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Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?

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  • ftranschel@norden.socialF ftranschel@norden.social

    @BlumeEvolution Hinzu kommt, dass eben die Alten auch die Wertschöpfung abzehren: Nicht nur steigt der Dependenzquotient, was es jungen Familien noch zusätzlich schwerer macht.

    5/x

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    #64

    @BlumeEvolution Zusammengefasst: Ich meine deshalb, man darf von ÜberALtERung sprechen, weil die Alten alle Macht in den Händen halten: Sie allein haben meist die Ressourcen, es den Jungen einfacher zu machen, aber sie entscheiden sich nach meiner Beobachtung oft dafür, ihre Renten und Rücklagen zu konsumieren anstatt sie ihren Kindern als Investition zu übereignen.

    6/6

    ftranschel@norden.socialF real_tom@sueden.socialR 2 Replies Last reply
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    • ftranschel@norden.socialF ftranschel@norden.social

      @BlumeEvolution Zusammengefasst: Ich meine deshalb, man darf von ÜberALtERung sprechen, weil die Alten alle Macht in den Händen halten: Sie allein haben meist die Ressourcen, es den Jungen einfacher zu machen, aber sie entscheiden sich nach meiner Beobachtung oft dafür, ihre Renten und Rücklagen zu konsumieren anstatt sie ihren Kindern als Investition zu übereignen.

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      #65

      @BlumeEvolution Hinweis: Ich meine mit "Übereignen" weder, dass Ältere am Existenzminimum noch weiter verzichten sollten (das ist purer Menschenhass der CxU, nebenbei gesagt) noch dass Superreiche ohne Abzüge vererben sollten, sondern schlicht, dass der Generationenvertrag NICHT von den Jungen gekündigt wurde.

      Viele, viele Menschen in meinem Alter (oder etwas Jünger) hätten GERNE mehr Kinder.

      Abgesehen von Privilegierten wie mir als Hochschulprofessor wird aber fraglos viel zu wenig geholfen.

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      • ftranschel@norden.socialF ftranschel@norden.social

        @BlumeEvolution Hinweis: Ich meine mit "Übereignen" weder, dass Ältere am Existenzminimum noch weiter verzichten sollten (das ist purer Menschenhass der CxU, nebenbei gesagt) noch dass Superreiche ohne Abzüge vererben sollten, sondern schlicht, dass der Generationenvertrag NICHT von den Jungen gekündigt wurde.

        Viele, viele Menschen in meinem Alter (oder etwas Jünger) hätten GERNE mehr Kinder.

        Abgesehen von Privilegierten wie mir als Hochschulprofessor wird aber fraglos viel zu wenig geholfen.

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        #66

        @BlumeEvolution Hinweis 2: Ich meine, dass die Begrifflichkeit "Unterjüngung" ggf. sogar eine Täter-Opfer-Umkehr darstellen kann, wie man in China beobachten kann.

        Wenn jemand kommt und sagt: "Habe mehr Kinder!" - dann erhöht das nicht die Fertilität, sondern senkt sie.

        Deshalb sind wir gut damit beraten, über die echten Gründe nachzudenken - und ich meine, dass die meisten davon eben NICHT bei den Jungen liegen.

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        • R relay@relay.infosec.exchange shared this topic
        • ftranschel@norden.socialF ftranschel@norden.social

          @BlumeEvolution Hinweis: Ich meine mit "Übereignen" weder, dass Ältere am Existenzminimum noch weiter verzichten sollten (das ist purer Menschenhass der CxU, nebenbei gesagt) noch dass Superreiche ohne Abzüge vererben sollten, sondern schlicht, dass der Generationenvertrag NICHT von den Jungen gekündigt wurde.

          Viele, viele Menschen in meinem Alter (oder etwas Jünger) hätten GERNE mehr Kinder.

          Abgesehen von Privilegierten wie mir als Hochschulprofessor wird aber fraglos viel zu wenig geholfen.

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          #67

          @ftranschel @BlumeEvolution

          Im Bezug auf "hätten gerne mehr Kinder" gibt es aber auch noch die anderen Vektoren wie Kriege, Klimawandel, KI-Slope und Arm-Reich-Scheren.
          Ich höre von vielen auch: "Warum sollte ich Kindern diese Zukunft antuen wollen?"

