Ich möchte mal kurz betonen dass der Sozialstaat unser gemeinsamer Reichtum ist
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@art_histories @C_Ottenburg @Irmgard Die Stimmung wird nicht vom Motzen schlecht, sondern von den Preissteigerungen, Krisen und Sozialstaatskürzungen die es schon gibt.
Wir müssen gegen die Entwicklung protestieren und dürfen Union und SPD nicht mehr wählen, solange sie den Abbau weitermachen. Ansonsten profitiert von den realen Verschlechterungen die AfD obwohl ihr Programm den Kürzungsplänen CDU/CSU ähnelt. Die AfD behauptet von der Macht ausgeschlossen zu werden um ihr 'gutes Programm' zu verhindern und nicht weil sie faschistisch demokratiefeindlich sind.@philo_zombie @C_Ottenburg @Irmgard Das Motzen trägt aber dazu bei, indem es mutlos macht. Man ist in dieser Negativspirale gefangen. Die AfD bietet den leichten Ausweg: Man hat einen oder zwei Sündenböcke, die man loswerden muss, dann wird alles wieder gut. Die lebt von dieser Negativität. Ich denke, dass eine Partei, die es schafft, Menschen zu motivieren - und zwar nicht mit erhobenem Zeigefinger - und die Ängste tatsächlich Ernst nimmt statt zu instrumentalisieren, eine gute Sache wäre.
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Ich möchte mal kurz betonen dass der Sozialstaat unser gemeinsamer Reichtum ist.
Ihn zu zerschlagen heißt, uns alle zu bestehlen.
Auch dich.
Sogar, wenn du gerade "nichts davon hast", hast du in einem funktionierenden Sozialstaat immer noch die Sicherheit, nicht obdachlos zu werden, nicht zu verhungern, nicht zu erfrieren und nicht in Lumpen gekleidet, um Essen betteln zu müssen.
Diesen gemeinsamen Reichtum sollten wir schützen und ausbauen, statt ihn uns Stück um Stück wegnehmen zu lassen!@C_Ottenburg eine kleine Ergänzung: "nicht obdachlos zu werden, nicht zu verhungern, nicht zu erfrieren und nicht in Lumpen gekleidet, um Essen betteln zu müssen", diese Sicherheit existiert in Deutschland nicht. Es existiert die Sicherheit, Obdachlos zu werden. Armutsbetroffen zu sein. Diskriminiert zu werden. Und als von Obdachlosigkeit betroffener Mensch 30 Jahre früher zu sterben. Davon ist jede.r.s nur einen Klick entfernt.
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Ich möchte mal kurz betonen dass der Sozialstaat unser gemeinsamer Reichtum ist.
Ihn zu zerschlagen heißt, uns alle zu bestehlen.
Auch dich.
Sogar, wenn du gerade "nichts davon hast", hast du in einem funktionierenden Sozialstaat immer noch die Sicherheit, nicht obdachlos zu werden, nicht zu verhungern, nicht zu erfrieren und nicht in Lumpen gekleidet, um Essen betteln zu müssen.
Diesen gemeinsamen Reichtum sollten wir schützen und ausbauen, statt ihn uns Stück um Stück wegnehmen zu lassen!@C_Ottenburg Du solltest Dich fragen, in welcher Parallelwelt Du lebst.
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Ich möchte mal kurz betonen dass der Sozialstaat unser gemeinsamer Reichtum ist.
Ihn zu zerschlagen heißt, uns alle zu bestehlen.
Auch dich.
Sogar, wenn du gerade "nichts davon hast", hast du in einem funktionierenden Sozialstaat immer noch die Sicherheit, nicht obdachlos zu werden, nicht zu verhungern, nicht zu erfrieren und nicht in Lumpen gekleidet, um Essen betteln zu müssen.
Diesen gemeinsamen Reichtum sollten wir schützen und ausbauen, statt ihn uns Stück um Stück wegnehmen zu lassen!@C_Ottenburg Ich teile natürlich deine grundsätzliche Aussage.
Ich bleibe aber an dem Satz mit der Obdachlosigkeit hängen. Man könnte das so lesen, als würde uns unser Staat aktuell vor Obdachlosigkeit, Hunger usw. sicher schützen, aber ganz offensichtlich ist das ja nicht der Fall. Um Missverständnisse zu vermeiden, hätte ich das deutlicher herausgestellt.
