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  3. an DDR-Besucher*innen aus dem Westen

an DDR-Besucher*innen aus dem Westen

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perspektivwechsoralhistory
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  • muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM muellers_kabinett@mstdn.strafpla.net

    @whose_nose Mein Vater hat gern Fotografiert und damals war die wohl beste Deutsche Kamera tatsächlich ein Produkt aus dem Osten - die Exakta Varex - diese Kamera und Objektive wurden stück für Stück von den Verwandten im Osten besorgt - ich möchte nicht wissen, um welchen Preis - und dann höchst konspirativ Stück für Stück in den Westen geschafft. Die Kamera war Zeit des Lebens meines Vaters ein Heiligtum das ich nur unter Aufsicht in die Hände bekam. Später hab ich sie geerbt

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    #57

    @Muellers_Kabinett
    Ihr ward richtig Schmuggelpros... Stark.

    oh da hast du noch viele Schätze an Fotomaterial herumliegen.
    Ich kann mir vorstellen, dass Fotographieren in der DDR auch nicht ging und die an der Grenze Filme knallhart belichtet haben.
    So Nordkorea mässig.

    muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM 1 Reply Last reply
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    • whose_nose@dresden.networkW whose_nose@dresden.network

      an DDR-Besucher*innen aus dem Westen

      Hattet ihr eigentlich nie Sorge nicht wieder rauszukommen?

      Was passierte an der Grenze zur DDR und dann wieder von der DDR raus?

      War Zeug reinschmuggeln möglich?

      Wie seid ihr mit Parteilinie-Verwandtschaft umgegangen?

      #Perspektivwechsel #OralHistory

      ojelabii@norden.socialO This user is from outside of this forum
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      ojelabii@norden.social
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      #58

      @whose_nose Bin nur gelegentlich durch die DDR nach West-Berlin gefahren. Schmuggel oder Ostverwandschaft war da drum kein Thema. Angst, da nicht wieder rauszukommen bestand aber meinerseits nicht, da ich a) für die Ostregierung irrelevant war und b) das diplomatischen Ärger dennoch wohl bedeutet hätte, Westbürger einfach einzubehalten. Und: Wieso hätten die sich das antun sollen, solange ich für die absolut uninteressant doch war?

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      • fehlfarbe@dresden.networkF fehlfarbe@dresden.network

        @whose_nose @ruebe5w hmm Fliesen. Da gibt's auch irgendsoeine Familiengeschichte. Ich glaube, jemand im Dorf hat bei der Bahn gearbeitet und in seinem Zugwagon Fliesen aus Ungarn geschmuggelt mit dem dann unser Bad gefliest wurde oder irgendsowas wildes 😆

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        whose_nose@dresden.network
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        #59

        @fehlfarbe @ruebe5w
        Alle, die Haus in DDR-Zeiten gebaut haben, haben interessante Materialherkunftgeschichten zu erzählen.
        Das DDR Wort dazu hiess
        "HOCHGEZOGEN"
        In meinen Eltern steckt es immer noch drin - holen Kartoffeln/Mais/o.ä. von Feldern und fühlen sich dabei klandestin...

        fehlfarbe@dresden.networkF 1 Reply Last reply
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        • whose_nose@dresden.networkW whose_nose@dresden.network

          @Muellers_Kabinett
          ich fands auch nicht schön.
          Habe jetzt erst herausgefunden, dass der Dresden-Weihnachtsmarkt so besonders ist wegen den Schwippbögen und dem Erzgebirgsgedöns. Und auch die "Räuchermänner" sind aus dem Erzgebirge.
          Als ich meiner Freundin einen geschenkt hatte und angemacht, haben wir uns zerkingelt vor Lachen. Sie kannte es noch nicht, weil sie nicht aus Europa ist und auch diese Weihnachtsbräuche nicht kennt.
          Hat deine Tante Schafwolle benutzt? Bei uns gabs nur Polyster/Dederon oder was auch immer Kunststoffwolle. Und der hat übel geknistert beim Anziehen.
          Seit dem haben Räuchermänner wieder eine positive Besetzung für mich.

