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  3. Der amerikanische Außenminister hält eine rassistisch-kolonialistische Rede und der deutsche Außenminister und der deutsche Verteigungsminister applaudieren stehend.

Der amerikanische Außenminister hält eine rassistisch-kolonialistische Rede und der deutsche Außenminister und der deutsche Verteigungsminister applaudieren stehend.

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  • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

    Wir haben heute ein geradezu episches Versagen deutscher Medien erlebt. Der einzige Journalist, der eine angemessene Analyse der Rede des US-amerikanischen Außenministers auf der MSC geliefert hat, war Stephan Detjen vom DLF. Er nannte das Kind beim Namen: Ethnonationalismus. Und er schildert die gespenstische Szene, wie sich alle im Saal erheben. Zum Fürchten.
    https://www.deutschlandfunk.de/msc-reden-rubio-wan-yi-und-von-der-leyen-100.html

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    #7

    @LThiry Sehr merkwürdig, wenn beim US Minister auch im Unterton immer mitschwingt der allseits bekannte Satz : „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ (rechtsradikales Geschwurbel um Unsagbares , unsägliches auszusprechen)
    Denn darum hatte sein Vorgänger JD Vance dieselben Aussagen viel selbstbewusster vorgetragen . Um nicht den Verdacht zu erwecken, er müsse sich für etwas auf der #MSC rechtfertigen 🫣😡

    lthiry@openbiblio.socialL 1 Reply Last reply
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    • enigma@norden.socialE enigma@norden.social

      @LThiry Sehr merkwürdig, wenn beim US Minister auch im Unterton immer mitschwingt der allseits bekannte Satz : „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ (rechtsradikales Geschwurbel um Unsagbares , unsägliches auszusprechen)
      Denn darum hatte sein Vorgänger JD Vance dieselben Aussagen viel selbstbewusster vorgetragen . Um nicht den Verdacht zu erwecken, er müsse sich für etwas auf der #MSC rechtfertigen 🫣😡

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      #8

      @enigma
      Ich habe da keine Zurückhaltung wahrgenommen. Eher scheint es mir, dass die Anwesenden und fast alle Journalist*innen diese Sprache nicht dechiffrieren können oder wollen. Das schockiert mich mehr als die Rede selbst.

      enigma@norden.socialE jakob@pxi.socialJ 2 Replies Last reply
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      • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

        Wir haben heute ein geradezu episches Versagen deutscher Medien erlebt. Der einzige Journalist, der eine angemessene Analyse der Rede des US-amerikanischen Außenministers auf der MSC geliefert hat, war Stephan Detjen vom DLF. Er nannte das Kind beim Namen: Ethnonationalismus. Und er schildert die gespenstische Szene, wie sich alle im Saal erheben. Zum Fürchten.
        https://www.deutschlandfunk.de/msc-reden-rubio-wan-yi-und-von-der-leyen-100.html

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        #9

        @LThiry Sei wie August Landmesser, NICHT wie Wadephul & Pistorius. 🤘

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        • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

          @enigma
          Ich habe da keine Zurückhaltung wahrgenommen. Eher scheint es mir, dass die Anwesenden und fast alle Journalist*innen diese Sprache nicht dechiffrieren können oder wollen. Das schockiert mich mehr als die Rede selbst.

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          #10

          @LThiry
          wenn ich auf den o.g Satz , der nur innerlich - d.h unausgesprochen wahrnehmbar war, Bezug nehme, hab ich gar nichts von Zurückhaltung geschrieben. Oder hast du bei diesem Satz eines Ultra-Rechten jemals Zurückhaltung erkannt ?. Nein, dieser Satz soll ja sagen : Ich darf das aussprechen, was andere nur denken und es nicht wagen.

          lthiry@openbiblio.socialL 1 Reply Last reply
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          • enigma@norden.socialE enigma@norden.social

            @LThiry
            wenn ich auf den o.g Satz , der nur innerlich - d.h unausgesprochen wahrnehmbar war, Bezug nehme, hab ich gar nichts von Zurückhaltung geschrieben. Oder hast du bei diesem Satz eines Ultra-Rechten jemals Zurückhaltung erkannt ?. Nein, dieser Satz soll ja sagen : Ich darf das aussprechen, was andere nur denken und es nicht wagen.

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            #11

            @enigma
            Nichts, worüber wir streiten müssten.

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            • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

              Wir haben heute ein geradezu episches Versagen deutscher Medien erlebt. Der einzige Journalist, der eine angemessene Analyse der Rede des US-amerikanischen Außenministers auf der MSC geliefert hat, war Stephan Detjen vom DLF. Er nannte das Kind beim Namen: Ethnonationalismus. Und er schildert die gespenstische Szene, wie sich alle im Saal erheben. Zum Fürchten.
              https://www.deutschlandfunk.de/msc-reden-rubio-wan-yi-und-von-der-leyen-100.html

              extraflauschig@chaos.socialE This user is from outside of this forum
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              #12

              @LThiry ich hatte die DLF Berichterstattung und extreme Irritation von Detjen als erstes gehört. Ich hab erst viel später begriffen, dass andere Medien über dasselbe Ereignis geschrieben haben. Ich hab deren Berichterstattung nicht mit der vom DLF zusammenbekommen.
              Das ist echt schrecklich.

