Mein aktueller Lieblings-Energie-Quatschkopf-Talking-Point ist "wenn wir die AKW nicht abgeschaltet hätten, wären die Gasspeicher nicht leer".
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@billiglarper Kernkraftwerke brauchen keinen umfassenden Netzausbau, denn sie sind dezentrale Lösungen. Obwohl Deutschland seit Jahren massiv in erneuerbare investiert, haben wir weltweit! die höchsten Energiekosten. Wir haben die Kapazitäten der erneuerbaren verdoppelt (100 %) und circa 15 % mehr Energie dadurch bekommen. Windkraftwerke ohne Netzausbau sind schädlich, und Netzausbau ist nur schwer möglich, weil wir hier über starke und umfassende Enteignung reden. (1/2)
Da sind die Braunkohlekraftwerke gar nichts gegen die Trassen, die wir ziehen müssten. (2/2)
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@billiglarper Kernkraftwerke brauchen keinen umfassenden Netzausbau, denn sie sind dezentrale Lösungen. Obwohl Deutschland seit Jahren massiv in erneuerbare investiert, haben wir weltweit! die höchsten Energiekosten. Wir haben die Kapazitäten der erneuerbaren verdoppelt (100 %) und circa 15 % mehr Energie dadurch bekommen. Windkraftwerke ohne Netzausbau sind schädlich, und Netzausbau ist nur schwer möglich, weil wir hier über starke und umfassende Enteignung reden. (1/2)
Nein, ne dezentrale Lösung sind Kernkraftwerke nicht. Oder du verwendest den Begriff auf ne sehr eigene Weise.
Deutschland hat auch nicht die höchsten Stromkosten.
Für Haushalte liegt zum Beispiel Tschechien noch drüber, trotz 20% Atomstrom. Während Norwegen ganz ohne AKW da sehr günstig ist.
Und was für ein Problem AKWs ohne Netzausbau sind hat man ja in Deutschland gut an den negativen Strompreisen gesehen. Grad bei so schlecht regelbaren wie denen in DE.

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Nein, ne dezentrale Lösung sind Kernkraftwerke nicht. Oder du verwendest den Begriff auf ne sehr eigene Weise.
Deutschland hat auch nicht die höchsten Stromkosten.
Für Haushalte liegt zum Beispiel Tschechien noch drüber, trotz 20% Atomstrom. Während Norwegen ganz ohne AKW da sehr günstig ist.
Und was für ein Problem AKWs ohne Netzausbau sind hat man ja in Deutschland gut an den negativen Strompreisen gesehen. Grad bei so schlecht regelbaren wie denen in DE.

Im Ernst, ich find deine Aussage zum Netzausbau schon sehr ignorant.
Wenn ich auf Verbraucherseite den Stromverbraucht durch Umstellung von Mobilität und Wärme auf elektrisch fast verdreifache, dann brauchts stärkere Leitungen bis in die Dörfer.
Und eben auch mehr Überlandleitungen von den Kraftwerken weg. Das ist deutlich mehr als mal eben 1:1 Kohlekraftwerke durch AKWs zu ersetzen.
Selbst mit privaten Stromspeichern und Einsparungen.
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Im Ernst, ich find deine Aussage zum Netzausbau schon sehr ignorant.
Wenn ich auf Verbraucherseite den Stromverbraucht durch Umstellung von Mobilität und Wärme auf elektrisch fast verdreifache, dann brauchts stärkere Leitungen bis in die Dörfer.
Und eben auch mehr Überlandleitungen von den Kraftwerken weg. Das ist deutlich mehr als mal eben 1:1 Kohlekraftwerke durch AKWs zu ersetzen.
Selbst mit privaten Stromspeichern und Einsparungen.
@billiglarper Lese dir die Studien durch, oder lass sie dir von einer KI zusammenfassen. Ich möchte weg von Meinungen hinzu Fakten.
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Nein, ne dezentrale Lösung sind Kernkraftwerke nicht. Oder du verwendest den Begriff auf ne sehr eigene Weise.
Deutschland hat auch nicht die höchsten Stromkosten.
Für Haushalte liegt zum Beispiel Tschechien noch drüber, trotz 20% Atomstrom. Während Norwegen ganz ohne AKW da sehr günstig ist.
Und was für ein Problem AKWs ohne Netzausbau sind hat man ja in Deutschland gut an den negativen Strompreisen gesehen. Grad bei so schlecht regelbaren wie denen in DE.