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          #60

          @whose_nose Die Wolle war so sehr Kunststoff, wie nur ging - sehr spannende Farben und auch immer total aufwendige Muster. Das Zeug roch eigenartig und hat in der Waschmaschine Dummheiten gemacht, die zur Unbenutzbarkeit des Pullovers führen konnten. Auf der nackten Haut hat das bei mir nicht funktioniert -

          muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM whose_nose@dresden.networkW 2 Replies Last reply
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          • muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM muellers_kabinett@mstdn.strafpla.net

            @whose_nose Die Wolle war so sehr Kunststoff, wie nur ging - sehr spannende Farben und auch immer total aufwendige Muster. Das Zeug roch eigenartig und hat in der Waschmaschine Dummheiten gemacht, die zur Unbenutzbarkeit des Pullovers führen konnten. Auf der nackten Haut hat das bei mir nicht funktioniert -

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            #61

            @whose_nose ich hatte als Jugendlicher mit Neurodermitis zu kämpfen und wenn ich die mal wieder treffen wolle, brauchte ich mir nur einfach einen dieser Pullover anschauen. Ich konnte die nur mit einem Oberhemd drunter tragen, habe aber Oberhemden gehasst. Natürlich musste es ein Foto von mir mit den tollen Kleidungsstücken aus dem Weihnachtspaket geben - als Dankeschön und Beleg meiner Freude...

            whose_nose@dresden.networkW 1 Reply Last reply
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            • muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM muellers_kabinett@mstdn.strafpla.net

              @whose_nose mit heisser Milch ging der Stollen schon ganz gut - und die dicke Zuckerschicht fand ich als Kind toll. Eigentlich war der 'original Leipziger Stollen' pupstrocken und einem gezuckerten Felsbrocken nicht unähnlich - aber damals war die Leistung, diesen Monolithen in den Westen zu bringen geradezu glorifiziert und die Legende machte das Gebäck zu etwas sehr Besonderem. Wenn ich da dran komme, ess ich so was gern um mich an diese Situationen zu erinnern

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              #62

              @Muellers_Kabinett
              nu (dresdnerisch ja) dor DDR-Bürger*in wollte sich damit bedanken.
              Ich hätte es eher als Strafe gesehen. Aber naja.
              Toll, dass es dir auch so ging.
              Wurfbrot oder so ähnlich und frag nicht wieviel Stück Butter da obenauflagen. Ich kannte Leute, die sich da noch Butter auf die Scheibe geschmiert haben. *mich-schüttel*

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              • muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM muellers_kabinett@mstdn.strafpla.net

                @whose_nose Die Wolle war so sehr Kunststoff, wie nur ging - sehr spannende Farben und auch immer total aufwendige Muster. Das Zeug roch eigenartig und hat in der Waschmaschine Dummheiten gemacht, die zur Unbenutzbarkeit des Pullovers führen konnten. Auf der nackten Haut hat das bei mir nicht funktioniert -

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                #63

                @Muellers_Kabinett
                🤣
                Wer weiss ob das upgecycelte LKW-Plane war. Meine Tante besitzt immer noch nen Pulli aus Fallshirmseide.
                Haste mal den Geigerzähler drangehalten?

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                • muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM muellers_kabinett@mstdn.strafpla.net

                  @whose_nose ich hatte als Jugendlicher mit Neurodermitis zu kämpfen und wenn ich die mal wieder treffen wolle, brauchte ich mir nur einfach einen dieser Pullover anschauen. Ich konnte die nur mit einem Oberhemd drunter tragen, habe aber Oberhemden gehasst. Natürlich musste es ein Foto von mir mit den tollen Kleidungsstücken aus dem Weihnachtspaket geben - als Dankeschön und Beleg meiner Freude...

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                  #64

                  @Muellers_Kabinett
                  oh ich amüsier mich gerade prächtig.
                  Du solltest ein Buch schreiben. *Tränchen-weg-wisch*

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                    @Muellers_Kabinett
                    Ihr ward richtig Schmuggelpros... Stark.

                    oh da hast du noch viele Schätze an Fotomaterial herumliegen.
                    Ich kann mir vorstellen, dass Fotographieren in der DDR auch nicht ging und die an der Grenze Filme knallhart belichtet haben.
                    So Nordkorea mässig.

