"Ich freue mich ja so auf die #Rente!
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@LeilahLilienruh
Ich bin alt genug um mich zu erinnern dass Computer dazu führen werden dass wir im 21. Jahrhundert alle nur noch halbtags arbeiten werden weil der Rest von den Computern erledigt wird...Irgendwo scheinen wir falsch abgebogen zu sein.

@kinghaunst @LeilahLilienruh
Könnten wir auch. Und nicht mal schlecht.Aber die Hyperreichen würden dann halt nicht mehr so hyperschnell noch hyperreicher.
Das musst du schon verstehen. -
[...]
Mensch der Arbeit, aufgewacht!
Und erkenne deine Macht!
Alle Räder stehen still,
Wenn dein starker Arm es will.
[...]Mir fehlt irgendwie der große Aufschrei, der Aufruf zum Generalstreik gegen diesen Klassenkampf von oben.
@taschenorakel Die da am lautesten aufschreien müssten, quatschen nach meinem Eindruck stattdessen eher wirre braune Parolen nach, weil sie sehr empfänglich für die altbekannte rechte Sündenbock-Hetze waren und sind.
Ist ja auch wesentlich leichter, nach noch weiter unten zu treten als die Faust nach oben zu recken. Für letzteres bräuchte es Rückgrat, Mut und konstruktive Utopien. Für ersteres nur Wut und Hass. -
Eine weitere Frage, die sich mir bei dieser ganzen "länger leben bedeutet auch zwingend viel später in Rente-Diskussion" seit langem stellt, ist:
Was wollen wir eigentl. mit all den "Arbeitstieren", um es mal despektierlich auszudrücken??
Die allgem. Vorstellung ging doch eigentlich in den letzten Jahrzehnten dahin, dass durch Hochtechnisierung, Digitalisierung und inzwischen auch KI immer weniger menschliche Arbeitskräfte benötigt werden - also quasi "überflüssig" werden. Sogar junge Leute.Genau das ist der Punkt!
All der globale Produktivitätszuwachs der letzten 50 Jahre hat eben das Leben der meisten Menschen kaum verbessert.
Die Gewinne haben schlicht die sehr Reichen und die Überreichen abgeschöpft.
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@LeilahLilienruh trotz Digitale Transformation und AI gibt es in einigen Bereichen einen Mangel an Arbeitskräften. In der Pflege oder bei Erntehelfern. Aber auch in der IT. (Klar können gerade körperlich anstrengende Tätigkeiten nicht bis 70 durchgehalten werden und IT Jobs gehen auch nicht, weil man ggf. mental nicht mehr flexibel genug ist sich in neuen Kram einzuarbeiten).
Das sind zumindest die Argumente der CDU.
@prefec2 Ich denke, die IT könnte man auch sehr gut mit der jungen Generation bestücken. Da gibt's sicher so einige Interessierte.
Und die Knochenjobs wie Ernte, Pflege und Gastronomie/Hotelfach, wo händeringend (billige!!!) Arbeitskräfte gesucht und Menschen verschlissen werden, sind ja gerade für ältere Arbeitnehmer*innen eine Zumutung.Und auch das Handwerk ist nicht eben ideales Terrain für Leute, die schon viele Jahrzehnte dort malocht haben. Knien, klettern, schleppen, gebeugt arbeiten...
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Genau das ist der Punkt!
All der globale Produktivitätszuwachs der letzten 50 Jahre hat eben das Leben der meisten Menschen kaum verbessert.
Die Gewinne haben schlicht die sehr Reichen und die Überreichen abgeschöpft.
@LeilahLilienruh @mina Das ist wohl die Strategie: den Jüngeren erzählt man, dass sie mehr Beiträge leisten müssen, weil immer mehr Boomer in Rente gehen und den Älteren, dass die länger arbeiten müssen, um den Jüngeren nicht auf der Tasche zu liegen. Die Solidarität geht flöten und keiner kommt auf die Idee, Fackeln und Mistgabeln auszupacken.
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@LeilahLilienruh die neue Altersgrenze ist doch nur ein Vorwand die Leute vor die Wand laufen zu lassen. Wir sind seit 50-ern Jahren bei einer Steigerung der Effektivität von 6000% , die Rendite für den Fortschritt streichen nur die Superreichen ein.
@omimesis Genauso isses! Wir werden ausgenommen, um dann hämisch mitgeteilt zu kriegen, dass wir im Alter Renten-Schmarotzer sind u. gefälligst bis zum Abnippeln arbeiten sollen. Derweil Schonzeit für Mega-Bonzen, "damit die Wirtschaft nicht zusammenbricht". Daran wären die uneinsichtigen "kleinen Leute" sonst auch noch schuld.