@billiglarper Das sind nicht meine Meinungen, sondern das sind die Ergebnisse von mehreren Studien. Norwegen hat ein Vorteil, Sie haben Grundlast fähige Wasserenergie, die haben wir nicht. Das ist genauso sinnvoll wie den Ausbau der solaren Energie in China mit denen in Deutschland zu vergleichen. Schon rein geographisch passen diese Vergleiche nicht.
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@billiglarper Lese dir die Studien durch, oder lass sie dir von einer KI zusammenfassen. Ich möchte weg von Meinungen hinzu Fakten.
Beherzige bitte deinen Ratschlag.
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Mein aktueller Lieblings-Energie-Quatschkopf-Talking-Point ist "wenn wir die AKW nicht abgeschaltet hätten, wären die Gasspeicher nicht leer".
@chrisstoecker Den musste auch wieder der Kommentar-Autor des Tages in der lokalen CSU-Postille ääh Lokalzeitung (PNP) kürzlich mal wieder ventilieren, als es um die (fehlende) Kritik an den leeren Gasspeichern ging. Da hat es dann schon wieder gereicht. So viele Leserbriefe wie notwendig wären kann man gar nicht schreiben.
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@andreclaassen @gkalinkat @chrisstoecker Endlagerung eingerechnet?
@twallutis @gkalinkat @chrisstoecker @andreclaassen kann nicht eingerechnet sein. Wir haben noch kein Endlager. Die Kosten sind also bestenfalls irgendwelche Schätzungen. Bei Projekten dieser Größenordnung nimmt man am besten die höchste Schätzung und multipliziert die mit 5 um wenigstens in der Nähe der Realität zu landen.
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@twallutis @gkalinkat @chrisstoecker @andreclaassen kann nicht eingerechnet sein. Wir haben noch kein Endlager. Die Kosten sind also bestenfalls irgendwelche Schätzungen. Bei Projekten dieser Größenordnung nimmt man am besten die höchste Schätzung und multipliziert die mit 5 um wenigstens in der Nähe der Realität zu landen.
@bernab @twallutis @gkalinkat @chrisstoecker Die Endlagerkosten sind durch durch den Atomfond angespart. Es gibt keine Endlager Kosten. Es gibt nur ein politisches Problem, dass nirgendwo ein Endlager entsteht. Das Geld ist da.
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@bernab @twallutis @gkalinkat @chrisstoecker Die Endlagerkosten sind durch durch den Atomfond angespart. Es gibt keine Endlager Kosten. Es gibt nur ein politisches Problem, dass nirgendwo ein Endlager entsteht. Das Geld ist da.
@bernab @twallutis @gkalinkat @chrisstoecker Freue mich, wenn Apple eine bessere Spracherkennung hat als heute. Was Siri erkennt, ist ja katastrophal.
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@bernab @mschfr @gkalinkat @chrisstoecker Hab ich alles bei Christian Stöcker drunter gepostet
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@bernab @mschfr @gkalinkat @chrisstoecker Aus meiner Sicht wichtigste. Ist dieser, weil er immer wieder gerne erwähnt wird
Die OECD hat das 2012 in einer Großstudie durchgerechnet. Ergebnis: Die Systemkosten variabler Erneuerbarer (Netz, Speicher, Backup, Balancing) liegen bei 15 bis 80 USD pro Megawattstunde – je nach Land und Anteil. Kernkraft erzeugt unter 3 USD/MWh Systemkosten. (1/2)
Das MIT nennt den LCOE-Vergleich zwischen regelbaren und intermittierenden Quellen schlicht "seriously flawed". Seriously flawed. (3/8) (2/2)
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@bernab @mschfr @gkalinkat @chrisstoecker Aus meiner Sicht wichtigste. Ist dieser, weil er immer wieder gerne erwähnt wird
Die OECD hat das 2012 in einer Großstudie durchgerechnet. Ergebnis: Die Systemkosten variabler Erneuerbarer (Netz, Speicher, Backup, Balancing) liegen bei 15 bis 80 USD pro Megawattstunde – je nach Land und Anteil. Kernkraft erzeugt unter 3 USD/MWh Systemkosten. (1/2)
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Mein aktueller Lieblings-Energie-Quatschkopf-Talking-Point ist "wenn wir die AKW nicht abgeschaltet hätten, wären die Gasspeicher nicht leer".
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@bernab @twallutis @gkalinkat @chrisstoecker Die Endlagerkosten sind durch durch den Atomfond angespart. Es gibt keine Endlager Kosten. Es gibt nur ein politisches Problem, dass nirgendwo ein Endlager entsteht. Das Geld ist da.
@andreclaassen @bernab @gkalinkat @chrisstoecker und wie viel ist im Atomfond?
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Die Gestehungskosten messen, was eine Kilowattstunde am Erzeugungspunkt kostet. Nicht mehr. Was sie komplett ignorieren: Netze, Speicher, Backup-Kraftwerke, Frequenzstabilität.
Alles, was dafür sorgt, dass dein Licht auch dann brennt, wenn's windstill und bewölkt ist.
Ein Unternehmen wie ThyssenKrupp oder BASF, das Tag und Nacht produziert, braucht keine günstige Kilowattstunde – es braucht eine zuverlässige. Das ist ein fundamentaler Unterschied.
Was die LCOE-Zahl verschweigt. (2/8)
@andreclaassen hmm, komisch. Warum schreien die dann immer nach günstigem Strom. Ich nehme an, die brauchen beides.
