Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt?
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@Matthias @dnkrupinski @kuketzblog
Definitiv nicht (immer). Muss gestellt werden. Und bei IT-Hardware sowieso Nogo aus Security und Datenschutzsicht.
@Underfaker @Matthias @dnkrupinski @kuketzblog
Also bei mir im Betrieb würde ich nur für Stirnrunzeln sorgen, wenn ich meinen eigenen Laptop mitbringen würde, um dort arbeiten zu wollen.
Die IT Infrastruktur wird vom Unternehmen vorgegeben, dass heißt aber auch, dass die sich um Datensicherung und Datenschutz kümmern müssen. Zu Hause sieht das anders aus, da muss sich jeder selber kümmern und kann dann auch die Systeme selber wählen.
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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog Ich hab mich notgedrungen damit arrangiert, aber angenehm ist es nicht. Viele der Tools fühlen sich langsam und schwerfällig an, und es passiert öfter, dass irgendwas nicht reagiert oder hängt. Das kostet einfach unnötig Zeit und Nerven.
Der Kontrast zu meinem Linux-Setup ist jedes Mal extrem: da läuft alles flüssig und zuverlässig. Das merkt man erst richtig, wenn man hin und her wechselt.
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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog Nervt elendig, ich nerve unsere IT damit, die sind auch genervt - aber die IT-Strategie des Landes setzt halt dem politischen Willen nach weiter auf M$.
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@kuketzblog Einmal die Meinung sagen, danach nie wieder drüber nachdenken. Und sich wie ein Kind an Weihnachten freuen wenn mal wieder was stundenlang nicht geht.
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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog Ich versuche es zu verdrängen, denn ich konnte den Entscheidungsprozess meines Arbeitgebers nicht beeinflussen. Zudem ist es sein Unternehmen.
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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
Softwareentwickler. Beim letzten Jobwechsel hätte ich den neuen Job nicht genommen mit Windows aufm Rechner. Habe mich auf Wechsel von Linux auf Apple eingelassen: Beim AG vorher (freie Wahl) hatten die meisten Apple, da kann es ja so schlimm nicht sein. Konnte damit arbeiten, aber fand Datenkrakengehabe und UX von Apple 🤮.
Als ich 63 Jahre alt wurde, hab ich die erste Abfahrt in die Rente genommen, die ich kriegen konnte. "Kein Linux" war nicht der Hauptgrund, aber ein Grund.
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@kuketzblog es zermürbt.
Es zermürbt sehr.Zuhause dieses an die eigenen Ansprüche angepasste System welches das macht was ich möchte wann ich es möchte vordergründig, wenn nicht sogar ausschließlich, mit wem ich es möchte
...
und im Betrieb dann dieser dampfende Haufen AA mit seinen noch viel heftiger dampfenden Programmen, pardon, "Äpps!" und seinen immer weiter ausartenden Lizenzbedingungen aus der Hölle (und es wird immer schlimmer).Diese vielen alltäglichen winzigen Ärgernisse die sich in der Summe zu einem Berg auftürmen.
Man rettet sich mit kleinen Lichtblicken wie Notepad++, Audacity, VLC und die betriebliche Nextcloud (nur Storage) über den Tag aber es schmerzt, mit jedem Office-Dokument und jeder Mail, im Großen wie im Kleinen.
So... das tat mal wieder gut.
#VentilTröt@meldrian O365-Postfächer können übrigens auch via IMAP/SMTP genutzt werden und für 2FA lässt sich anstatt des Microsoft Authenticators auch eine FOSS OTP-App verwenden. - Just saying.
(Beides benötigt je ein Häkchen in den Benutzerkonfigurationen von O365, also Deinen Admin)
@kuketzblog -
@kuketzblog Verteufeln nutzt ja nix. Was nützt dir deine Abkehr von Big Tech, wenn alle Freunde, Bekannten, Familienmitgliedern mit Linux nicht klarkommen und sich weigern auf L. und andere Kommunikationsmittel des OS umzusteigen. Die lassen sich nicht bekehren und wenn Du es versuchst bist Du im harmlosesten Fall ein Eigenbrödtler und Spinner - im schlimmsten Fall sind sie so von Dir genervt, dass Sie den Kontakt abbrechen..
