Wer sich auch nur kurz mit dem beschäftigt hat, was ich die letzten Jahre in den sozialen Medien gemacht habe, dem mag aufgefallen sein, dass es immer primär darum ging, Leute in Machtpositionen zu entzaubern.
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Und selbst wenn Unternehmen/Behörden/Leute hierher kommen würden, bei denen es Sinn ergibt, sie kritisch zu bearbeiten, dann würde das in der Mastodon-Crowd nicht funktionieren. Weil die Techbros sich so sehr darüber freuen würden, dass die Leute jetzt in ihrer Mastodon-Crowd sind.
@Lilith Das #Fediverse versucht mit seinen Mechsnismen schon, einen digitalen Raum zu eröffnen, in dem sich auch die gut aufhalten können, die nicht ganz so hart im Nehmen sind.
Ich finde aber schon, dass auch hier kontra gegeben wird und hart diskutiert werden kann und auch wird (bis hin zu unfairen Angriffen).
Ich fühle mich hier jedenfalls mehr zum Mitreden ermutigt als seinerzeit auf #Twitter, wo alles nur auf Konfrontation rauslief... -
@bahnkundenv Oder das diese Blase einfach nur noch dazu dient, sich selbst zu beweihräuchern. Dann hat man sich zwar bestimmt in den Köpfen einiger eine digitale Utopie geschaffen. Aber die Funktion eines Mediums des politischen Diskurses in denen auch einzelne mit einem guten Take gehört werden können, ist damit tot.
@Lilith ich kenne kein Medium in dem "auch einzelne mit einem guten Take gehört werden können". In klassischen Medien wird man gehört, wenn der Verleger, Produzent oder whatever das wünscht. In sozialen Medien wird man gehört, wenn man ein Sprachrohr für eine Community ist, die die eigene Stimme verstärkt. Mit "guten Take eines Einzelnen" hat beides nichts zu tun. Aber das ist auch gut so, weil "gute Takes eines Einzelnen" einfach keine besonders interessante Sache sind für eine soziale Spezies wie unsere. @bahnkundenv
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@jnfrd maßlos übertrieben.
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Mastodon ist so ein bisschen wie der Stammtisch einer politischen Jugendorganisation, bei der man sich politische Gegner einladen müsste, damit es überhaupt was/jemand gibt, mit dem man diskutieren könnte. (Außer natürlich die selben drei Themen, auf die man keinen Bock mehr hat und deren Diskussion auch völlig nutzlos ist.)
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Mastodon ist so ein bisschen wie der Stammtisch einer politischen Jugendorganisation, bei der man sich politische Gegner einladen müsste, damit es überhaupt was/jemand gibt, mit dem man diskutieren könnte. (Außer natürlich die selben drei Themen, auf die man keinen Bock mehr hat und deren Diskussion auch völlig nutzlos ist.)
@Lilith
wann änderst du den namen von lilith zu judith vong plenum-integration wegen??
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@Lilith Stimmt.
Deshalb ist es auch so schade, dass die Ministerien hier nicht den Dialog suchen, sondern nur ihre PR absetzen. Ist vielleicht der Twitter-Denke geschuldet, bei der es nur um Reichweite und nicht so sehr um Austausch geht.
@bahnkundenv Bei den ganzen zentralisierten Plattformen geht es nur um (aufgeblasene) Reichweite. Um nichts anderes. @Lilith
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@Lilith ich kenne kein Medium in dem "auch einzelne mit einem guten Take gehört werden können". In klassischen Medien wird man gehört, wenn der Verleger, Produzent oder whatever das wünscht. In sozialen Medien wird man gehört, wenn man ein Sprachrohr für eine Community ist, die die eigene Stimme verstärkt. Mit "guten Take eines Einzelnen" hat beides nichts zu tun. Aber das ist auch gut so, weil "gute Takes eines Einzelnen" einfach keine besonders interessante Sache sind für eine soziale Spezies wie unsere. @bahnkundenv
@benni Sorry, ich würde über mich selber sagen, dass ich das alles auf sozialen Medien nicht als Sprachrohr einer Community angefangen habe.
