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  3. Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten.

Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten.

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  • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

    @Bindestriche Eine reine Rechtschreibprüfung auf Wortebene wäre wohl geduldet, eine weitergehende sprachliche Prüfung (mit Grammatikprüfung, Paraphrasierungsvorschlägen usw.) auf jeden Fall nicht (bei OCR bin ich mir nicht sicher, inwiefern das Scannen eines Dokuments Teil einer Studien- oder Prüfungsleistung sein könnte). Das Verbot ist absichtlich sehr breit gefasst, damit Studierende sich im Zweifelsfall eine explizite Erlaubnis bei uns einholen.

    bindestriche@social.anoxinon.deB This user is from outside of this forum
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    bindestriche@social.anoxinon.de
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    #14

    @astefanowitsch Unsicherheiten bei Prüfungsmodalitäten sollten klein gehalten werden. Aber sicherlich wird sich schnell eine Liste üblicher Tools finden die dann bewertet werden. Zur Frage: Geschichte insb. Mittelalterwissenschaften kann das entziffern und auswerten alter Handschriften zum Inhalt haben. Sehbehinderte könnten verunsichert sein welche Hilfsmittel noch erlaubt sind. Aber das wird sich finden. Grundsätzlich finde ich das gut.Läufer dürfen auch keine Fahrräder beim Sporttest nutzen

    astefanowitsch@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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    • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

      Tatsächlich sind wir uns im Zuge der Diskussion einig geworden, dass „generative KI“ das Gegenteil von allem ist, wofür die Geisteswissenschaften stehen — und mit „wir“ meine ich tatsächlich Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaftler*innen. Wer eine Philologie studiert hat, weiß, wie selten eine solche Einigkeit ist... ChatGPT hat uns geholfen, uns auf unsere Gemeinsamkeiten zu besinnen — und da sagen alle, KI hätte keine positiven Auswirkungen!

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      #15

      Weil im Thread mehrfach nach Möglichkeiten der Überprüfung gefragt wird (seht auch meine Antworten dort), hier ein wichtiger Gedanke: Es geht nicht vorrangig darum, Studierende im Nachhinein zu überführen, sondern darum, sie von vornherein davon abzuhalten, überhaupt „KI“ zu verwenden. Das geht manchmal mit sehr einfachen Mitteln:

      astefanowitsch@mastodon.socialA cerstinmahlow@mastodon.acm.orgC 2 Replies Last reply
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      • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

        Weil im Thread mehrfach nach Möglichkeiten der Überprüfung gefragt wird (seht auch meine Antworten dort), hier ein wichtiger Gedanke: Es geht nicht vorrangig darum, Studierende im Nachhinein zu überführen, sondern darum, sie von vornherein davon abzuhalten, überhaupt „KI“ zu verwenden. Das geht manchmal mit sehr einfachen Mitteln:

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        astefanowitsch@mastodon.social
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        #16

        Zum Beispiel, indem man sprachliche Korrektheit nicht in die Note einbezieht. Die Studierenden bekommen Feedback zu ihren Fehlern, aber keinen Punktabzug — schon gibt es keine Motivation mehr, den Text vor der Abgabe durch eine „KI“ korrigieren zu lassen. Oder, indem man weniger die Ergebnisse und mehr den Weg dahin zum Prüfungskriterium macht — schon ist es weniger attraktiv, ein KI-generiertes „Endprodukt“ abzugeben, weil man den Weg dahin sehr aufwändig fälschen müsste.

        ingo@social.stuetzle.ccI ennopark@mastodon.socialE giliell@mastodon.socialG 3 Replies Last reply
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        • bindestriche@social.anoxinon.deB bindestriche@social.anoxinon.de

          @astefanowitsch Unsicherheiten bei Prüfungsmodalitäten sollten klein gehalten werden. Aber sicherlich wird sich schnell eine Liste üblicher Tools finden die dann bewertet werden. Zur Frage: Geschichte insb. Mittelalterwissenschaften kann das entziffern und auswerten alter Handschriften zum Inhalt haben. Sehbehinderte könnten verunsichert sein welche Hilfsmittel noch erlaubt sind. Aber das wird sich finden. Grundsätzlich finde ich das gut.Läufer dürfen auch keine Fahrräder beim Sporttest nutzen

          astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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          #17

