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Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?

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  • daft_wully@mastodon.socialD daft_wully@mastodon.social

    @speybridge @BlumeEvolution Was mag wohl in der FDP im Vorfeld abgelaufen sein, dass der junge Mann die Lust an der Verantwortung verloren hat? Was geht in Betrieben vor, die keine Nachfolge organisiert bekommen? Pauschalieren hilft da nicht weiter und es ist sicherlich nicht, die Angst vor Verantwortung.

    Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen und dieser Ruck darf nicht das letzte Zucken alter Männer sein.

    speybridge@ruhr.socialS This user is from outside of this forum
    speybridge@ruhr.socialS This user is from outside of this forum
    speybridge@ruhr.social
    wrote last edited by
    #45

    @daft_wully @BlumeEvolution
    Naja, Pauschalisieren gibt es wohl auf beiden Seiten. Es sind NICHT immer die Alten.
    Es ist tatsächlich nicht selten so, dass Jüngere die Verantwortung der "ersten Reihe" nicht übernehmen wollen, weil das z.B. der gewünschten Work-/Life-Balance entgegensteht. Das ist mir schon öfter genau so gesagt worden.
    Die Firmeninhaber, die hier abgeben wollen, veranstalten alles Mögliche, dass ein jüngerer Meister übernimmt - bis hin, dass weitgehend auf Ablöse verzichtet wird.

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    • daft_wully@mastodon.socialD daft_wully@mastodon.social

      @_RyekDarkener_ @BlumeEvolution Irrtum. Bedingt durch mein Alter kenne ich überwiegend ältere Semester und da ist die Auffassung "Ich lasse mir meine Lebensleistung von den Jungen nicht madig machen" sehr groß. Die Erkenntnis, dass die Zeiten sich wandeln und damit auch die Anforderungen an die Bewältigung kommender Probleme, ist sehr unterentwickelt. Maximal kommt dann noch die Aussage "Wir hatten es auch nicht immer leicht".

      _ryekdarkener_@mastodon.social_ This user is from outside of this forum
      _ryekdarkener_@mastodon.social_ This user is from outside of this forum
      _ryekdarkener_@mastodon.social
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      #46

      @daft_wully @BlumeEvolution

      Nun ja. Die Lebensleistung ist ja unter anderem, mit dafür gesorgt zu haben, dass die aktuelle junge Generation die letzte sein wird, die so leben können wird wie die davor. Stolz zu sein, den anderen ihre Zukunft mit versaut zu haben, ist ja aktuell en vogue. Und viel bequemer als mit allen zusammen anzupacken (nein, die Jungen sind keinen Deut besser als die Alten), den Karren, den man als Lebensleistung gemeinsam in den Dreck gefahren hat, wieder herauszuziehen.

      1 Reply Last reply
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      • oldperl@mastodon.onlineO oldperl@mastodon.online

        @mattze
        und wenn alle nur noch entspannt "Nö" sagen, wer macht dann die Arbeit? 🤔

        @speybridge @daft_wully

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        mattze@mastodon.social
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        #47

        @oldperl @speybridge @daft_wully
        Freundlich sein, fair behandeln, eine Zukunftsperspektive geben.
        Dann klappt das auch mit jungen Menschen.
        Nur weil das bei uns "Alten" nicht selbstverständlich war, muss niemand glauben es gäbe ein Gewohnheitsrecht für schlechtes Benehmen ohne Konsequenzen.

        oldperl@mastodon.onlineO speybridge@ruhr.socialS 2 Replies Last reply
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        • uholz@mastodon.bayernU uholz@mastodon.bayern

          @ElisabethK @BlumeEvolution @haiku_shelf

          ...und wie Garfield schon sagte: "Ich bin nicht übergewichtig, bin untergroß" 😉

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          hans@kirche.social
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          #48

          @uholz @ElisabethK @BlumeEvolution @haiku_shelf

          Und ich viiiel zu klein für meine Körperfülle.

