Wer sich auch nur kurz mit dem beschäftigt hat, was ich die letzten Jahre in den sozialen Medien gemacht habe, dem mag aufgefallen sein, dass es immer primär darum ging, Leute in Machtpositionen zu entzaubern.
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@Lilith ich kenne kein Medium in dem "auch einzelne mit einem guten Take gehört werden können". In klassischen Medien wird man gehört, wenn der Verleger, Produzent oder whatever das wünscht. In sozialen Medien wird man gehört, wenn man ein Sprachrohr für eine Community ist, die die eigene Stimme verstärkt. Mit "guten Take eines Einzelnen" hat beides nichts zu tun. Aber das ist auch gut so, weil "gute Takes eines Einzelnen" einfach keine besonders interessante Sache sind für eine soziale Spezies wie unsere. @bahnkundenv
@benni @Lilith @bahnkundenv vielleicht weiß ich nicht, was ein Take ist, aber ich kenne kein Medium, in dem es nicht so ist, dass interessante Gedanken kommuniziert werden können, wohl aber viele, in denen es besser oder schlechter funktioniert.
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@benni Sorry, ich würde über mich selber sagen, dass ich das alles auf sozialen Medien nicht als Sprachrohr einer Community angefangen habe.
@Lilith ja klar. Journalisten haben auch nicht als Meinungsmacher angefangen sondern als Volontäre.
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@Lilith ja klar. Journalisten haben auch nicht als Meinungsmacher angefangen sondern als Volontäre.
@benni Nein Journalisten haben als Kinder mit Privilegien angefangen, Privilegien die ihnen Zugang zu einem Volo gaben.
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@benni @Lilith @bahnkundenv vielleicht weiß ich nicht, was ein Take ist, aber ich kenne kein Medium, in dem es nicht so ist, dass interessante Gedanken kommuniziert werden können, wohl aber viele, in denen es besser oder schlechter funktioniert.
@areal Es geht denke ich nicht um Kommunikation an sich, sondern um solche, die weit wahrgenommen wird. @Lilith @bahnkundenv
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@Lilith ich kenne kein Medium in dem "auch einzelne mit einem guten Take gehört werden können". In klassischen Medien wird man gehört, wenn der Verleger, Produzent oder whatever das wünscht. In sozialen Medien wird man gehört, wenn man ein Sprachrohr für eine Community ist, die die eigene Stimme verstärkt. Mit "guten Take eines Einzelnen" hat beides nichts zu tun. Aber das ist auch gut so, weil "gute Takes eines Einzelnen" einfach keine besonders interessante Sache sind für eine soziale Spezies wie unsere. @bahnkundenv
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@areal Es geht denke ich nicht um Kommunikation an sich, sondern um solche, die weit wahrgenommen wird. @Lilith @bahnkundenv
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@benni Nein Journalisten haben als Kinder mit Privilegien angefangen, Privilegien die ihnen Zugang zu einem Volo gaben.
@Lilith Zugang zu einem Zeitbudget, dass eine Social-Media-Karriere ermöglicht ist auch ein Privileg.
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@bahnkundenv @benni @Lilith wieso statt? Inhalte mit Reichweite.
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@Lilith @bahnkundenv ich find auch den Einwand rund um das „besser“ interessant. Wer definiert das „besser“, und geht das auch nur einen Zentimeter über „ja sind halt keine bösen Konzerne dahinter“ hinaus? Gibt's auch nur einen _Ansatz_ eines Wirkmodells, nach dem man besser/schlechter bewerten koennte?
@stk @Lilith @bahnkundenv
Erinnert mich an SED Mitglieder, die ihre Mitgliedschaft damit entschuldigen, dass mensch ja nur dort was ändern könne, weil Diskussion und so -
@Lilith Zugang zu einem Zeitbudget, dass eine Social-Media-Karriere ermöglicht ist auch ein Privileg.
@benni "Karriere". Aber klar jede Art von Zeit für nicht vergütete Arbeit - egal ob in einem lokalen Verein oder im Internet ist ein Privileg. Aber sie steht deutlich mehr Leuten offen, als ein Volo bei einem relevanten Medium.
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@bahnkundenv @benni @Lilith wieso statt? Inhalte mit Reichweite.
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@stk @Lilith @bahnkundenv
Erinnert mich an SED Mitglieder, die ihre Mitgliedschaft damit entschuldigen, dass mensch ja nur dort was ändern könne, weil Diskussion und so -
@benni "Karriere". Aber klar jede Art von Zeit für nicht vergütete Arbeit - egal ob in einem lokalen Verein oder im Internet ist ein Privileg. Aber sie steht deutlich mehr Leuten offen, als ein Volo bei einem relevanten Medium.
@Lilith kann sein, kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen. Dafür gibt es da auch andere Filter, die es bei klassischen Journos so nicht gab. Und einer davon ist zB der Algorithmus der Plattform.
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@bahnkundenv @benni @Lilith nein.
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@bahnkundenv @areal @benni Das Wirkmodell war zumindest mal Reichweite durch Inhalte, die Leute "wichtig" fanden.
Und da das selbst für Verwaltungsdigitalisierung, zu ner Zeit wo das wirklich niemand interessiert hat, funktioniert hat… -
RE: https://mastodontech.de/@jak2k/116349292701915182
Wer sich auch nur kurz mit dem beschäftigt hat, was ich die letzten Jahre in den sozialen Medien gemacht habe, dem mag aufgefallen sein, dass es immer primär darum ging, Leute in Machtpositionen zu entzaubern. Ihnen eine Gegenrede zu bieten, die sind in ihrem Bereich so nicht gewohnt waren. Und dabei möglichst viele Leuten zu erreichen.
Alles Sachen die es in der
-Techbro-Kuschelecke so nicht machbar sind. Wenn man nur da politisch aktiv ist, kann mans eigentlich gleich lassen.@Lilith Wenn Deutschland wie meine Bubble wäre, hätte der Typ (war klar, dass er ein Mann ist) Recht. Leider sind 79 Millionen andere leider nicht so. Ich selbst bin auch nicht bei X, muss ich auch nicht. Aber für Accounts wie deine braucht es das. Ich brauche geschäftlich LinkedIn, fühlt es sich gut an? Nein. Ich versuche mir dort eine Blase zu bilden und folge dir dort auch. Wer Menschen, die sich für Datenschutz und Offenlegung einsetzen, diffamiert, kann meiner Meinung nach weg.

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Mastodon ist so ein bisschen wie der Stammtisch einer politischen Jugendorganisation, bei der man sich politische Gegner einladen müsste, damit es überhaupt was/jemand gibt, mit dem man diskutieren könnte. (Außer natürlich die selben drei Themen, auf die man keinen Bock mehr hat und deren Diskussion auch völlig nutzlos ist.)
@Lilith Mastodon ist deiner Meinung nach "nutzlos"?
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