Was hier schon gesagt wurde und was ich auch sehr wichtig finde: Eine gute soziale Absicherung stärkt die individuelle und kollektive Verhandlungsposition von Erwerbstätigen und damit Arbeitsrechte. Es ist vollkommen irreführend, die Rechte von Erwerbstätigen und Erwerbslosen gegeneinander auszuspielen. Aber vermutlich ist genau das beabsichtigt.
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@Willy_Wuff @C_Ottenburg Gut, Verdi hatte auch damals dafür gesorgt, dass ich 25 Jahre lang kein Bedürfnis nach einer Gewerkschaft hatte.
Man hat uns Fachinformatiker damals wie Unkraut behandelt und das hat uns geprägt.Dann hatten erst einen die Kollegen überzeugt, doch der IGM beizutreten, um sie zu unterstützen, und die IGM hat sich auch noch gut um uns gekümmert. Seitdem bin ich auch deutlich wohlwollender gegenüber Gewerkschaften.
@urwumpe @C_Ottenburg
Das ist ja auch das Prinzip einer Gewerkschaft.
Geben und Nehmen.
Ich trete einer Gewerkschaft bei, weil ich erwarte das diese als Organisation dafür sorgt das ich als einzelner nicht zum Opfer werde, weil viele einzelne Beitreten hat die Organisation ein entsprechendes Machtpotenzial im Rücken.
Verdi verzeichnete 2022 einen deutlichen Mitgliederschwund von über 36.500 Mitgliedern, wodurch die Mitgliederzahl auf rund 1,86 Millionen sank.1/x
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@urwumpe @C_Ottenburg
Das ist ja auch das Prinzip einer Gewerkschaft.
Geben und Nehmen.
Ich trete einer Gewerkschaft bei, weil ich erwarte das diese als Organisation dafür sorgt das ich als einzelner nicht zum Opfer werde, weil viele einzelne Beitreten hat die Organisation ein entsprechendes Machtpotenzial im Rücken.
Verdi verzeichnete 2022 einen deutlichen Mitgliederschwund von über 36.500 Mitgliedern, wodurch die Mitgliederzahl auf rund 1,86 Millionen sank.1/x
@urwumpe @C_Ottenburg 2/x
Dieser Rückgang setzte einen seit 2020 anhaltenden Trend fort, bei dem die Austritte (rund 147.300) die Neuaufnahmen (etwa 110.400) übertrafen. Verdi-Führung Frank Werneke führt diesen Verlust hauptsächlich auf Renteneintritte der Babyboomer-Jahrgänge sowie auf Inflation und sinkende Realeinkommen zurück.Die selbstverschuldete Ursache ist ihnen scheinbar bekannt.
In DE arbeiten fast 1.7 Mio Pflegekräfte, potentielle Mitglieder.
Davon sind unter 10% bei Verdi 3/x -
@urwumpe @C_Ottenburg 2/x
Dieser Rückgang setzte einen seit 2020 anhaltenden Trend fort, bei dem die Austritte (rund 147.300) die Neuaufnahmen (etwa 110.400) übertrafen. Verdi-Führung Frank Werneke führt diesen Verlust hauptsächlich auf Renteneintritte der Babyboomer-Jahrgänge sowie auf Inflation und sinkende Realeinkommen zurück.Die selbstverschuldete Ursache ist ihnen scheinbar bekannt.
In DE arbeiten fast 1.7 Mio Pflegekräfte, potentielle Mitglieder.
Davon sind unter 10% bei Verdi 3/x@urwumpe @C_Ottenburg 3/3
Organisiert.
Der Dienstleistungsbereich der von Verdi vertreten wird umfasst über 34 Mio Beschäftigte, insgesamt kommt Verdi nicht mal auf 2Mio. Mitglieder.
Sie wissen warum es so ist, ändern sich aber nicht.
Was willst machen ? -
@finche Stochern Sie wieder in Wespennestern?
Das ist insgesamt eine schwache Replik. Aber jeder, wie er kann.
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Das ist insgesamt eine schwache Replik. Aber jeder, wie er kann.
@finche Ich erinnere hierzu an den letzten Absatz in https://chaos.social/@wonka/112836704826838570.