          😃

          1 Reply Last reply
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          • M mattze@mastodon.social

            @oldperl @speybridge @daft_wully
            Freundlich sein, fair behandeln, eine Zukunftsperspektive geben.
            Dann klappt das auch mit jungen Menschen.
            Nur weil das bei uns "Alten" nicht selbstverständlich war, muss niemand glauben es gäbe ein Gewohnheitsrecht für schlechtes Benehmen ohne Konsequenzen.

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            oldperl@mastodon.online
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            #49

            @mattze
            Von welchen "Alten" sprichst Du? 🤔

            Keine Ahnung was Du erlebt hast, und was für Dich so "selbstverständlich" ist oder war, aber dieser Deiner Aussage kann und will ich nicht zustimmen.

            Und wo steht etwas von Gewohnheitsrechten für schlechtes Benehmen, noch dazu als Begründung für ein "Nö".

            Sorry, aber diese Zusammenhänge habe ich jetzt im Thread nirgendwo gelesen.

            @speybridge @daft_wully

            M 1 Reply Last reply
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            • M mattze@mastodon.social

              @oldperl @speybridge @daft_wully
              Freundlich sein, fair behandeln, eine Zukunftsperspektive geben.
              Dann klappt das auch mit jungen Menschen.
              Nur weil das bei uns "Alten" nicht selbstverständlich war, muss niemand glauben es gäbe ein Gewohnheitsrecht für schlechtes Benehmen ohne Konsequenzen.

              speybridge@ruhr.socialS This user is from outside of this forum
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              speybridge@ruhr.social
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              #50

              @mattze @oldperl @daft_wully
              Mit diesem Post kann ich nichts anfangen!

              1 Reply Last reply
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              • oldperl@mastodon.onlineO oldperl@mastodon.online

                @mattze
                und wenn alle nur noch entspannt "Nö" sagen, wer macht dann die Arbeit? 🤔

                @speybridge @daft_wully

                speybridge@ruhr.socialS This user is from outside of this forum
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                speybridge@ruhr.social
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                #51

                @oldperl @mattze @daft_wully
                Das ist genau die richtige Frage!

                oldperl@mastodon.onlineO 1 Reply Last reply
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                • speybridge@ruhr.socialS speybridge@ruhr.social

                  @oldperl @mattze @daft_wully
                  Das ist genau die richtige Frage!

                  oldperl@mastodon.onlineO This user is from outside of this forum
                  oldperl@mastodon.onlineO This user is from outside of this forum
                  oldperl@mastodon.online
                  wrote last edited by
                  #52

                  @speybridge
                  Die ich mir in letzter Zeit immer öfter Stelle. 🙄

                  @mattze @daft_wully

                  1 Reply Last reply
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                  • oldperl@mastodon.onlineO oldperl@mastodon.online

                    @mattze
                    Von welchen "Alten" sprichst Du? 🤔

                    Keine Ahnung was Du erlebt hast, und was für Dich so "selbstverständlich" ist oder war, aber dieser Deiner Aussage kann und will ich nicht zustimmen.

                    Und wo steht etwas von Gewohnheitsrechten für schlechtes Benehmen, noch dazu als Begründung für ein "Nö".

                    Sorry, aber diese Zusammenhänge habe ich jetzt im Thread nirgendwo gelesen.

                    @speybridge @daft_wully

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                    mattze@mastodon.social
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                    #53

                    @oldperl @speybridge @daft_wully
                    Entschuldigung, selbstverständlich schreibe ich mit einem anderen Hintergrund als Du.
                    Ich versuche einen anderen Satz:
                    Wenn sich junge Leute eine Aufgabe ablehnen, dann könnte das einen Grund haben.
                    Bei den jungen Menschen die mir bekannt sind, würde ich vermuten, dass die Gründe nachvollziehbar sind.

                    oldperl@mastodon.onlineO 1 Reply Last reply
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                    • M mattze@mastodon.social

                      @oldperl @speybridge @daft_wully
                      Entschuldigung, selbstverständlich schreibe ich mit einem anderen Hintergrund als Du.
                      Ich versuche einen anderen Satz:
                      Wenn sich junge Leute eine Aufgabe ablehnen, dann könnte das einen Grund haben.
                      Bei den jungen Menschen die mir bekannt sind, würde ich vermuten, dass die Gründe nachvollziehbar sind.

                      oldperl@mastodon.onlineO This user is from outside of this forum
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                      oldperl@mastodon.online
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                      #54

                      @mattze
                      Also ich versuche möglichst nichts zu "vermuten". In Köpfe anderer kann ich auch nicht schauen.

