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  3. „Damit werden elektronische Patientenakten grundsätzlich auch für EU-Strafverfolgungsbehörden wie Staatsanwaltschaften, Steuerfahndung oder Zoll zugänglich“

„Damit werden elektronische Patientenakten grundsätzlich auch für EU-Strafverfolgungsbehörden wie Staatsanwaltschaften, Steuerfahndung oder Zoll zugänglich“

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epapsychotherapeut
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  • manuelstein@gts.lob-online.deM This user is from outside of this forum
    manuelstein@gts.lob-online.deM This user is from outside of this forum
    manuelstein@gts.lob-online.de
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    #1

    „Damit werden elektronische Patientenakten grundsätzlich auch für EU-Strafverfolgungsbehörden wie Staatsanwaltschaften, Steuerfahndung oder Zoll zugänglich“

    Und? Wurden die Versicherten über diese Umstände von ihren Krankenkassen bereits aufgeklärt?
    Nein?

    Das Prinzip der informierten Einwilligung - ein zentraler Baustein von Patient*innen-Rechten - fehlt bei der ePA in aktueller Form vollständig:

    • opt-out-Prinzip == ohne Zustimmung
    • keine Überprüfung, ob die Informationen der Krankenkassen die Versicherten so erreichen, dass sie als informiert betrachtet werden können.
    • wesentliche Konsequenzen der Datenspeicherung werden erst nach Anlage der Akte von Dritten entdeckt und öffentlich thematisiert. Die zur vollständigen Information Verpflichteten (Krankenkassen) erfüllen ihre Pflichten nicht.

    #ePA-Daten: #Psychotherapeuten warnen vor Zugriff – Deutsches Ärzteblatt https://www.aerzteblatt.de/archiv/epa-daten-psychotherapeuten-warnen-vor-zugriff-fc0355f7-a5a7-442e-bab3-2ceb2cf1d238

    J lazyb0y@mastodon.socialL 2 Replies Last reply
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    • manuelstein@gts.lob-online.deM manuelstein@gts.lob-online.de

      „Damit werden elektronische Patientenakten grundsätzlich auch für EU-Strafverfolgungsbehörden wie Staatsanwaltschaften, Steuerfahndung oder Zoll zugänglich“

      Und? Wurden die Versicherten über diese Umstände von ihren Krankenkassen bereits aufgeklärt?
      Nein?

      Das Prinzip der informierten Einwilligung - ein zentraler Baustein von Patient*innen-Rechten - fehlt bei der ePA in aktueller Form vollständig:

      • opt-out-Prinzip == ohne Zustimmung
      • keine Überprüfung, ob die Informationen der Krankenkassen die Versicherten so erreichen, dass sie als informiert betrachtet werden können.
      • wesentliche Konsequenzen der Datenspeicherung werden erst nach Anlage der Akte von Dritten entdeckt und öffentlich thematisiert. Die zur vollständigen Information Verpflichteten (Krankenkassen) erfüllen ihre Pflichten nicht.

      #ePA-Daten: #Psychotherapeuten warnen vor Zugriff – Deutsches Ärzteblatt https://www.aerzteblatt.de/archiv/epa-daten-psychotherapeuten-warnen-vor-zugriff-fc0355f7-a5a7-442e-bab3-2ceb2cf1d238

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      jonasgraphie@mastodon.social
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      #2

      @manuelstein

      Es ist so frustrierend. Grundsätzlich fände ich eine digitale Patientenakte wirklich sinnvoll (v.a. wenn nicht einfach pdfs abgeladen werden).

      Ich denke an ein dezentrales System mit Verschlüsselung, bei dem die Daten nur bei Patient*innen und Ärzt*innen gespeichert werden. Verlust der Schlüssel auf Patient*Innenseite wäre kein Problem, die Daten bekäme man wieder zusammen.

      Aber das was aktuell angeboten wird🙈

      toxomat@social.tchncs.deT 1 Reply Last reply
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      • R relay@relay.an.exchange shared this topic
      • manuelstein@gts.lob-online.deM manuelstein@gts.lob-online.de

        „Damit werden elektronische Patientenakten grundsätzlich auch für EU-Strafverfolgungsbehörden wie Staatsanwaltschaften, Steuerfahndung oder Zoll zugänglich“

        Und? Wurden die Versicherten über diese Umstände von ihren Krankenkassen bereits aufgeklärt?
        Nein?

        Das Prinzip der informierten Einwilligung - ein zentraler Baustein von Patient*innen-Rechten - fehlt bei der ePA in aktueller Form vollständig:

        • opt-out-Prinzip == ohne Zustimmung
        • keine Überprüfung, ob die Informationen der Krankenkassen die Versicherten so erreichen, dass sie als informiert betrachtet werden können.
        • wesentliche Konsequenzen der Datenspeicherung werden erst nach Anlage der Akte von Dritten entdeckt und öffentlich thematisiert. Die zur vollständigen Information Verpflichteten (Krankenkassen) erfüllen ihre Pflichten nicht.

        #ePA-Daten: #Psychotherapeuten warnen vor Zugriff – Deutsches Ärzteblatt https://www.aerzteblatt.de/archiv/epa-daten-psychotherapeuten-warnen-vor-zugriff-fc0355f7-a5a7-442e-bab3-2ceb2cf1d238

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        lazyb0y@mastodon.social
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        #3

        @manuelstein

        unfassbar.

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        • J jonasgraphie@mastodon.social

          @manuelstein

          Es ist so frustrierend. Grundsätzlich fände ich eine digitale Patientenakte wirklich sinnvoll (v.a. wenn nicht einfach pdfs abgeladen werden).

