Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?
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@mattze
und wenn alle nur noch entspannt "Nö" sagen, wer macht dann die Arbeit?
@oldperl @speybridge @daft_wully
Freundlich sein, fair behandeln, eine Zukunftsperspektive geben.
Dann klappt das auch mit jungen Menschen.
Nur weil das bei uns "Alten" nicht selbstverständlich war, muss niemand glauben es gäbe ein Gewohnheitsrecht für schlechtes Benehmen ohne Konsequenzen. -
@ElisabethK @BlumeEvolution @haiku_shelf
...und wie Garfield schon sagte: "Ich bin nicht übergewichtig, bin untergroß"

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@oldperl @speybridge @daft_wully
Freundlich sein, fair behandeln, eine Zukunftsperspektive geben.
Dann klappt das auch mit jungen Menschen.
Nur weil das bei uns "Alten" nicht selbstverständlich war, muss niemand glauben es gäbe ein Gewohnheitsrecht für schlechtes Benehmen ohne Konsequenzen.@mattze
Von welchen "Alten" sprichst Du?
Keine Ahnung was Du erlebt hast, und was für Dich so "selbstverständlich" ist oder war, aber dieser Deiner Aussage kann und will ich nicht zustimmen.
Und wo steht etwas von Gewohnheitsrechten für schlechtes Benehmen, noch dazu als Begründung für ein "Nö".
Sorry, aber diese Zusammenhänge habe ich jetzt im Thread nirgendwo gelesen.
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@oldperl @speybridge @daft_wully
Freundlich sein, fair behandeln, eine Zukunftsperspektive geben.
Dann klappt das auch mit jungen Menschen.
Nur weil das bei uns "Alten" nicht selbstverständlich war, muss niemand glauben es gäbe ein Gewohnheitsrecht für schlechtes Benehmen ohne Konsequenzen.@mattze @oldperl @daft_wully
Mit diesem Post kann ich nichts anfangen! -
@mattze
und wenn alle nur noch entspannt "Nö" sagen, wer macht dann die Arbeit?
@oldperl @mattze @daft_wully
Das ist genau die richtige Frage! -
@oldperl @mattze @daft_wully
Das ist genau die richtige Frage!@speybridge
Die ich mir in letzter Zeit immer öfter Stelle.
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@mattze
Von welchen "Alten" sprichst Du?
Keine Ahnung was Du erlebt hast, und was für Dich so "selbstverständlich" ist oder war, aber dieser Deiner Aussage kann und will ich nicht zustimmen.
Und wo steht etwas von Gewohnheitsrechten für schlechtes Benehmen, noch dazu als Begründung für ein "Nö".
Sorry, aber diese Zusammenhänge habe ich jetzt im Thread nirgendwo gelesen.
@oldperl @speybridge @daft_wully
Entschuldigung, selbstverständlich schreibe ich mit einem anderen Hintergrund als Du.
Ich versuche einen anderen Satz:
Wenn sich junge Leute eine Aufgabe ablehnen, dann könnte das einen Grund haben.
Bei den jungen Menschen die mir bekannt sind, würde ich vermuten, dass die Gründe nachvollziehbar sind. -
@oldperl @speybridge @daft_wully
Entschuldigung, selbstverständlich schreibe ich mit einem anderen Hintergrund als Du.
Ich versuche einen anderen Satz:
Wenn sich junge Leute eine Aufgabe ablehnen, dann könnte das einen Grund haben.
Bei den jungen Menschen die mir bekannt sind, würde ich vermuten, dass die Gründe nachvollziehbar sind.@mattze
Also ich versuche möglichst nichts zu "vermuten". In Köpfe anderer kann ich auch nicht schauen.Wenn mir jemand etwas nachvollziehbar begründet, dann kann ich damit etwas anfangen. Ein einfaches "Nö" gehört da aber für mich nicht dazu.
Als Ausbilder oder Trainer habe ich dazu immer versucht, Ablehnung zu hinterfragen. Denn nur wenn man Gründe kennt, kann man diese Ablehnung verstehen.
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@mattze
Also ich versuche möglichst nichts zu "vermuten". In Köpfe anderer kann ich auch nicht schauen.Wenn mir jemand etwas nachvollziehbar begründet, dann kann ich damit etwas anfangen. Ein einfaches "Nö" gehört da aber für mich nicht dazu.
Als Ausbilder oder Trainer habe ich dazu immer versucht, Ablehnung zu hinterfragen. Denn nur wenn man Gründe kennt, kann man diese Ablehnung verstehen.
@oldperl @speybridge @daft_wully
Wenn Ich (alt) mit Jung nicht zusammenkomme, gibt es mehrere Möglichkeiten.
a. Falscher Tag
b. falsches verhalten meinerseits.
c. Wir passen nicht zusammen.
im Übrigen bin ich der Meinung, dass "Wir" tendenziell zu viel arbeiten und "unsere" Nachhaltigkeit ausbaufähig ist. -
@oldperl @speybridge @daft_wully
Wenn Ich (alt) mit Jung nicht zusammenkomme, gibt es mehrere Möglichkeiten.
a. Falscher Tag
b. falsches verhalten meinerseits.
c. Wir passen nicht zusammen.
im Übrigen bin ich der Meinung, dass "Wir" tendenziell zu viel arbeiten und "unsere" Nachhaltigkeit ausbaufähig ist.@mattze @oldperl @daft_wully
Warum nicht auch(!)
d) Falsches Verhalten von Jung?