          Ich liebe meine Kinder über alles. Nur mit der heutigen Erfahrung und mit dem Blick in die Zukunft würde ich mich heutzutage dagegen entscheiden.

          ftranschel@norden.socialF djrndm@chaos.socialD 2 Replies Last reply
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          • ollivdb@nrw.socialO ollivdb@nrw.social

            @ftranschel @BlumeEvolution

            Im Bezug auf "hätten gerne mehr Kinder" gibt es aber auch noch die anderen Vektoren wie Kriege, Klimawandel, KI-Slope und Arm-Reich-Scheren.
            Ich höre von vielen auch: "Warum sollte ich Kindern diese Zukunft antuen wollen?"

            Ich liebe meine Kinder über alles. Nur mit der heutigen Erfahrung und mit dem Blick in die Zukunft würde ich mich heutzutage dagegen entscheiden.

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            #68

            @Ollivdb @BlumeEvolution Siehe Anfang meines Rants: Ich würde von der Politik ja gar nicht verlangen, das alles auf einen Schlag zu lösen.

            Aber mal in die RICHTIGE Richtung zu steuern wäre doch was...

            ollivdb@nrw.socialO 1 Reply Last reply
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            • ollivdb@nrw.socialO ollivdb@nrw.social

              @ftranschel @BlumeEvolution

              Im Bezug auf "hätten gerne mehr Kinder" gibt es aber auch noch die anderen Vektoren wie Kriege, Klimawandel, KI-Slope und Arm-Reich-Scheren.
              Ich höre von vielen auch: "Warum sollte ich Kindern diese Zukunft antuen wollen?"

              Ich liebe meine Kinder über alles. Nur mit der heutigen Erfahrung und mit dem Blick in die Zukunft würde ich mich heutzutage dagegen entscheiden.

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              #69

              @Ollivdb @ftranschel @BlumeEvolution Ebenso. In einer anderen Welt hätte ich gern Kinder. Vor dem Hintergrund der Klima- und Biodiversitätskatastrophe mit all ihren kriegerischen Folgen inklusive Endzeitkapitalismus bin ich überzeugter Antinatalist.

              blumeevolution@digitalcourage.socialB 1 Reply Last reply
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              • ftranschel@norden.socialF ftranschel@norden.social

                @BlumeEvolution "Schrumpfende Gesellschaften „überaltern“ nicht, sie unterjüngen."

                Ich kann den Gedankengang durchaus nachvollziehen, meine aber, dass ein weiterer Aspekt schon für den Begriff "Überaltern" spricht, denn die Fertilität ist ja nur eine Seite der Medaille.

                Als jemand, der streng auf die 40 zugeht, beobachte ich seit einem guten Jahrzehnt (und es ist freilich schon länger so), dass "die Alten" gewissermaßen die Schaltstellen verstopfen:

                1/x

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                #70

                @ftranschel

                Aus dem Überalterung-Begriff, weil Ältere „die Schaltstellen verstopfen“, folgt logisch die Schlussfolgerung, sie zu entfernen.

                In der Realität ist es aber so, dass immer mehr Betrieben Nachfolger fehlen und auch die meisten demokratischen Parteien Mitgliederschwund haben, die Kirchen auch.

                Aus diesen & weiteren Gründen halte ich den Unterjüngung-Begriff für besser.

                #Überalterung #Unterjüngung #Rechtsmimesis #Demografie https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/bedrohen-demografie-rechtsmimesis-inzwischen-die-republik-auch-ueber-sachsen-anhalt-aus/

                ftranschel@norden.socialF 1 Reply Last reply
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                • ftranschel@norden.socialF ftranschel@norden.social

                  @Ollivdb @BlumeEvolution Siehe Anfang meines Rants: Ich würde von der Politik ja gar nicht verlangen, das alles auf einen Schlag zu lösen.

                  Aber mal in die RICHTIGE Richtung zu steuern wäre doch was...

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                  #71

                  @ftranschel @BlumeEvolution

                  Deine Worte höre ich wohl, nur mir fehlt der Glaube.

                  So wie ich das sehe, steuern wir gerade auf unsichere und dystopische Zeiten zu. Die etablierten Parteien zerlegen sich in nie da gewesenem Tempo. Rechte Parteien sprießen überall in der Welt aus dem Boden und versprechen demgegenüber einfache Lösungen für komplexe Probleme. Dass das nicht geht, wissen wir alle. Aber anscheinend will eine Vielzahl von Menschen das hören. Und wenn die an der Macht sind: gute Nacht

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                  • djrndm@chaos.socialD djrndm@chaos.social

                    @Ollivdb @ftranschel @BlumeEvolution Ebenso. In einer anderen Welt hätte ich gern Kinder. Vor dem Hintergrund der Klima- und Biodiversitätskatastrophe mit all ihren kriegerischen Folgen inklusive Endzeitkapitalismus bin ich überzeugter Antinatalist.

