Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG.
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@Gleisplan @AwetTesfaiesus Nicht vergessen,sie sind wieder an der Regierung,schaffen gerade defacto komplett Rückgratlos ihr eigene "Bürgergeld" Nummer ab und sind bei jeder widerrechtlichen Unions Demokratie Zerstörung dabei. Das ist schon komplett Schambefreit.
Das ist mir etwas zu 2-Dimensional. Wer wüsste besser als GRÜNS, dass regieren einen ständigen Verschleiß bedeutet. Uns hat die Ampel wahrlich hart gebeutelt.
Die Frage ist aber, bedient man immer nur Karo, oder kriegt man wenigstens gelegentlich und bei Kernthemen einen Stich nach hause.
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@AwetTesfaiesus ich erinnere an der stelle an schröder und agenda2010.
Die #GRÜNs mit wenig Problembewusstsein mitgetragen haben.
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Die #GRÜNs mit wenig Problembewusstsein mitgetragen haben.
@AwetTesfaiesus was ich denen auch immer wenn nötig unter die nase reibe, ja.
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@AwetTesfaiesus was ich denen auch immer wenn nötig unter die nase reibe, ja.
Das finde ich Ordnung.
Nicht so in Ordnung finde ich aber, wenn man sich mit der eigenen Politik nicht selbstkritisch auseinander setzt.
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Das finde ich Ordnung.
Nicht so in Ordnung finde ich aber, wenn man sich mit der eigenen Politik nicht selbstkritisch auseinander setzt.
@AwetTesfaiesus exakt, die eigene nase ist bei vielen der am weitesten entfernte körperteil ever.
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Das ist mir etwas zu 2-Dimensional. Wer wüsste besser als GRÜNS, dass regieren einen ständigen Verschleiß bedeutet. Uns hat die Ampel wahrlich hart gebeutelt.
Die Frage ist aber, bedient man immer nur Karo, oder kriegt man wenigstens gelegentlich und bei Kernthemen einen Stich nach hause.
@AwetTesfaiesus @Gleisplan Es gibt Grenzen. Muss es geben. Man kann nicht mehr mit der Merz Union marschieren, die zerlegt grad die Demokratie hier en Detail. Machtbeteiligung kann da nicht alles sein. Und wie "erfolgreich"sie sind, sieht man ja grad. Sämtliche sozialen Errungenschaften, an denen Gerüchteweise auch die SPD beteiligt war, von Rente bis KV bis Arbeitszeit etc. werden abgewickelt.
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Das ist mir etwas zu 2-Dimensional. Wer wüsste besser als GRÜNS, dass regieren einen ständigen Verschleiß bedeutet. Uns hat die Ampel wahrlich hart gebeutelt.
Die Frage ist aber, bedient man immer nur Karo, oder kriegt man wenigstens gelegentlich und bei Kernthemen einen Stich nach hause.
@AwetTesfaiesus @Gleisplan PS, und gerade das Soziale war ja mal ein Kernthema der Genossen.
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Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.
Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?
@AwetTesfaiesus Ja, das kommt raus, wenn sich Leute über eine andere Partei und deren Anhänger Gedanken machen. Nur aus linksextremer Position kann man andere, die mehr Mitte sind nicht verstehen.
Und: Sich um Sozialhilfeempfänger zu kümmern ist nicht falsch, hat die SPD schon immer gemacht - aber eben nicht nur und ausschließlich.
Heute gibt es auch die Linksartei, die diese Wähler bindet.
Und die SPD hat die anderen vergessen - so fühlen es viele ehem. Sozis. -
Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.
Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?
@AwetTesfaiesus Diejenigen wegen denen im Kaiserreich mal Sozialversicherungen aufgebaut wurden, sind nicht mehr in der SPD und ein großer Teil streitet nicht mehr für seine ökonomischen Interessen.
Die Union kann sich dank Rechtsruck und Marginalisierung der FDP noch eher für eine Volkspartei halten, die SPD hat den Verlust noch nicht überwunden. Ihre Karrierist*innen mögen aber die inhaltliche Breite. Ihre Ministerpräsident*innen im Westen haben weniger Amtsinhabende-Bonus als die von CDU/CSU und im Osten sind das auch nur zwei, sonst ist die Lage eher schlecht. 1/2 -
@AwetTesfaiesus Diejenigen wegen denen im Kaiserreich mal Sozialversicherungen aufgebaut wurden, sind nicht mehr in der SPD und ein großer Teil streitet nicht mehr für seine ökonomischen Interessen.