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@Lilith ich kenne kein Medium in dem "auch einzelne mit einem guten Take gehört werden können". In klassischen Medien wird man gehört, wenn der Verleger, Produzent oder whatever das wünscht. In sozialen Medien wird man gehört, wenn man ein Sprachrohr für eine Community ist, die die eigene Stimme verstärkt. Mit "guten Take eines Einzelnen" hat beides nichts zu tun. Aber das ist auch gut so, weil "gute Takes eines Einzelnen" einfach keine besonders interessante Sache sind für eine soziale Spezies wie unsere. @bahnkundenv
@benni @Lilith @bahnkundenv vielleicht weiß ich nicht, was ein Take ist, aber ich kenne kein Medium, in dem es nicht so ist, dass interessante Gedanken kommuniziert werden können, wohl aber viele, in denen es besser oder schlechter funktioniert.
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@benni Sorry, ich würde über mich selber sagen, dass ich das alles auf sozialen Medien nicht als Sprachrohr einer Community angefangen habe.
@Lilith ja klar. Journalisten haben auch nicht als Meinungsmacher angefangen sondern als Volontäre.
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@Lilith ja klar. Journalisten haben auch nicht als Meinungsmacher angefangen sondern als Volontäre.
@benni Nein Journalisten haben als Kinder mit Privilegien angefangen, Privilegien die ihnen Zugang zu einem Volo gaben.
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@benni @Lilith @bahnkundenv vielleicht weiß ich nicht, was ein Take ist, aber ich kenne kein Medium, in dem es nicht so ist, dass interessante Gedanken kommuniziert werden können, wohl aber viele, in denen es besser oder schlechter funktioniert.
@areal Es geht denke ich nicht um Kommunikation an sich, sondern um solche, die weit wahrgenommen wird. @Lilith @bahnkundenv
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@Lilith ich kenne kein Medium in dem "auch einzelne mit einem guten Take gehört werden können". In klassischen Medien wird man gehört, wenn der Verleger, Produzent oder whatever das wünscht. In sozialen Medien wird man gehört, wenn man ein Sprachrohr für eine Community ist, die die eigene Stimme verstärkt. Mit "guten Take eines Einzelnen" hat beides nichts zu tun. Aber das ist auch gut so, weil "gute Takes eines Einzelnen" einfach keine besonders interessante Sache sind für eine soziale Spezies wie unsere. @bahnkundenv
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@areal Es geht denke ich nicht um Kommunikation an sich, sondern um solche, die weit wahrgenommen wird. @Lilith @bahnkundenv
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@benni Nein Journalisten haben als Kinder mit Privilegien angefangen, Privilegien die ihnen Zugang zu einem Volo gaben.
@Lilith Zugang zu einem Zeitbudget, dass eine Social-Media-Karriere ermöglicht ist auch ein Privileg.
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@bahnkundenv @benni @Lilith wieso statt? Inhalte mit Reichweite.
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@Lilith @bahnkundenv ich find auch den Einwand rund um das „besser“ interessant. Wer definiert das „besser“, und geht das auch nur einen Zentimeter über „ja sind halt keine bösen Konzerne dahinter“ hinaus? Gibt's auch nur einen _Ansatz_ eines Wirkmodells, nach dem man besser/schlechter bewerten koennte?
@stk @Lilith @bahnkundenv
Erinnert mich an SED Mitglieder, die ihre Mitgliedschaft damit entschuldigen, dass mensch ja nur dort was ändern könne, weil Diskussion und so -
@Lilith Zugang zu einem Zeitbudget, dass eine Social-Media-Karriere ermöglicht ist auch ein Privileg.
@benni "Karriere". Aber klar jede Art von Zeit für nicht vergütete Arbeit - egal ob in einem lokalen Verein oder im Internet ist ein Privileg. Aber sie steht deutlich mehr Leuten offen, als ein Volo bei einem relevanten Medium.
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@bahnkundenv @benni @Lilith wieso statt? Inhalte mit Reichweite.
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@stk @Lilith @bahnkundenv
Erinnert mich an SED Mitglieder, die ihre Mitgliedschaft damit entschuldigen, dass mensch ja nur dort was ändern könne, weil Diskussion und so -
@benni "Karriere". Aber klar jede Art von Zeit für nicht vergütete Arbeit - egal ob in einem lokalen Verein oder im Internet ist ein Privileg. Aber sie steht deutlich mehr Leuten offen, als ein Volo bei einem relevanten Medium.
@Lilith kann sein, kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen. Dafür gibt es da auch andere Filter, die es bei klassischen Journos so nicht gab. Und einer davon ist zB der Algorithmus der Plattform.
