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  3. Seit einigen Jahren habe ich ein Pixel-Smartphone, auf dem GrapheneOS installiert ist.

Seit einigen Jahren habe ich ein Pixel-Smartphone, auf dem GrapheneOS installiert ist.

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  • miro@soc.crw.liM miro@soc.crw.li

    @marcel @geist @adfichter mir fehlen ehrlich gesagt die Worte, aber ich werde mich weigern. Mit meinem e/OS Smartphone wird das auch nicht schwer

    marcel@waldvogel.familyM This user is from outside of this forum
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    marcel@waldvogel.family
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    #19

    @miro @geist @adfichter
    Auch mit e/OS und GrapheneOS und und und wird es schwer, da Google direkt und indirekt dagegen vorgeht. Mit der Attestation API, mit dem CAPTCHA-QR-Google-Konto-Zwang, mit dem Entzug der Basis für OSS-Apps, …

    Das werden auch alternative Android-Varianten und ihre Nutzer:innen direkt zu spüren bekommen.

    geist@troet.cafeG 1 Reply Last reply
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    • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

      @miro @geist @adfichter
      Auch mit e/OS und GrapheneOS und und und wird es schwer, da Google direkt und indirekt dagegen vorgeht. Mit der Attestation API, mit dem CAPTCHA-QR-Google-Konto-Zwang, mit dem Entzug der Basis für OSS-Apps, …

      Das werden auch alternative Android-Varianten und ihre Nutzer:innen direkt zu spüren bekommen.

      geist@troet.cafeG This user is from outside of this forum
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      geist@troet.cafe
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      #20

      @marcel @miro @adfichter Leider. Führt nichts an einem anderen OS ohne Google eigentlich vorbei. Warte schon lang auf was Vernünftiges in Linux

      marcel@waldvogel.familyM 1 Reply Last reply
      0
      • geist@troet.cafeG geist@troet.cafe

        @marcel @miro @adfichter Leider. Führt nichts an einem anderen OS ohne Google eigentlich vorbei. Warte schon lang auf was Vernünftiges in Linux

        marcel@waldvogel.familyM This user is from outside of this forum
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        marcel@waldvogel.family
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        #21

        @geist @miro @adfichter
        Der Android-Kernel und etliches mehr ist ja bereits Linux. Das Problem wird aber dort auch das Ökosystem sein, das du aufbauen musst. Und mit der Tendenz, dass immer mehr Operationen nicht mehr in einem normalen, unauthentisierten Browserfenster möglich sind, bewegt sich der Rest der Welt in eine andere Richtung.

        Unsere beste Hoffnung ist, dass Google und die App-Firmen nicht noch mehr zum Gatekeeper werden.

        geist@troet.cafeG 1 Reply Last reply
        0
        • J julianfairfax@fosstodon.org

          @gsc @adfichter @marcel bei der UBS app reicht das nicht

          gsc@mathstodon.xyzG This user is from outside of this forum
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          gsc@mathstodon.xyz
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          #22

          @julianfairfax @adfichter @marcel schade... Wechsel die Bank (in the long run).

          1 Reply Last reply
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          • adfichter@infosec.exchangeA adfichter@infosec.exchange

            Seit einigen Jahren habe ich ein Pixel-Smartphone, auf dem GrapheneOS installiert ist. Das ist ein datenschutz­orientiertes und alternatives Android-Betriebs­system, das ohne vor­installierte Google-Dienste auskommt.

            Eingerichtet habe ich das aus mehreren Gründen: um dem Duopol Apple und Google zu entgehen. Und vor allem: damit es schwierig wird, mir einen «Staats­trojaner» unterzujubeln.

            Damit ist Spionage­software gemeint, die die Sicherheits­lücken von Betriebs­systemen wie jenen von Google oder Apple ausnutzt und selbst Nachrichten mitlesen kann, die Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Zwar ist auch GrapheneOS nicht zu 100 Prozent immun gegen solche Angriffe – aber wegen des mehrstufigen robusten Sicherheits­prozesses ist bislang kein erfolgreicher Spyware-Angriff bekannt.

            Kurz gesagt: GrapheneOS erfüllt viele «Best Practices» im IT-Sicherheits­bereich.