Als ob es das nicht auch(!) gäbe.
Das ist doch kein Tabu.
Oder ist es politisch nicht korrekt, das auch nur in Erwägung zu ziehen? -
@mattze @oldperl @daft_wully
Warum nicht auch(!)
d) Falsches Verhalten von Jung?
Als ob es das nicht auch(!) gäbe.
Das ist doch kein Tabu.
Oder ist es politisch nicht korrekt, das auch nur in Erwägung zu ziehen?@speybridge @oldperl @daft_wully
Das ist nicht lösungsorientiert.
Wenn sich Jung so verhält, dass ich nicht damit klarkomme, dann passen wir nicht zusammen. Die Welt ist groß genug. -
Guten Morgen - Tässle Kaffee
️? Freue mich, dass endlich auch in Deutschland intensiver über Demografie diskutiert wird. Sehe jedoch mit Sorge, dass viele dieser Diskurse noch mit der Knappheitslüge, mit feindseligem Dualismus und Rechtsmimesis verknüpft sind.
Dabei werden dann Ältere gegen Jüngere gehetzt, Produktivitätsgewinne geleugnet und Ängste vor einer generellen Verarmung geschürt. Von der technologischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Realität ist diese Erzählung der Entsolidarisierung jedoch weit entfernt.
#Deutschland #Demografie #Diskurse #Knappheitslüge #Dualismus #Rechtsmimesis #Entsolidarisierung #Realität #Technologien #Wissenschaften #Wirtschaft
Demografie und die Knappheitslüge - Wie Wissenschaft für Rechtsmimesis missbraucht wird » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs
Noch vor wenigen Wochen eskalierte in den USA eine aufgeregte Debatte über die fallenden Geburtenzahlen. Inzwischen hat Deutschland nachgezogen, nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor dem Deutschen Geserkschaftsbund (DGB) „Demografie und Mathematik“ als Begründung für Einsparungen …
Natur des Glaubens (scilogs.spektrum.de)
Heute berichtete die #StZ über die absackende Demografie auch in Stuttgart durch die säkulare Geburtenimplosion und Abwanderung.
Demnach sank die Zahl der Kinder unter drei Jahren in der Stadt von 18.400 in 2019 auf nur noch 16.300 in 2024.
Die Geburtenrate (Kinder pro Frau, TFR) sank von 1,34 in 1972 auf nur noch 1,12 in 2025. 2016 gab es ein kurzes Zwischenhoch auf 1,4.
Schrumpfende Gesellschaften „überaltern“ nicht, sie unterjüngen.

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Heute berichtete die #StZ über die absackende Demografie auch in Stuttgart durch die säkulare Geburtenimplosion und Abwanderung.
Demnach sank die Zahl der Kinder unter drei Jahren in der Stadt von 18.400 in 2019 auf nur noch 16.300 in 2024.
Die Geburtenrate (Kinder pro Frau, TFR) sank von 1,34 in 1972 auf nur noch 1,12 in 2025. 2016 gab es ein kurzes Zwischenhoch auf 1,4.
Schrumpfende Gesellschaften „überaltern“ nicht, sie unterjüngen.

@BlumeEvolution "Schrumpfende Gesellschaften „überaltern“ nicht, sie unterjüngen."
Ich kann den Gedankengang durchaus nachvollziehen, meine aber, dass ein weiterer Aspekt schon für den Begriff "Überaltern" spricht, denn die Fertilität ist ja nur eine Seite der Medaille.
Als jemand, der streng auf die 40 zugeht, beobachte ich seit einem guten Jahrzehnt (und es ist freilich schon länger so), dass "die Alten" gewissermaßen die Schaltstellen verstopfen:
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@BlumeEvolution "Schrumpfende Gesellschaften „überaltern“ nicht, sie unterjüngen."
Ich kann den Gedankengang durchaus nachvollziehen, meine aber, dass ein weiterer Aspekt schon für den Begriff "Überaltern" spricht, denn die Fertilität ist ja nur eine Seite der Medaille.
Als jemand, der streng auf die 40 zugeht, beobachte ich seit einem guten Jahrzehnt (und es ist freilich schon länger so), dass "die Alten" gewissermaßen die Schaltstellen verstopfen:
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@BlumeEvolution * Da wären die US-Präsidenten, die mit Ausnahme Obama seit Beginn der 90er Jahre(!) allesamt vor 1950 geboren sind.
* Da wäre Queen Elizabeth II., sie war 70(!!!) Jahre lang die Königin von England.
* Friedrich Merz ist auch über 70.
Das setzt sich natürlich auch in der zweiten und dritten Reihe fort, aber ich glaube die Beispiele sind eindrücklich genug.
Also: Nie waren so viele Entscheider so alt wie heute.