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              • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

                @enigma
                Ich habe da keine Zurückhaltung wahrgenommen. Eher scheint es mir, dass die Anwesenden und fast alle Journalist*innen diese Sprache nicht dechiffrieren können oder wollen. Das schockiert mich mehr als die Rede selbst.

                jakob@pxi.socialJ This user is from outside of this forum
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                #13

                @LThiry @enigma The purpose of a system... Normalisierungsmaschine. Dem entziehst du dich ohne Reflexion und spontan im sozialen Anpassungsdruck halt noch mal schwerer.

                andreas_tengicki@hessen.socialA 1 Reply Last reply
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                • jakob@pxi.socialJ jakob@pxi.social

                  @LThiry @enigma The purpose of a system... Normalisierungsmaschine. Dem entziehst du dich ohne Reflexion und spontan im sozialen Anpassungsdruck halt noch mal schwerer.

                  andreas_tengicki@hessen.socialA This user is from outside of this forum
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                  #14

                  @jakob @LThiry @enigma "Ohne Reflexion und Anpassungsdruck" womit wir dann bei unseren "Konversativen" währen.

                  Nur nicht denken, nur nicht auffallen. (Es gibt Ausnahmen.)

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                  • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

                    Der amerikanische Außenminister hält eine rassistisch-kolonialistische Rede und der deutsche Außenminister und der deutsche Verteigungsminister applaudieren stehend.

                    Tief durchatmen. Und an die Menschen in Minneapolis denken. Sie sind unsere Vorbilder.

                    bws@social.linux.pizzaB This user is from outside of this forum
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                    #15

                    @LThiry ja, wenigstens im nachhinein kamen noch welche, z.b.
                    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101129660/rubios-rede-in-muenchen-die-nationalistische-neuordnung-des-westens.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=mastodon
                    "Dass eine solche Rede in München so viel Anerkennung von Europas Politikern erhielt, ist bedenklich. Ihre Reaktionen zeugen einmal mehr von strategischer Nervosität, eigener Orientierungslosigkeit und der Bereitschaft, weiter die Augen vor der Wahrheit zu verschließen.

                    Nein, das war keine freundliche Rede zur Erneuerung des transatlantischen Bündnisses. Es war der Versuch, den Westen neu zu definieren. Und zwar als zivilisatorischen Machtblock nationalistischer Staaten, die kulturell am besten homogen, migrationsfeindlich und von historischer Schuld befreit sein sollen."

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                    • bws@social.linux.pizzaB bws@social.linux.pizza

                      @LThiry ja, wenigstens im nachhinein kamen noch welche, z.b.
                      https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101129660/rubios-rede-in-muenchen-die-nationalistische-neuordnung-des-westens.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=mastodon
                      "Dass eine solche Rede in München so viel Anerkennung von Europas Politikern erhielt, ist bedenklich. Ihre Reaktionen zeugen einmal mehr von strategischer Nervosität, eigener Orientierungslosigkeit und der Bereitschaft, weiter die Augen vor der Wahrheit zu verschließen.

                      Nein, das war keine freundliche Rede zur Erneuerung des transatlantischen Bündnisses. Es war der Versuch, den Westen neu zu definieren. Und zwar als zivilisatorischen Machtblock nationalistischer Staaten, die kulturell am besten homogen, migrationsfeindlich und von historischer Schuld befreit sein sollen."

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                      #16

                      @bws Danke für den Hinweis.

                      sudelsurium@troet.cafeS 1 Reply Last reply
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                      • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

                        @bws Danke für den Hinweis.

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                        #17

                        @LThiry @bws Im Podcast des ZDF Auslandsjournals wurde die Rede gestern auch einhellig als „vergiftete Liebeserklärung“ charakterisiert.

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                        • lthiry@openbiblio.socialL lthiry@openbiblio.social

                          Der amerikanische Außenminister hält eine rassistisch-kolonialistische Rede und der deutsche Außenminister und der deutsche Verteigungsminister applaudieren stehend.

                          Tief durchatmen. Und an die Menschen in Minneapolis denken. Sie sind unsere Vorbilder.

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                          wrote last edited by
                          #18

                          @LThiry Vielleicht kann er kein Amerikanisch? Oder muss so machen, als ob er kein Amerikanisch versteht?

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                            @LThiry ja, wenigstens im nachhinein kamen noch welche, z.b.
                            https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101129660/rubios-rede-in-muenchen-die-nationalistische-neuordnung-des-westens.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=mastodon
                            "Dass eine solche Rede in München so viel Anerkennung von Europas Politikern erhielt, ist bedenklich. Ihre Reaktionen zeugen einmal mehr von strategischer Nervosität, eigener Orientierungslosigkeit und der Bereitschaft, weiter die Augen vor der Wahrheit zu verschließen.

                            Nein, das war keine freundliche Rede zur Erneuerung des transatlantischen Bündnisses. Es war der Versuch, den Westen neu zu definieren. Und zwar als zivilisatorischen Machtblock nationalistischer Staaten, die kulturell am besten homogen, migrationsfeindlich und von historischer Schuld befreit sein sollen."

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                            wrote last edited by
                            #19

                            @bws @LThiry Sehr leicht zu blenden und zu schnell zu Fehlinterpretationen zu verleiten. Sehr bedenklich für unsere politischen Führungen.

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                              Wir haben heute ein geradezu episches Versagen deutscher Medien erlebt. Der einzige Journalist, der eine angemessene Analyse der Rede des US-amerikanischen Außenministers auf der MSC geliefert hat, war Stephan Detjen vom DLF. Er nannte das Kind beim Namen: Ethnonationalismus. Und er schildert die gespenstische Szene, wie sich alle im Saal erheben. Zum Fürchten.
                              https://www.deutschlandfunk.de/msc-reden-rubio-wan-yi-und-von-der-leyen-100.html

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                              #20

                              @LThiry
                              Vielen Dank für das Aufmerksam machen ... wirklich wichtig. Ich bin schockiert, dass unsere Politiker das nicht durchschauen.

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