            Insgesamt lief das bisher für eine privacy­bewusste Nutzerin wie mich ohne spezifischen IT-Hinter­grund ganz gut. Denn die wichtigsten Apps erhalte ich ohnehin aus dem Google Play Store, der in einer isolierten Umgebung (im Jargon: Sandbox) läuft. Und trotzdem ist das darunter­liegende Betriebssystem weder datengierig, noch gehört es zu einem unsympathischen IT-Konzern aus den USA.

            Ich habe somit das Beste aus zwei Welten auf einem Smartphone vereint.

            Und: Da ich als Journalistin von den Schweizer Über­wachungs­gesetzen nicht ausgenommen bin, kann ich mit GrapheneOS zumindest selber das höchstmögliche technische Mass an Quellen­schutz bieten. Das sorgt auch nach aussen für Vertrauen bei potenziellen Informanten.

            Doch im Verlauf des letzten Jahres habe ich schon erste Komfort­einbussen zu spüren bekommen. So hat etwa die für das Kulturleben wichtige Ticket­corner-App – respektive die Firma dahinter – entschieden, dass ihre App alternativen Betriebs­systemen nicht zur Verfügung steht. Ich war deshalb letztes Jahr auf mein zweites Handy angewiesen, um etwa die Shows rund um den Eurovision Song Contest in der Schweiz besuchen zu können.

            Auf Anfrage wird der Entscheid so begründet: Man müsse sicherstellen, «Nutzer von Bots zu unterscheiden und somit Missbrauch effektiv zu verhindern». Dieselbe faden­scheinige Begründung lieferte die Post zu ihrer (mittlerweile eingestellten) Swiss-ID-App.

            Und seit diesem Jahr haben sich die Banken-Apps dazugesellt.

            Warum mich und viele, viele datenschutzbewusste User das verärgert. Und warum diese Schikane von Google sowie auch die neuesten Identitätsprüfung von App-Entwickler:innen ein klarer Fall von Machtmissbrauch ist...

            insgesamt gab es nämlich 150 Beschwerden bei der Schweizer Wettbewerbskommission.

            Der Text:

            Just a moment...

            favicon

            (www.republik.ch)

            Grossen Dank für Inspiration an Leser R.F.

            Und an inhaltliches Peer Review @marcel!

            frankobert@nrw.socialF This user is from outside of this forum
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            #23

            @adfichter @marcel
            Ich finde es auch zunehmend unerträglich wie big tech uns bevormundet und versklavt und mit KI wird es noch schlimmer werden.
            In zukünftigen Generationen wird es nur noch Lemminge geben die wie Marionetten von big tech tanzen. Dagegen war Orwell's Dystopie einfältig.

            1 Reply Last reply
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            • J julianfairfax@fosstodon.org

              @adfichter @marcel seit einem Monat läuft die UBS app auch nicht mehr auf GrapheneOS. Ich weiss nicht, was ich dagegen tun kann

              mveron@tooting.chM This user is from outside of this forum
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              mveron@tooting.ch
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              #24

              @julianfairfax @adfichter @marcel Die Bank wechseln?

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              • adfichter@infosec.exchangeA adfichter@infosec.exchange

                Seit einigen Jahren habe ich ein Pixel-Smartphone, auf dem GrapheneOS installiert ist. Das ist ein datenschutz­orientiertes und alternatives Android-Betriebs­system, das ohne vor­installierte Google-Dienste auskommt.

                Eingerichtet habe ich das aus mehreren Gründen: um dem Duopol Apple und Google zu entgehen. Und vor allem: damit es schwierig wird, mir einen «Staats­trojaner» unterzujubeln.

                Damit ist Spionage­software gemeint, die die Sicherheits­lücken von Betriebs­systemen wie jenen von Google oder Apple ausnutzt und selbst Nachrichten mitlesen kann, die Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Zwar ist auch GrapheneOS nicht zu 100 Prozent immun gegen solche Angriffe – aber wegen des mehrstufigen robusten Sicherheits­prozesses ist bislang kein erfolgreicher Spyware-Angriff bekannt.

                Kurz gesagt: GrapheneOS erfüllt viele «Best Practices» im IT-Sicherheits­bereich.