                      Wenn mir jemand etwas nachvollziehbar begründet, dann kann ich damit etwas anfangen. Ein einfaches "Nö" gehört da aber für mich nicht dazu.

                      Als Ausbilder oder Trainer habe ich dazu immer versucht, Ablehnung zu hinterfragen. Denn nur wenn man Gründe kennt, kann man diese Ablehnung verstehen.

                      @speybridge @daft_wully

                      M 1 Reply Last reply
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                      • oldperl@mastodon.onlineO oldperl@mastodon.online

                        @mattze
                        Also ich versuche möglichst nichts zu "vermuten". In Köpfe anderer kann ich auch nicht schauen.

                        Wenn mir jemand etwas nachvollziehbar begründet, dann kann ich damit etwas anfangen. Ein einfaches "Nö" gehört da aber für mich nicht dazu.

                        Als Ausbilder oder Trainer habe ich dazu immer versucht, Ablehnung zu hinterfragen. Denn nur wenn man Gründe kennt, kann man diese Ablehnung verstehen.

                        @speybridge @daft_wully

                        M This user is from outside of this forum
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                        mattze@mastodon.social
                        wrote last edited by
                        #55

                        @oldperl @speybridge @daft_wully
                        Wenn Ich (alt) mit Jung nicht zusammenkomme, gibt es mehrere Möglichkeiten.
                        a. Falscher Tag
                        b. falsches verhalten meinerseits.
                        c. Wir passen nicht zusammen.
                        im Übrigen bin ich der Meinung, dass "Wir" tendenziell zu viel arbeiten und "unsere" Nachhaltigkeit ausbaufähig ist.

                        speybridge@ruhr.socialS 1 Reply Last reply
                        0
                        • M mattze@mastodon.social

                          @oldperl @speybridge @daft_wully
                          Wenn Ich (alt) mit Jung nicht zusammenkomme, gibt es mehrere Möglichkeiten.
                          a. Falscher Tag
                          b. falsches verhalten meinerseits.
                          c. Wir passen nicht zusammen.
                          im Übrigen bin ich der Meinung, dass "Wir" tendenziell zu viel arbeiten und "unsere" Nachhaltigkeit ausbaufähig ist.

                          speybridge@ruhr.socialS This user is from outside of this forum
                          speybridge@ruhr.socialS This user is from outside of this forum
                          speybridge@ruhr.social
                          wrote last edited by
                          #56

                          @mattze @oldperl @daft_wully
                          Warum nicht auch(!)
                          d) Falsches Verhalten von Jung?
                          Als ob es das nicht auch(!) gäbe.
                          Das ist doch kein Tabu.
                          Oder ist es politisch nicht korrekt, das auch nur in Erwägung zu ziehen?

                          M 1 Reply Last reply
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                          • speybridge@ruhr.socialS speybridge@ruhr.social

                            @mattze @oldperl @daft_wully
                            Warum nicht auch(!)
                            d) Falsches Verhalten von Jung?
                            Als ob es das nicht auch(!) gäbe.
                            Das ist doch kein Tabu.
                            Oder ist es politisch nicht korrekt, das auch nur in Erwägung zu ziehen?

                            M This user is from outside of this forum
                            M This user is from outside of this forum
                            mattze@mastodon.social
                            wrote last edited by
                            #57

                            @speybridge @oldperl @daft_wully
                            Das ist nicht lösungsorientiert.
                            Wenn sich Jung so verhält, dass ich nicht damit klarkomme, dann passen wir nicht zusammen. Die Welt ist groß genug.

                            1 Reply Last reply
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                            • blumeevolution@digitalcourage.socialB blumeevolution@digitalcourage.social

                              Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?

