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  3. Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG.

Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG.

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zursonnezurfrei
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  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

    @geist @Gleisplan

    Das ist mir etwas zu 2-Dimensional. Wer wüsste besser als GRÜNS, dass regieren einen ständigen Verschleiß bedeutet. Uns hat die Ampel wahrlich hart gebeutelt.

    Die Frage ist aber, bedient man immer nur Karo, oder kriegt man wenigstens gelegentlich und bei Kernthemen einen Stich nach hause.

    geist@troet.cafeG This user is from outside of this forum
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    geist@troet.cafe
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    #26

    @AwetTesfaiesus @Gleisplan Es gibt Grenzen. Muss es geben. Man kann nicht mehr mit der Merz Union marschieren, die zerlegt grad die Demokratie hier en Detail. Machtbeteiligung kann da nicht alles sein. Und wie "erfolgreich"sie sind, sieht man ja grad. Sämtliche sozialen Errungenschaften, an denen Gerüchteweise auch die SPD beteiligt war, von Rente bis KV bis Arbeitszeit etc. werden abgewickelt.

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    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

      @geist @Gleisplan

      Das ist mir etwas zu 2-Dimensional. Wer wüsste besser als GRÜNS, dass regieren einen ständigen Verschleiß bedeutet. Uns hat die Ampel wahrlich hart gebeutelt.

      Die Frage ist aber, bedient man immer nur Karo, oder kriegt man wenigstens gelegentlich und bei Kernthemen einen Stich nach hause.

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      geist@troet.cafe
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      #27

      @AwetTesfaiesus @Gleisplan PS, und gerade das Soziale war ja mal ein Kernthema der Genossen.

      arti@digitalcourage.socialA 1 Reply Last reply
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      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

        Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.

        Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?

        #ZurSonneZurFreiheit

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        alter_mann@mastodon.social
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        #28

        @AwetTesfaiesus Ja, das kommt raus, wenn sich Leute über eine andere Partei und deren Anhänger Gedanken machen. Nur aus linksextremer Position kann man andere, die mehr Mitte sind nicht verstehen.
        Und: Sich um Sozialhilfeempfänger zu kümmern ist nicht falsch, hat die SPD schon immer gemacht - aber eben nicht nur und ausschließlich.
        Heute gibt es auch die Linksartei, die diese Wähler bindet.
        Und die SPD hat die anderen vergessen - so fühlen es viele ehem. Sozis.

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        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

          Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.

          Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?

          #ZurSonneZurFreiheit

          philo_zombie@mastodon.bv.linksjugend-solid.deP This user is from outside of this forum
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          #29

          @AwetTesfaiesus Diejenigen wegen denen im Kaiserreich mal Sozialversicherungen aufgebaut wurden, sind nicht mehr in der SPD und ein großer Teil streitet nicht mehr für seine ökonomischen Interessen.
          Die Union kann sich dank Rechtsruck und Marginalisierung der FDP noch eher für eine Volkspartei halten, die SPD hat den Verlust noch nicht überwunden. Ihre Karrierist*innen mögen aber die inhaltliche Breite. Ihre Ministerpräsident*innen im Westen haben weniger Amtsinhabende-Bonus als die von CDU/CSU und im Osten sind das auch nur zwei, sonst ist die Lage eher schlecht. 1/2

          philo_zombie@mastodon.bv.linksjugend-solid.deP 1 Reply Last reply
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          • philo_zombie@mastodon.bv.linksjugend-solid.deP philo_zombie@mastodon.bv.linksjugend-solid.de

            @AwetTesfaiesus Diejenigen wegen denen im Kaiserreich mal Sozialversicherungen aufgebaut wurden, sind nicht mehr in der SPD und ein großer Teil streitet nicht mehr für seine ökonomischen Interessen.
            Die Union kann sich dank Rechtsruck und Marginalisierung der FDP noch eher für eine Volkspartei halten, die SPD hat den Verlust noch nicht überwunden. Ihre Karrierist*innen mögen aber die inhaltliche Breite. Ihre Ministerpräsident*innen im Westen haben weniger Amtsinhabende-Bonus als die von CDU/CSU und im Osten sind das auch nur zwei, sonst ist die Lage eher schlecht. 1/2

            philo_zombie@mastodon.bv.linksjugend-solid.deP This user is from outside of this forum
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            #30