@pawido Du hast das Problem erkannt. Sei bitte wenigstens nicht selbst so ein Freund.
In solchen Umgebungen beginnt es damit Open Source Anwendungen zu empfehlen (die es auch für Linux gibt), wenn mal Fragen nach Programmen auftauchen.
... und Signal ist schonmal "besser" (viel privater) als Whatsapp.
@kuketzblog -
@Underfaker @Matthias @dnkrupinski @kuketzblog
Also bei mir im Betrieb würde ich nur für Stirnrunzeln sorgen, wenn ich meinen eigenen Laptop mitbringen würde, um dort arbeiten zu wollen.
Die IT Infrastruktur wird vom Unternehmen vorgegeben, dass heißt aber auch, dass die sich um Datensicherung und Datenschutz kümmern müssen. Zu Hause sieht das anders aus, da muss sich jeder selber kümmern und kann dann auch die Systeme selber wählen.
@Sabjaeh @Underfaker @dnkrupinski @kuketzblog
Es gibt doch nicht nur ITler oder Firmen mit Vorgaben.
Es gibt noch eine ganze Menge andere Unternehmen.
Ihr solltet da wirklich mal über den Tellerrand schauen.
Außerdem war das von mir als Beispiel gewählt.
Wenn ich irgendwo arbeiten müsste, wo das Werkzeug Schrott ist, dann gehe ich zu einer anderen Firma.
Wenn man sich mit solchen Dingen abfindet, dann verändert man gar nichts. -
@kuketzblog Es macht mich fertig. Statt den Einsatz von MS-Cloudprodukten zu reduzieren, wird noch mehr benutzt. Copilot und statt eines schlanken on-premises Wiki muss unbedingt Sharepoint benutzt werden.
Plus oneDrive.Obwohl diejenigen, die Ahnung haben und mahnen, von den sehr wenigen überstimmt werden, die unbedingt (lebenswichtig) ihr Word und Excel brauchen. Damit sie darin abgespeicherte Screenshots versenden können. Von Fehlern in Sharepoint.
Rrraaaaaaahhhhhhh…. ich will auffen Arm.
@usi

🫂 Wenigstens sind wir nicht allein damit.
@kuketzblog -
Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog oft gibt es absurde Momente damit, z.B. wenn man versucht Teams auf einem aktuellen Windows 11 LTSC zu installieren. *Spoiler* Teams weigert sich, ausgerechnet auf dem Windows, welches für Unternehmen und Behörden gedacht ist, installiert zu werden.
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@kuketzblog Ich nutze Teams und Outlook beruflich. Mail nutze ich kaum (und wenn nur per Webmailer), Teams schalte ich außerhalb von Meetings ab.
Bei meinem letzten Arbeitgeber wurde zuletzt fast jedes Teams-Meeting mitgeschnitten und per KI transkribiert. Das fand ich gruselig, aber da hatte ich mich innerlich eh schon verabschiedet, als das aufkam.
@flx Schonmal dran gedacht, deutlich sichtbar eine Digicam (besser was mit fettem Teleobjektiv) auf Stativ aufzubauen?
@kuketzblog -
Was mein Arbeitgeber macht, liegt in dessen Verantwortung. Ich bin nicht dafür zuständig. Ich überlege mir aber schon, welche Daten ich wo eingebe. Außerdem sehe ich auch einen Vorteil darin: Ich bleibe flexibel und lerne auch kennen, wie man mit diesen Tools arbeitet.
Aufregen würde es mich nur, wenn ich zum Beispiel Kinder hätte und diese von der Schule zu so etwas gezwungen werden. So wie ich es schon bei anderen erlebt habe. Da würde ich je nachdem, eventuell intervenieren.
@unixasket
Meine Kids werden leider mit Office 365 in der Schule arbeiten müssen.
