Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren.
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Trotzdem sind Menschen, die darüber schockiert sind, extrem wichtig. Denn die Gewöhnung an Unmenschliches, an Korruption und übermächtige Strukturen stärkt dieselben. Ich brauche die Naivität "behüteter" Menschen, die ihre Empörung zu politischer Energie machen.
@afelia die leben doch von unserer Empörung. Das heißt nicht, daß wir gleichgültig werden, sondern wir müssen anfangen zu kämpfen. Nicht nur mit Worte und Parolen, sondern auch mal handgreiflich werden, die kennen keine andere Diskussion.
Wir müssen stärker sein, sonst übernehmen die Rechten das Feld und wir werden gewaltsam dezimiert.
Ja es klingt marialisch, aber die andere Methode hat schon einmal NICHT funktioniert. -
@afelia aber wie überwinden wir gemeinsam die Ohnmacht und kommen ins Handeln?
Mir raubt diese ganze Scheiße immer mehr Kraft und ich fühle mich immer hilfloser angesichts der ganzen Ungerechtigkeit.#Macht ist etwas, das #wir anderen freiwillig zugestehen, ohne das sich die Mächtigen tatsächlich etwas nehmen. Erst wenn sie merken, daß sie nicht an Grenzen stoßen und es keinen Widerstand gibt, machen sie immer weiter.
Die Macht der Wenigen erfordert immer die Dummheit der Masse.
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_3.html
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html
https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html



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@afelia Marina, bei aller Liebe, aber dazu muss eins nicht in der SU sozialisiert worden sein. Ländliches Oberbayern in den 80ern reicht da völlig. ^^
@Impertinenzija @afelia Auch Bayern bietet seit jeher realsozialistische Wahlergebnisse, auch wenn es dort anders genannt wird.
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Auf den Prüf-Kundgebungen kann man viel Energie tanken und so viel Gutes tun!
PRÜF! arbeitet daran, dass der Bundesrat endlich aufwacht, um hierum zu bitten: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.
@afelia Ich korrigiere das hier mal: Männer mit zu viel Macht.
Frauen tauchen bei Epstein auch auf, aber sicher nicht in machtvoller Position.
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@katzenberger @afelia @daccle
Gibt's sowas wie Zweckoptimismus?
Weil eigentlich ja keine Alternative.
Natürlich macht einen das fertig, jeden Tag neues von Epstein, bettelposts aus Gaza, Drama in der Ukraine, USA-ICE, Empathie für die Betroffenen, Angst vor den Nazis in Europa.
Aber wenn man nur einen kleinen Schritt machen kann, wenn man damit auch nur das eigene Gewissen beruhigt: es ist ein Licht in der Nacht.
Auch wenn man dann zu den Spinnern zählt mit einer Tassendifferenz.Weil was sonst?
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@afelia ohne nostalgisch sein zu wollen, aber es gab eine Zeit, wo ich den Eindruck hatte, dass gesellschaftliches Engagement mehr Wirkung hatte und auch konzentrierter auf einzelne Themen war. Im Moment gibt viel zu viele Themen gleichzeitig und keine gemeinsame Erzählung von einer guten Zukunft.
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.
@afelia Ich bin mit den "Oberen Zehntausend" im Internat zur Schule gegangen (als Stipendiat). Glaub mir wenn ich feststelle, dass diese Haltung anerzogen ist und dass bis auf wenige Ausnahmen auf alle anderen herabgeschaut wird. Also schon bevor Geld und Macht erlangt wurden. Man sieht sich grundsätzlich nicht auf der selben Ebene.
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@katzenberger @afelia @daccle
Gibt's sowas wie Zweckoptimismus?
Weil eigentlich ja keine Alternative.
Natürlich macht einen das fertig, jeden Tag neues von Epstein, bettelposts aus Gaza, Drama in der Ukraine, USA-ICE, Empathie für die Betroffenen, Angst vor den Nazis in Europa.
Aber wenn man nur einen kleinen Schritt machen kann, wenn man damit auch nur das eigene Gewissen beruhigt: es ist ein Licht in der Nacht.
Auch wenn man dann zu den Spinnern zählt mit einer Tassendifferenz.Weil was sonst?
Ich denke, wer etwas tut, macht das, weil es das Richtige ist. Nicht unbedingt verbunden mit Zweckoptimismus. Da wäre auch Whataboutismus nicht angebracht ("Waaas? Du verschwendest Deine Zeit im Tierheim hier, während in der Ukraine Menschen erfrieren???")