            @AwetTesfaiesus Der SPD fällt ein wenig auf die Füße, dass sie zu mittig ist. Weniger Klimaschutz und gesellschaftliche Erneuerung/Liberalisierung als die Grünen; weniger Wirtschaftsbevorzugung und etwas weniger Sicherheit/Strafen als Instrument für gesellschaftliche Probleme als die CDU; weniger Engagement für soziale Gerechtigkeit und Antifaschismus als parteieinendes Element als die Linke.(Auch wenn die SPD-Basis da aktiv ist, nur den MinisterpräsidentIn die die AfD als stärkste Kraft verhindern können bringt das Stimmen; aktuell Brandenburg, MV, evtl. Saarland.)
            Vieles was außenpolitisch erreicht wurde können Grüne und Union wegen Baerbock als Außenministerin, Schuldenbremsenänderung nach Merzsieg und der notwendigen 2/3 Mehrheit genauso verbuchen. Falls der Diplomatie-statt-Rüstung-Flügel nach Beginn des Russischen Angriffskrieges 2022 geschadet hat, dann der SPD mehr als den an der Basis zuletzt gewachsenen Grünen (hab da von wenig Stimmen besonders von Abgeordneten oder Ex-Vizes gegen Rüstung und Zeitenwende mitbekommen, bei der SPD schon).
            Mit der Schwächung oder haushalterisch bedingten Einsparung des Sozialstaats wird die SPD noch stärker von Personenbeliebheit; ihrem "Too big to fall unter 5%" Status, der mediale Aufmerksamkeit für ihre Personen bringt; Tagesthemen und Abwesenheit von Skandalen bei ihr abhängig. 2/2

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            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

              Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.

              Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?

              #ZurSonneZurFreiheit

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              #31

              @AwetTesfaiesus

              Der Begriff der Solidarität scheint in der SPD schon lange nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen.

              Regierungsbeteiligung um jeden Preis. In jeder Hinsicht.

              Das wissen auch die Koalitionspartner.

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              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.

                Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?

                #ZurSonneZurFreiheit

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                #32

                @AwetTesfaiesus lange Historie: ... wer hat uns verraten- Sozialdemokraten

                awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                • ukoenzen@mastodon.socialU ukoenzen@mastodon.social

                  @AwetTesfaiesus lange Historie: ... wer hat uns verraten- Sozialdemokraten

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                  #33

                  @ukoenzen Ach komm; dass ist unterkomplex

                  ukoenzen@mastodon.socialU 1 Reply Last reply
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                  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                    @ukoenzen Ach komm; dass ist unterkomplex

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                    #34

                    @AwetTesfaiesus passt damit aber zum aktuellen Klingbeil-Kurs.
                    Aber im Ernst: Selbst hier in der Niederbayerischen CSU Provinz erleben wir, das die SPD (auch in der Opposition) nicht für Grüne Anträge stimmt, aber CSU/FreieWähler bei Entscheidungen ggn ÖPNV, Jugendherberge schließen... unterstützt.

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                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                      Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.

                      Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?

                      #ZurSonneZurFreiheit

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                      #35

                      @AwetTesfaiesus
                      Meine Wahrnehmung des öffentlichen Auftretens der SPD ist, daß sie sich weiterhin als Arbeiter­partei versteht, wobei Arbeiter der gewerkschaftlich organisierte Fabrik-Arbeiter am Fließband ist – den es immer weniger gibt, sich der Wert des Menschen aus seiner Arbeit ergibt¹, die als Lohnarbeit verstanden wird² usw.