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                    #72

                    @DJRNDM

                    Ich bedauere das, wenn ich es auch rational nachvollziehen kann.

                    Die philosophische Frage & Debatte zum Antinatalismus lautet übrigens #Anthropodizee 💡✅

                    @Ollivdb @ftranschel

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                    Die Anthropodizee-Frage. Wer den Himmel leerräumt, schafft die Menschheit ab » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs

                    Als ich es schon nicht mehr wirklich zu hoffen gewagt hatte, erwartete mich in den Forschungen zu Religion & Demografie eine handfeste und aufregende Entdeckung – und zwar dort, wo ich am wenigsten damit gerechnet …

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                    Natur des Glaubens (scilogs.spektrum.de)

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                    • blumeevolution@digitalcourage.socialB blumeevolution@digitalcourage.social

                      @ftranschel

                      Aus dem Überalterung-Begriff, weil Ältere „die Schaltstellen verstopfen“, folgt logisch die Schlussfolgerung, sie zu entfernen.

                      In der Realität ist es aber so, dass immer mehr Betrieben Nachfolger fehlen und auch die meisten demokratischen Parteien Mitgliederschwund haben, die Kirchen auch.

                      Aus diesen & weiteren Gründen halte ich den Unterjüngung-Begriff für besser.

                      #Überalterung #Unterjüngung #Rechtsmimesis #Demografie https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/bedrohen-demografie-rechtsmimesis-inzwischen-die-republik-auch-ueber-sachsen-anhalt-aus/

                      ftranschel@norden.socialF This user is from outside of this forum
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                      #73

                      @BlumeEvolution Das Nachfolge-Problem gibt es in erster Linie, weil man erst dann Nachfolger sucht, wenn es so gar nicht mehr anders geht - Prince Charles war 73(!) als er König von England wurde - das hätte man zehn oder zwanzig oder sogar dreißig Jahre eher machen können.

                      Und so ist es in vielen anderen Stellen auch.

                      Damit will ich nicht sagen, dass die Demographie da lügen würde - die Kohorten *werden* ja kleiner. Nur weiß man das seit ~1975, nicht seit 2025.

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                      • blumeevolution@digitalcourage.socialB blumeevolution@digitalcourage.social

                        @DJRNDM

                        Ich bedauere das, wenn ich es auch rational nachvollziehen kann.

                        Die philosophische Frage & Debatte zum Antinatalismus lautet übrigens #Anthropodizee 💡✅

                        @Ollivdb @ftranschel

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                        Die Anthropodizee-Frage. Wer den Himmel leerräumt, schafft die Menschheit ab » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs

                        Als ich es schon nicht mehr wirklich zu hoffen gewagt hatte, erwartete mich in den Forschungen zu Religion & Demografie eine handfeste und aufregende Entdeckung – und zwar dort, wo ich am wenigsten damit gerechnet …

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                        Natur des Glaubens (scilogs.spektrum.de)

                        djrndm@chaos.socialD This user is from outside of this forum
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                        #74

                        @BlumeEvolution @Ollivdb @ftranschel Ich finde das Kinderkriegen übrigens nicht per se "unmoralisch". Gerade in Skandinavien oder den Niederlanden ist es gut möglich, sicherzustellen, dass die Kinder eine gute Kindheit haben werden, Krisen und Katastrophen hin oder her. Im Blick auf das größere Ganze und wahrscheinlichen äußeren Leidensdruck lehne ich es für mich selbst strikt ab (sozusagen als deontologische Einfühlung in die Kindsperspektive einer wahrscheinlichen Zukunft).

                        padeluun@digitalcourage.socialP sagittarius_59@sueden.socialS 2 Replies Last reply
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                        • ftranschel@norden.socialF ftranschel@norden.social

                          @BlumeEvolution * Da wären die US-Präsidenten, die mit Ausnahme Obama seit Beginn der 90er Jahre(!) allesamt vor 1950 geboren sind.

                          * Da wäre Queen Elizabeth II., sie war 70(!!!) Jahre lang die Königin von England.

                          * Friedrich Merz ist auch über 70.

                          Das setzt sich natürlich auch in der zweiten und dritten Reihe fort, aber ich glaube die Beispiele sind eindrücklich genug.

                          Also: Nie waren so viele Entscheider so alt wie heute.

