Mehrere Konzernmedien berichten wieder über „zuviel Solarstrom“.
-
@ArneBab
Eigentlich ist das ja Marktwirtschaft live.
Wenn zu viel Strom in der einen Tageshälfte da ist der nichts einbringt während in der anderen Tageshälfte zu wenig Strom da ist der potentiell viel einbringen könnte fehlt in der Infrastruktur offensichtlich etwas.
Die Lösung: Energiespeicherung.
Und je größer die Gewinnmargen sind desto mehr will die Privatwirtschaft da auch investieren, gänzlich ohne Subventionen sogar!
Win-Win
@BlumeEvolution@alchemist wollen sie ja auch, wird nur nicht erlaubt
Immer mehr Batteriespeicher – doch der Anschluss ans Stromnetz bremst | MDR.DE
Die Nachfrage nach Batteriespeichern ist da und Produktionsstätten werden gebaut. Doch Kritik gibt es an den Antragsverfahren für den Anschluss ans Stromnetz. Diese dauerten zu lange.
(www.mdr.de)
Wenn das so ein Problem ist, dass man da ständig drauf rumreitet, dann könnte die BReg da durchaus mal den Turbo zünden...
-
@BlumeEvolution Ich habe noch nicht verstanden was passiert wenn Strom zwar produziert, aber nicht abgenommen wird. Kann mir das jemand erklären?
@ralfh @BlumeEvolution
Der Strom wird dann auch an das Ausland, nicht verschenkt, sondern gegen Gebühr ins Ausland transferiert. Die Schweiz zum Beispiel hat Pumpspeicherwerke, wo der Strom dann zeitversetzt wieder an uns verkauft wird. Super Geschäftsmodell von denen. -
Soviel ich gehört habe, baut diese Regierung lieber Gasspeicher als Akkus.
@plumeros @BlumeEvolution hatten Gasturbinen nicht Lieferzeiten > 2 Jahre?
-
Im Sinne der Energiewende haben wir zu wenig Netze, Speicher und Flexibilitäten.
Vom grundlegenden Prinzip her, dass sich im Stromnetz Verbrauch und Erzeugung die Waage halten müssen, haben wir das Problem, dass ein nennenswerter Teil der EEG-geförderten PV nicht abregelt, wenn der Erzeugung kein entsprechender Bedarf gegenübersteht. Mit aus dem EEG-Konto bereitgestellten Mitteln (Steuergelder) wird dann über negative Preise ein Bedarf erzeugt.
Warum sollten denn auch die erneuerbaren #Friedensenergien abgeregelt werden & nicht fossile Kraftwerke? Wollten wir nicht längst Treibhausgase & Rohstoff-Importe einsparen?
Und das #Batteriespeicher - Problem ist doch nicht neu…
Zuviel Ökostrom!? Energiewende stärkt Wohlstand in Deutschland
Der Solarpunk Dr. Michael Blume zeigt, dass längst alle Solar- und Speichertechnologien für eine erfolgreiche Energiewende verfügbar sind.
Natur des Glaubens (scilogs.spektrum.de)
-
Warum sollten denn auch die erneuerbaren #Friedensenergien abgeregelt werden & nicht fossile Kraftwerke? Wollten wir nicht längst Treibhausgase & Rohstoff-Importe einsparen?
Und das #Batteriespeicher - Problem ist doch nicht neu…
Zuviel Ökostrom!? Energiewende stärkt Wohlstand in Deutschland
Der Solarpunk Dr. Michael Blume zeigt, dass längst alle Solar- und Speichertechnologien für eine erfolgreiche Energiewende verfügbar sind.
Natur des Glaubens (scilogs.spektrum.de)
Soweit ich die Lage zu den gegenwärtigen Mittagszeiten mit den negativen Preisen verstehe, gibt es da keine nennenswerten abregelbaren fossilen Leistungen mehr.
Energy-Charts
Die Energy-Charts bieten interaktive Grafiken zu: Stromproduktion, Stromerzeugung, Emissionen, Klimadaten, Spotmarktpreisen, Szenarien zur Energiewende und eine umfangreiche Kartenanwendung zu: Kraftwerken, Übertragungsleitungen und Meteodaten
(www.energy-charts.info)
Wenn die EE-Produktion größer als die gesamte Last ist, kann man gern nach mehr Netzen, Speichern o. Flexibilitäten rufen, aber die Physik verhandelt nicht.
-
@alchemist @ArneBab @BlumeEvolution Das Märchen des Wettbewerbs ist seit den 90er Jahren im Grunde klar erzählt: Das instabilste, ineffizientest, schreckliste Betriebssystem aus Redmont setzte sich nur deswegen durch, weil der Konzern Geld in die Hand genommen und es "kostenlos" ("es war ja schon installiert") auf den Kauf-PCs installiert war.