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@Willy_Wuff @C_Ottenburg Gut, Verdi hatte auch damals dafür gesorgt, dass ich 25 Jahre lang kein Bedürfnis nach einer Gewerkschaft hatte.
Man hat uns Fachinformatiker damals wie Unkraut behandelt und das hat uns geprägt.Dann hatten erst einen die Kollegen überzeugt, doch der IGM beizutreten, um sie zu unterstützen, und die IGM hat sich auch noch gut um uns gekümmert. Seitdem bin ich auch deutlich wohlwollender gegenüber Gewerkschaften.
@urwumpe @C_Ottenburg hatte ich ganz vergessen... Bei einer der letzten Tarifverhandlungen hat die Verdi Vertretung bei uns im Haus offiziell verbreitet das der Abschluss nur für Mitglieder ist und nicht Mitglieder schlechter da stehen.
Alter so plump dumm
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@urwumpe @C_Ottenburg hatte ich ganz vergessen... Bei einer der letzten Tarifverhandlungen hat die Verdi Vertretung bei uns im Haus offiziell verbreitet das der Abschluss nur für Mitglieder ist und nicht Mitglieder schlechter da stehen.
Alter so plump dumm
@Willy_Wuff @C_Ottenburg Normal und erstmal richtig so. Arbeitgeber wollen natürlich nicht, dass alle der Gewerkschaft beitreten und behandeln alleine aus Eigennutz alle gleich dann (oder tun wenigstens so). Aber einen rechtlichen Anspruch darauf haben Nichtmitglieder nicht. Umgekehrt können Nichtmitglieder auch keinen Druck auf den AG machen = ggf keine Tarifverhandlungen mehr.
Bei unseren ersten Tarifabschluss gab es halt eine Bonuszahlung für IGM-Mitglieder....
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@Willy_Wuff @C_Ottenburg Normal und erstmal richtig so. Arbeitgeber wollen natürlich nicht, dass alle der Gewerkschaft beitreten und behandeln alleine aus Eigennutz alle gleich dann (oder tun wenigstens so). Aber einen rechtlichen Anspruch darauf haben Nichtmitglieder nicht. Umgekehrt können Nichtmitglieder auch keinen Druck auf den AG machen = ggf keine Tarifverhandlungen mehr.
Bei unseren ersten Tarifabschluss gab es halt eine Bonuszahlung für IGM-Mitglieder....
@urwumpe @C_Ottenburg würden die Arbeitgeber die Leute ungleich behandeln, oder Gewerkschaften, dann würden die Leute nicht in die Gewerkschaft eintreten, sie würden den Arbeitgeber wechseln.
Eine Pflegekraft ist in der heutigen Zeit nicht länger als 20 min Arbeitslos.
Die 20 min braucht sie um sich nen neuen zu suchen und das Telefon in die Hand zu nehmen. -
@urwumpe @C_Ottenburg würden die Arbeitgeber die Leute ungleich behandeln, oder Gewerkschaften, dann würden die Leute nicht in die Gewerkschaft eintreten, sie würden den Arbeitgeber wechseln.
Eine Pflegekraft ist in der heutigen Zeit nicht länger als 20 min Arbeitslos.
Die 20 min braucht sie um sich nen neuen zu suchen und das Telefon in die Hand zu nehmen.@Willy_Wuff @C_Ottenburg Wenn Du meinst, dass das reicht. Dann wunder Dich aber nicht, wenn die Gewerkschaft kaum Verhandlungsmacht hat und höchstens Minimalerfolge erzielt.
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@C_Ottenburg Du solltest Dich fragen, in welcher Parallelwelt Du lebst.
@halbwach
Ok, Doomer. -
@C_Ottenburg eine kleine Ergänzung: "nicht obdachlos zu werden, nicht zu verhungern, nicht zu erfrieren und nicht in Lumpen gekleidet, um Essen betteln zu müssen", diese Sicherheit existiert in Deutschland nicht. Es existiert die Sicherheit, Obdachlos zu werden. Armutsbetroffen zu sein. Diskriminiert zu werden. Und als von Obdachlosigkeit betroffener Mensch 30 Jahre früher zu sterben. Davon ist jede.r.s nur einen Klick entfernt.