Initiativen für Gutes schätze ich sehr, auch wenn ich darin keine Lösung für größere Probleme sehe (die ich auch anderswo kaum erahnen kann).
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.
Geh noch einen Schritt weiter zurück und berachte dir die verschiedenen Definitionen von "Politik": ALLE drehen sich um das Erlangen und den Erhalt von MACHT!
In der Konsequenz müßten wir entweder "Politik" radikal neu definieren und Parteien und Parlamente entmachten...
... oder wir müßten STAAT und Gersellschaft voneinander wenigstens erstmal trennen und die basisdemokratische Selbstverwältung stärken.
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.
@afelia Menschen weg, Probleme gelöst
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@edithmair1 @afelia ich habe nicht den Eindruck, dass es wirklich mehr Probleme sind. Aber der Zyklus der Öffentlichkeit ist so schnell geworden, dass es immer schwieriger wird diese Themen so zuzuspitzen, dass eine gesellschaftliche Bearbeitung möglich wird.
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@daccle Fang klein an. Lokal. Vernetz dich mit Menschen. Hilf deinen Nachbarn. Mach ehrenamt. Wirkt jetzt zu klein für das Problem. Ist aber präzise, was dieses Problem lösen wird.
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@katzenberger @afelia @daccle
Gibt's sowas wie Zweckoptimismus?
Weil eigentlich ja keine Alternative.
Natürlich macht einen das fertig, jeden Tag neues von Epstein, bettelposts aus Gaza, Drama in der Ukraine, USA-ICE, Empathie für die Betroffenen, Angst vor den Nazis in Europa.
Aber wenn man nur einen kleinen Schritt machen kann, wenn man damit auch nur das eigene Gewissen beruhigt: es ist ein Licht in der Nacht.
Auch wenn man dann zu den Spinnern zählt mit einer Tassendifferenz.Weil was sonst?
@mjsberna @katzenberger @afelia ich glaube, dass sich Veränderungen über Mehrheiten erreichen lassen, aber damit Du in einer pluralistischen Gesellschaft Mehrheiten organisieren kannst, brauchst Du Zeit und Zuspitzung. Durch das immer schnellere Themenkarussel, wird es immer schwieriger Themen gesellschaftlich zu verhandeln und damit kommt einfach nur noch Überforderung und Ohnmacht auf.
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.
@afelia ich denke mir: Eigentlich sollten wir die Kontrolle auf Finanzen grundsätzlich dem Binärsystem unterwerfen.
Also z.B. bei Beträgen mit <=4 Stellen → 1 Person, ab 5 Stellen 2 Personen, die der Transaktion zustimmen müssen. Damit wären wir bei Beträgen von 100mio. schon bei 32 Personen die am Entscheidungsprozess beteiligt werden müssten.
Auf diese Weise ließe sich eine gesellschaftsfeindliche Verwendung von großen Vermögen wesentlich besser regulieren. -
Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.
Das Problem ist "individualbewusste" Bewusstseinsbetäubung in wettbewerbsbedingt-konfuser Symptomatik, also systemrational "gesundes" Konkurrenzdenken, wo Bewusstseinsentwicklung zu geistig-heilendem Selbst- und Massenbewusstsein stattfinden sollte, also Vernunftbegabung fusioniert zur Vernunft des ganzheitlich-ebenbildlichen Wesens Mensch.
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@daccle Fang klein an. Lokal. Vernetz dich mit Menschen. Hilf deinen Nachbarn. Mach ehrenamt. Wirkt jetzt zu klein für das Problem. Ist aber präzise, was dieses Problem lösen wird.
Das Gegenteil, also fang groß an / denk groß, hilf wo Du kannst, aber bedenke immer, in diesem System ist alles nur Bewusstseinsbetäubung, bis Mensch, also wir alle, groß und OHNE die "Ökonomie" der wettbewerbsbedingt-konfusen Symptomatik das Leben / die Welt zweifelsfrei-eindeutig wirklich-wahrhaftig organisieren.
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Ich bin so sehr in der Sowjetunion sozialisiert und habe so viel Geschichte gelesen, dass mich die Epstein-Files leider nicht wirklich schockieren. Solche Netzwerke entstehen, wo Menschen mit zu viel Macht, Geld und Langeweile zusammen kommen. Der Fehler im System ist die Anhäufung von Macht.
@afelia die Welt wird nicht schlimmer,es blitzt nur manchmal durch wie schlimm sie bereits ist.
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