                Insgesamt lief das bisher für eine privacy­bewusste Nutzerin wie mich ohne spezifischen IT-Hinter­grund ganz gut. Denn die wichtigsten Apps erhalte ich ohnehin aus dem Google Play Store, der in einer isolierten Umgebung (im Jargon: Sandbox) läuft. Und trotzdem ist das darunter­liegende Betriebssystem weder datengierig, noch gehört es zu einem unsympathischen IT-Konzern aus den USA.

                Ich habe somit das Beste aus zwei Welten auf einem Smartphone vereint.

                Und: Da ich als Journalistin von den Schweizer Über­wachungs­gesetzen nicht ausgenommen bin, kann ich mit GrapheneOS zumindest selber das höchstmögliche technische Mass an Quellen­schutz bieten. Das sorgt auch nach aussen für Vertrauen bei potenziellen Informanten.

                Doch im Verlauf des letzten Jahres habe ich schon erste Komfort­einbussen zu spüren bekommen. So hat etwa die für das Kulturleben wichtige Ticket­corner-App – respektive die Firma dahinter – entschieden, dass ihre App alternativen Betriebs­systemen nicht zur Verfügung steht. Ich war deshalb letztes Jahr auf mein zweites Handy angewiesen, um etwa die Shows rund um den Eurovision Song Contest in der Schweiz besuchen zu können.

                Auf Anfrage wird der Entscheid so begründet: Man müsse sicherstellen, «Nutzer von Bots zu unterscheiden und somit Missbrauch effektiv zu verhindern». Dieselbe faden­scheinige Begründung lieferte die Post zu ihrer (mittlerweile eingestellten) Swiss-ID-App.

                Und seit diesem Jahr haben sich die Banken-Apps dazugesellt.

                Warum mich und viele, viele datenschutzbewusste User das verärgert. Und warum diese Schikane von Google sowie auch die neuesten Identitätsprüfung von App-Entwickler:innen ein klarer Fall von Machtmissbrauch ist...

                insgesamt gab es nämlich 150 Beschwerden bei der Schweizer Wettbewerbskommission.

                Der Text:

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                Und an inhaltliches Peer Review @marcel!

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                #25

                @adfichter @marcel

                Ich besitze Hardware, die durch Software unbrauchbar gemacht wird!

                #google #android #opensource #fdroid #enshittification

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                • adfichter@infosec.exchangeA adfichter@infosec.exchange

                  Seit einigen Jahren habe ich ein Pixel-Smartphone, auf dem GrapheneOS installiert ist. Das ist ein datenschutz­orientiertes und alternatives Android-Betriebs­system, das ohne vor­installierte Google-Dienste auskommt.

                  Eingerichtet habe ich das aus mehreren Gründen: um dem Duopol Apple und Google zu entgehen. Und vor allem: damit es schwierig wird, mir einen «Staats­trojaner» unterzujubeln.

                  Damit ist Spionage­software gemeint, die die Sicherheits­lücken von Betriebs­systemen wie jenen von Google oder Apple ausnutzt und selbst Nachrichten mitlesen kann, die Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Zwar ist auch GrapheneOS nicht zu 100 Prozent immun gegen solche Angriffe – aber wegen des mehrstufigen robusten Sicherheits­prozesses ist bislang kein erfolgreicher Spyware-Angriff bekannt.

                  Kurz gesagt: GrapheneOS erfüllt viele «Best Practices» im IT-Sicherheits­bereich.

                  Insgesamt lief das bisher für eine privacy­bewusste Nutzerin wie mich ohne spezifischen IT-Hinter­grund ganz gut. Denn die wichtigsten Apps erhalte ich ohnehin aus dem Google Play Store, der in einer isolierten Umgebung (im Jargon: Sandbox) läuft. Und trotzdem ist das darunter­liegende Betriebssystem weder datengierig, noch gehört es zu einem unsympathischen IT-Konzern aus den USA.

                  Ich habe somit das Beste aus zwei Welten auf einem Smartphone vereint.

                  Und: Da ich als Journalistin von den Schweizer Über­wachungs­gesetzen nicht ausgenommen bin, kann ich mit GrapheneOS zumindest selber das höchstmögliche technische Mass an Quellen­schutz bieten. Das sorgt auch nach aussen für Vertrauen bei potenziellen Informanten.