Und der Murx dominiert bis heute. Ohne, daß es dafür irgendeine marktwirtschaftliche Begründung gäbe: Der Grund liegt schlichtweg in einem mafiösem System dahinter. So sehe ich das.@HoSnoopy Marktsysteme können schon funktionieren, aber sie brauchen Regulierung, um bekannte Probleme ausreichend stark zu begrenzen, dass ein Markt nicht mehr Schaden als Nutzen bringt.
Software zeigt nicht, dass Marktsysteme immer scheitern, weil das ein Bereich ist, in dem schon früher dereguliert wurde als in anderen. Dem Kartellamt wurden die Zähne gezogen und Monopole wurden mehr und mehr ignoriert.
-
Mehrere Konzernmedien berichten wieder über „zuviel Solarstrom“.
Das ist glatt gelogen - wir haben nicht zuviel Ökostrom, sondern zu wenig Batteriespeicher & Elektrolyseure!
„Über das Pfingstwochenende drohen erneut stark negative Börsenpreise für Strom – bedingt durch hohe Wind- und Solareinspeisung bei gleichzeitig niedriger industrieller Nachfrage. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) sieht die Ursache nicht im Überangebot selbst, sondern in ausgebremsten Flexibilitätslösungen. […]
Speicherausbau scheitert am Netzanschluss
Der bne beziffert den Rückstau bei Großspeicherprojekten auf über 100 GW installierter Leistung mit mehr als 200 GWh Speicherkapazität – nach Verbandsangaben allesamt wartend auf Netzanschluss. Der Verband fordert, das geplante Netzanschlusspaket der Bundesregierung explizit auf Genehmigungsbeschleunigung für Speicher auszurichten.“ #Solarboom #Batteriespeicher #Solarpunk #Batteriespeicher #bne #Stromnetz #Deutschland #Ökostrom #Solarstrom
Negative Strompreise zu Pfingsten: Branchenverband fordert sieben Sofortmaßnahmen - Solarserver
bne fordert 7 Maßnahmen gegen negative Strompreise: Speicherausbau, Smart Meter, dynamische Netzentgelte. Was Netzbetreiber jetzt wissen müssen.
Solarserver (www.solarserver.de)
@BlumeEvolution Ähnliches hat @ckemfert auch schon gesagt. Es fehlt an verfügbaren Speichern, Netzausbau und Digitalisierung.
-
@ralfh Vereinfacht kann man sich das wie einen Stausee (Strom im Netz) vorstellen. Wenn viel mehr über die Zuflüsse reinkommt als abfließt, läuft er über die Staumauer über und das wäre nicht lustig.
/cc @BlumeEvolution
@hamiller_friendica @ralfh @BlumeEvolution Aber eigentlich kann das bloße Zuviel an Angebot nicht das Problem sein, sondern vielmehr die Schwankungen, die aus Sonnenschein und Wind resultieren. Mir kann niemand erzählen, dass nicht auch in fossilen Netzen ständig mehr Strom durch Kohle, Atom usw. erzeugt als nachher verbraucht wird.
-
Soweit ich die Lage zu den gegenwärtigen Mittagszeiten mit den negativen Preisen verstehe, gibt es da keine nennenswerten abregelbaren fossilen Leistungen mehr.
Energy-Charts
Die Energy-Charts bieten interaktive Grafiken zu: Stromproduktion, Stromerzeugung, Emissionen, Klimadaten, Spotmarktpreisen, Szenarien zur Energiewende und eine umfangreiche Kartenanwendung zu: Kraftwerken, Übertragungsleitungen und Meteodaten
(www.energy-charts.info)
Wenn die EE-Produktion größer als die gesamte Last ist, kann man gern nach mehr Netzen, Speichern o. Flexibilitäten rufen, aber die Physik verhandelt nicht.
Man muss das Problem aber auch nicht größer machen als es ist. Der Netz- und Speicherausbau wird dieses m.E. nicht sehr große Problem lösen und die Weichen für die Reduzierung des Anteils nicht regelbarer Leistung sind gestellt. Dazu gehört z.B. auch der Entfall der festen Einspeisevergütung.
-
@HoSnoopy Marktsysteme können schon funktionieren, aber sie brauchen Regulierung, um bekannte Probleme ausreichend stark zu begrenzen, dass ein Markt nicht mehr Schaden als Nutzen bringt.
Software zeigt nicht, dass Marktsysteme immer scheitern, weil das ein Bereich ist, in dem schon früher dereguliert wurde als in anderen. Dem Kartellamt wurden die Zähne gezogen und Monopole wurden mehr und mehr ignoriert.