          @Bindestriche Was das Beispiel mit dem Entziffern von Handschriften betrifft, das ist für unser Fach nicht sehr relevant, aber ein gutes Beispiel dafür, warum wir den KI-Einsatz verbieten: Studierende müssen ja lernen, Handschriften zu entziffern, also ist es sinnlos, ihnen dafür die Benutzung einer KI zu erlauben. Wenn sie es erst einmal können, können sie später auch die Ergebnisse solcher KIs kritisch überprüfen (so steht es ja allgemein in unserem Statement).

          astefanowitsch@mastodon.socialA bindestriche@social.anoxinon.deB 2 Replies Last reply
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          • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

            @Bindestriche Was das Beispiel mit dem Entziffern von Handschriften betrifft, das ist für unser Fach nicht sehr relevant, aber ein gutes Beispiel dafür, warum wir den KI-Einsatz verbieten: Studierende müssen ja lernen, Handschriften zu entziffern, also ist es sinnlos, ihnen dafür die Benutzung einer KI zu erlauben. Wenn sie es erst einmal können, können sie später auch die Ergebnisse solcher KIs kritisch überprüfen (so steht es ja allgemein in unserem Statement).

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            astefanowitsch@mastodon.social
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            #18

            @Bindestriche Das Beispiel mit Sehbehinderungen (oder anderen Einschränkungen) ist ein eigenes Thema — die betroffenen Studierenden beantragen Nachteilsausgleiche, in denen steht, wo sie welche zusätzlichen Hilfsmittel verwenden dürfen. Das ist schon jetzt so, und das wird auch bei KI-Tools der Fall sein. Über diese Ausgleiche entscheiden aber (aus guten Gründen) nicht die Institute und die Lehrenden, sondern Leute, die sich mit so etwas auskennen!

            bindestriche@social.anoxinon.deB 1 Reply Last reply
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            • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

              @Bindestriche Was das Beispiel mit dem Entziffern von Handschriften betrifft, das ist für unser Fach nicht sehr relevant, aber ein gutes Beispiel dafür, warum wir den KI-Einsatz verbieten: Studierende müssen ja lernen, Handschriften zu entziffern, also ist es sinnlos, ihnen dafür die Benutzung einer KI zu erlauben. Wenn sie es erst einmal können, können sie später auch die Ergebnisse solcher KIs kritisch überprüfen (so steht es ja allgemein in unserem Statement).

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              #19

              @astefanowitsch genauer lesen hätte geholfen es steht ja "Daher werden KI-Tools auch für die Literaturrecherche, die Strukturierung der Arbeit und ihre sprachlich-stilistische Überarbeitung ausgeschlossen."

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              • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                Zum Beispiel, indem man sprachliche Korrektheit nicht in die Note einbezieht. Die Studierenden bekommen Feedback zu ihren Fehlern, aber keinen Punktabzug — schon gibt es keine Motivation mehr, den Text vor der Abgabe durch eine „KI“ korrigieren zu lassen. Oder, indem man weniger die Ergebnisse und mehr den Weg dahin zum Prüfungskriterium macht — schon ist es weniger attraktiv, ein KI-generiertes „Endprodukt“ abzugeben, weil man den Weg dahin sehr aufwändig fälschen müsste.

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                wrote last edited by
                #20

                @astefanowitsch Schöne Überlegungen! Zumal sie auch zum Ausdruck bringen, wie Lernprozesse vonstatten gehen (hoffentlich habe ich alles richtig geschrieben)

                astefanowitsch@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
                0
                • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                  @Bindestriche Das Beispiel mit Sehbehinderungen (oder anderen Einschränkungen) ist ein eigenes Thema — die betroffenen Studierenden beantragen Nachteilsausgleiche, in denen steht, wo sie welche zusätzlichen Hilfsmittel verwenden dürfen. Das ist schon jetzt so, und das wird auch bei KI-Tools der Fall sein. Über diese Ausgleiche entscheiden aber (aus guten Gründen) nicht die Institute und die Lehrenden, sondern Leute, die sich mit so etwas auskennen!