                  Doch im Verlauf des letzten Jahres habe ich schon erste Komfort­einbussen zu spüren bekommen. So hat etwa die für das Kulturleben wichtige Ticket­corner-App – respektive die Firma dahinter – entschieden, dass ihre App alternativen Betriebs­systemen nicht zur Verfügung steht. Ich war deshalb letztes Jahr auf mein zweites Handy angewiesen, um etwa die Shows rund um den Eurovision Song Contest in der Schweiz besuchen zu können.

                  Auf Anfrage wird der Entscheid so begründet: Man müsse sicherstellen, «Nutzer von Bots zu unterscheiden und somit Missbrauch effektiv zu verhindern». Dieselbe faden­scheinige Begründung lieferte die Post zu ihrer (mittlerweile eingestellten) Swiss-ID-App.

                  Und seit diesem Jahr haben sich die Banken-Apps dazugesellt.

                  Warum mich und viele, viele datenschutzbewusste User das verärgert. Und warum diese Schikane von Google sowie auch die neuesten Identitätsprüfung von App-Entwickler:innen ein klarer Fall von Machtmissbrauch ist...

                  insgesamt gab es nämlich 150 Beschwerden bei der Schweizer Wettbewerbskommission.

                  Der Text:

                  Just a moment...

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                  hannes99@mastodon.social
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                  #26

                  @adfichter ich möchte auch keine Google-Hardware. Für mich daher eher ein Jolla Phone mit Sailfish OS. Aber ja, die Bevormundung zugunsten Google und Apple und überhaupt auch der grassierende App-Zwang für jeden kleinen Scheiß (statt Webversion!) bleiben.

                  @marcel

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                  • adfichter@infosec.exchangeA adfichter@infosec.exchange

                    Seit einigen Jahren habe ich ein Pixel-Smartphone, auf dem GrapheneOS installiert ist. Das ist ein datenschutz­orientiertes und alternatives Android-Betriebs­system, das ohne vor­installierte Google-Dienste auskommt.

                    Eingerichtet habe ich das aus mehreren Gründen: um dem Duopol Apple und Google zu entgehen. Und vor allem: damit es schwierig wird, mir einen «Staats­trojaner» unterzujubeln.

                    Damit ist Spionage­software gemeint, die die Sicherheits­lücken von Betriebs­systemen wie jenen von Google oder Apple ausnutzt und selbst Nachrichten mitlesen kann, die Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Zwar ist auch GrapheneOS nicht zu 100 Prozent immun gegen solche Angriffe – aber wegen des mehrstufigen robusten Sicherheits­prozesses ist bislang kein erfolgreicher Spyware-Angriff bekannt.

                    Kurz gesagt: GrapheneOS erfüllt viele «Best Practices» im IT-Sicherheits­bereich.

                    Insgesamt lief das bisher für eine privacy­bewusste Nutzerin wie mich ohne spezifischen IT-Hinter­grund ganz gut. Denn die wichtigsten Apps erhalte ich ohnehin aus dem Google Play Store, der in einer isolierten Umgebung (im Jargon: Sandbox) läuft. Und trotzdem ist das darunter­liegende Betriebssystem weder datengierig, noch gehört es zu einem unsympathischen IT-Konzern aus den USA.

                    Ich habe somit das Beste aus zwei Welten auf einem Smartphone vereint.

                    Und: Da ich als Journalistin von den Schweizer Über­wachungs­gesetzen nicht ausgenommen bin, kann ich mit GrapheneOS zumindest selber das höchstmögliche technische Mass an Quellen­schutz bieten. Das sorgt auch nach aussen für Vertrauen bei potenziellen Informanten.

                    Doch im Verlauf des letzten Jahres habe ich schon erste Komfort­einbussen zu spüren bekommen. So hat etwa die für das Kulturleben wichtige Ticket­corner-App – respektive die Firma dahinter – entschieden, dass ihre App alternativen Betriebs­systemen nicht zur Verfügung steht. Ich war deshalb letztes Jahr auf mein zweites Handy angewiesen, um etwa die Shows rund um den Eurovision Song Contest in der Schweiz besuchen zu können.

