@DasNest @Brailly615 @why_not Wenn man da arbeitet halt.
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Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter: -
Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter:@Brailly615 @DasNest @why_not Ist schon ganz schön blöd, wenn du die Jobcenter hier gegen die geballte Wut der Betroffenen verteidigen musst, was? Ist nichts persönliches, glaub mir. Und ich nehme ernst, was du schreibst.
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Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter:@DasNest @Brailly615 @why_not Es kann sogar sein. Ich kenne zwei unterschiedliche Aussagen dazu. Ein ehemaliger Sachbearbeiter sagte mal, man müsse alle halbe Jahre wechseln, die Schwerbehindertenvertreterin sagte mir letztes Jahr, es werde nicht so streng gehandhabt, abe die Fluktuation sei hoch.
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Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter:@Brailly615 @DasNest @why_not Ja. Manche Mitarbeitenden sagen ja auch klar, dass sie es nicht aushalten. Beispielsweise wird ihnen am Anfang des Jahres nahegelegt, dass sie im kommenden Jahr eine bestimmte Summe durch Leistungskürzungen einsparen sollen, wenn eine Vermittlung nicht gelingt. Das schlaucht die normalen, menschlich denkenden Mitarbeitenden.
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Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter:@Brailly615 @why_not Das ist leicht zu verstehen. Ich sag's mal so: Es ist sicher genau so gedacht, wie du das gesagt hast. Das ist technisch klar. Wir könnten jetzt über notwendige und übertriebene Bürokratie unterhalten, aber das führt zu nichts. Es ändert nichts am Menschenbild, und das ist das Grundproblem der Situation. Und wenn du das Menschenbild des Gesetzes kennst, siehst du alles durch diese Brille.
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Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter:@Brailly615 @why_not Hm. Okay, wenn du das so sagst, glaube ich es dir.
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Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter:@Brailly615 @why_not Hm. Verstehe. Mal ne ganz blöde Frage: Früher, also in den guten, alten Zeiten vor 2005, hat man angerufen, hatte seinen Bearbeiter am Telefon, konnte entweder einen Termin ausmachen, oder er sagte, es geht gerade nicht, rufen Sie heute mittag noch mal an, oder er war im Gespräch und nicht erreichbar. Was war so schlimm an direktem Kontakt?
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Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter:@Brailly615 @why_not Komisch. Warum sagt dann eine Schwerbehindertenbeauftragte zu mir: Wir sollen eigentlich gar nicht mehr ans Telefon gehen, aber ich vergesse es manchmal und nehme doch ab?
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Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter:@DasNest @Brailly615 @why_not Nein, aber ganz manchmal können sie es sein.
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Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter:@Brailly615 @why_not Als eine Jobcenter-Mitarbeiterin in Hamburg den schlichten Satz: Die Würde des Menschen ist unantastbar hinter ihrem Schreibtisch aufhing, hat sie disziplinarische Maßnahmen bekommen, und dieser Satz wurde immer wieder entfernt.
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Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter:@Brailly615 @why_not Bei Letzterem stimme ich dir zu. Früher gab es eine oder zwei Stunden fürs Telefon, seit Corona wurde das vollständig abgeschafft. 2 bis 3 Werktage ist zu spät, wenn man bis dahin einen Termin verpasst hat und Gelder gekürzt bekommt. Versteh mich nicht falsch: Ich mache nicht den dort Arbeitenden einen Vorwurf, von Einzelnen abgesehen. Es ist das Menschenbild, das sie uns gegenüber haben.
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Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter:@Brailly615 @why_not Es mag sein, dass die Sache mit Mail und Fax nicht gesondert als Abschottungsstrategie gedacht ist, aber ich weiß aus dem Inneren des Jobcenters, dass sie eine entsprechende Order haben, was persönliche Kontaktaufnahme angeht. Und man soll alle halbe Jahre die Fallmanager wechseln, damit sie sich nicht mit den faulen, betrügenden, aus eigener Schuld Armen verbünden. Sorry, bin etwas sarkastisch, bin halt ein Menschenrechtler.
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Aus dem jederzeit empfehlenswerten Thomé - Newsletter:@Brailly615 @why_not Die Jobcenter, vor allem die tatsächlich zuständigen Personen, sind ohnehin nicht mehr erreichbar. Sie haben strikte Anweisung von oben, nicht mehr telefonisch erreichbar zu sein, falls jemand eine Frage hat. Sie schotten sich tatsächlich ab. Und wenn man dann wegen etwas sich beschweren will, weigern sich die Mitarbeitenden, ihren Namen zu nennen, und weil man blind ist, kann man das Namensschild nicht lesen.