Und wenn man das Ganze global betrachtet, sind sogar wir "Normalos" oder "Ärmere" hierzulande im gewissen Sinne Ausbeuter: Konsum auf dem Rücken der Weltärmsten. -
@LeilahLilienruh Ich glaube, es geht gar nicht darum, dass so viele Leute tatsächlich bis 70 arbeiten sollen. So viele Arbeitskräfte brauchen wir nicht, auch nicht mit so vielen Renteneintritten der geburtenstarken Boomer-Jahrgänge. Sondern es geht um höhere Abschläge und Rentenkürzungen für all die Menschen, die halt nicht bis 70 durchhalten können.
@Hilde Womöglich ist das tatsächlich so. Eine sehr scheinheilige Strategie, wie ich finde.
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@ulrich Für mich ist die Vorstellung, von der Wiege bis zur Bahre in diesem System verbraten zu werden und am Ende mehr oder weniger pflegebedürftig ins Gras zu beißen, ohne die eigenen Träume wahr gemacht zu haben, "sozial überhaupt nicht tragbar".
Kein Mensch oder Tier wird fürs "Hamsterrad" geboren.
Wie Rio sang: "Wir sind geboren, um frei zu sein!"
oder mit Biermann:"Das kann doch nicht alles gewesen sein!"
https://genius.com/Wolf-biermann-das-kann-doch-nicht-alles-gewesen-sein-lyrics@LeilahLilienruh
Rio sang auch "Was uns fehlt ist Solidarität " und genau das ist m.E. Der gesellschaftliche Knackpunkt!
@ulrich -
@LeilahLilienruh
Rio sang auch "Was uns fehlt ist Solidarität " und genau das ist m.E. Der gesellschaftliche Knackpunkt!
@ulrich@Freigeist62 @ulrich Absolut! Wenn man hier fünf Leute hat, rennen sie in fünf Richtungen.
Die Gesellschaft ist eh unheilbar gespalten und kaputt und Faschos, Cyberangreifer, Trolle und Co. sorgen mit Agitation und Lüge dafür, dass es immer weiter auseinanderdriftet bzw. dass sich Koalitionen bilden (links außen - rechts außen), die man so nie auf dem Schirm hatte.
Den einzigen, denen das nützt, sind die ewigen Profiteure mit Macht und Reichtum. -
@LeilahLilienruh @mina Das ist wohl die Strategie: den Jüngeren erzählt man, dass sie mehr Beiträge leisten müssen, weil immer mehr Boomer in Rente gehen und den Älteren, dass die länger arbeiten müssen, um den Jüngeren nicht auf der Tasche zu liegen. Die Solidarität geht flöten und keiner kommt auf die Idee, Fackeln und Mistgabeln auszupacken.
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@LeilahLilienruh @mina Das ist wohl die Strategie: den Jüngeren erzählt man, dass sie mehr Beiträge leisten müssen, weil immer mehr Boomer in Rente gehen und den Älteren, dass die länger arbeiten müssen, um den Jüngeren nicht auf der Tasche zu liegen. Die Solidarität geht flöten und keiner kommt auf die Idee, Fackeln und Mistgabeln auszupacken.
@Thunfischer @mina Fackeln und Mistgabeln packt man hierzulande (und fast überall) eh nur gegen Minderheiten, Schwächere und Unschuldige aus.
Die Massen sind perfekt indoktriniert, was ihr Feindbild angeht.
Den wirklich Mächtigen geht es in diesem Lande nicht ans Leder. Und das wissen die auch. -
@Thunfischer @mina Fackeln und Mistgabeln packt man hierzulande (und fast überall) eh nur gegen Minderheiten, Schwächere und Unschuldige aus.
Die Massen sind perfekt indoktriniert, was ihr Feindbild angeht.
Den wirklich Mächtigen geht es in diesem Lande nicht ans Leder. Und das wissen die auch.@mina @LeilahLilienruh ja, ich weiss ja - ich bin ja selbst sehr unerfahren und skeptisch, was Gewalt angeht.. wenn auch immer weniger.
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@mina @LeilahLilienruh ja, ich weiss ja - ich bin ja selbst sehr unerfahren und skeptisch, was Gewalt angeht.. wenn auch immer weniger.
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„Computer helfen uns, die Arbeit zu erledigen, die wir ohne sie nicht hätten…“
@minzemitzimt
@kinghaunst @LeilahLilienruhSo hatte ich das 1981 schon bei IBM in Bemerode während eines Praktikums gelesen. Aber auch das folgende: Der Computer ist nur ein ziemlich fixer Vollidiot.
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@LeilahLilienruh
Rio sang auch "Was uns fehlt ist Solidarität " und genau das ist m.E. Der gesellschaftliche Knackpunkt!
@ulrich@RedAlert (Michael) Warum sollte ich solidarisch sein, wenn ich glaube, dass ich alleine besser klarkomme?
Es geht in unserem System ja auch allerbest. Ich brauch keine Beziehungen, um ein Haus zu bauen. Ich brauche nur Geld und besorge mir Material und Dienstleistung. Menschen, die ich privat sicher niemals ins Haus lassen würde, bauen mir ein Haus.