Die Union kann sich dank Rechtsruck und Marginalisierung der FDP noch eher für eine Volkspartei halten, die SPD hat den Verlust noch nicht überwunden. Ihre Karrierist*innen mögen aber die inhaltliche Breite. Ihre Ministerpräsident*innen im Westen haben weniger Amtsinhabende-Bonus als die von CDU/CSU und im Osten sind das auch nur zwei, sonst ist die Lage eher schlecht. 1/2@AwetTesfaiesus Der SPD fällt ein wenig auf die Füße, dass sie zu mittig ist. Weniger Klimaschutz und gesellschaftliche Erneuerung/Liberalisierung als die Grünen; weniger Wirtschaftsbevorzugung und etwas weniger Sicherheit/Strafen als Instrument für gesellschaftliche Probleme als die CDU; weniger Engagement für soziale Gerechtigkeit und Antifaschismus als parteieinendes Element als die Linke.(Auch wenn die SPD-Basis da aktiv ist, nur den MinisterpräsidentIn die die AfD als stärkste Kraft verhindern können bringt das Stimmen; aktuell Brandenburg, MV, evtl. Saarland.)
Vieles was außenpolitisch erreicht wurde können Grüne und Union wegen Baerbock als Außenministerin, Schuldenbremsenänderung nach Merzsieg und der notwendigen 2/3 Mehrheit genauso verbuchen. Falls der Diplomatie-statt-Rüstung-Flügel nach Beginn des Russischen Angriffskrieges 2022 geschadet hat, dann der SPD mehr als den an der Basis zuletzt gewachsenen Grünen (hab da von wenig Stimmen besonders von Abgeordneten oder Ex-Vizes gegen Rüstung und Zeitenwende mitbekommen, bei der SPD schon).
Mit der Schwächung oder haushalterisch bedingten Einsparung des Sozialstaats wird die SPD noch stärker von Personenbeliebheit; ihrem "Too big to fall unter 5%" Status, der mediale Aufmerksamkeit für ihre Personen bringt; Tagesthemen und Abwesenheit von Skandalen bei ihr abhängig. 2/2 -
Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.
Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?
Der Begriff der Solidarität scheint in der SPD schon lange nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Regierungsbeteiligung um jeden Preis. In jeder Hinsicht.
Das wissen auch die Koalitionspartner.
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Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.
Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?
@AwetTesfaiesus lange Historie: ... wer hat uns verraten- Sozialdemokraten
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@AwetTesfaiesus lange Historie: ... wer hat uns verraten- Sozialdemokraten
@ukoenzen Ach komm; dass ist unterkomplex
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@ukoenzen Ach komm; dass ist unterkomplex
@AwetTesfaiesus passt damit aber zum aktuellen Klingbeil-Kurs.
Aber im Ernst: Selbst hier in der Niederbayerischen CSU Provinz erleben wir, das die SPD (auch in der Opposition) nicht für Grüne Anträge stimmt, aber CSU/FreieWähler bei Entscheidungen ggn ÖPNV, Jugendherberge schließen... unterstützt. -
Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.
Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?
@AwetTesfaiesus
Meine Wahrnehmung des öffentlichen Auftretens der SPD ist, daß sie sich weiterhin als Arbeiterpartei versteht, wobei Arbeiter der gewerkschaftlich organisierte Fabrik-Arbeiter am Fließband ist – den es immer weniger gibt, sich der Wert des Menschen aus seiner Arbeit ergibt¹, die als Lohnarbeit verstanden wird² usw.Das ist teilweise ziemlich weit entfernt von aktuellen Lebensrealitäten und stabilisiert sowohl Kapitalismus als auch die Fossilindustrie (von Öl bis Auto). So eine SPD ist nicht nur aus der Zeit gefallen, sie fällt vielmehr sogar hinter Brandt zurück.
Wie gesagt, nur meine Wahrnehmung von außen.