          Ich denke an ein dezentrales System mit Verschlüsselung, bei dem die Daten nur bei Patient*innen und Ärzt*innen gespeichert werden. Verlust der Schlüssel auf Patient*Innenseite wäre kein Problem, die Daten bekäme man wieder zusammen.

          Aber das was aktuell angeboten wird🙈

          toxomat@social.tchncs.deT This user is from outside of this forum
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          toxomat@social.tchncs.de
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          #4

          @jonasgraphie
          Wir, als Staat, sind unfähig eine public key Infrastruktur auszurollen. Ok, ist nicht einfach, weil das **alle** irgendwie bedienen können sollten, aber Dichter, Denker, Ingenieure my ass.
          @manuelstein

          mit_scharf@social.anoxinon.deM 1 Reply Last reply
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          • toxomat@social.tchncs.deT toxomat@social.tchncs.de

            @jonasgraphie
            Wir, als Staat, sind unfähig eine public key Infrastruktur auszurollen. Ok, ist nicht einfach, weil das **alle** irgendwie bedienen können sollten, aber Dichter, Denker, Ingenieure my ass.
            @manuelstein

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            mit_scharf@social.anoxinon.de
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            #5

            @toxomat @jonasgraphie @manuelstein das findet nicht statt weil es sicher wäre. Verschlüsselung wird als Feind verstanden.

            Die DeMail Posse zeigt das in aller Deutlichkeit.

            toxomat@social.tchncs.deT 1 Reply Last reply
            0
            • mit_scharf@social.anoxinon.deM mit_scharf@social.anoxinon.de

              @toxomat @jonasgraphie @manuelstein das findet nicht statt weil es sicher wäre. Verschlüsselung wird als Feind verstanden.

              Die DeMail Posse zeigt das in aller Deutlichkeit.

              toxomat@social.tchncs.deT This user is from outside of this forum
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              toxomat@social.tchncs.de
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              #6

              @mit_scharf
              Ich schwanke. Vielleicht eine Mischung aus Inkompetenz und Verschwörung?
              @jonasgraphie @manuelstein

              mit_scharf@social.anoxinon.deM 1 Reply Last reply
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              • toxomat@social.tchncs.deT toxomat@social.tchncs.de

                @mit_scharf
                Ich schwanke. Vielleicht eine Mischung aus Inkompetenz und Verschwörung?
                @jonasgraphie @manuelstein

                mit_scharf@social.anoxinon.deM This user is from outside of this forum
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                #7

                @toxomat nun, ich würde nicht so weit gehen und es eine Verschwörung nennen. Ein blick in die Vergangenheit zeigt https://en.wikipedia.org/wiki/Export_of_cryptography_from_the_United_States das Verschlüsselung schon "immer" etwas war das Regierungen und Verfolgungsbehörden gerne für sich behalten hätten. So wie eine Schutzbrille auf einer Demo für die Polizei keine PSA ist, sondern als eine "passive / Schutzwaffe" verstanden wird https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzwaffe , so wird eben auch Verschlüsselung als eine gefährliche Waffe verstanden. ein Dorn im Auge.

                toxomat@social.tchncs.deT 1 Reply Last reply
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                • mit_scharf@social.anoxinon.deM mit_scharf@social.anoxinon.de

                  @toxomat nun, ich würde nicht so weit gehen und es eine Verschwörung nennen. Ein blick in die Vergangenheit zeigt https://en.wikipedia.org/wiki/Export_of_cryptography_from_the_United_States das Verschlüsselung schon "immer" etwas war das Regierungen und Verfolgungsbehörden gerne für sich behalten hätten. So wie eine Schutzbrille auf einer Demo für die Polizei keine PSA ist, sondern als eine "passive / Schutzwaffe" verstanden wird https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzwaffe , so wird eben auch Verschlüsselung als eine gefährliche Waffe verstanden. ein Dorn im Auge.

                  toxomat@social.tchncs.deT This user is from outside of this forum
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                  toxomat@social.tchncs.de
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                  #8

                  @mit_scharf
                  Sehe ich genauso, ausser, dass "Verschwörung" im Sinne einer "geheimen Zusammenarbeit mehrerer Personen zum Nachteil Dritter" schon passt. Wenn jetzt öffentlich beraten und abgestimmt würde, dass man das nicht solide machen kann, weil das Geheimdienste, Polizei und Datenhändler beeinträchtigen würde, wäre es keine Verschwörung.

                  mit_scharf@social.anoxinon.deM 1 Reply Last reply
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                  • toxomat@social.tchncs.deT toxomat@social.tchncs.de

                    @mit_scharf
                    Sehe ich genauso, ausser, dass "Verschwörung" im Sinne einer "geheimen Zusammenarbeit mehrerer Personen zum Nachteil Dritter" schon passt. Wenn jetzt öffentlich beraten und abgestimmt würde, dass man das nicht solide machen kann, weil das Geheimdienste, Polizei und Datenhändler beeinträchtigen würde, wäre es keine Verschwörung.

                    mit_scharf@social.anoxinon.deM This user is from outside of this forum
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                    mit_scharf@social.anoxinon.de
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                    #9

                    @toxomat jaaa- wegen dem "verdecktem handeln" wollte ich es eben nicht so nennen. Wenn laut genug nichts gesagt wird, wird ja auch was gesagt. und das handeln schon zu zeit der de-Mail hat für sich ja eine sehr deutliche Sprache gesprochen. die Email-Beschlagname zum beispiel https://taz.de/Beschluss-vom-Bundesgerichtshof/!5163133/

                    ich sehe dein Argument und sehe es als gerechtfertigt an.

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