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                    #65

                    @whose_nose das mit der Röntgendurchleuchtung von Fotoausrüstungen war damals recht verbreitet - da gab es tatsächlich Behälter aus Blei für die Filmkapseln. Das Orwo-Material hat die DDR damals in der Fotoabteilung des Saturn Hansa verramscht - meine fotografische Karriere startete mit den guten Schwarzweiss-Materialien der DDR zum Taschengeld-Tarif.

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                    • muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM muellers_kabinett@mstdn.strafpla.net

                      @whose_nose das mit der Röntgendurchleuchtung von Fotoausrüstungen war damals recht verbreitet - da gab es tatsächlich Behälter aus Blei für die Filmkapseln. Das Orwo-Material hat die DDR damals in der Fotoabteilung des Saturn Hansa verramscht - meine fotografische Karriere startete mit den guten Schwarzweiss-Materialien der DDR zum Taschengeld-Tarif.

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                      #66

                      @whose_nose Fotos machen ging - zumindest während der Leipziger Messe erstaunlich gut - man wollte sich ja als weltoffenes Land präsentieren. Leider hat mein Vater die Fotos von damals in seiner Demenz zum größten Teil vernichtet.

                      whose_nose@dresden.networkW 1 Reply Last reply
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                      • muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM muellers_kabinett@mstdn.strafpla.net

                        @whose_nose Fotos machen ging - zumindest während der Leipziger Messe erstaunlich gut - man wollte sich ja als weltoffenes Land präsentieren. Leider hat mein Vater die Fotos von damals in seiner Demenz zum größten Teil vernichtet.

                        whose_nose@dresden.networkW This user is from outside of this forum
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                        #67

                        @Muellers_Kabinett
                        ach schade.
                        Wenn ich mein Wissen und die Ausrüstung von heute (nice digi Spiegelreflex) damals gehabt hätte, wäre ich monatelang in lost places abgetaucht und hätte den Verfall aufgesaugt.

                        Mein Onkel hat zu DDR-Zeiten viel fotographiert und auf Dias gezogen - nur ist der eher rechts und da habe ich keinen Kontaktwunsch trotz meiner Fotoneugierde.

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                        • whose_nose@dresden.networkW whose_nose@dresden.network

                          an DDR-Besucher*innen aus dem Westen

                          Hattet ihr eigentlich nie Sorge nicht wieder rauszukommen?

                          Was passierte an der Grenze zur DDR und dann wieder von der DDR raus?

                          War Zeug reinschmuggeln möglich?

                          Wie seid ihr mit Parteilinie-Verwandtschaft umgegangen?

                          #Perspektivwechsel #OralHistory

                          utrenkner@mastodon.greenU This user is from outside of this forum
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                          wrote last edited by
                          #68

                          @whose_nose
                          Ich bin 70ern/80ern im Amerikanischen Sektor von Berlin aufgewachsen. Meinem Vater war das Thema Deutsche Teilung/Deutsche Einheit immer ein großes Anliegen gewesen.

                          Aus Reisen in sozialistische Länder während seiner Studienzeit hatte er Freunde in Dresden, die wir ca. 1x im Jahr besuchten, später auch entfernte Verwandte in Magdeburg.

                          utrenkner@mastodon.greenU snoopy_jay@mastodon.worldS 2 Replies Last reply
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                          • utrenkner@mastodon.greenU utrenkner@mastodon.green

                            @whose_nose
                            Ich bin 70ern/80ern im Amerikanischen Sektor von Berlin aufgewachsen. Meinem Vater war das Thema Deutsche Teilung/Deutsche Einheit immer ein großes Anliegen gewesen.

                            Aus Reisen in sozialistische Länder während seiner Studienzeit hatte er Freunde in Dresden, die wir ca. 1x im Jahr besuchten, später auch entfernte Verwandte in Magdeburg.

                            utrenkner@mastodon.greenU This user is from outside of this forum
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                            wrote last edited by
                            #69

                            @whose_nose
                            Die Grenzkontrollen waren immer aufregend, meist mit einem etwas mulmigen Gefühls, weil man nie wusste, wie die Grenzpolizisten heute drauf sein würden. Man fühlte sich ihnen ausgeliefert.