                    Auf Anfrage wird der Entscheid so begründet: Man müsse sicherstellen, «Nutzer von Bots zu unterscheiden und somit Missbrauch effektiv zu verhindern». Dieselbe faden­scheinige Begründung lieferte die Post zu ihrer (mittlerweile eingestellten) Swiss-ID-App.

                    Und seit diesem Jahr haben sich die Banken-Apps dazugesellt.

                    Warum mich und viele, viele datenschutzbewusste User das verärgert. Und warum diese Schikane von Google sowie auch die neuesten Identitätsprüfung von App-Entwickler:innen ein klarer Fall von Machtmissbrauch ist...

                    insgesamt gab es nämlich 150 Beschwerden bei der Schweizer Wettbewerbskommission.

                    Der Text:

                    Just a moment...

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                    #27

                    @adfichter Noch sicherer und datensparsamer ist allerdings das Trump Handy, das muss man ihm neidlos zugestehen https://www.20min.ch/story/flop-trotz-mega-hype-trump-soehne-werben-fuer-us-handy-geliefert-wird-nichts-103560806

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                    • marcel@waldvogel.familyM marcel@waldvogel.family

                      @geist @miro @adfichter
                      Der Android-Kernel und etliches mehr ist ja bereits Linux. Das Problem wird aber dort auch das Ökosystem sein, das du aufbauen musst. Und mit der Tendenz, dass immer mehr Operationen nicht mehr in einem normalen, unauthentisierten Browserfenster möglich sind, bewegt sich der Rest der Welt in eine andere Richtung.

                      Unsere beste Hoffnung ist, dass Google und die App-Firmen nicht noch mehr zum Gatekeeper werden.

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                      #28

                      @marcel @miro @adfichter
                      Ja, macht mich ja so wütend, eigendlich Linux Based und dann in Googles Geiselhaft.

                      1 Reply Last reply
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                      • adfichter@infosec.exchangeA adfichter@infosec.exchange

                        @marcel Nach Redaktionsschluss kam noch das rein:

                        Für Nutzer Google-freier Android-Versionen könnten reCAPTCHAs künftig zum Problem werden. Betreiber Google stellt das System um: Zum Schutz gegen KI-Bots sollen in bestimmten Fällen QR-Codes die Bilderrätsel ersetzen, vor denen Internetnutzer bislang häufig stehen, wenn sie sich auf einer Website als Menschen verifizieren sollen. Unter Android erfordern die neuen QR-Code-reCAPTCHAs Google-Play-Dienste – die gibt es regulär nur in der von Google bereitgestellten, offiziellen Android-Version.

                        Link Preview Image
                        Neues reCAPTCHA erschwert Google-freie Android-Nutzung

                        Googles neues reCAPTCHA-System erfordert bei Android-Systemen Play-Dienste. Das könnte für google-freie Varianten zum Problem werden.

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                        heise online (www.heise.de)

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                        #29

                        @adfichter Das kann man ja noch leicht poofen.
                        Die zunehmenden Einschränkungen wie ich MEIN Gerät installieren und benutzen darf, sind schon das Kernproblem. Irgendwann Enden wir in einem Browserzwang, dann kann man solche Webristrektionen auch nicht mehr aushebeln.

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                        • adfichter@infosec.exchangeA adfichter@infosec.exchange

                          Seit einigen Jahren habe ich ein Pixel-Smartphone, auf dem GrapheneOS installiert ist. Das ist ein datenschutz­orientiertes und alternatives Android-Betriebs­system, das ohne vor­installierte Google-Dienste auskommt.

                          Eingerichtet habe ich das aus mehreren Gründen: um dem Duopol Apple und Google zu entgehen. Und vor allem: damit es schwierig wird, mir einen «Staats­trojaner» unterzujubeln.

                          Damit ist Spionage­software gemeint, die die Sicherheits­lücken von Betriebs­systemen wie jenen von Google oder Apple ausnutzt und selbst Nachrichten mitlesen kann, die Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Zwar ist auch GrapheneOS nicht zu 100 Prozent immun gegen solche Angriffe – aber wegen des mehrstufigen robusten Sicherheits­prozesses ist bislang kein erfolgreicher Spyware-Angriff bekannt.