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                  #21

                  @astefanowitsch also mein großvater war lange behinderten Beauftragter münchen und da haben sehr wohl die dozis über die form des Nachteilsausgleichs entschieden, das mag aber eine Ländersache sein.

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                  • ingo@social.stuetzle.ccI ingo@social.stuetzle.cc

                    @astefanowitsch Schöne Überlegungen! Zumal sie auch zum Ausdruck bringen, wie Lernprozesse vonstatten gehen (hoffentlich habe ich alles richtig geschrieben)

                    astefanowitsch@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                    #22

                    @ingo _vonstattengehen_ wird seit 2004 als ein Wort geschrieben, aber dafür ziehe ich keine Punkte ab!

                    6d03@mathstodon.xyz6 1 Reply Last reply
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                    • R relay@relay.infosec.exchange shared this topic
                    • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                      @cwilcke Wir haben tatsächlich eine Grundsatzdebatte über ein radikales Umdenken bei Prüfungsformen begonnen — wir werden die Rolle von Hausarbeiten in Zukunft mindestens stark einschränken und mehr Prüfungsformen mit Präsenz und/oder Dokumentation von Zwischenergebnissen einführen. Da hier Prüfungsordnungen geändert werden müssen, wird das aber etwas länger dauern; in der Zwischenzeit justieren wir schon einmal die Bewertungskriterien so, dass der Einsatz von KI unattraktiver wird.

                      yjeanrenaud@tech.lgbtY This user is from outside of this forum
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                      #23

                      @astefanowitsch @cwilcke toll!

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                      • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                        Zum Beispiel, indem man sprachliche Korrektheit nicht in die Note einbezieht. Die Studierenden bekommen Feedback zu ihren Fehlern, aber keinen Punktabzug — schon gibt es keine Motivation mehr, den Text vor der Abgabe durch eine „KI“ korrigieren zu lassen. Oder, indem man weniger die Ergebnisse und mehr den Weg dahin zum Prüfungskriterium macht — schon ist es weniger attraktiv, ein KI-generiertes „Endprodukt“ abzugeben, weil man den Weg dahin sehr aufwändig fälschen müsste.

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                        #24

                        @astefanowitsch Applaus. In der Informatik gibt es durchaus ähnliche Stimmen, auch wenn die einen schweren Stand haben. Wie halten es andere philologische Institute? Seid ihr da eher Regel oder Ausnahme? Und wie denkst du über KI-Einsatz bei großen Datenmengen, etwa in der Korpuslinguistik?

                        astefanowitsch@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                        • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                          Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten. Keine „Prompt-Kompetenz“, kein „Man muss die KI nur *richtig* einsetzen“, kein „Wir können uns dem nicht verschließen“, sondern die einfache Erkenntnis, dass „KI“ das Gegenteil von dem ist, was unsere Studierenden lernen sollen. https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/lehre_und_studium/Studium/Hinweise-zu-Hausarbeiten-und-Pruefungsleistungen/index.html

                          michaelgiesler@ruhr.socialM This user is from outside of this forum
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                          michaelgiesler@ruhr.social
                          wrote last edited by
                          #25

                          @astefanowitsch rein interessehalber: welches Problem löst man denn durch das Verbot dieses Werkzeuges?

                          Ich mein, gerade im geisteswissenschaftlichen Umfeld ist in allen beruflichen Bereichen doch die Benutzung von KI gang und gäbe. Das sollte in der Ausbildung doch auch zumindest thematisiert werden.