                              Freue mich, dass endlich auch in Deutschland intensiver über Demografie diskutiert wird. Sehe jedoch mit Sorge, dass viele dieser Diskurse noch mit der Knappheitslüge, mit feindseligem Dualismus und Rechtsmimesis verknüpft sind.

                              Dabei werden dann Ältere gegen Jüngere gehetzt, Produktivitätsgewinne geleugnet und Ängste vor einer generellen Verarmung geschürt. Von der technologischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Realität ist diese Erzählung der Entsolidarisierung jedoch weit entfernt.

                              #Deutschland #Demografie #Diskurse #Knappheitslüge #Dualismus #Rechtsmimesis #Entsolidarisierung #Realität #Technologien #Wissenschaften #Wirtschaft

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                              Demografie und die Knappheitslüge - Wie Wissenschaft für Rechtsmimesis missbraucht wird » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs

                              Noch vor wenigen Wochen eskalierte in den USA eine aufgeregte Debatte über die fallenden Geburtenzahlen. Inzwischen hat Deutschland nachgezogen, nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor dem Deutschen Geserkschaftsbund (DGB) „Demografie und Mathematik“ als Begründung für Einsparungen …

                              favicon

                              Natur des Glaubens (scilogs.spektrum.de)

                              blumeevolution@digitalcourage.socialB This user is from outside of this forum
                              blumeevolution@digitalcourage.socialB This user is from outside of this forum
                              blumeevolution@digitalcourage.social
                              wrote last edited by
                              #58

                              Heute berichtete die #StZ über die absackende Demografie auch in Stuttgart durch die säkulare Geburtenimplosion und Abwanderung.

                              Demnach sank die Zahl der Kinder unter drei Jahren in der Stadt von 18.400 in 2019 auf nur noch 16.300 in 2024.

                              Die Geburtenrate (Kinder pro Frau, TFR) sank von 1,34 in 1972 auf nur noch 1,12 in 2025. 2016 gab es ein kurzes Zwischenhoch auf 1,4.

                              Schrumpfende Gesellschaften „überaltern“ nicht, sie unterjüngen.

                              Link Preview Image
                              ftranschel@norden.socialF 1 Reply Last reply
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                              • blumeevolution@digitalcourage.socialB blumeevolution@digitalcourage.social

                                Heute berichtete die #StZ über die absackende Demografie auch in Stuttgart durch die säkulare Geburtenimplosion und Abwanderung.

                                Demnach sank die Zahl der Kinder unter drei Jahren in der Stadt von 18.400 in 2019 auf nur noch 16.300 in 2024.

                                Die Geburtenrate (Kinder pro Frau, TFR) sank von 1,34 in 1972 auf nur noch 1,12 in 2025. 2016 gab es ein kurzes Zwischenhoch auf 1,4.

                                Schrumpfende Gesellschaften „überaltern“ nicht, sie unterjüngen.

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                                #59

                                @BlumeEvolution "Schrumpfende Gesellschaften „überaltern“ nicht, sie unterjüngen."

                                Ich kann den Gedankengang durchaus nachvollziehen, meine aber, dass ein weiterer Aspekt schon für den Begriff "Überaltern" spricht, denn die Fertilität ist ja nur eine Seite der Medaille.

                                Als jemand, der streng auf die 40 zugeht, beobachte ich seit einem guten Jahrzehnt (und es ist freilich schon länger so), dass "die Alten" gewissermaßen die Schaltstellen verstopfen:

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                                  @BlumeEvolution "Schrumpfende Gesellschaften „überaltern“ nicht, sie unterjüngen."

                                  Ich kann den Gedankengang durchaus nachvollziehen, meine aber, dass ein weiterer Aspekt schon für den Begriff "Überaltern" spricht, denn die Fertilität ist ja nur eine Seite der Medaille.

