Die toots zu Gewalt durch (cis) Männer und das diese durch die schweigenden Männer unterstützt ist um dann eine Aufforderung zu formulieren dass es jetzt an ihnen sei mal den Mund auf zu machen lassen mich oft ratlos zurück.
Das Problem ist:
Wer wird da angesprochen?
Welches Handeln sollen angeregt werden?
Es ist ja nicht so das Menschen einfach so zu einer sozialen Kategorie gehören und dann in dieser Kategorie einen prädestinierten Handlungsspielraum hätten.
Reich ist man nur so lange man viel Geld hat und man die Bedingungen dafür erhält.
Patriarchale Macht haben ja nicht alle Männer. Das komische Bild der fragilen weinerlichen gefühlsausbruchsüberforderten aggressiven loser abgeben ist ja gerade das sie Patriarchale Macht gerne hätten aber eben nicht haben. Sie also auch innerhalb der Männerzirkel einfach vollkommen nutzlos sind.
Wäre es möglich Männer nicht als Männer anzusprechen sondern entsprechend ihrer Handlungspielräume?
Also von als ÖPNV-Nutzer bis als Kanzler.
Die Rechte macht das (halb) mit ihrer Väter- und Ehemannglorifizierung wo sie eine verquere Mischung von Empathie und Begehren zu misogyner Macht ansprechen. Die aber gerade weil sie notwendiger Weise scheitern muss scheinbar addictive ist.