@HoSnoopy Der Vorteil von Märkten ist, dass es keine zentrale Entscheidung braucht, welche Handlungen gesellschaftlichen Wert haben: was Leute bezahlen ist wertvoll.
Das ist eigentlich sehr cool.
Damit es funktioniert, dürfen Leute aber nicht zu unterschiedliche Mengen an frei verfügbarem Geld haben
⇒ Die Marktsystemen inhärente Steigerung der Geldkonzentration braucht ein Gegengewicht (z.B. progressive Steuern und Vermögenssteuer), usw.
⇒ https://www.draketo.de/politik/leistung#markt
@alchemist @BlumeEvolution -
@alchemist wollen sie ja auch, wird nur nicht erlaubt
Immer mehr Batteriespeicher – doch der Anschluss ans Stromnetz bremst | MDR.DE
Die Nachfrage nach Batteriespeichern ist da und Produktionsstätten werden gebaut. Doch Kritik gibt es an den Antragsverfahren für den Anschluss ans Stromnetz. Diese dauerten zu lange.
(www.mdr.de)
Wenn das so ein Problem ist, dass man da ständig drauf rumreitet, dann könnte die BReg da durchaus mal den Turbo zünden...
@leonavis
Zweifellos ein Problem in der Politik.
️ -
@HoSnoopy Der Vorteil von Märkten ist, dass es keine zentrale Entscheidung braucht, welche Handlungen gesellschaftlichen Wert haben: was Leute bezahlen ist wertvoll.
Das ist eigentlich sehr cool.
Damit es funktioniert, dürfen Leute aber nicht zu unterschiedliche Mengen an frei verfügbarem Geld haben
⇒ Die Marktsystemen inhärente Steigerung der Geldkonzentration braucht ein Gegengewicht (z.B. progressive Steuern und Vermögenssteuer), usw.
⇒ https://www.draketo.de/politik/leistung#markt
@alchemist @BlumeEvolution@ArneBab
Sehe ich auch so. Marktwirtschaft braucht aber auch kluge Köpfe in der Politik zum Lenken.
Subventionen zum Beispiel sollten m.E. immer zeitlich begrenzt sein und ggbf. verlängert werden. Es ist aktuell viel zu einfach eine bestehende Subvention einfach immer weiter laufen zu lassen, das verzerrt den Markt. Es sollte umgekehrt sein, also eine regelmäßig neue Debatte über Sinn und Kosten geben.
@HoSnoopy @BlumeEvolution -
@ArneBab
Sehe ich auch so. Marktwirtschaft braucht aber auch kluge Köpfe in der Politik zum Lenken.
Subventionen zum Beispiel sollten m.E. immer zeitlich begrenzt sein und ggbf. verlängert werden. Es ist aktuell viel zu einfach eine bestehende Subvention einfach immer weiter laufen zu lassen, das verzerrt den Markt. Es sollte umgekehrt sein, also eine regelmäßig neue Debatte über Sinn und Kosten geben.
@HoSnoopy @BlumeEvolution@alchemist Stimmt schon.
Die Subventionen für fossile Kraftwerke hätten längst überprüft und teilweise abgeschmolzen werden sollen.
Die für Erneuerbare sind dagegen weiterhin sinnvoll, weil wir noch lange keine vollständig CO₂-neutrale Energiegewinnung haben.
Und wir sind noch nicht auf einem sicheren Pfad dahin (wie Reiche mit ihren Gas-Subventionen deutlich zeigt).
Die geförderten Strukturen müssen so stabil werden, dass auch Zukunfts-Reiche sie nicht bricht.
@HoSnoopy @BlumeEvolution -
@alchemist Stimmt schon.
Die Subventionen für fossile Kraftwerke hätten längst überprüft und teilweise abgeschmolzen werden sollen.
Die für Erneuerbare sind dagegen weiterhin sinnvoll, weil wir noch lange keine vollständig CO₂-neutrale Energiegewinnung haben.
Und wir sind noch nicht auf einem sicheren Pfad dahin (wie Reiche mit ihren Gas-Subventionen deutlich zeigt).
Die geförderten Strukturen müssen so stabil werden, dass auch Zukunfts-Reiche sie nicht bricht.
@HoSnoopy @BlumeEvolution@ArneBab
Genau das ist die Idee. Wenn man erneuerbare bei knapper Kasse neu subventionieren will und gleichzeitig eine Debatte ansteht für die Verlängerung der auslaufenden Subventionen der Fossilen ergäben sich auf einmal ganz neue Situationen.
Stattdessen laufen aber die fossilen Subventionen einfach aus Gewohnheit (?) weiter und wir knausern bei den erneuerbaren mit dem Grund „kein Geld da“.
