr in liebgewonnene Folklore verfranzt. Trillerpfeifen und aufgeschnittene Mülltüten als Tracht.
Klar, ein #Generalstreik ist rechtlich nicht abgesichert. So what? Dann macht es zum Recht. Es geht langsam um‘s Eingemachte! -
@TLisaB @taschenorakel @LeilahLilienruh
Dem @DGBNord fehlt offensichtlich der Wille. Klar, man wird am 1. Mai wieder ein paar „flammende Reden“ hören und dann kommt… nix.
Mein Eindruck: Man hat sich zu sehr in liebgewonnene Folklore verfranzt. Trillerpfeifen und aufgeschnittene Mülltüten als Tracht.
Klar, ein #Generalstreik ist rechtlich nicht abgesichert. So what? Dann macht es zum Recht. Es geht langsam um‘s Eingemachte!@arthurdent
So ist es leider. Und die Fähnchen.
Rechtlich abgesichert sind Dobrindts Grenzkontrollen auch nicht, stört keinen. Ich verstehe nicht, warum "Die Guten" immer so vorsichtig sind, so samthandschuhig an Alles herangehen, statt exemplarisch auch mal die Keule rauszuholen. Es muss ja nicht gleich ein Dauerzustand werden, aber mal eine Klatsche vor die Stirn wär' an der Zeit. -
@LeilahLilienruh Mein Vater hatte den Vorruhestand mit 55 unterschrieben. Sie wollten die Welt bereisen. Vier Monate bevor er in den Ruhestand ging, ist meine Mutter plötzlich verschoben. Er hat wieder geheiratet. Sie haben sich ein Wohnmobil gekauft. Dann wurde seine neue Schwiegermutter zum Pflegefall und sie haben sie gepflegt. Sie hat immer gesagt, reisen könnt ihr wenn ich tot bin. Als sie dann starb, hatte er schon Demenz. Man muss im hier und jetzt leben. Die Zukunft ist ungewiss.
@lupusalex
Hast Du irgendwelche Schlüsse für dein Leben daraus gezogen ? Ich pendle grad gedanklich zwischen meinen Kindern, die bei ihrer Mutter leben, meiner Mutter zur Zeit mit ihrer Demenz noch "ganz gut" klar kommt und meinem Leben ... Arbeit kommt auch darin vor ... ist aber nicht meine Lebensberechtigung.