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¹analog zu Marx und Horkheimer: Entfremdung des Menschen von seiner Arbeit und dem Produkt selbiger
²bis zur Rente in der gleichen Firma -
@AwetTesfaiesus
Meine Wahrnehmung des öffentlichen Auftretens der SPD ist, daß sie sich weiterhin als Arbeiterpartei versteht, wobei Arbeiter der gewerkschaftlich organisierte Fabrik-Arbeiter am Fließband ist – den es immer weniger gibt, sich der Wert des Menschen aus seiner Arbeit ergibt¹, die als Lohnarbeit verstanden wird² usw.Das ist teilweise ziemlich weit entfernt von aktuellen Lebensrealitäten und stabilisiert sowohl Kapitalismus als auch die Fossilindustrie (von Öl bis Auto). So eine SPD ist nicht nur aus der Zeit gefallen, sie fällt vielmehr sogar hinter Brandt zurück.
Wie gesagt, nur meine Wahrnehmung von außen.
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¹analog zu Marx und Horkheimer: Entfremdung des Menschen von seiner Arbeit und dem Produkt selbiger
²bis zur Rente in der gleichen Firma@Lapizistik hat Klingbeil nicht gerade erst heute Abend gesagt, dass der Anspruch der SPD ist, eine Volkspartei zu sein? Von Milieu-Partei war gerade keine Rede.
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@Lapizistik hat Klingbeil nicht gerade erst heute Abend gesagt, dass der Anspruch der SPD ist, eine Volkspartei zu sein? Von Milieu-Partei war gerade keine Rede.
@AwetTesfaiesus
Das hilft nicht.
Ja, die SPD war Volkspartei, und natürlich wollen sie alle Volkspartei sein, weil da die Stimmen sind.Als Schulz 2017 Kanzler werden wollte, kam er auch nach Bamberg, und begann seine Rede auf dem Marktplatz mit den Worten: „Bamberg als Autostadt…“. Ja, Bamberg hat Bosch, Brose, Wieland, … aber _niemand_ hier sieht Bamberg als Autostadt. Als Weltkulturerbe, Unistadt, Gärtnerstadt, das nördliche Rom, Barockstadt, Freak-City¹, alles, aber nicht „Autostadt“.
Das ist eine Nuance, eine Art die Welt zu beschreiben, sie wahrzunehmen, mehr durch die Brille Arbeit als die Brille Mensch.² Ja, die rote Renate und Regine Hildebrandt sind toll, aber die Rolle der SPD ist es nicht.
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¹Basketball
²Brandt war anders -
Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.
Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?
@AwetTesfaiesus Mit dem inzwischen offenen geführten Klassenkampf der Überreichen gegen den Rest der Bevölkerung wären dies eigentlich perfekte Zeiten für die SPD. Etwas Genossenschaft hier, etwas Gewerkschaft dort. Zusammenhalt. Sozialer Ausgleich. Die SPD müsste mit ihrem ursprünglichen, mit ihrem traditionellen Programm in diesen Zeiten von Wahlsieg zu Wahlsieg rennen. Statt dessen mutloser Niedergang.
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Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.
Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?
@AwetTesfaiesus ich
frage mich auch schon länger warum die SPD sich nicht ihrer Rolle als sozialdemokratische Partei rückbesinnt. Es gäbe so viel wie sie den Menschen Halt geben könnte. Aber sie überlässt die Leute dem Hass und der Hetze im Netz und den klassischen Medien. Mich wundert das insbesondere deshalb, weil alle SPDler*innen, die ich so kenne, das ganz ähnlich sehen.1/2
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@AwetTesfaiesus Mit dem inzwischen offenen geführten Klassenkampf der Überreichen gegen den Rest der Bevölkerung wären dies eigentlich perfekte Zeiten für die SPD. Etwas Genossenschaft hier, etwas Gewerkschaft dort. Zusammenhalt. Sozialer Ausgleich. Die SPD müsste mit ihrem ursprünglichen, mit ihrem traditionellen Programm in diesen Zeiten von Wahlsieg zu Wahlsieg rennen. Statt dessen mutloser Niedergang.
@taschenorakel früher hat die Sozialdemokratie der Armut den Krieg erklärt. Heute Abend hat Bas den Armen den Krieg erklärt.