                      Das ist teilweise ziemlich weit entfernt von aktuellen Lebens­realitäten und stabilisiert sowohl Kapitalismus als auch die Fossil­industrie (von Öl bis Auto). So eine SPD ist nicht nur aus der Zeit gefallen, sie fällt vielmehr sogar hinter Brandt zurück.

                      Wie gesagt, nur meine Wahrnehmung von außen.

                      __
                      ¹analog zu Marx und Horkheimer: Entfremdung des Menschen von seiner Arbeit und dem Produkt selbiger
                      ²bis zur Rente in der gleichen Firma

                      #pol #depol

                      awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                        @AwetTesfaiesus
                        Meine Wahrnehmung des öffentlichen Auftretens der SPD ist, daß sie sich weiterhin als Arbeiter­partei versteht, wobei Arbeiter der gewerkschaftlich organisierte Fabrik-Arbeiter am Fließband ist – den es immer weniger gibt, sich der Wert des Menschen aus seiner Arbeit ergibt¹, die als Lohnarbeit verstanden wird² usw.

                        Das ist teilweise ziemlich weit entfernt von aktuellen Lebens­realitäten und stabilisiert sowohl Kapitalismus als auch die Fossil­industrie (von Öl bis Auto). So eine SPD ist nicht nur aus der Zeit gefallen, sie fällt vielmehr sogar hinter Brandt zurück.

                        Wie gesagt, nur meine Wahrnehmung von außen.

                        __
                        ¹analog zu Marx und Horkheimer: Entfremdung des Menschen von seiner Arbeit und dem Produkt selbiger
                        ²bis zur Rente in der gleichen Firma

                        #pol #depol

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                        #36

                        @Lapizistik hat Klingbeil nicht gerade erst heute Abend gesagt, dass der Anspruch der SPD ist, eine Volkspartei zu sein? Von Milieu-Partei war gerade keine Rede.

                        lapizistik@social.tchncs.deL 1 Reply Last reply
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                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                          @Lapizistik hat Klingbeil nicht gerade erst heute Abend gesagt, dass der Anspruch der SPD ist, eine Volkspartei zu sein? Von Milieu-Partei war gerade keine Rede.

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                          #37

                          @AwetTesfaiesus
                          Das hilft nicht.
                          Ja, die SPD war Volkspartei, und natürlich wollen sie alle Volkspartei sein, weil da die Stimmen sind.

                          Als Schulz 2017 Kanzler werden wollte, kam er auch nach Bamberg, und begann seine Rede auf dem Marktplatz mit den Worten: „Bamberg als Autostadt…“. Ja, Bamberg hat Bosch, Brose, Wieland, … aber _niemand_ hier sieht Bamberg als Autostadt. Als Weltkulturerbe, Unistadt, Gärtnerstadt, das nördliche Rom, Barockstadt, Freak-City¹, alles, aber nicht „Autostadt“.

                          Das ist eine Nuance, eine Art die Welt zu beschreiben, sie wahrzunehmen, mehr durch die Brille Arbeit als die Brille Mensch.² Ja, die rote Renate und Regine Hildebrandt sind toll, aber die Rolle der SPD ist es nicht.

                          __
                          ¹Basketball
                          ²Brandt war anders

                          #pol #depol

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                          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                            Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.

                            Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?

                            #ZurSonneZurFreiheit

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                            #38

                            @AwetTesfaiesus Mit dem inzwischen offenen geführten Klassenkampf der Überreichen gegen den Rest der Bevölkerung wären dies eigentlich perfekte Zeiten für die SPD. Etwas Genossenschaft hier, etwas Gewerkschaft dort. Zusammenhalt. Sozialer Ausgleich. Die SPD müsste mit ihrem ursprünglichen, mit ihrem traditionellen Programm in diesen Zeiten von Wahlsieg zu Wahlsieg rennen. Statt dessen mutloser Niedergang.