                          2/x

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                          wrote last edited by
                          #75

                          @ftranschel

                          Dann ziehen wir mal ein paar Zahlen:

                          https://www.bundestag.de/resource/blob/272474/Kapitel_03_02_Durchschnittsalter-pdf.pdf

                          Diese Daten stützen deine durch Einzelbeispiele geschmückte Tendenz nicht wirklich.

                          O.k.,die letzten beiden US Präsidenten fallen in den USA aus der Reihe...

                          Andererseits waren die Bedingungen für Eltern nie so günstig wie heute (Erziehungszeiten, 'kindkrank' etc.) Die Einschränkungen für Kinder kommen aus meiner Sicht aus überzogenen Leistungserwartungen und Sicherheitsbedürfnis vieler Erwachsener

                          @BlumeEvolution

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                          • djrndm@chaos.socialD djrndm@chaos.social

                            @BlumeEvolution @Ollivdb @ftranschel Ich finde das Kinderkriegen übrigens nicht per se "unmoralisch". Gerade in Skandinavien oder den Niederlanden ist es gut möglich, sicherzustellen, dass die Kinder eine gute Kindheit haben werden, Krisen und Katastrophen hin oder her. Im Blick auf das größere Ganze und wahrscheinlichen äußeren Leidensdruck lehne ich es für mich selbst strikt ab (sozusagen als deontologische Einfühlung in die Kindsperspektive einer wahrscheinlichen Zukunft).

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                            #76

                            @DJRNDM @BlumeEvolution @Ollivdb @ftranschel Habe ich als junger Mensch bis vor drei Jahren auch noch gedacht. Aber dann fiel mir auf, wie wichtig es (auch für Nihilisten) ist, Apfelbäumchen zu pflanzen.

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                              Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?

                              Freue mich, dass endlich auch in Deutschland intensiver über Demografie diskutiert wird. Sehe jedoch mit Sorge, dass viele dieser Diskurse noch mit der Knappheitslüge, mit feindseligem Dualismus und Rechtsmimesis verknüpft sind.

                              Dabei werden dann Ältere gegen Jüngere gehetzt, Produktivitätsgewinne geleugnet und Ängste vor einer generellen Verarmung geschürt. Von der technologischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Realität ist diese Erzählung der Entsolidarisierung jedoch weit entfernt.

                              #Deutschland #Demografie #Diskurse #Knappheitslüge #Dualismus #Rechtsmimesis #Entsolidarisierung #Realität #Technologien #Wissenschaften #Wirtschaft

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                              Demografie und die Knappheitslüge - Wie Wissenschaft für Rechtsmimesis missbraucht wird » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs

                              Noch vor wenigen Wochen eskalierte in den USA eine aufgeregte Debatte über die fallenden Geburtenzahlen. Inzwischen hat Deutschland nachgezogen, nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor dem Deutschen Geserkschaftsbund (DGB) „Demografie und Mathematik“ als Begründung für Einsparungen …

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                              Natur des Glaubens (scilogs.spektrum.de)

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                              #77

                              @BlumeEvolution
                              Fun fact am Rande:
                              Hierᵀᴹ war die Existenz der Kinderbetreuungseinrichtungen gefährdet (Wegfall staatlicher Förderung wegen zurückgehender Nutzung), also wurde sich für "Zuwanderung" entschieden: Es wurde ein Neubaugebiet ausgewiesen.

                              Aber da kamen dann auch "die Richtigen" (Menschen mit Geld)…

                              Ob die örtlichen AfD-Anhänger wissen, was sie da taten?

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                              • djrndm@chaos.socialD djrndm@chaos.social

                                @BlumeEvolution @Ollivdb @ftranschel Ich finde das Kinderkriegen übrigens nicht per se "unmoralisch". Gerade in Skandinavien oder den Niederlanden ist es gut möglich, sicherzustellen, dass die Kinder eine gute Kindheit haben werden, Krisen und Katastrophen hin oder her. Im Blick auf das größere Ganze und wahrscheinlichen äußeren Leidensdruck lehne ich es für mich selbst strikt ab (sozusagen als deontologische Einfühlung in die Kindsperspektive einer wahrscheinlichen Zukunft).

                                sagittarius_59@sueden.socialS This user is from outside of this forum
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                                #78

                                @DJRNDM "Ich finde das Kinderkriegen übrigens nicht per se "unmoralisch"."

                                Ja, wenn man an NICHTS glaubt, also an die Sinnhaftigkeit von ZUFÄLLIGER Einmaligkeit, dann ist es verständlich keine Kinder zu wollen.

