@tomatenfrau
Und ich will sozialverträgliche Unterstützung damit gar nicht abblocken, aber wieso nicht bei der MwSt - Essen kaufen die meisten und bei Menschen mit wenig Geld (oder auch mit Kindern/große Familien..) macht das ein verhältnismäßig größeren Posten im Haushaltabudget aus. Pendlerpauschale bringt dir jetzt keine spürbare Entlastung aondern zieht dann, wenn Geld schon ausgegeben wurde und auch viel stärker je höher das Einkommen ist
@fortyeight
pusteblume@social.bau-ha.us
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Bin heute an einer Tankstelle vorbeigeradelt. -
Bin heute an einer Tankstelle vorbeigeradelt.@tomatenfrau
Keine Frage, bessere Öffis überall und für alle!
Mein Beispiel sind halt jetzt zwei (plakative) Extreme, aber die Kernaussage greift auch bei dem, was du meinst. Die Entscheidung für den Wohnort ist vielschichtig von von zig Sachen abhängig. Kaum als Einflussfaktor gesehen wird aber von vielen eine Abhängigkeit v. Auto (oder nur in Form von Fahrzeiten), weil es das praktisch zum Nulltarif gibt (und nur Anschaffungskosten gesehen werde: brauchen wir noch ein Zweites?).
@fortyeight -
Bin heute an einer Tankstelle vorbeigeradelt.@fortyeight so true. Dabei geht es (zumindest jetzt gerade nicht..) darum, diese persönliche Entscheidung irgendwie zu werten, sondern die Menschen, die sich so entscheiden, dafür auch haftbar zu machen - in guten und schlechten Zeiten, wie bei allen Entscheidungen. Autozentrierte Mobilität sollte es halt nicht mehr zum Nulltarif geben, sondern als realer Kostenfaktor abseits von Anschaffungskosten (und am Besten noch Klimafolgekosten) einfließen. Keine Gratismentalität mehr

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Bin heute an einer Tankstelle vorbeigeradelt.Ich nehme höhere Kosten für eine Wohnung in zentraler Lage in Kauf. Eine Investition, denn alle Wege mit dem Rad machen zu können und eine akzeptable Entfernung zum Bhf sind mir wichtig, um mein Leben so leben zu können. Meine Kinder sollen in den KiGa und die Schule selber mit dem Rad fahren können. Die Bibliothek ist fußläufig. Eine freie Entscheidung. Subventioniert wird aber nur die eine Lebensentscheidung, wie in der Krise deutlich wird. Dabei ist die Abhängigkeit frei gewählt
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Bin heute an einer Tankstelle vorbeigeradelt.Ein häufig anzutreffendes Szenario sind Menschen, in die Peripherie ziehen, weil sie dort günstig(er) zu Wohneigentum kommen, dann aber für die Wege zur Arbeit/KiGa/Schule ein Auto brauchen. Bewusste Entscheidung. In "guten" Zeiten rechnet sich das. In der Krise würden sie ebenso am stärksten von Maßnahmen wie Spritpreisbremse oder Pendler*innenpauschale profitieren - auf Kosten der Allgemeinheit.
2/n
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Bin heute an einer Tankstelle vorbeigeradelt.Bin heute an einer Tankstelle vorbeigeradelt. Wegen #autofrei habe ich dieses Thema abseits der Nachrichten nicht wahrgenommen, aber 2,30€ für Diesel ist schon nicht wenig. Und während ich weiterfuhr, hinter mir die Autos drängelten um dann zu knapp zu überholen, musste ich über die Individualisierung von Profiten bei Vergemeinschaftung von Verlusten nachdenken. Ein Auto zu haben (uns zu benutzen), ist erst einmal eine persönliche Entscheidung, die Menschen für sich treffen.
1/n