                          Kurz gesagt: GrapheneOS erfüllt viele «Best Practices» im IT-Sicherheits­bereich.

                          Insgesamt lief das bisher für eine privacy­bewusste Nutzerin wie mich ohne spezifischen IT-Hinter­grund ganz gut. Denn die wichtigsten Apps erhalte ich ohnehin aus dem Google Play Store, der in einer isolierten Umgebung (im Jargon: Sandbox) läuft. Und trotzdem ist das darunter­liegende Betriebssystem weder datengierig, noch gehört es zu einem unsympathischen IT-Konzern aus den USA.

                          Ich habe somit das Beste aus zwei Welten auf einem Smartphone vereint.

                          Und: Da ich als Journalistin von den Schweizer Über­wachungs­gesetzen nicht ausgenommen bin, kann ich mit GrapheneOS zumindest selber das höchstmögliche technische Mass an Quellen­schutz bieten. Das sorgt auch nach aussen für Vertrauen bei potenziellen Informanten.

                          Doch im Verlauf des letzten Jahres habe ich schon erste Komfort­einbussen zu spüren bekommen. So hat etwa die für das Kulturleben wichtige Ticket­corner-App – respektive die Firma dahinter – entschieden, dass ihre App alternativen Betriebs­systemen nicht zur Verfügung steht. Ich war deshalb letztes Jahr auf mein zweites Handy angewiesen, um etwa die Shows rund um den Eurovision Song Contest in der Schweiz besuchen zu können.

                          Auf Anfrage wird der Entscheid so begründet: Man müsse sicherstellen, «Nutzer von Bots zu unterscheiden und somit Missbrauch effektiv zu verhindern». Dieselbe faden­scheinige Begründung lieferte die Post zu ihrer (mittlerweile eingestellten) Swiss-ID-App.

                          Und seit diesem Jahr haben sich die Banken-Apps dazugesellt.

                          Warum mich und viele, viele datenschutzbewusste User das verärgert. Und warum diese Schikane von Google sowie auch die neuesten Identitätsprüfung von App-Entwickler:innen ein klarer Fall von Machtmissbrauch ist...

                          insgesamt gab es nämlich 150 Beschwerden bei der Schweizer Wettbewerbskommission.

                          Der Text:

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                          #30

                          @adfichter @marcel Alles klar, das #Duopol wird die EU Dienste dann vor solchen Bot-Farmen schützen 🤡

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                          • adfichter@infosec.exchangeA adfichter@infosec.exchange

                            Seit einigen Jahren habe ich ein Pixel-Smartphone, auf dem GrapheneOS installiert ist. Das ist ein datenschutz­orientiertes und alternatives Android-Betriebs­system, das ohne vor­installierte Google-Dienste auskommt.

                            Eingerichtet habe ich das aus mehreren Gründen: um dem Duopol Apple und Google zu entgehen. Und vor allem: damit es schwierig wird, mir einen «Staats­trojaner» unterzujubeln.

                            Damit ist Spionage­software gemeint, die die Sicherheits­lücken von Betriebs­systemen wie jenen von Google oder Apple ausnutzt und selbst Nachrichten mitlesen kann, die Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Zwar ist auch GrapheneOS nicht zu 100 Prozent immun gegen solche Angriffe – aber wegen des mehrstufigen robusten Sicherheits­prozesses ist bislang kein erfolgreicher Spyware-Angriff bekannt.

                            Kurz gesagt: GrapheneOS erfüllt viele «Best Practices» im IT-Sicherheits­bereich.

                            Insgesamt lief das bisher für eine privacy­bewusste Nutzerin wie mich ohne spezifischen IT-Hinter­grund ganz gut. Denn die wichtigsten Apps erhalte ich ohnehin aus dem Google Play Store, der in einer isolierten Umgebung (im Jargon: Sandbox) läuft. Und trotzdem ist das darunter­liegende Betriebssystem weder datengierig, noch gehört es zu einem unsympathischen IT-Konzern aus den USA.

                            Ich habe somit das Beste aus zwei Welten auf einem Smartphone vereint.