Ich suche noch nach guten Argumenten und die richtige Anlaufstelle um meine Meinung dazu zu äussern.
@kuketzblog -
@kuketzblog
und noch ergänzend:Wirklich unverschämt ist das Gymnasium meines Sohnes, das verlangt hat, dass die Kurswahl für die 11 ausschließlich mit dem Programm LUPO durchgeführt werden kann. Das läuft nur unter Windows.
Kein Windows, keine Oberstufenkurswahl.
Kein Ipad, keine Teilnahme am Unterricht.Wurde in der Schule kein Rechner dafür angeboten? Die Schule meines Sohnes tat es. Er konnte sich auch selbst einschreiben.
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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog tum Glück kann ich meinen Arbeitsplatz digital gestalten wie ich will. Microsoft Tools sehe ich nur, wenn der Kunde darauf besteht die eigene Infrastruktur einzusetzen.
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@davidculley Um ein einfaches Beispiel zu nehmen:
Philips Sonicare 9900 Prestige
Du kannst dir damit einfach die Zähne putzen, nachdem du diese Zahnbürste über die zugehörige App auf deine Bedürfnisse konfiguriert hast. (Ganz ohne weitere App-Nutzung)
Aber protokolliert wird alles: wann du die Bürste verwendest, wie lange, mit welchem Druck, wann du die Bürstenköpfe tauschst, welche Bürstenköpfe du verwendest usw.
Auch wenn du niemals die App nutzt, wird alles protokolliert.
@dnkrupinski Du hast davon gesprochen, dass es hinnehmbar wäre sich im Job von Microsoft überwachen zu lassen, da von einem Handwerker auch erwartet wird, dass er die vom Betrieb bereitgestellten Werkzeuge nutzt, selbst wenn er zuhause besseres hat. Ich antwortete, dass beispielsweise eine Ratsche von Wera oder Drehmomentschlüssel von Proxxon keine Daten über dich sammelt, und jetzt kommst du mit einer elektrischen Zahnbürste um mich zu widerlegen.
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@marlinz @kuketzblog Ja
, da gebe ich dir vollkommen recht.Spannend wäre zu ergründen, woran es wirklich scheitert.
Denn auf Servern wird Linux ja gerne genutzt, warum nicht im Büro?
Ehrlich gesagt: Betriebssysteme wie Ubuntu oder Pop!_OS sind heutzutage gut zu bedienen. LibreOffice bietet zudem eine solide Office-Lösung. Selbst LaTeX-Vorlagen wären bei entsprechendem Setup umsetzbar. Offenbar halten sich manche lieber an bewährte Lösungen. ( Datenschutz mal nicht beachtet gerade)
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@kuketzblog Ich nutze dieses Ökosystem als Teil meines Arbeitsvertrages. Wer dies ablehnt, soll sich halt einen neuen Job suchen. Keine Verdrängung und mürbe machen erst recht nicht.
@kuketzblog Ich arbeite bei einem global tätigen Konzern mit mehr als 100.000 Mitarbeitenden. Und bei uns läuft M365 ohne echte Probleme.

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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog btw. Man muss gar nichts. Es gibt das Recht auf freie Arbeitsplatzwahl. Wer mit Microsoft ein Thema hat, muss sich den entsprechenden Arbeitsplatz ohne Microsoft suchen. Gezwungen wird da niemand. Rechtlich ist die Formulierung irreführend. Man wird ja als Pazifist auch nicht gezwungen, bei einem Rüstungskonzern zu arbeiten.
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Frage an euch: Wie geht ihr damit um, am Arbeitsplatz Microsoft-Tools einsetzen zu müssen, obwohl ihr das eigentlich ablehnt? Windows, Teams, OneDrive, 365 – alles Dinge, die ihr privat niemals anfassen würdet. Was macht das mit euch? Verdrängt ihr es, habt ihr euch arrangiert, oder zermürbt es euch mit der Zeit?
/kuk
@kuketzblog
Weinen.