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@BlumeEvolution * Da wären die US-Präsidenten, die mit Ausnahme Obama seit Beginn der 90er Jahre(!) allesamt vor 1950 geboren sind.
* Da wäre Queen Elizabeth II., sie war 70(!!!) Jahre lang die Königin von England.
* Friedrich Merz ist auch über 70.
Das setzt sich natürlich auch in der zweiten und dritten Reihe fort, aber ich glaube die Beispiele sind eindrücklich genug.
Also: Nie waren so viele Entscheider so alt wie heute.
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@BlumeEvolution Und das hat natürlich Konsequenzen: Nicht nur werden offensichtlich Entscheidungen immer weniger aus einer jungen Perspektive getroffen (man darf sich natürlich darüber streiten, ob junge Entscheider das immer tun), die mentale, temporale und emotionale *Distanz* zu den Jungen wird aber darob auch immer größer.
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@BlumeEvolution Und das hat natürlich Konsequenzen: Nicht nur werden offensichtlich Entscheidungen immer weniger aus einer jungen Perspektive getroffen (man darf sich natürlich darüber streiten, ob junge Entscheider das immer tun), die mentale, temporale und emotionale *Distanz* zu den Jungen wird aber darob auch immer größer.
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@BlumeEvolution Ich meine deshalb zu erkennen, dass es in Gesellschaften mit weniger Kindern zu einem selbstverstärkenden Effekt der subtilen Kinderfeindlichkeit kommt (meine sind 2 und 5): Es ist gar nicht einmal so, dass Leute Kinder hassen, aber Infrastruktur, Geschäfte, etc werden immer mehr auf Ältere ausgelegt und das macht es den Kindern (und ihren Eltern) eben noch schwieriger.
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@BlumeEvolution Ich meine deshalb zu erkennen, dass es in Gesellschaften mit weniger Kindern zu einem selbstverstärkenden Effekt der subtilen Kinderfeindlichkeit kommt (meine sind 2 und 5): Es ist gar nicht einmal so, dass Leute Kinder hassen, aber Infrastruktur, Geschäfte, etc werden immer mehr auf Ältere ausgelegt und das macht es den Kindern (und ihren Eltern) eben noch schwieriger.
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@BlumeEvolution Hinzu kommt, dass eben die Alten auch die Wertschöpfung abzehren: Nicht nur steigt der Dependenzquotient, was es jungen Familien noch zusätzlich schwerer macht.
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@BlumeEvolution Hinzu kommt, dass eben die Alten auch die Wertschöpfung abzehren: Nicht nur steigt der Dependenzquotient, was es jungen Familien noch zusätzlich schwerer macht.
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@BlumeEvolution Zusammengefasst: Ich meine deshalb, man darf von ÜberALtERung sprechen, weil die Alten alle Macht in den Händen halten: Sie allein haben meist die Ressourcen, es den Jungen einfacher zu machen, aber sie entscheiden sich nach meiner Beobachtung oft dafür, ihre Renten und Rücklagen zu konsumieren anstatt sie ihren Kindern als Investition zu übereignen.
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@BlumeEvolution Zusammengefasst: Ich meine deshalb, man darf von ÜberALtERung sprechen, weil die Alten alle Macht in den Händen halten: Sie allein haben meist die Ressourcen, es den Jungen einfacher zu machen, aber sie entscheiden sich nach meiner Beobachtung oft dafür, ihre Renten und Rücklagen zu konsumieren anstatt sie ihren Kindern als Investition zu übereignen.
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@BlumeEvolution Hinweis: Ich meine mit "Übereignen" weder, dass Ältere am Existenzminimum noch weiter verzichten sollten (das ist purer Menschenhass der CxU, nebenbei gesagt) noch dass Superreiche ohne Abzüge vererben sollten, sondern schlicht, dass der Generationenvertrag NICHT von den Jungen gekündigt wurde.
Viele, viele Menschen in meinem Alter (oder etwas Jünger) hätten GERNE mehr Kinder.
Abgesehen von Privilegierten wie mir als Hochschulprofessor wird aber fraglos viel zu wenig geholfen.
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@BlumeEvolution Hinweis: Ich meine mit "Übereignen" weder, dass Ältere am Existenzminimum noch weiter verzichten sollten (das ist purer Menschenhass der CxU, nebenbei gesagt) noch dass Superreiche ohne Abzüge vererben sollten, sondern schlicht, dass der Generationenvertrag NICHT von den Jungen gekündigt wurde.
Viele, viele Menschen in meinem Alter (oder etwas Jünger) hätten GERNE mehr Kinder.
Abgesehen von Privilegierten wie mir als Hochschulprofessor wird aber fraglos viel zu wenig geholfen.
@BlumeEvolution Hinweis 2: Ich meine, dass die Begrifflichkeit "Unterjüngung" ggf. sogar eine Täter-Opfer-Umkehr darstellen kann, wie man in China beobachten kann.
Wenn jemand kommt und sagt: "Habe mehr Kinder!" - dann erhöht das nicht die Fertilität, sondern senkt sie.
Deshalb sind wir gut damit beraten, über die echten Gründe nachzudenken - und ich meine, dass die meisten davon eben NICHT bei den Jungen liegen.
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