                            awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                              Die Rolle der SPD war doch die kulturelle und politische Organisation der Arbeiter:innenschaft – einschließlich der Bildungs- und Aufstiegsperspektive – sowie die Etablierung von Systemen sozialer Sicherung im Würdekonsens des GG. Letzteres prägte auch den Umbau zur Volkspartei.

                              Ich denke seit Monaten darüber nach, inwieweit sie in den letzten zehn Jahren diese Rolle überhaupt noch versucht hat wahrzunehmen. Durch das Absingen von Bergmannsliedern am Ende von Parteitagen?

                              #ZurSonneZurFreiheit

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                              #39

                              @AwetTesfaiesus ich
                              frage mich auch schon länger warum die SPD sich nicht ihrer Rolle als sozialdemokratische Partei rückbesinnt. Es gäbe so viel wie sie den Menschen Halt geben könnte. Aber sie überlässt die Leute dem Hass und der Hetze im Netz und den klassischen Medien. Mich wundert das insbesondere deshalb, weil alle SPDler*innen, die ich so kenne, das ganz ähnlich sehen.

                              1/2

                              prefec2@norden.socialP 1 Reply Last reply
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                              • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

                                @AwetTesfaiesus Mit dem inzwischen offenen geführten Klassenkampf der Überreichen gegen den Rest der Bevölkerung wären dies eigentlich perfekte Zeiten für die SPD. Etwas Genossenschaft hier, etwas Gewerkschaft dort. Zusammenhalt. Sozialer Ausgleich. Die SPD müsste mit ihrem ursprünglichen, mit ihrem traditionellen Programm in diesen Zeiten von Wahlsieg zu Wahlsieg rennen. Statt dessen mutloser Niedergang.

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                                #40

                                @taschenorakel früher hat die Sozialdemokratie der Armut den Krieg erklärt. Heute Abend hat Bas den Armen den Krieg erklärt.

                                soletan@brandenburg.socialS breakdownthewalls@freiburg.socialB 2 Replies Last reply
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                                • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

                                  @AwetTesfaiesus ich
                                  frage mich auch schon länger warum die SPD sich nicht ihrer Rolle als sozialdemokratische Partei rückbesinnt. Es gäbe so viel wie sie den Menschen Halt geben könnte. Aber sie überlässt die Leute dem Hass und der Hetze im Netz und den klassischen Medien. Mich wundert das insbesondere deshalb, weil alle SPDler*innen, die ich so kenne, das ganz ähnlich sehen.

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                                  prefec2@norden.socialP This user is from outside of this forum
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                                  #41

                                  @AwetTesfaiesus Stattdessen treffe ich bei Amtträger*innen oft auf eine Art beleidigte Leberwursthaltung. Und schuld am Niedergang seien die Grünen. Was ich für total albern finde. Beispiel: In Kiel Garden, alter Arbeiter*innen Stadtteil mit hohem Migrationsanteil und quasi eigenem Zentrum, haben sie an die Linke verloren. In Mettenhof eine Auto gerechte Dystopie aus den 1960ern ohne echten Ortskern an die AfD.

                                  Die SPD findet dort nicht mehr statt, weil sie nicht den Leuten zuhört. 2/2

                                  awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                  • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

                                    @AwetTesfaiesus Stattdessen treffe ich bei Amtträger*innen oft auf eine Art beleidigte Leberwursthaltung. Und schuld am Niedergang seien die Grünen. Was ich für total albern finde. Beispiel: In Kiel Garden, alter Arbeiter*innen Stadtteil mit hohem Migrationsanteil und quasi eigenem Zentrum, haben sie an die Linke verloren. In Mettenhof eine Auto gerechte Dystopie aus den 1960ern ohne echten Ortskern an die AfD.

                                    Die SPD findet dort nicht mehr statt, weil sie nicht den Leuten zuhört. 2/2

                                    awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                    #42

                                    @prefec2 das Zuhörern kaufe ich nicht. Das war mE nutze die Sdp.