                                  Als jemand, der streng auf die 40 zugeht, beobachte ich seit einem guten Jahrzehnt (und es ist freilich schon länger so), dass "die Alten" gewissermaßen die Schaltstellen verstopfen:

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                                  #60

                                  @BlumeEvolution * Da wären die US-Präsidenten, die mit Ausnahme Obama seit Beginn der 90er Jahre(!) allesamt vor 1950 geboren sind.

                                  * Da wäre Queen Elizabeth II., sie war 70(!!!) Jahre lang die Königin von England.

                                  * Friedrich Merz ist auch über 70.

                                  Das setzt sich natürlich auch in der zweiten und dritten Reihe fort, aber ich glaube die Beispiele sind eindrücklich genug.

                                  Also: Nie waren so viele Entscheider so alt wie heute.

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                                  ftranschel@norden.socialF xriss@troet.cafeX 2 Replies Last reply
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                                  • ftranschel@norden.socialF ftranschel@norden.social

                                    @BlumeEvolution * Da wären die US-Präsidenten, die mit Ausnahme Obama seit Beginn der 90er Jahre(!) allesamt vor 1950 geboren sind.

                                    * Da wäre Queen Elizabeth II., sie war 70(!!!) Jahre lang die Königin von England.

                                    * Friedrich Merz ist auch über 70.

                                    Das setzt sich natürlich auch in der zweiten und dritten Reihe fort, aber ich glaube die Beispiele sind eindrücklich genug.

                                    Also: Nie waren so viele Entscheider so alt wie heute.

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                                    @BlumeEvolution Und das hat natürlich Konsequenzen: Nicht nur werden offensichtlich Entscheidungen immer weniger aus einer jungen Perspektive getroffen (man darf sich natürlich darüber streiten, ob junge Entscheider das immer tun), die mentale, temporale und emotionale *Distanz* zu den Jungen wird aber darob auch immer größer.

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                                      @BlumeEvolution Und das hat natürlich Konsequenzen: Nicht nur werden offensichtlich Entscheidungen immer weniger aus einer jungen Perspektive getroffen (man darf sich natürlich darüber streiten, ob junge Entscheider das immer tun), die mentale, temporale und emotionale *Distanz* zu den Jungen wird aber darob auch immer größer.

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                                      #62

                                      @BlumeEvolution Ich meine deshalb zu erkennen, dass es in Gesellschaften mit weniger Kindern zu einem selbstverstärkenden Effekt der subtilen Kinderfeindlichkeit kommt (meine sind 2 und 5): Es ist gar nicht einmal so, dass Leute Kinder hassen, aber Infrastruktur, Geschäfte, etc werden immer mehr auf Ältere ausgelegt und das macht es den Kindern (und ihren Eltern) eben noch schwieriger.

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                                      • ftranschel@norden.socialF ftranschel@norden.social

                                        @BlumeEvolution Ich meine deshalb zu erkennen, dass es in Gesellschaften mit weniger Kindern zu einem selbstverstärkenden Effekt der subtilen Kinderfeindlichkeit kommt (meine sind 2 und 5): Es ist gar nicht einmal so, dass Leute Kinder hassen, aber Infrastruktur, Geschäfte, etc werden immer mehr auf Ältere ausgelegt und das macht es den Kindern (und ihren Eltern) eben noch schwieriger.

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                                        #63

                                        @BlumeEvolution Hinzu kommt, dass eben die Alten auch die Wertschöpfung abzehren: Nicht nur steigt der Dependenzquotient, was es jungen Familien noch zusätzlich schwerer macht.

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                                          @BlumeEvolution Hinzu kommt, dass eben die Alten auch die Wertschöpfung abzehren: Nicht nur steigt der Dependenzquotient, was es jungen Familien noch zusätzlich schwerer macht.

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                                          @BlumeEvolution Zusammengefasst: Ich meine deshalb, man darf von ÜberALtERung sprechen, weil die Alten alle Macht in den Händen halten: Sie allein haben meist die Ressourcen, es den Jungen einfacher zu machen, aber sie entscheiden sich nach meiner Beobachtung oft dafür, ihre Renten und Rücklagen zu konsumieren anstatt sie ihren Kindern als Investition zu übereignen.

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