                          G goblin@social.tchncs.deG astefanowitsch@mastodon.socialA 3 Replies Last reply
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                          • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                            Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten. Keine „Prompt-Kompetenz“, kein „Man muss die KI nur *richtig* einsetzen“, kein „Wir können uns dem nicht verschließen“, sondern die einfache Erkenntnis, dass „KI“ das Gegenteil von dem ist, was unsere Studierenden lernen sollen. https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/lehre_und_studium/Studium/Hinweise-zu-Hausarbeiten-und-Pruefungsleistungen/index.html

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                            #26

                            @astefanowitsch sehr schön. Hab ich mal einem befreundeten prof weitgeleitet

                            1 Reply Last reply
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                            • michaelgiesler@ruhr.socialM michaelgiesler@ruhr.social

                              @astefanowitsch rein interessehalber: welches Problem löst man denn durch das Verbot dieses Werkzeuges?

                              Ich mein, gerade im geisteswissenschaftlichen Umfeld ist in allen beruflichen Bereichen doch die Benutzung von KI gang und gäbe. Das sollte in der Ausbildung doch auch zumindest thematisiert werden.

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                              #27

                              @michaelgiesler @astefanowitsch

                              > Ich mein, gerade im geisteswissenschaftlichen Umfeld ist in allen beruflichen Bereichen doch die Benutzung von KI gang und gäbe.

                              Gut zu wissen. Gleich mal Notiz an HR 'rausschicken: Keine Geisteswissenschaftler mehr einstellen, die machen eh' nix mehr selber.

                              /s

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                              • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                                Zum Beispiel, indem man sprachliche Korrektheit nicht in die Note einbezieht. Die Studierenden bekommen Feedback zu ihren Fehlern, aber keinen Punktabzug — schon gibt es keine Motivation mehr, den Text vor der Abgabe durch eine „KI“ korrigieren zu lassen. Oder, indem man weniger die Ergebnisse und mehr den Weg dahin zum Prüfungskriterium macht — schon ist es weniger attraktiv, ein KI-generiertes „Endprodukt“ abzugeben, weil man den Weg dahin sehr aufwändig fälschen müsste.

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                                #28

                                @astefanowitsch In der Schule erstellen meine Kids gerade Präsentationen. Sie müssen ihre Quellen auch durch Screenshots belegen.
                                Keine Punktabzüge in der Fremdsprache ist allerdings etwas unrealistisch

                                astefanowitsch@mastodon.socialA 1 Reply Last reply
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                                  @michaelgiesler @astefanowitsch

                                  > Ich mein, gerade im geisteswissenschaftlichen Umfeld ist in allen beruflichen Bereichen doch die Benutzung von KI gang und gäbe.

                                  Gut zu wissen. Gleich mal Notiz an HR 'rausschicken: Keine Geisteswissenschaftler mehr einstellen, die machen eh' nix mehr selber.

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                                  #29

                                  @glitzersachen
                                  Ironie?
                                  @astefanowitsch

                                  G 1 Reply Last reply
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                                    Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten. Keine „Prompt-Kompetenz“, kein „Man muss die KI nur *richtig* einsetzen“, kein „Wir können uns dem nicht verschließen“, sondern die einfache Erkenntnis, dass „KI“ das Gegenteil von dem ist, was unsere Studierenden lernen sollen. https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/lehre_und_studium/Studium/Hinweise-zu-Hausarbeiten-und-Pruefungsleistungen/index.html

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                                    #30

                                    @astefanowitsch Ich finde das insofern vernünftig als dass das eine Art Rechtssicherheit schafft. Ansonsten müsste der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Tools Teil des Lehrplans werden.

