Was ich meine, wenn ich sage, dass sich viele Personenschäden durch menschliches Versagen schon dadurch verhindern ließen, wenn wir Täter bei ersten Auffälligkeiten am Steuer härter sanktionieren und intensiver vom Steuer fernhalten.
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@mattias und sehr wahrscheinlich darf der sehr bald wieder ans Steuer.
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@ulid000 der Nachweis, dass ein Fehler nicht auftreten kann, muss ähnlich wie im Arbeitsschutz Teil der Verwaltungsarbeit werden, wenn es um Leib und Leben geht. Solche Regelungen gibt es sehr wirksam für Schiene und Luftfahrt, nur im Straßenverkehr, wo Politik und Verwaltung eigentlich in unmittelbarer Verantwortung stehen müssten, fehlt das.
@thijs_lucas @ulid000 In der Luftfahrt wurde genau aus dem Grund Fehler frühzeitig erkennen zu können das "Safety Management System" eingeführt. https://www.easa.europa.eu/en/domains/safety-management/safety-management-system/sms-easa-rules
Und zwar für Fluggesellschaften, Instandhaltung und Entwicklung. Hierin soll unter anderem systemische und Systematische Fehler aufgedeckt werden und gezielt Verbesserungen eingeführt werden können.
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@thijs_lucas @ulid000 In der Luftfahrt wurde genau aus dem Grund Fehler frühzeitig erkennen zu können das "Safety Management System" eingeführt. https://www.easa.europa.eu/en/domains/safety-management/safety-management-system/sms-easa-rules
Und zwar für Fluggesellschaften, Instandhaltung und Entwicklung. Hierin soll unter anderem systemische und Systematische Fehler aufgedeckt werden und gezielt Verbesserungen eingeführt werden können.
Fahranfänger rast mit 120 durch die Stadt - Führerschein wohl erst mal weg
Der 18-Jährige war laut Polizei mit fast 120 Kilometern pro Stunde unterwegs. Nun darf er wohl erst mal nicht mehr fahren.
ndr.de (www.ndr.de)
Das ist gerade "in" oder?
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Fahranfänger rast mit 120 durch die Stadt - Führerschein wohl erst mal weg
Der 18-Jährige war laut Polizei mit fast 120 Kilometern pro Stunde unterwegs. Nun darf er wohl erst mal nicht mehr fahren.
ndr.de (www.ndr.de)
Das ist gerade "in" oder?
@flyIng aus einem anderen Artikel von Anfang des Monatsähnlicher Sachverhalt: Bußgeld von 800 Euro, zwei Punkten in Flensburg, drei Monaten Fahrverbot, Nachschulung.
Das ist völlig ungenügend. Mit so einem Verhalten wir billigend das Töten von Menschen in Kauf genommen. Mit Nachschulung ist der Täter schneller wieder legal am Steuer eines potenziellen Tatwerkzeugs als die Behörden und er selbst all das irgendwie verarbeitet haben.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/18-jaehriger-faehrt-mit-tempo-125-durch-30er-zone-in-wilhelmshaven,raser-108.html -
@flyIng aus einem anderen Artikel von Anfang des Monatsähnlicher Sachverhalt: Bußgeld von 800 Euro, zwei Punkten in Flensburg, drei Monaten Fahrverbot, Nachschulung.
Das ist völlig ungenügend. Mit so einem Verhalten wir billigend das Töten von Menschen in Kauf genommen. Mit Nachschulung ist der Täter schneller wieder legal am Steuer eines potenziellen Tatwerkzeugs als die Behörden und er selbst all das irgendwie verarbeitet haben.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/18-jaehriger-faehrt-mit-tempo-125-durch-30er-zone-in-wilhelmshaven,raser-108.html...und da muss doch auch die Frage aufkommen, ob wir bei der Zulassung zum Autofahren Fehler in der Auswahl machen?
Eine mögliche Lösung wäre der Führerschein ab 21 und wer ihn früher haben will, darf nur Autos bis maximal 80 PS fahren. Wir könnten auch Fragen, ob nicht Autos ab 150 oder 200 PS nicht eine Zusatzausbildung bräuchten, die für das erhöhte Gefahrenpotenzial sensibilisieren und in einem gesicherten Umfeld Erfahrung mit der Maschine machen lassen.
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...und da muss doch auch die Frage aufkommen, ob wir bei der Zulassung zum Autofahren Fehler in der Auswahl machen?
Eine mögliche Lösung wäre der Führerschein ab 21 und wer ihn früher haben will, darf nur Autos bis maximal 80 PS fahren. Wir könnten auch Fragen, ob nicht Autos ab 150 oder 200 PS nicht eine Zusatzausbildung bräuchten, die für das erhöhte Gefahrenpotenzial sensibilisieren und in einem gesicherten Umfeld Erfahrung mit der Maschine machen lassen.
@thijs_lucas
Valide Überlegungen, ich würde dem auch zustimmen!
Nur: dicke Bretter - sehr dicke Bretter, in der "Lobbykratie Autoland Deutschland", wo "Begleitetes Fahren ab 17" Usus ist (damit *noch mehr* Menschen *noch* früher ans Steuer dürfen und ihr CarBrain darauf trainiert wird)!
@flyIng @ulid000 -
@thijs_lucas
Valide Überlegungen, ich würde dem auch zustimmen!