                                    Ich denke: Die spd findet nicht statt, weil alle keine Vision einer guten Zukunft merkt hat auf die hin die die Menschen ausdrucken
                                    ausrichten kann. Zuletzt war das Centro Oberhausen der sozialdemokratische Gesellschaftsentwurf. Nach dem Konsum kam nix mehr

                                    prefec2@norden.socialP 1 Reply Last reply
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                                    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                      @prefec2 das Zuhörern kaufe ich nicht. Das war mE nutze die Sdp.

                                      Ich denke: Die spd findet nicht statt, weil alle keine Vision einer guten Zukunft merkt hat auf die hin die die Menschen ausdrucken
                                      ausrichten kann. Zuletzt war das Centro Oberhausen der sozialdemokratische Gesellschaftsentwurf. Nach dem Konsum kam nix mehr

                                      prefec2@norden.socialP This user is from outside of this forum
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                                      #43

                                      @AwetTesfaiesus das ist definitiv auch der Fall. Es gibt keinen SPD Gesellschaftsentwurf, keine Vision.

                                      Das mit dem nicht wirklich zuhören und verstehen mag ein Kiel Ding sein, es fiel mir aber in den letzten Wahlen zusehens auf. Die Menschen brauchen günstigen Wohnraum, die SPD sagt da kann man nichts machen und weist neue Wohngebiete für Einfamilienhäuser aus. Dazu wird ein stadtnahes Gebiet an einen Investor verkauft, der das teuer weiterverkauft und jetzt werden teure Wohnungen gebaut. 1/2

                                      prefec2@norden.socialP 1 Reply Last reply
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                                      • prefec2@norden.socialP prefec2@norden.social

                                        @AwetTesfaiesus das ist definitiv auch der Fall. Es gibt keinen SPD Gesellschaftsentwurf, keine Vision.

                                        Das mit dem nicht wirklich zuhören und verstehen mag ein Kiel Ding sein, es fiel mir aber in den letzten Wahlen zusehens auf. Die Menschen brauchen günstigen Wohnraum, die SPD sagt da kann man nichts machen und weist neue Wohngebiete für Einfamilienhäuser aus. Dazu wird ein stadtnahes Gebiet an einen Investor verkauft, der das teuer weiterverkauft und jetzt werden teure Wohnungen gebaut. 1/2

                                        prefec2@norden.socialP This user is from outside of this forum
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                                        #44

                                        @AwetTesfaiesus die Grünen sind da zwar "mitschuld", aber die SPD hätte da mit einer sozialdemokratischen Vision was anderes machen können. Das ist jetzt natürlich ein lokales Problem. Und vielleicht nicht repräsentativ für die SPD. Aber es wirkt alles so uninspiriert. 2/2

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                                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                          @taschenorakel früher hat die Sozialdemokratie der Armut den Krieg erklärt. Heute Abend hat Bas den Armen den Krieg erklärt.

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                                          #45

                                          @AwetTesfaiesus @taschenorakel Nicht zuletzt ist die SPD nur noch eine Populistentruppe ohne nennenswerten Inhalt. Hauptsache man hat Leute, an die man sich ranwanzen kann, um Stunk gegen andere zu machen, hier mal gegen die Bundesregierung, die es wagt, mehr Steuern auf Sprit zu erheben als Polen, weil angeblich die hiesigen Bürger den Unterschied nicht verstehen. Erklären? Viel zu umständlich. Außerdem braucht das Bildung die wurde ja schon kaputtgespart.

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                                          Ministerpräsident Woidke kritisiert "Abzocke" an Tankstellen

                                          Sprit ist aktuell in Deutschland deutlich teurer als im benachbarten Polen – obwohl beide Länder aus derselben Raffinerie beliefert werden. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke fordert deshalb ein stärkeres Eingreifen von Bundesregierung und Kartellbehörden.

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                                          rbb24.de (www.rbb24.de)

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