Es gibt aber auch Menschen, die denken im "Clan". Wenn da der Bruder ein Haus baut, stehen alle Geschwister nebst Onkel und Tante mit auf der Matte, wenn es religiöse Menschen sind auch noch die "Geschwister" aus der Gemeinde da. Da wird am Freitag 15:00 Uhr richtig Gas gegeben.
Natürlich kostet die Hütte nur die Hälfte wie bei mir, der alles bezahlt.
Die "Geschwister" sind natürlich für die nächsten 5 Jahre an Wochenenden und Urlauben gebucht, weil jeder in der "Geschwisterschaft" ein Haus haben will und soll.
@Leilah Lilienruh -
@taschenorakel Die da am lautesten aufschreien müssten, quatschen nach meinem Eindruck stattdessen eher wirre braune Parolen nach, weil sie sehr empfänglich für die altbekannte rechte Sündenbock-Hetze waren und sind.
Ist ja auch wesentlich leichter, nach noch weiter unten zu treten als die Faust nach oben zu recken. Für letzteres bräuchte es Rückgrat, Mut und konstruktive Utopien. Für ersteres nur Wut und Hass.@Leilah LilienruhFür letzteres bräuchte es Rückgrat, Mut und konstruktive Utopien
The Utopians: Six Attempts to Build the Perfect Society
(Anna Neima)
Am Ende eine Dokumentation des Scheiterns. Allerdings könnte man auch Schlüsse für die Zukunft draus ziehen.
Anstrengend.
@Stefan Münz
@Mathias Hasselmann -
@BioSchweiz Er soll sagen: Dass ohnehin nach so einem Arbeitsleben häufig nicht mehr viel Zeit respektive Kraft übrigbleibt, um endlich die kleinen Träume zu verwirklichen, die die meisten von uns immer aufschieben müssen. Je später der Renteneintritt, desto höher ist die "Chance", dass dann nicht mehr viel "Leben im Leben" ist.
Und er soll aussagen, dass es - ganz abgesehen von der körperlichen Verfassung - auch seelisch mal in dem Alter reicht. Es sei denn, der Beruf war quasi Hobby.@LeilahLilienruh @BioSchweiz so ist es. Denn es ist nicht immer der viel zitierte Dachdecker, der nicht so lange arbeiten kann. Der Leistungsdruck ist fast überall dramatisch gestiegen, so dass auch der sog. Büromensch sehr häufig „nicht mehr kann“!
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@BioSchweiz Er soll sagen: Dass ohnehin nach so einem Arbeitsleben häufig nicht mehr viel Zeit respektive Kraft übrigbleibt, um endlich die kleinen Träume zu verwirklichen, die die meisten von uns immer aufschieben müssen. Je später der Renteneintritt, desto höher ist die "Chance", dass dann nicht mehr viel "Leben im Leben" ist.
Und er soll aussagen, dass es - ganz abgesehen von der körperlichen Verfassung - auch seelisch mal in dem Alter reicht. Es sei denn, der Beruf war quasi Hobby.@LeilahLilienruh wir gehen ja nicht arbeiten, weil es lustig ist, sondern weil wir was zu essen haben wollen und ein Dach über dem Kopf, dazu Krankenversicherung und ÖV. Als die Lebenserwartung noch geringer war, haben die Leute in 40 Jahren Berufstätigkeit für zehn Jahre Rente gespart, heute muss es für 20 Jahre Rente reichen und mehr. Es ist ja nicht eine Frage, was wir uns alle erträumen, sondern was möglich ist.
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@BioSchweiz Wie immer zu diesem Themengebiet: Geld ist en masse vorhanden. Es muss umgeschichtet werden. (Die Verlagerung des Spitzensteuersatzes auf Grenze 80.000 € ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Schlag ins Gesicht "einfacher Leute".)
Oder ums mal ein wenig sozialistisch auszudrücken: Solange die Bonzen den Mehrwert der erbrachten Arbeit weiter in dem ungeheuren Maße einstreichen, können die abhängig Beschäftigten weder selbst eine Rente geschweige denn größere Rücklagen ansparen.
@LeilahLilienruh es geht uns allen immer besser, aber es ist eben nie genug. So sind wir halt alle gestrickt: alle Menschen wollen immer mehr haben.

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@LeilahLilienruh wir gehen ja nicht arbeiten, weil es lustig ist, sondern weil wir was zu essen haben wollen und ein Dach über dem Kopf, dazu Krankenversicherung und ÖV. Als die Lebenserwartung noch geringer war, haben die Leute in 40 Jahren Berufstätigkeit für zehn Jahre Rente gespart, heute muss es für 20 Jahre Rente reichen und mehr. Es ist ja nicht eine Frage, was wir uns alle erträumen, sondern was möglich ist.
@BioSchweizwir gehen ja nicht arbeiten, weil es lustig ist,
Das ist ein Argument gegen das BGE. Die Vermutung, dass die meisten Menschen ihre Arbeit doof finden und lieber den ganzen Tag in der Sonne liegen.