                                    lappenjammerdiezweite@social.vivaldi.netL astefanowitsch@mastodon.socialA 2 Replies Last reply
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                                    • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                                      Ich bin froh über die Entscheidung meines Instituts, die Verwendung sogenannter KI-Tools in Studien- und Prüfungsleistungen vollständig zu verbieten. Keine „Prompt-Kompetenz“, kein „Man muss die KI nur *richtig* einsetzen“, kein „Wir können uns dem nicht verschließen“, sondern die einfache Erkenntnis, dass „KI“ das Gegenteil von dem ist, was unsere Studierenden lernen sollen. https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we06/lehre_und_studium/Studium/Hinweise-zu-Hausarbeiten-und-Pruefungsleistungen/index.html

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                                      #31

                                      @astefanowitsch
                                      Dieses Verbot ist wie der Streik von Vrumfondel und Magikweis (D. Adams - per Anhalter Durch Das Universum)

                                      »Wir werden streiken«, schrie Vrumfondel.
                                      »Genau!« stimmte ihm Magikweis zu. »Dann habt ihr einen landesweiten Philosophenstreik am Hals!«

                                      Deep Thought:
                                      »Ich wollte lediglich sagen«, raunzte der Computer, »daß meine Schaltkreise jetzt unwiderruflich mit der Formulierung der Antwort auf die Letzte der Fragen nach dem Leben, dem Universum und allem beschäftigt sind, aber es wird ein bißchen dauern, ehe ich mit dem Programm durch bin.«

                                      Fook guckte ungeduldig auf seine Uhr.
                                      »Wie lange etwa?« fragte er

                                      »Siebeneinhalb Millionen Jahre«, sagte Deep Thought.

                                      »Siebeneinhalb Millionen Jahre…?« schrien sie im Chor.

                                      »Ja«, tönte Deep Thought »ich sagte doch, ich muß darüber nachdenken, oder? Aber mir scheint, daß ein Programm wie dieses zwangsläufig ein enormes öffentliches Interesse an der ganzen Philosophie hervorrufen muß. Jedermann wird seine eigene Theorie darüber anstellen, mit welcher Antwort ich schließlich anrücken werde, und wer könnte aus diesem Rummel wohl besser Kapital schlagen als ihr selbst? Solange ihr euch nur heftig genug gegenseitig in den Haaren liegt und in der Presse runtermacht, und solange ihr Nachbeter habt, die ein bißchen clever sind, habt ihr doch für eure Zukunft ausgesorgt. Na, wie hört sich das an?«

                                      Die beiden Philosophen starrten ihn an.

                                      »Verdammt nochmal«, sagte Magikweis, »das nenn ich wirklich Denken. Sag mal, Vrumfondel, warum kommen wir eigentlich nie auf sowas?«

                                      »Weißichnich«, sagte Vrumfondel in ehrfürchtigem Flüsterton, »vielleicht sind unsere Hirne zu hochtrainiert, Magikweis.«

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                                      • danimrich@mastodon.socialD danimrich@mastodon.social

                                        @astefanowitsch Ich finde das insofern vernünftig als dass das eine Art Rechtssicherheit schafft. Ansonsten müsste der verantwortungsvolle Umgang mit diesen Tools Teil des Lehrplans werden.

                                        lappenjammerdiezweite@social.vivaldi.netL This user is from outside of this forum
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                                        #32

                                        @danimrich

                                        Dass es nicht Teil einer Prüfungsleistung ist, heißt ja nicht, da etwas nicht gelehrt werden darf oder wird.

                                        Ich habe im Studium vieles gelernt, und vieles war wertvoll, aber nicht unbedingt Teil des berüchtigten "prüfungsrelevante Wissen"
                                        @astefanowitsch

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                                        • astefanowitsch@mastodon.socialA astefanowitsch@mastodon.social

                                          @wortezimmer Ja, ich bin völlig glückselig — in meinem Arbeitsbereich machen wir das schon länger so, aber dass ein ganzes Institut (das in vielen anderen Bereichen intern sehr unterschiedliche Meinungen hat) sich darauf einigen kann, hätte ich nie gedacht! Wir sind am Fachbereich das erste und bisher einzige Institut mit einer so klaren Position (wir bekommen auch schon Gegenwind, aber da wir uns einig sind, kann der ruhig kommen)!

                                          lappenjammerdiezweite@social.vivaldi.netL This user is from outside of this forum
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                                          #33

                                          @astefanowitsch Ich freue mich sehr über Eure klare Haltung!

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