                                @BlumeEvolution @Ollivdb @ftranschel

                                1 Reply Last reply
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                                • ftranschel@norden.socialF ftranschel@norden.social

                                  @BlumeEvolution Hinzu kommt, dass eben die Alten auch die Wertschöpfung abzehren: Nicht nur steigt der Dependenzquotient, was es jungen Familien noch zusätzlich schwerer macht.

                                  5/x

                                  haiku_shelf@nrw.socialH This user is from outside of this forum
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                                  #79

                                  @ftranschel @BlumeEvolution

                                  "Hinzu kommt, dass eben die Alten auch die Wertschöpfung abzehren:..."

                                  Aber eben nur auch, nicht nur.

                                  Hinweis auf Care-Arbeit durch Ältere.

                                  Ältere sind ehrenamtlich tätig.

                                  Ältere stärken durch ihren Konsum die Binnennachfrage.

                                  Und: Perspektiven weiten sich, wenn Jüngere und Ältere im Dialog sind, für beide Seiten (und natürlich nur wenn der Dialog gelingt).

                                  evo2me@toot.communityE 1 Reply Last reply
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                                  • haiku_shelf@nrw.socialH haiku_shelf@nrw.social

                                    @ftranschel @BlumeEvolution

                                    "Hinzu kommt, dass eben die Alten auch die Wertschöpfung abzehren:..."

                                    Aber eben nur auch, nicht nur.

                                    Hinweis auf Care-Arbeit durch Ältere.

                                    Ältere sind ehrenamtlich tätig.

                                    Ältere stärken durch ihren Konsum die Binnennachfrage.

                                    Und: Perspektiven weiten sich, wenn Jüngere und Ältere im Dialog sind, für beide Seiten (und natürlich nur wenn der Dialog gelingt).

                                    evo2me@toot.communityE This user is from outside of this forum
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                                    #80

                                    @haiku_shelf @ftranschel @BlumeEvolution Die Alten ziehen keine Wertschöpfung ab. Das ist ein Mythos, um jung und alt gegeneinander zu setzen. Möglicherweise, um zu verschleiern, wer tatsächlich Wertschöpfung anderer an sich reisst und sogar vernichtet.

                                    ftranschel@norden.socialF 1 Reply Last reply
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                                      @haiku_shelf @ftranschel @BlumeEvolution Die Alten ziehen keine Wertschöpfung ab. Das ist ein Mythos, um jung und alt gegeneinander zu setzen. Möglicherweise, um zu verschleiern, wer tatsächlich Wertschöpfung anderer an sich reisst und sogar vernichtet.

                                      ftranschel@norden.socialF This user is from outside of this forum
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                                      #81

                                      @Evo2Me @haiku_shelf @BlumeEvolution Als Versicherungsmathematiker habe ich einen etwas anderen Blick darauf.

                                      Ich meine das nicht wertend.

                                      Wenn Rücklagen verkonsumiert werden, stehen sie nicht investiv zur Verfügung.

                                      evo2me@toot.communityE haiku_shelf@nrw.socialH speybridge@ruhr.socialS 3 Replies Last reply
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                                      • ftranschel@norden.socialF ftranschel@norden.social

                                        @Evo2Me @haiku_shelf @BlumeEvolution Als Versicherungsmathematiker habe ich einen etwas anderen Blick darauf.

                                        Ich meine das nicht wertend.

                                        Wenn Rücklagen verkonsumiert werden, stehen sie nicht investiv zur Verfügung.

                                        evo2me@toot.communityE This user is from outside of this forum
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                                        #82

                                        @ftranschel @haiku_shelf @BlumeEvolution Das ist eine betriebswirtschaftliche [kurzfristige] Betrachtung, die volkswirtschaftlich keine Rolle spielt.*

                                        *wird nicht konsumiert, muss auch nicht investiert werden; Geld mus umlaufen

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                                        • ftranschel@norden.socialF ftranschel@norden.social

                                          @Evo2Me @haiku_shelf @BlumeEvolution Als Versicherungsmathematiker habe ich einen etwas anderen Blick darauf.

                                          Ich meine das nicht wertend.

                                          Wenn Rücklagen verkonsumiert werden, stehen sie nicht investiv zur Verfügung.

                                          haiku_shelf@nrw.socialH This user is from outside of this forum
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                                          #83

                                          @ftranschel @Evo2Me @BlumeEvolution

                                          Habe es nicht als wertend empfunden.

                                          Es ging mir um einen genaueren Blick auf dieses "auch" (auch die Wertschöpfung abziehen, siehe Ihr post). Wenn auch, dann eben nicht nur. Und auf dieses "nicht nur" habe ich dann mit Beispielen hingewiesen.

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