@HoSnoopy @BlumeEvolution -
@ArneBab
Genau das ist die Idee. Wenn man erneuerbare bei knapper Kasse neu subventionieren will und gleichzeitig eine Debatte ansteht für die Verlängerung der auslaufenden Subventionen der Fossilen ergäben sich auf einmal ganz neue Situationen.
Stattdessen laufen aber die fossilen Subventionen einfach aus Gewohnheit (?) weiter und wir knausern bei den erneuerbaren mit dem Grund „kein Geld da“.
@HoSnoopy @BlumeEvolution@alchemist Wobei „kein Geld da“ nach dem 500 Milliarden Schluck aus der Pulle, der für Schwarz-Rot ermöglicht wurde, schon eine sehr offensichtliche Lüge ist.
-
Mehrere Konzernmedien berichten wieder über „zuviel Solarstrom“.
Das ist glatt gelogen - wir haben nicht zuviel Ökostrom, sondern zu wenig Batteriespeicher & Elektrolyseure!
„Über das Pfingstwochenende drohen erneut stark negative Börsenpreise für Strom – bedingt durch hohe Wind- und Solareinspeisung bei gleichzeitig niedriger industrieller Nachfrage. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) sieht die Ursache nicht im Überangebot selbst, sondern in ausgebremsten Flexibilitätslösungen. […]
Speicherausbau scheitert am Netzanschluss
Der bne beziffert den Rückstau bei Großspeicherprojekten auf über 100 GW installierter Leistung mit mehr als 200 GWh Speicherkapazität – nach Verbandsangaben allesamt wartend auf Netzanschluss. Der Verband fordert, das geplante Netzanschlusspaket der Bundesregierung explizit auf Genehmigungsbeschleunigung für Speicher auszurichten.“ #Solarboom #Batteriespeicher #Solarpunk #Batteriespeicher #bne #Stromnetz #Deutschland #Ökostrom #Solarstrom
Negative Strompreise zu Pfingsten: Branchenverband fordert sieben Sofortmaßnahmen - Solarserver
bne fordert 7 Maßnahmen gegen negative Strompreise: Speicherausbau, Smart Meter, dynamische Netzentgelte. Was Netzbetreiber jetzt wissen müssen.
Solarserver (www.solarserver.de)
@BlumeEvolution zusätzlich können manche Geräte per smartem Software Update etwas mehr Strom abnehmen. Z.b. können Kühlräume a muckasäckle mehr kühlen wenn es zu viel Strom gibt. So "auf Vorrat". Koscht jo nix
-
@alchemist @ArneBab @BlumeEvolution
Man braucht halt neben den Geldmitteln für die Anschaffung der Batteriespeicher und Personal zur Instandhaltung, NUR die Baugenehmigung der Kommune und die Anschlussgenehmigung des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. - Wenn's also weiter nicht ist…@angeldruckt @alchemist @ArneBab @BlumeEvolution
Übrigens weiß auch das @BMWK , dass da eine enorme Wertschöpfung in den Kommunen steckt. Eben durch Wartung und Gewerbesteuern.
Was auch wahr ist: verteilt sich diese Wertschöpfung in die Breite, fehlt diese in den Kassen von #eon #RWE #EnBW und #Vattenfall.
Und schon wird klar, warum #KatherinaReiche das nicht will.
-
Kann nicht sein. Zwischen 8 und 14 Uhr waren es heute nur 91 % erneuerbare Energiequellen.
@byggvir @BlumeEvolution Sarkasmus?
Mankann nicht alle fossilen Kraftwerke „mal eben“ abschalten und für Notfälle bleiben immer einige davon am Netz.
Deshalb wird es immer etwas fossile Energie im Netz geben, bis die Speicher so weit ausgebaut sind, dass sie alle denkbaren Szenarien abdecken.
-
@BlumeEvolution zusätzlich können manche Geräte per smartem Software Update etwas mehr Strom abnehmen. Z.b. können Kühlräume a muckasäckle mehr kühlen wenn es zu viel Strom gibt. So "auf Vorrat". Koscht jo nix
@thorsi @BlumeEvolution
Guter Ansatz!
Oder Warmwasserspeicher einfach mal 5 Grad höher stellen.
Bestenfalls geplant über die Energievorhersage für den folgenden Tag. -
@angeldruckt @alchemist @ArneBab @BlumeEvolution
Übrigens weiß auch das @BMWK , dass da eine enorme Wertschöpfung in den Kommunen steckt. Eben durch Wartung und Gewerbesteuern.
Was auch wahr ist: verteilt sich diese Wertschöpfung in die Breite, fehlt diese in den Kassen von #eon #RWE #EnBW und #Vattenfall.
Und schon wird klar, warum #KatherinaReiche das nicht will.