                            Die Sorge galt aber immer nur den Schikanen. Angst, nicht wieder zurück zu kommen, war es nie.

                            Transitfahrten waren absoluter Standard. Jede Reise auf dem Landweg begann mit der Passkontrolle. Und auf Gruppenreisen hatte zunächst immer jemand seinen Ausweis nicht dabei!

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                              @whose_nose
                              Die Grenzkontrollen waren immer aufregend, meist mit einem etwas mulmigen Gefühls, weil man nie wusste, wie die Grenzpolizisten heute drauf sein würden. Man fühlte sich ihnen ausgeliefert.

                              Die Sorge galt aber immer nur den Schikanen. Angst, nicht wieder zurück zu kommen, war es nie.

                              Transitfahrten waren absoluter Standard. Jede Reise auf dem Landweg begann mit der Passkontrolle. Und auf Gruppenreisen hatte zunächst immer jemand seinen Ausweis nicht dabei!

                              utrenkner@mastodon.greenU This user is from outside of this forum
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                              #70

                              @whose_nose
                              Auf den Transitautobahnen versuchten alle, sich absolut 100% an alle Regeln zu halten. Sowohl beim Tempolimit als auch bloß nicht die vorgegebene Strecke zu verlassen. Einmal regnete es so hart, dass man nichts mehr sah und mein Vater irgendwo anhielt um abzuwarten. Aber man fragte sich: Ist das erlaubt?

                              utrenkner@mastodon.greenU 1 Reply Last reply
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                                @Muellers_Kabinett
                                ach schade.
                                Wenn ich mein Wissen und die Ausrüstung von heute (nice digi Spiegelreflex) damals gehabt hätte, wäre ich monatelang in lost places abgetaucht und hätte den Verfall aufgesaugt.

                                Mein Onkel hat zu DDR-Zeiten viel fotographiert und auf Dias gezogen - nur ist der eher rechts und da habe ich keinen Kontaktwunsch trotz meiner Fotoneugierde.

                                muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM This user is from outside of this forum
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                                #71

                                @whose_nose Nach der Wende ist die Verwandschaft in Leipzig irgendwie auseinander gefallen - die Tante und Ihr Ehemann waren schon sehr betagt zu dem Zeitpunkt und kommentierten die Ereignisse mit derselben zynischen Distanz wie sie das auch zur Zeit der DDR taten - die lebten irgendwie in eine Parallellwelt.

                                muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM 1 Reply Last reply
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                                • muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM muellers_kabinett@mstdn.strafpla.net

                                  @whose_nose Nach der Wende ist die Verwandschaft in Leipzig irgendwie auseinander gefallen - die Tante und Ihr Ehemann waren schon sehr betagt zu dem Zeitpunkt und kommentierten die Ereignisse mit derselben zynischen Distanz wie sie das auch zur Zeit der DDR taten - die lebten irgendwie in eine Parallellwelt.

                                  muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM This user is from outside of this forum
                                  muellers_kabinett@mstdn.strafpla.netM This user is from outside of this forum
                                  muellers_kabinett@mstdn.strafpla.net
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                                  #72

                                  @whose_nose Ihre Enkelkinder haben sich teilweise in bizarre politische Lager geschlagen und auf unterschiedliche Arten das persönliche Scheitern inszeniert. Der Kontakt dort hin ist inzwischen verloren gegangen und ich weiss nicht, ob ich noch Einen wollen würde

                                  ruebe5w@layer8.spaceR 1 Reply Last reply
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                                  • utrenkner@mastodon.greenU utrenkner@mastodon.green

                                    @whose_nose
                                    Auf den Transitautobahnen versuchten alle, sich absolut 100% an alle Regeln zu halten. Sowohl beim Tempolimit als auch bloß nicht die vorgegebene Strecke zu verlassen. Einmal regnete es so hart, dass man nichts mehr sah und mein Vater irgendwo anhielt um abzuwarten. Aber man fragte sich: Ist das erlaubt?