Nur: dicke Bretter - sehr dicke Bretter, in der "Lobbykratie Autoland Deutschland", wo "Begleitetes Fahren ab 17" Usus ist (damit *noch mehr* Menschen *noch* früher ans Steuer dürfen und ihr CarBrain darauf trainiert wird)!
@flyIng @ulid000@fasnix, ich habe da politisch auf wenig Hoffnung. CDU, FDP und auch die rechtsextremen Nazis haben die Freiheit Menschen zu töten als quasi-Grundrecht in ihre Parteidoktrin aufgenommen. Immer gefährlichere Straßen sind ihr Indikator für Freiheit und die wollen sie bei Wahlen verkaufen. Sicherheit und Menschenleben stünden dem im Weg.
@ulid000 @flyIng -
@fasnix, ich habe da politisch auf wenig Hoffnung. CDU, FDP und auch die rechtsextremen Nazis haben die Freiheit Menschen zu töten als quasi-Grundrecht in ihre Parteidoktrin aufgenommen. Immer gefährlichere Straßen sind ihr Indikator für Freiheit und die wollen sie bei Wahlen verkaufen. Sicherheit und Menschenleben stünden dem im Weg.
@ulid000 @flyIng@thijs_lucas @fasnix @ulid000 Ehrlich gesagt finde ich das "begleitete Fahren" sehr sinnvoll. Eben weil die Kids erstmal eine Weile unter Aufsicht fahren und sich so ein paar Sachen gar nicht erst trauen. Und danach sind sie es hoffentlich so gewöhnt, dass bestimmte Dinge schon in Fleisch und Blut übergegagngen sind.
Andererseits muss man als Aufsichtsperson da auch schon reflektiert handeln können. Und evtl sind wir da ne Ausnahme... ich wollte von der Fahrschule ne Übungsstunde haben, damit -
@thijs_lucas @fasnix @ulid000 Ehrlich gesagt finde ich das "begleitete Fahren" sehr sinnvoll. Eben weil die Kids erstmal eine Weile unter Aufsicht fahren und sich so ein paar Sachen gar nicht erst trauen. Und danach sind sie es hoffentlich so gewöhnt, dass bestimmte Dinge schon in Fleisch und Blut übergegagngen sind.
Andererseits muss man als Aufsichtsperson da auch schon reflektiert handeln können. Und evtl sind wir da ne Ausnahme... ich wollte von der Fahrschule ne Übungsstunde haben, damit@flyIng Oder ein zweites Bremspedal?
Ich halte "begleitetes Fahren" für populistischen Unfug.
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...und da muss doch auch die Frage aufkommen, ob wir bei der Zulassung zum Autofahren Fehler in der Auswahl machen?
Eine mögliche Lösung wäre der Führerschein ab 21 und wer ihn früher haben will, darf nur Autos bis maximal 80 PS fahren. Wir könnten auch Fragen, ob nicht Autos ab 150 oder 200 PS nicht eine Zusatzausbildung bräuchten, die für das erhöhte Gefahrenpotenzial sensibilisieren und in einem gesicherten Umfeld Erfahrung mit der Maschine machen lassen.
@thijs_lucas Der erste Fehler ist schon mal, dass wir die Fahrerlaubnis als Grundrecht betrachten, statt als das Privileg, welches es ist.
Wer eine Fahrerlaubnis erhält, sollte tatsächlich nachgewiesen haben, verantwortungsvoll mit einer für _andere_ Menschen potentiell tödlichen Maschine umzugehen. Bei Zweifeln an dieser Eignung sollte, muss nachgeprüft werden, ob das Privileg ein Kfz zu führen zurecht gewährt wurde.
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@flyIng Oder ein zweites Bremspedal?
Ich halte "begleitetes Fahren" für populistischen Unfug.
@taschenorakel
Sehe ich auch so.
Ich durfte mit 18 (anno 1995) auch ohne "begleitetes Fahren" ans Steuer unseres Autos: es war ein VW Passat, mit stärkster Motorisierung (174PS).
Damit konnte ich auch verantwortungsvoll umgehen.
Es liegt meiner Meinung nach eher nicht an übermotorisierten Autos (was sie zweifellos sind), sondern am Charakter der Menschen, die sie steuern.
(Transparenz: Ich besitze seit 2011 kein eigenes Auto mehr.)
@flyIng @thijs_lucas @ulid000 -
@taschenorakel
Sehe ich auch so.
Ich durfte mit 18 (anno 1995) auch ohne "begleitetes Fahren" ans Steuer unseres Autos: es war ein VW Passat, mit stärkster Motorisierung (174PS).
Damit konnte ich auch verantwortungsvoll umgehen.
Es liegt meiner Meinung nach eher nicht an übermotorisierten Autos (was sie zweifellos sind), sondern am Charakter der Menschen, die sie steuern.
(Transparenz: Ich besitze seit 2011 kein eigenes Auto mehr.)
@flyIng @thijs_lucas @ulid000@fasnix Erinnere mich noch, wie mein Fahrlehrer nach einigen Fahrstunden demonstrativ das Fahrschulenschild (die Fahrschulautos waren damals noch keine rollenden Reklametafeln) entfernte: "Du willst hier bald Prüfung machen, also musst Du auch richtig fahren können. Ohne dass jemand aufpasst oder Rücksicht nimmt."
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