Lillys Tagebuch – 11.02.2026 
Was. Für. Ein. Tag. 
Kaum habe ich mit detektivischem Spürsinn eine neue Verbotszone erfolgreich ausgelotet, wird dort schon wieder umgebaut! Ich sage euch: Bei uns ist das ein regelrechtes Strategiespiel. Ich finde einen Weg – die Zweibeiner errichten Barrikaden. Ich teste eine Lücke – zack, Tür zu.
Diesmal hatte ich eine besonders vielversprechende Route ins sagenumwobene Lager entdeckt. Ein Ort voller Mysterien! 

Dort gibt es Tüten (rascheln!), Kartons (hineinspringen!), Dosen (klingeln!), Kerzen (duften!), Werkzeuge (spannend!) … ein wahres Abenteuerland für eine Forscherkatze wie mich.
Offenbar fanden meine Zweibeiner meine Expedition weniger großartig. Heute: Eingang versperrt. Einfach so. Als wäre ich keine zertifizierte Lager-Inspektorin!
Natürlich habe ich sofort geprüft, ob es eine alternative Zutrittsmöglichkeit gibt. Man muss ja flexibel bleiben. Ich stand also vor der Barriere und ließ meinen Blick prüfend schweifen.
Da kam es auch schon – dieses unheimliche Phänomen:
„Lilly, du brauchst gar nicht so schauen. Du sollst da nicht rein …“
Also bitte. Können die meine Gedanken lesen? 🤨
Ich habe doch nur zufällig die Schwachstellen der Konstruktion analysiert. Rein wissenschaftlich.
Nun sitze ich hier auf meinem Katzenbaum – aufrecht, würdevoll, mit leicht geneigtem Kopf – und beobachte das Geschehen von oben. Man muss ja den Überblick behalten. Strategische Planung ist alles. Vielleicht… ergibt sich ja noch eine Gelegenheit. 
Ansonsten verlief der Tag im üblichen Hochleistungsprogramm:
Toben (professionell),
Fressen (mit Hingabe),
Schlafen (in Etappen),
Katzenkino (hochkonzentriert),
Wohnungsinspektion (gründlich wie immer)
und selbstverständlich Fellpflege auf Meister-Niveau. 
Ein ganz normaler Arbeitstag also. Mit kleinen Herausforderungen. Und großen Zukunftsplänen.
Eure nachdenkliche, aber keineswegs besiegte
Lilly 
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