                                    utrenkner@mastodon.greenU This user is from outside of this forum
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                                    #73

                                    @whose_nose
                                    Lediglich bei den Ortsbezeichnungen ließ mein Vater gegenüber den Grenzpolizisten öfter mal den Rebell raushängen und nannte die westlichen Bezeichnungen: auf die Frage nach dem Ziel z.B. „Berlin“ statt das offiziell erwünschte „West-Berlin“ mit dem die DDR die Einheit der Stadt zu negieren versuchte.
                                    Oder den westlichen Ort des Grenzübergangs, z.B. „Helmstedt“, statt „Marienborn“.

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                                    • whose_nose@dresden.networkW whose_nose@dresden.network

                                      @fehlfarbe @ruebe5w
                                      Alle, die Haus in DDR-Zeiten gebaut haben, haben interessante Materialherkunftgeschichten zu erzählen.
                                      Das DDR Wort dazu hiess
                                      "HOCHGEZOGEN"
                                      In meinen Eltern steckt es immer noch drin - holen Kartoffeln/Mais/o.ä. von Feldern und fühlen sich dabei klandestin...

                                      fehlfarbe@dresden.networkF This user is from outside of this forum
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                                      #74

                                      @whose_nose
                                      Ich hab "hochgezogen" bisher nie als DDR-Slang verstanden 🤔 aber Mais sammeln, trocknen und die Körner abpulen ("abbäbeln"), bis man Blasen an den Fingern hat, kenne ich auch noch sehr gut 😅
                                      @ruebe5w

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                                      • whose_nose@dresden.networkW whose_nose@dresden.network

                                        an DDR-Besucher*innen aus dem Westen

                                        Hattet ihr eigentlich nie Sorge nicht wieder rauszukommen?

                                        Was passierte an der Grenze zur DDR und dann wieder von der DDR raus?

                                        War Zeug reinschmuggeln möglich?

                                        Wie seid ihr mit Parteilinie-Verwandtschaft umgegangen?

                                        #Perspektivwechsel #OralHistory

                                        _rya_@subversive.zone_ This user is from outside of this forum
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                                        wrote last edited by
                                        #75

                                        @whose_nose

                                        Ich fand‘s unangenehm. Die Grenzkontrollen vor allem. Ich war jedes Mal froh, wenn wir wieder „draußen“ waren.

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                                        • whose_nose@dresden.networkW whose_nose@dresden.network

                                          an DDR-Besucher*innen aus dem Westen

                                          Hattet ihr eigentlich nie Sorge nicht wieder rauszukommen?

                                          Was passierte an der Grenze zur DDR und dann wieder von der DDR raus?

                                          War Zeug reinschmuggeln möglich?

                                          Wie seid ihr mit Parteilinie-Verwandtschaft umgegangen?

                                          #Perspektivwechsel #OralHistory

                                          alienjay@burningboard.netA This user is from outside of this forum
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                                          #76

                                          @whose_nose Ich war noch relativ jung. Von daher keine Sorgen gemacht, ob man wieder raus kommt.
                                          Bekannt war aber, dass wir vor Ort beobachtet worden sind. Wir waren, wenn wir zu Besuch waren, immer bei der Kusine meiner Mutter untergekommen. Wir mussten uns ja ins Hausbuch eintragen und auch umgehend bei der Polizei anmelden. Auffällig war dann, dass regelmäßig schwarze Autos mit jeweils zwei Herren drin vorm Haus standen. Diese waren Werder vor der Anreise, noch nach der Abreise dort.

                                          Die Kontrollen an der Grenze waren mal weniger intensiv, mal mehr. Nervig waren sie immer. Mulmiges Gefühl war immer.
                                          Schmuggel? Naja, nie etwas kritisches mitgeführt. Lebensmittel waren immer dabei. Zwar auch Dinge die ungern gesehen waren, wie z.B. Frauenzeitschriften meiner Mutter, meine gesammelten Walt Disneys. Gab aber nie Probleme.

                                          Zur linientreuen Verwandtschaft gab es null Kontakt. Die kamen nach dem Mauerfall angeschissen wurden von uns aber sehr deutlich zur Hölle geschickt.

                                          whose_nose@dresden.networkW 1 Reply Last reply
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