                            Und: Da ich als Journalistin von den Schweizer Über­wachungs­gesetzen nicht ausgenommen bin, kann ich mit GrapheneOS zumindest selber das höchstmögliche technische Mass an Quellen­schutz bieten. Das sorgt auch nach aussen für Vertrauen bei potenziellen Informanten.

                            Doch im Verlauf des letzten Jahres habe ich schon erste Komfort­einbussen zu spüren bekommen. So hat etwa die für das Kulturleben wichtige Ticket­corner-App – respektive die Firma dahinter – entschieden, dass ihre App alternativen Betriebs­systemen nicht zur Verfügung steht. Ich war deshalb letztes Jahr auf mein zweites Handy angewiesen, um etwa die Shows rund um den Eurovision Song Contest in der Schweiz besuchen zu können.

                            Auf Anfrage wird der Entscheid so begründet: Man müsse sicherstellen, «Nutzer von Bots zu unterscheiden und somit Missbrauch effektiv zu verhindern». Dieselbe faden­scheinige Begründung lieferte die Post zu ihrer (mittlerweile eingestellten) Swiss-ID-App.

                            Und seit diesem Jahr haben sich die Banken-Apps dazugesellt.

                            Warum mich und viele, viele datenschutzbewusste User das verärgert. Und warum diese Schikane von Google sowie auch die neuesten Identitätsprüfung von App-Entwickler:innen ein klarer Fall von Machtmissbrauch ist...

                            insgesamt gab es nämlich 150 Beschwerden bei der Schweizer Wettbewerbskommission.

                            Der Text:

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                            #31

                            @adfichter @marcel Ich sag ja schon lange, dass Android und Chrome von Google abgespalten werden sollten. Ein Betriebssystem und ein Browser in den Händen einer werbefinanzierten Datenkrake sind einfach große 💩

                            marcel@waldvogel.familyM 1 Reply Last reply
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                              @marcel Nach Redaktionsschluss kam noch das rein:

                              Für Nutzer Google-freier Android-Versionen könnten reCAPTCHAs künftig zum Problem werden. Betreiber Google stellt das System um: Zum Schutz gegen KI-Bots sollen in bestimmten Fällen QR-Codes die Bilderrätsel ersetzen, vor denen Internetnutzer bislang häufig stehen, wenn sie sich auf einer Website als Menschen verifizieren sollen. Unter Android erfordern die neuen QR-Code-reCAPTCHAs Google-Play-Dienste – die gibt es regulär nur in der von Google bereitgestellten, offiziellen Android-Version.

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                              Neues reCAPTCHA erschwert Google-freie Android-Nutzung

                              Googles neues reCAPTCHA-System erfordert bei Android-Systemen Play-Dienste. Das könnte für google-freie Varianten zum Problem werden.

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                              heise online (www.heise.de)

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                              #32

                              @adfichter Kann die @EUCommission dann wieder mal zeigen, wie wichtig und Europäern digitale Souveränität, fairer Wettbewerb und Datenschutz sind. Ich wünsche mir sehr, dass unsere Institutionen agil genug sind, um auf diese Angriffe auf unsere Souveränität binnen Wochen zu reagieren, statt binnen Jahrzehnten.

                              @marcel

                              marcel@waldvogel.familyM 1 Reply Last reply
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                              • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

                                @adfichter Kann die @EUCommission dann wieder mal zeigen, wie wichtig und Europäern digitale Souveränität, fairer Wettbewerb und Datenschutz sind. Ich wünsche mir sehr, dass unsere Institutionen agil genug sind, um auf diese Angriffe auf unsere Souveränität binnen Wochen zu reagieren, statt binnen Jahrzehnten.

                                @marcel

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                                #33

                                @taschenorakel @adfichter @EUCommission
                                Wäre schön, macht aber eher nicht den Anschein.
                                https://www.lobbycontrol.de/pressemitteilung/von-der-leyen-stoppt-milliardenstrafe-gegen-google-kritik-von-parlament-und-zivilgesellschaft-125080/

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                                  @adfichter @marcel Ich sag ja schon lange, dass Android und Chrome von Google abgespalten werden sollten. Ein Betriebssystem und ein Browser in den Händen einer werbefinanzierten Datenkrake sind einfach große 💩

                                  marcel@waldvogel.familyM This user is from outside of this forum
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                                  #34

                                  @nilscb @adfichter
                                  Gab ja mal ein Verfahren in den USA. Aber das ist glaube ich im Trump-Sand verlaufen.