@streetbump
Ich weiß. Aber es sollte anders sein. Und das geht nur, wenn wir uns auf diesen gemeinsamen Reichtum besinnen, statt ihn aufzugeben. -
@C_Ottenburg Ich teile natürlich deine grundsätzliche Aussage.
Ich bleibe aber an dem Satz mit der Obdachlosigkeit hängen. Man könnte das so lesen, als würde uns unser Staat aktuell vor Obdachlosigkeit, Hunger usw. sicher schützen, aber ganz offensichtlich ist das ja nicht der Fall. Um Missverständnisse zu vermeiden, hätte ich das deutlicher herausgestellt.
Was hier schon gesagt wurde und was ich auch sehr wichtig finde: Eine gute soziale Absicherung stärkt die individuelle und kollektive Verhandlungsposition von Erwerbstätigen und damit Arbeitsrechte. Es ist vollkommen irreführend, die Rechte von Erwerbstätigen und Erwerbslosen gegeneinander auszuspielen. Aber vermutlich ist genau das beabsichtigt.
@der_zaunfink
Du hast recht - wir haben das (und vieles andere) aktuell nicht. Aber wir sollten es haben.
Deshalb gilt es, den gemeinsamen Reichtum zu stärken und den Sozialstaat auszuweiten. Damit alle die Chance auf ein gutes Leben haben. -
Ich möchte mal kurz betonen dass der Sozialstaat unser gemeinsamer Reichtum ist.
Ihn zu zerschlagen heißt, uns alle zu bestehlen.
Auch dich.
Sogar, wenn du gerade "nichts davon hast", hast du in einem funktionierenden Sozialstaat immer noch die Sicherheit, nicht obdachlos zu werden, nicht zu verhungern, nicht zu erfrieren und nicht in Lumpen gekleidet, um Essen betteln zu müssen.
Diesen gemeinsamen Reichtum sollten wir schützen und ausbauen, statt ihn uns Stück um Stück wegnehmen zu lassen!@C_Ottenburg sociaer
Der Begriff Sozialstaat wurde von der CDU erfolgreich als Schimpfwort geframed. Eine Demokratie sollte per se sozial sein. Aber hier braucht das eh nicht erzählt zu werden. -
@C_Ottenburg sociaer
Der Begriff Sozialstaat wurde von der CDU erfolgreich als Schimpfwort geframed. Eine Demokratie sollte per se sozial sein. Aber hier braucht das eh nicht erzählt zu werden.@allgeier
Doch. Es ist höchste Zeit, das wieder zu erzählen. Laut und in tausend Variationen, weil es nur so eine Chance hat, durchzudringen und das negative Framing zu überwinden. -
Ich möchte mal kurz betonen dass der Sozialstaat unser gemeinsamer Reichtum ist.
Ihn zu zerschlagen heißt, uns alle zu bestehlen.
Auch dich.
Sogar, wenn du gerade "nichts davon hast", hast du in einem funktionierenden Sozialstaat immer noch die Sicherheit, nicht obdachlos zu werden, nicht zu verhungern, nicht zu erfrieren und nicht in Lumpen gekleidet, um Essen betteln zu müssen.
Diesen gemeinsamen Reichtum sollten wir schützen und ausbauen, statt ihn uns Stück um Stück wegnehmen zu lassen!@C_Ottenburg es gibt niemanden, der nichts davon hat. Wer das glaubt, versteht offenbar nicht, wie tief verankert Sozialstaat ist
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@Willy_Wuff @C_Ottenburg Wenn Du meinst, dass das reicht. Dann wunder Dich aber nicht, wenn die Gewerkschaft kaum Verhandlungsmacht hat und höchstens Minimalerfolge erzielt.
@urwumpe @C_Ottenburg wie gehabt, da beißt sich die Katze in den Schwanz.
Ich trete in die Gewerkschaft ein weil ich will das die Organisation auch was für mich tut.
Ich trete nicht in die Gewerkschaft ein, wenn sie nix für mich tut und ich die Streikkassen vom öffentlichen Verkehr damit fülle.
Ich hab schon vor Jahren gesagt das ich in die Gewerkschaft eintreten sobald nen Tarifabschluss die Teuerungsrate und die Gewerkschaftsbeiträge abdeckt.
Sie schaffen nicht mal die Teuerungsrate.