                                  1 Reply Last reply
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                                  • adfichter@infosec.exchangeA adfichter@infosec.exchange

                                    Seit einigen Jahren habe ich ein Pixel-Smartphone, auf dem GrapheneOS installiert ist. Das ist ein datenschutz­orientiertes und alternatives Android-Betriebs­system, das ohne vor­installierte Google-Dienste auskommt.

                                    Eingerichtet habe ich das aus mehreren Gründen: um dem Duopol Apple und Google zu entgehen. Und vor allem: damit es schwierig wird, mir einen «Staats­trojaner» unterzujubeln.

                                    Damit ist Spionage­software gemeint, die die Sicherheits­lücken von Betriebs­systemen wie jenen von Google oder Apple ausnutzt und selbst Nachrichten mitlesen kann, die Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Zwar ist auch GrapheneOS nicht zu 100 Prozent immun gegen solche Angriffe – aber wegen des mehrstufigen robusten Sicherheits­prozesses ist bislang kein erfolgreicher Spyware-Angriff bekannt.

                                    Kurz gesagt: GrapheneOS erfüllt viele «Best Practices» im IT-Sicherheits­bereich.

                                    Insgesamt lief das bisher für eine privacy­bewusste Nutzerin wie mich ohne spezifischen IT-Hinter­grund ganz gut. Denn die wichtigsten Apps erhalte ich ohnehin aus dem Google Play Store, der in einer isolierten Umgebung (im Jargon: Sandbox) läuft. Und trotzdem ist das darunter­liegende Betriebssystem weder datengierig, noch gehört es zu einem unsympathischen IT-Konzern aus den USA.

                                    Ich habe somit das Beste aus zwei Welten auf einem Smartphone vereint.

                                    Und: Da ich als Journalistin von den Schweizer Über­wachungs­gesetzen nicht ausgenommen bin, kann ich mit GrapheneOS zumindest selber das höchstmögliche technische Mass an Quellen­schutz bieten. Das sorgt auch nach aussen für Vertrauen bei potenziellen Informanten.

                                    Doch im Verlauf des letzten Jahres habe ich schon erste Komfort­einbussen zu spüren bekommen. So hat etwa die für das Kulturleben wichtige Ticket­corner-App – respektive die Firma dahinter – entschieden, dass ihre App alternativen Betriebs­systemen nicht zur Verfügung steht. Ich war deshalb letztes Jahr auf mein zweites Handy angewiesen, um etwa die Shows rund um den Eurovision Song Contest in der Schweiz besuchen zu können.

                                    Auf Anfrage wird der Entscheid so begründet: Man müsse sicherstellen, «Nutzer von Bots zu unterscheiden und somit Missbrauch effektiv zu verhindern». Dieselbe faden­scheinige Begründung lieferte die Post zu ihrer (mittlerweile eingestellten) Swiss-ID-App.

                                    Und seit diesem Jahr haben sich die Banken-Apps dazugesellt.

                                    Warum mich und viele, viele datenschutzbewusste User das verärgert. Und warum diese Schikane von Google sowie auch die neuesten Identitätsprüfung von App-Entwickler:innen ein klarer Fall von Machtmissbrauch ist...

                                    insgesamt gab es nämlich 150 Beschwerden bei der Schweizer Wettbewerbskommission.

                                    Der Text:

                                    Just a moment...

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                                    Grossen Dank für Inspiration an Leser R.F.

                                    Und an inhaltliches Peer Review @marcel!

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                                    @adfichter Das schlimme ist das das die Firmen wie die Ticketapp, Bank und Post das wahrscheinlich gar nicht in böser Absicht machen. Die sind eventuell genauso Opfer wie du weil die auf außenstehende Berater hören und von diesen Systemen keine Ahnung haben. Die Berater sind dann auch noch Lobbyisten für die Datenmafia und wo das hinführt bekommst du am eigenen Leib zu spüren. Da hilft nur aufklären, aufklären und noch mehr aufklären.

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